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Autorenfotos aus der Hölle

Foto Marketing Beispiele

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34 Antworten zu diesem Thema

#21
Christa

Christa
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Danke für die vielen hilfreichen Tipps, Olaf!

Ein gutes, passendes Autorenfoto find ich schon wichtig. Ich schau aus Interesse auch im Umschlag immer nach, wie die oder der aussieht, dessen Buch ich lese. Find ich nur menschlich, nicht oberflächlich. Den faz-Artikel oben halte für gewollt-kritisch und in Teilen komplett an der Realität vorbei. Denn wie solls mans denn dann recht machen?
Gefühlt 99 von 100 Autorenfotos - auch und gerade die der erfolgreichsten Autoren - sehn doch auch heute einfach so aus:

Thriller: Schwarze Lederjacke, Mauerwerk, schwarz-weiss Kontraste

Frauenunterhaltung: zartes Blüschen, Kette/Anhänger, warmes Lächeln

Literarisch: Efeuranken (außen) oder Bücherregal (innen), intellektueller Blick, exzentrischer Gimmick (Knall-Lippenstift, Zigarette, Hornbrille)

Und bei aller Häme: Es funktioniert doch!

Off topic: Gehts Euch auch so? Autorenfotos von Amerikanerinnen find ich - sorry for that - fast immer gnadenlos verkitscht. Geföhnt, gelockt, überschminkt und gephotoshopt bis dorthinaus... ;-)

Ungeschminkte Grüße,
Angela

 

Mir gefallen alle Autorenfotos nicht, die gestellt wirken. Also so die "Hut-Sonnenbrille-Ich bin der Größte-Fotos" von manchen Krimiautoren. Ideale Fotos, wie von Olaf beschrieben, habe ich selten gesehen. Vom Verlag habe ich eine Liste mit Tipps für ein Autorenfoto bekommen, das deckt sich mit Olafs Ausführungen. Von Büchern war nicht die Rede, aber von Mützen und Hüten. Und dass es eine Auflösung von mindestens 300dpi haben sollte.

 

@AngelaB: In Büchern finde ich gar nicht mehr viele Autorenfotos. Bei Bestsellerautoren habe ich, wenn mit Foto, manchmal den Eindruck, als alterten sie nie. ;)


Bearbeitet von Christa, 17.03.2018 - 13:01,


#22
Olaf

Olaf
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  • Dabei seit 19.07.16

Und dass es eine Auflösung von mindestens 300dpi haben sollte.

 

Ach ja, die Sache mit der Auflösung … 

 

Obwohl die Verlage und Redaktionen gerne auf diesen 300 dpi herumreiten: Es ist egal, wieviel dpi ein Foto hat! Es kommt nur drauf an, dass es genügend Bildpunkte für die spätere Breite hat. 

 

Hier die Erklärung: 

"dpi" steht für "dots per inch", auf Deutsch: "Bildpunkte pro Zoll". Ein Zoll entspricht 2,54 cm. Die Angabe verrät uns also, wie viele winzige Farbpünktchen sich auf einem Zentimeter des Bildes tummeln. Je mehr Punkt/cm (je mehr dpi), umso besser ist die Auflösung und desto mehr Details sind zu erkennen. Viele dpi sind deshalb gut, und man hat sich darauf geeinigt, dass ein gedrucktes Foto mindestens 300 dpi haben sollte, weil mit bloßem Auge dann keine einzelnen Punkte mehr zu erkennen sind. 

 

Aber … Wie viele dpi ein Foto beim Druck tatsächlich hat, hängt eben von zwei Dingen ab: der Anzahl der Punkte UND der Druckgröße. Wenn ihr ein Foto mit 300 dpi doppelt so groß ausdruckt, sind es plötzlich nur noch 300 dpi/ 2 = 150 dpi. Umgekehrt wird aus einem großen Foto mit nur 150 dpi, das ihr dafür um den Faktor zwei verkleinert, im Druck ein Bild mit 300 dpi. 

