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VG Wort Ausschüttung 2016


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72 Antworten zu diesem Thema

#21
AnnaW

AnnaW
  • 392 Beiträge
  • Dabei seit 10.08.15

Liebe Kristina,

 

die Bücher werden theoretisch von den Verlagen gemeldet, praktisch kann und darf man sie aber auch selbst melden. Das ist dann vielleicht das Sicherste. Wobei ich auch noch nie verstanden habe, ich bin seit 2004 da, warum wie viel und in welchen Jahren ausgeschüttet wird oder auch nicht, obwohl ich irgendwann mal telefonisch nachgefragt habe. Aber man kann gut nachfragen: Alle Kontakte, die ich zur VG-Wort hatte, waren nüchtern, sachlich und schnell.

 

Viele Grüße

Anna



#22
Kristina

Kristina
  • 99 Beiträge
  • Dabei seit 13.01.16

Vielen Dank, Anna! :) Dann werde ich einfach mal nachfragen und ggf. selber melden - sicher ist sicher!

Liebe Grüße, Kristina



#23
Evelyne

Evelyne
  • 94 Beiträge
  • Dabei seit 29.04.15

Hallo Sabine,

ich bin Selfpublisherin und habe eine schöne große Auszahlung bekommen, allerdings nur für meine Printbücher, nicht für die Ebooks. Pro Buch gibt es ja 450 Euro, das macht schon was her! Ich musste allerdings nachweisen, dass von jedem Buch mindestens 250 (wenn ich mich recht erinnere) Exemplare verkauft worden sind.

Liebe Grüße

Evelyne


www.laye.org


#24
CorneliaL

CorneliaL
  • 2.470 Beiträge
  • Dabei seit 04.10.09

Hallo Sabine,

ich bin Selfpublisherin und habe eine schöne große Auszahlung bekommen, allerdings nur für meine Printbücher, nicht für die Ebooks. Pro Buch gibt es ja 450 Euro, das macht schon was her! Ich musste allerdings nachweisen, dass von jedem Buch mindestens 250 (wenn ich mich recht erinnere) Exemplare verkauft worden sind.

Liebe Grüße

Evelyne

Das höre ich jetzt zum ersten Mal. Kannst du das nochmal irgendwie erklären? Bis jetzt dachte ich immer, SP-Bücher werden von der VG-Wort nicht berücksichtigt. 

 

LG Cornelia

 

Edit: Hattest du nicht für deine Bücher einen eigenen Verlag gegründet?


Bearbeitet von CorneliaL, 16.06.2016 - 08:44,


#25
Evelyne

Evelyne
  • 94 Beiträge
  • Dabei seit 29.04.15

Ja, aber dass ich einen Selbstverlag habe, hatte ich erst mal nicht angegeben, erst letztes Jahr (wegen der Verlagsausschüttung) und letztes Jahr habe ich auch eine Ausschüttung für ein Buch erhalten. Ich habe auch nirgendwo bei VGWort gefunden, dass an Selfpublisher nicht ausgeschüttet wird. Aber Autor ist Autor, denke ich mal, oder? Ich musste allerdings, wie gesagt, diesen Nachweis von den 250 verkauften Büchern bringen.

Ich weiß allerdings nicht, wie das bei Create space Büchern läuft; ich lasse meine Bücher in einer Druckerei drucken.

 

Liebe Grüße

Evelyne


Bearbeitet von Evelyne, 16.06.2016 - 09:51,

www.laye.org


#26
JulianeB

JulianeB
  • 810 Beiträge
  • Dabei seit 26.06.12

Danke für den Hinweis.  Wenn es zur Zeit schon im Juni keinen warmen Sommerregen gibt, dann wenigsten eine kleine angenehme Gelddusche. :)


"Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen."

Erich Kästner

Vorträge und Lesungen einstudieren  und  Autorenseite Juliane Breinl


#27
AndreaRings

AndreaRings
  • 509 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.14

Danke für die Antworten.

