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Namiko und das Flüstern


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1 Antwort zu diesem Thema

#1
SabineB

SabineB
  • 1.235 Beiträge
  • Dabei seit 01.08.14

Liebe Montis,

 

heute möchte ich Euch sehr das Buch unseres Kollegen Andreas Séché ans Herz legen. Hier meine Rezension:

 

Das Buch entführt den Leser in die magischen Gärten von Kyoto. Man hört förmlich die Bäche murmeln, die Blätter wispern, den Mond singen. Und man lernt Namiko kennen, eine japanische Germanistikstudentin, die den Protagonisten, einen namenlosen deutschen Journalisten, auf anhieb verzaubert. Und den Leser gleich mit. Namiko schaut mit eigenen Augen auf die Welt und setzt eigene Prioritäten, sie ist erfrischend anders. Genau wie die Liebesgeschichte, die wir miterleben dürfen. Aber es wäre zu kurz gegriffen, wenn man nur von einem Liebesroman sprechen würde. Es ist auch eine Auseinandersetzung über die wichtigen Dinge im Leben. Die, die für immer bleiben.

Mein Lieblingssatz: „Es läuft sich leichter über die Erdkugel, wenn man das Gefühl hat, dass das Ganze zu irgendwas gut ist – aber die Antwort auf das Warum liegt im Sein und in dem, was man in seiner inneren Kammer trägt.“

 

Wenn man einen Roman zu Ende gelesen hat und mit wehem Herzen dasitzt, und das wehe Herz nur dadurch Linderung erfährt, dass man das Buch gleich noch einmal von vorne beginnt, dann liest man gerade „Namiko und das Flüstern“ von dem großartigen Andreas Séché. 

 

Sabine Bartsch



#2
Hannah Simon

Hannah Simon
  • 1.985 Beiträge
  • Dabei seit 13.09.05

...und eine wunderschöne Sprache, die poetisch, aber nicht verschwurbelt ist. 

 

- Eins von diesen Büchern, von denen man sich wünscht, man hätte sie selbst geschrieben. - 


Was wäre, wenn du allergisch gegen Glück wärst - und dich dann verliebst? "Felix", FVA 2015, ISBN 978-3-627-00213-8

 

www.hannahsimon.de