 

Ein konkretes Beispiel: Ihr habt ein Video in Full-HD von euch, auf dem ihr endlich mal so richtig entspannt ausseht. Dieses Bild hättet ihr gerne als Autorenfoto und kriegt es irgendwie hin, davon ein Standbild aus dem Computer zu zaubern. Das Foto hat dann eine Größe von 1920 x 1080 Pixel (das sind die Werte von Full-HD). Wenn ihr das Bild auf einem Buchrücken in einer Breite von 5 cm abdruckt, wären das 1920 Punkte / 5 cm = 384 Punkte pro cm = 975 Punkte pro Zoll = 975 dpi. Die Auflösung reicht dafür also locker aus. 

Bei einem Lesungsplakat könnte es aber knapp werden. Auf einer Breite von 50 cm erhaltet ihr nämlich nur noch 1920 Punkte / 50 cm = 38,4 Punkte pro cm = 97,5 dpi. Bei solch einem Druck würde man aus der Nähe einzelne Punkte erkennen, und das Bild sähe körnig aus. Weil man Plakate meistens von weiter weg betrachtet, macht das aber häufig nichts. 

 

Das Beispiel soll deutlich machen: Wie viel dpi ein Foto hat, könnt ihr gar nicht bestimmen, solange ihr nicht wisst, wie groß es abgedruckt werden soll. Auf die Anforderung der Verlage: "Bitte ein Foto in 300 dpi" kann man daher eigentlich nur antworten: "Gerne, aber in welcher Größe soll es denn gedruckt werden?" - Fangt diese Diskussion jedoch besser gar nicht erst an. Schickt einfach euer Foto in der größten Version, die ihr habt. 

 

Vielleicht als Orientierung eine kleine Tabelle: 

Damit ein Autorenfoto beim Druck 300 dpi erreicht, muss es je nach Abdruckgröße folgende Breite in Punkten haben: 

Abdruckgröße - Punkte in der Breite

5 cm - 591 Punkte

10 cm - 1181 Punkte

15 cm - 1772 Punkte

 

Als Orientierungswerte: 

Verwendet für den Buchrücken Autorenfotos, die mindestens 1000 Bildpunkte breit sind, für Lesungsplakate besser mindestens 2500 Bildpunkte. Moderne Digitalkameras erreichen solche Auflösungen so gut wie immer. 


Olaf Fritsche 

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#23
Ramona

Ramona
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... oder Denkerfaust in Sepia.

 

In der FAZ gibt es wunderbare Beispiele, wie man - nach Ansicht einer Profifotografin - Autorinnen- und Autorenfotos lieber nicht gestalten sollte:

 

http://blogs.faz.net...der-hoelle-517/

 

Ähem, ich fühlte mich ertappt. ;)

 

Ein Dank an Nadine, die den Link entdeckte und liebe Grüße

Christiane

 

Habe mir die Autorenportraits angeschaut - und ja, die sind schon "zum Schmunzeln". Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass diese Portraits (mit denselben Kulissen etc.) unter der Regie eines professionellen Portraitfotografen richtig cool werden würden. Es ist wohl ähnlich wie beim Schreiben. Wenn man das Handwerk nicht halbwegs beherrscht, ist es egal ob man eine tolle Idee, eine tolle Kulisse oder eine fotogene Autorin (Protagonistin) hat. Die Fotos werden im Endergebnis dilettantisch und laienhaft aussehen. Auch hier ist (wie beim Schreiben) das WIE weit wichtiger als das WAS. Ein Profi-Fotograf (oder ein semi-professioneller Amateur) holt aus jeder Situation noch ein gutes Portrait heraus.


Bearbeitet von Ramona, 18.03.2018 - 11:24,

“Your intuition knows what to write, so get out of the way.” (Ray Bradbury)

#24
Olaf

Olaf
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Mal ein paar Links auf kostenlose Seiten zur (Portrait-)Fotografie:

 

"How to pose for pictures" gibt gute Hinweise, wie man sich am besten für ein Foto hinstellt und worauf man als Fotograf achten sollte. Dank der vielen Zeichnungen sind die Tipps sehr leicht zu verstehen. 