 

Sabine, genau dein Beispiel hat mich ja aufgerüttelt, sonst wäre ich wie Charlie davon ausgegangen, dass ich erst im nächsten Jahr erst dran bin. Ich wusste, dass du etwa zwei Monate nach mir erstmals veröffentlicht hast. Und ich habe das Buch auch selber dort mit der ersten Anmeldung gemeldet, was ja üblich ist (man muss schließlich nachweisen, dass man überhaupt veröffentlichte Autorin ist).

 

Ich habe also nachgefragt und auch schon eine Antwort bekommen:

 

Die Abteilung Bibliothekstantieme öffentliche Bibliotheken ist eine Erhebungsabteilung, welche die Literatursparten Belletristik, Sachliteratur, Kinder- und Jugendliteratur umfasst. Erhebungsabteilung bedeutet, dass eine Vergütung an Wahrnehmungsberechtigte nur dann erfolgt, wenn uns Ausleihdaten von deren Werken aus öffentlichen Bibliotheken gemeldet werden. Zu diesem Zweck werden uns Bibliotheken in Deutschland im Auftrag der Kultusministerkonferenz vom Deutschen Bibliotheksverband vorgegeben. Wir werten die Ausleihstatistiken aus und weisen die Tantiemen inklusive des Reprographiesockels aufgrund der Ausleihhäufigkeit zu. Solange keine Ausleihresultate vorliegen, hören Sie nichts von uns, da wir keine Negativbescheide versenden, um die Verwaltungskosten gering zu halten. Zwischen dem Erscheinen eines Titels auf dem Markt und dem Ausleihnachweis durch die öffentlichen Bibliotheken vergehen erfahrungsgemäß einige Jahre.

 

Nun weiß ich aber, dass mein Buch zumindest in der Stadtbibliothek meiner Heimatstadt regelmäßig ausgeliehen wurde.

 

Was lernen wir daraus? Die Wege der VG Wort sind unerforschlich. Ich warte also geduldig auf die Ausschüttungsbriefe im nächsten Jahr.

 

Liebe Grüße in die Runde


Kinder- und Jugendbuchautoren bei YouTube: Autoren Dingsda


#28
Charlie

Charlie
  • 12.777 Beiträge
  • Dabei seit 02.09.05

Ja, das stimmt schon, manche bekommen schneller Geld, andere viel später, aber im Schnitt, wurde mir gesagt, beträgt die Wartezeit zwei Jahre.


"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 


#29
JulianeB

JulianeB
  • 810 Beiträge
  • Dabei seit 26.06.12

Danke für die Antworten.

 

Sabine, genau dein Beispiel hat mich ja aufgerüttelt, sonst wäre ich wie Charlie davon ausgegangen, dass ich erst im nächsten Jahr erst dran bin. Ich wusste, dass du etwa zwei Monate nach mir erstmals veröffentlicht hast. Und ich habe das Buch auch selber dort mit der ersten Anmeldung gemeldet, was ja üblich ist (man muss schließlich nachweisen, dass man überhaupt veröffentlichte Autorin ist).

 

Ich habe also nachgefragt und auch schon eine Antwort bekommen:

 

Die Abteilung Bibliothekstantieme öffentliche Bibliotheken ist eine Erhebungsabteilung, welche die Literatursparten Belletristik, Sachliteratur, Kinder- und Jugendliteratur umfasst. Erhebungsabteilung bedeutet, dass eine Vergütung an Wahrnehmungsberechtigte nur dann erfolgt, wenn uns Ausleihdaten von deren Werken aus öffentlichen Bibliotheken gemeldet werden. Zu diesem Zweck werden uns Bibliotheken in Deutschland im Auftrag der Kultusministerkonferenz vom Deutschen Bibliotheksverband vorgegeben. Wir werten die Ausleihstatistiken aus und weisen die Tantiemen inklusive des Reprographiesockels aufgrund der Ausleihhäufigkeit zu. Solange keine Ausleihresultate vorliegen, hören Sie nichts von uns, da wir keine Negativbescheide versenden, um die Verwaltungskosten gering zu halten. Zwischen dem Erscheinen eines Titels auf dem Markt und dem Ausleihnachweis durch die öffentlichen Bibliotheken vergehen erfahrungsgemäß einige Jahre.