 

"Praktische Tipps zur Modellführung" leitet Fotografen an, mit welchen Anweisungen die ihr Modell so positionieren, dass der gewünschte Effekt entsteht. Es lohnt sich aber auch für Autoren, die Seite einmal vor einem Shooting ganz in Ruhe durchzulesen und durchzudenken. Die Arbeit mit dem Fotografen geht dann schneller und besser, weil man sich gegenseitig versteht. 

 

"Fotografieren von der Pike auf" ist ein kostenloser Lehrgang zu fast allen Bereichen der Fotografie. Für Autoren sind die Abschnitte im Kapitel "Gestaltung" am interessantesten. Eine Reihe von Beispielfotos zeigen deutlich, welchen Effekt die unterschiedlichen Einstellungen haben. 


Olaf Fritsche 

www.seitenrascheln.de


#25
Christa

Christa
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... oder Denkerfaust in Sepia.

 

In der FAZ gibt es wunderbare Beispiele, wie man - nach Ansicht einer Profifotografin - Autorinnen- und Autorenfotos lieber nicht gestalten sollte:

 

http://blogs.faz.net...der-hoelle-517/

 

Ähem, ich fühlte mich ertappt. ;)

 

Ein Dank an Nadine, die den Link entdeckte und liebe Grüße

Christiane

 

Habe mir die Autorenportraits angeschaut - und ja, die sind schon "zum Schmunzeln". Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass diese Portraits (mit denselben Kulissen etc.) unter der Regie eines professionellen Portraitfotografen richtig cool werden würden. Es ist wohl ähnlich wie beim Schreiben. Wenn man das Handwerk nicht halbwegs beherrscht, ist es egal ob man eine tolle Idee, eine tolle Kulisse oder eine fotogene Autorin (Protagonistin) hat. Die Fotos werden im Endergebnis dilettantisch und laienhaft aussehen. Auch hier ist (wie beim Schreiben) das WIE weit wichtiger als das WAS. Ein Profi-Fotograf (oder ein semi-professioneller Amateur) holt aus jeder Situation noch ein gutes Portrait heraus.

 

Es geht ja in diesem Thread um professionelle Autorenfotos, die auch bei Self Publishern nicht selbstgestrickt aussehen sollten wie die Cover. Dabei sollte man sich fragen, an welchen Stellen sie erscheinen sollen. Im Amazon-Autorenprofil, auf einer Verlagshomepage, auf einem Lesungsposter oder auf der eigenen Webseite oder im Blog? Und ob man deine guten Tipps dabei berücksichtigt, Olaf, oder alles an einen professionellen Fotografen gibt.

 

Wegen der 300dpi habe ich mal eigene Bilder untersucht, das sieht man unter Eigenschaften>Details. Bei einigen ist es gegeben, bei anderen sind es nur 62dpi. Aber wie du sagst, Olaf, komm es ja darauf an, wofür die Bilder gebraucht werden. Wenn ich ein paar Fotoläden nach Portraitfotos ansehe, kann das ja eine ganz große Sache werden, mit Preisen von ein paar 100 Euro. Ob sich das "lohnt", hängt dann wohl wieder vom Verwendungszweck ab.



#26
Ramona

Ramona
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Es geht ja in diesem Thread um professionelle Autorenfotos, die auch bei Self Publishern nicht selbstgestrickt aussehen sollten wie die Cover.

 

Ich hatte es so verstanden, dass man speziell von diesen Posen und Motiv-Hintergründen abrät. Gut inszeniert haben die sich aber schon seit Jahrzehnten bewährt (auch wenn sie so schon abertausendmal mit der Kamera geschossen worden sind). Im Großen und Ganzen gibt es also auch hier nichts wirklich Neues unter der Sonne.  