 

Nun weiß ich aber, dass mein Buch zumindest in der Stadtbibliothek meiner Heimatstadt regelmäßig ausgeliehen wurde.

 

Was lernen wir daraus? Die Wege der VG Wort sind unerforschlich. Ich warte also geduldig auf die Ausschüttungsbriefe im nächsten Jahr.

 

Liebe Grüße in die Runde

Dazu kann ich auch etwas beitragen: Ich bekomme immer nur Ausschüttungen für meine Jugendbücher. Dabei sind meine Kinderbücher schon länger auf dem Markt und da der Verlag in sehr vielen Gemeindebüchereien als Unterstützer tätig ist, liegen sie auch in vielen Bibliotheken aus. Ich habe sie letztes Jahr extra noch einmal bei der VG Wort gemeldet. Heuer gab es zwar 100 € mehr als letztes Jahr, aber meine Feuerbälle sind wieder nicht dabei. :-/

 

Wo setze ich an? 

 

Viele Grüße, Juliane


"Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen."

Erich Kästner

Vorträge und Lesungen einstudieren  und  Autorenseite Juliane Breinl


#30
BarbaraS

BarbaraS
  • 2.739 Beiträge
  • Dabei seit 29.03.06

 


Nun weiß ich aber, dass mein Buch zumindest in der Stadtbibliothek meiner Heimatstadt regelmäßig ausgeliehen wurde.

Was lernen wir daraus? Die Wege der VG Wort sind unerforschlich. Ich warte also geduldig auf die Ausschüttungsbriefe im nächsten Jahr.

 

Ein bisschen Glück (oder Pech) ist wohl auch immer mit im Spiel, weil ja nicht die Daten aller öffentlichen Büchereien ausgewertet werden, sondern die einer Stichprobe.


Visby als Taschenbuch
Flugverbot beim Golkonda Verlag

#31
AndreasS

AndreasS
  • 663 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

Genau, Barbara.

Es werden nicht jedes Jahr sämtliche Büchereien und Bibliotheken ausgewertet, sondern immer nur eine bestimmte Anzahl. Sind welche dabei, in denen das eigene Buch verliehen wurde, bekommt man dann eben was, wobei dann aber alle bis zu diesem Zeitpunkt aufgelaufenen Leihen berücksichtigt werden.

Oder?

So hatte ich jedenfalls mal das verstanden, was mir ein Mitarbeiter der VG Wort am Telefon erklärt hat.


Bearbeitet von AndreasS, 16.06.2016 - 18:28,


#32
Evelyne

Evelyne
  • 94 Beiträge
  • Dabei seit 29.04.15

Das ist ja interessant. Da könnte es sich doch lohnen, die eigenen Bücher den Bibliotheken zu schenken. Habt ihr das schon gemacht? Und wurden sie auch angenommen? Ich habe nur mal versucht, mein Wildkräuterbuch der Tübinger Stadtbibliothek zu geben, aber die wollten das Buch nicht, da es eine Ringbindung hatte.


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#33
SabineW

SabineW
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Ich hab mich ja schon länger gewundert, wieso ich nur ein paar Kröten kriege. DIe ganze Zeit war ich bei TOM nicht angemeldet, habe brav meinen Scheck gekriegt, aus dem ja nichts hervorgeht. Jetzt hab ich mich angemeldet. Das pdf angefordert. Und sehe erstmals, auf welche Bücher es sich verteilt. Anscheinend werden ausschließlich die Bücher, die ich unter meinem richtigen Namen veröffentlicht habe berücksichtigt. Wie kann das sein? Was ist mit meinen Pseudonymen? Das erste ist sechs Jahre alt. Ich habe selbst vor einigen Jahren ein Formular mit sämtlichen Pseudonymen hingeschickt. Wo sind die denn abgeblieben?



#34
Charlie

Charlie
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Bei mir sind auch die beiden erfolgreichsten Pseudonyme nicht berücksichtigt, obwohl ich die bereits zweimal gemeldet habe. Diesmal habe ich nachgefragt und die Antwort erhalten, meine Meldung sei nicht eingegangen. Die Mitarbeiterin hat diesmal persönlich das eingescannte und gefaxte Formular von mir entgegengenommen und mir per Mail den Eingang UND die Erfassung bestätigt. Das ist zwar ein bisschen wie Kindergarten, aber anders geht es wohl nicht.


"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 


#35
CorneliaL

CorneliaL
  • 2.470 Beiträge
  • Dabei seit 04.10.09

Mit meinem Pseudonym hat es geklappt. Aber ich habe in diesem Jahr auch das erste Mal eine Aufstellung bekommen, aus der detailliert ersichtlich ist, welche Bücher wie oft ausgeliehen wurden etc. Bisher hatte ich da immer nur einen (winzigen) Pauschalbetrag und wusste nicht, wie er sich zusammensetzte. In den letzten Jahren kam auch mal gar nichts. So kann es aber weitergehen.

 

LG Cornelia

 

P.S. Das mit den SP-Büchern klappt aber m.M. nur, wenn sie eine ISBN haben (die ja gekauft werden muss, was ich nicht mache).



#36
SabineW

SabineW
  • 2.588 Beiträge
  • Dabei seit 12.09.05

Ich hab jetzt auch mal mit diesen geduldigen Leuten telefoniert.

 

Pseudonyme muss man selber melden. Von mir sind nur zwei (von fünf) gemeldet. Vor einigen Jahren hatte ich eine Liste geschickt, und ganz sicher nicht mit nur zwei. Warum die anderen nicht registriert wurden, konnte man sich nicht erklären - normalerweise passiert das wohl nicht. Wie auch immer. Dass man drei Jahre rückwirkend irgendwas kriegt, wie hier irgendwo erwähnt, ist auch nicht der Fall.

 

Und warum einige Autoren Jahre warten, andere recht schnell was kriegen, liegt an den Stichproben. Der eine hat halt Glück, dass er bei diesen Stichproben schneller erwischt wird, der andere Pech. So hab ichs jedenfalls verstanden.

 

Und wenn man auf Nummer Sicher gehen will, soll man nicht nur eine Pseudonymliste (ausgedruckt und unterschrieben), sondern auch eine Titelliste zum Abgleichen schicken (Mail reicht).

 

Ich werde das jetzt alles machen und dann nachfragen, ob alles registriert wurde.


Bearbeitet von SabineW, 17.06.2016 - 08:50,


#37
SabineW

SabineW
  • 2.588 Beiträge
  • Dabei seit 12.09.05

Das Formular für die Pseudonyme versteckt sich übrigens unter den "Stammdaten". Unter "Persönliche Daten" findet sich ein Hinweis mit pdf-Link.



#38
CorneliaL

CorneliaL
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Dass man drei Jahre rückwirkend irgendwas kriegt, wie hier irgendwo erwähnt, ist auch nicht der Fall.

 

 

Das mit den 3 Jahren bezog sich sicherlich auf die Sonderverteilung Bibliothekstantiemen, die nur alle 3 Jahre stattfindet, wo du deshalb 3 Jahre rückwirkend deine Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthos melden kannst. Da ich den Termin bei der letzten Ausschüttung versäumt hatte, habe ich jetzt 6 Jahre zurück melden können.

 

LG Cornelia

 

LG Cornelia



#39
SabineW

SabineW
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  • Dabei seit 12.09.05

Ich hab das noch nie gemacht - wie geht das? Der einzige Link da, den ich gefunden habe, da hieß es, das geht erst wieder 2018.



#40
CorneliaL

CorneliaL
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Ich hab das noch nie gemacht - wie geht das? Der einzige Link da, den ich gefunden habe, da hieß es, das geht erst wieder 2018.

Weil 2018 die nächste Möglichkeit zur Meldung besteht, wie gesagt, nur alle 3 Jahre. Kurz vor dem Termin, also so Ende des Jahres kannst du die grünen Meldeformulare anfordern. Geht nur mit Papier. Vorher kannst du nichts machen.

 

LG Cornelia