“Your intuition knows what to write, so get out of the way.” (Ray Bradbury)

#27
AndreasS

AndreasS
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Ob man im Buch selbst ein Autorenfoto nicht am besten ganz weglassen sollte? Weil es so oder so in erster Linie entmystifiziert? Ein Stück Zauber und Geheimnis nimmt?

Frag ich mich manchmal ganz klammheimlich.



#28
Christa

Christa
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Ob man im Buch selbst ein Autorenfoto nicht am besten ganz weglassen sollte? Weil es so oder so in erster Linie entmystifiziert? Ein Stück Zauber und Geheimnis nimmt?

Frag ich mich manchmal ganz klammheimlich.

 

Ehrlich gesagt, brauche ich die Fotos hinten in den Büchern auch nicht. Von einigen Autoren weiß ich sowieso, wie sie aussehen.

Ich habe auch schon vom Fotografen aufgenommene Portraitbilder an Verlage geschickt, aber nur im ersten Buch ist auch eins erschienen. Unter den Autorenbildern von Verlagen, die ich mir gestern und heute angeschaut habe, waren einige mit Katzen und Hut,

mit Hunden und sogar von hinten mit Landschaft. Da wird auch nur mit Wasser gekocht.

 

@Ramona: Doof oder zum Lachen fand ich bei den FAZ-Beispielen nur den Strauch, der aus dem Kopf rauswächst

und die Leiter, an die sich die Autorin ängstlich klammert. Der aufgestützte Kopf und das Hervorgucken hinter dem Gebüsch hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Du hast ganz recht, Neues unter der Sonne gibt es auch hier nicht.


Bearbeitet von Christa, 18.03.2018 - 16:08,


#29
Ramona

Ramona
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Ob man im Buch selbst ein Autorenfoto nicht am besten ganz weglassen sollte? Weil es so oder so in erster Linie entmystifiziert? Ein Stück Zauber und Geheimnis nimmt?

Frag ich mich manchmal ganz klammheimlich.

 

Sehe ich ganz ähnlich. 


“Your intuition knows what to write, so get out of the way.” (Ray Bradbury)

#30
Olaf

Olaf
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Ob man im Buch selbst ein Autorenfoto nicht am besten ganz weglassen sollte? Weil es so oder so in erster Linie entmystifiziert? Ein Stück Zauber und Geheimnis nimmt?

 

Bin ganz deiner Meinung.

 

Aber viele Verlage und Lesungsveranstalter haben gerne ein Foto. Und viele Leser wohl auch. Deshalb sehe ich das weniger als Eitelkeit und mehr als verlangten Service.


Olaf Fritsche 

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#31
Nina

Nina
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Vor allem sollten wir nicht anfangen, unsere Avatar-Fotos zu analysieren. Ich meine, meins ist eh beschissen, das hat Papa vor der Garage geknipst, also wie professionell soll das denn sein? Aber ich seh hier kein Foto bei den Beiträgen, das einen tatsächlich neutralen Hintergrund hat. Nicht mal bei Olaf, nur im Gegensatz zu den anderen Bildern gibt es mir Rätsel auf, was das im Hintergrund sein soll.



#32
Rudi

Rudi
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Meins ist beim Fotografen vor einem neutralen Hintergrund, Nina Und zu der Zeit waren abgeschnitten Köpfe in. Ich glaube, das ist auch schon wieder out.
——————————————
Pseudonym: Jan Kilman: Roman: Heldenflucht, Heyne
https://rudijagusch.com

#33
Olaf

Olaf
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Aber ich seh hier kein Foto bei den Beiträgen, das einen tatsächlich neutralen Hintergrund hat. Nicht mal bei Olaf, nur im Gegensatz zu den anderen Bildern gibt es mir Rätsel auf, was das im Hintergrund sein soll.

 

Haha! Ja, bei diesem Ausschnitt, den das Programm von Montsegur automatisch gewählt hat, sieht es so aus, als würden mir seitlich Stangen aus dem Kopf wachsen. Ganz schlimme Sache bei einem Foto! Und in dieser Form setze ich es auch nicht ein. Wieso ist das aber dann mein Profilbild? 

 

Weil es nur ein (schlechter) Ausschnitt von einem größeren Foto ist, das ich speziell für mein aktuelles Buch gemacht habe. Das richtige Bild gibt es einmal im Hochformat und im Querformat - je nach Anwendungszweck. Und dann sieht man, dass ich vor einem Segelschiff stehe (mein Buch handelt von der Wahrheit hinter dem Seemannsgarn). Die Überlappung mit den Masten und Rahen stellt die Verbindung von Autor und Thema her und war gewollt. Das Schiff war sozusagen für dieses Buch mein "Hund". (Das ganze Bild in der hochkanten Version sieht man auf der Verlagsseite zum Buch.)


Bearbeitet von Olaf, 21.03.2018 - 09:16,

Olaf Fritsche 

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#34
Olaf

Olaf
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Meins ist beim Fotografen vor einem neutralen Hintergrund, Nina Und zu der Zeit waren abgeschnitten Köpfe in. Ich glaube, das ist auch schon wieder out.

 

Fotos vor einem neutralen Hintergrund sind häufig … langweilig. Die sehen nach Passbild aus. 

 

Rudis Fotograf hat aber trotzdem ein tolles Bild gemacht, indem er mit anderen Mitteln Spannung hineingebracht hat: 

  • Das Gesicht ist ungewöhnlich weit aus dem Zentrum verschoben. (Üblicherweise soll das Hauptmotiv im Goldenen Schnitt oder bei 1/3 des Bildes liegen.)
  • Durch den extrem dunklen Hintergrund und die perfekte Belichtung des Gesichts wird der Blick zum Gesicht gelenkt. Außerdem ergibt sich ein starker, aber nicht zu harter Kontrast.

Olaf Fritsche 

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#35
Olaf

Olaf
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das hat Papa vor der Garage geknipst, also wie professionell soll das denn sein? 

 

Probiere es mal so, Nina: 

  • Nimm dir eine Freundin/einen Freund (nicht den Papa) und ein paar Stunden Zeit an einem Tag mit leicht bedecktem Himmel (keinen Sonnenschein, keine Regenwolken). 
  • Sucht euch einen großen Platz, eine Wiese oder ein Feld. 
  • Dort schaut ihr euch in Ruhe nach zwei Orten mit passendem Hintergrund um. 1. freien Himmel (neutraler Hintergrund), 2. Häuser, Felder oder Wald in großer Entfernung (mindestens 20 m, dann werden sie unscharf). 
  • Ihr fotografiert euch gegenseitig. Zwischen Fotografin und Modell soll der Abstand etwa bei 3 m liegen. Die Blende der Kamera stellt ihr auf 8 (kleine Blendenzahl macht den Hintergrund unscharf, wenn ihr auf die Augen fokussiert). Den Ausschnitt so wählen, dass etwa ab Bauch oberhalb alles drauf ist und ein bisschen Luft über dem Kopf. Das ist ein bisschen zu viel, aber den endgültigen Ausschnitt kannst du später am Computer bestimmen. 
  • Das Modell stellt sich mit dem Oberkörper abgedreht von der Kamera (sozusagen frontal zu einer Person neben der Fotografin) und dreht den Kopf in Richtung Kamera. 
  • Von dieser Pose ausgehend experimentiert ihr etwas herum. Spielt mit der Drehung von Kopf und Rumpf, der Blickrichtung, dem Ausschnitt, der Mimik (ernst, nachdenklich, lachend, …). Habt Spaß! 
  • Zwischendurch Pausen machen, Ergebnisse auf dem Kameradisplay begutachten, neue Ideen entwickeln.

Ich wette, das ergibt mehrere Fotos, bei denen Papa große Augen macht vor Staunen.  :o  :-)

Und wenn du dann doch einmal einen Profi engagieren willst, hast du erste Erfahrungen im Posen und in der Wirkung. Das spart dann jede Menge Zeit und Geld bei der Sitzung. 


Olaf Fritsche 

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