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Programme zum Schreiben


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56 Antworten zu diesem Thema

#41
Chris

Chris
  • 370 Beiträge
  • Dabei seit 21.10.16

Ich finde, man darf Word nicht nur verteufeln.

Darum mache ich mich jetzt ganz frech mal für die gute alte Software stark, auf der vermutlich die meisten von uns ihre ersten Schreibversuche unternommen haben.

 

Ich schreibe mit Word auf meinem Notebook, Tablet und auch auf dem Smartphone und synchronisiere den Inhalt mittels Dropbox. Das funktioniert hervorragend und gibt mir die Möglichkeit, immer und überall an meinen Texten zu arbeiten (so wie die iPhone-Freude mit Scrivener).

Und wenn es dann ans Überarbeiten geht, dann hole ich meine Lieblingssoftware Papyrus raus. Schade ist, dass das Smartphone dann ausscheidet.

Deshalb komme ich am Ende auch immer wieder auf das gute alte Microsoft Word zurück ...

 

Die Probleme mit den großen Dateien habe ich nicht, weil ich mit vielen kleinen Word-Dateien arbeite.


Bearbeitet von Chris, 08.11.2016 - 14:57,


#42
AngelikaB

AngelikaB
  • 128 Beiträge
  • Dabei seit 03.02.15

 

Wie geht nochmal diese Geschichte, die mit dem Spruch endet: "Ich hab keine Zeit, meine Axt zu schärfen, ich hab einen Haufen Bäume, die ich fällen muss" ?  :-X

 

Ha, Andreas, erwischt! Du hast natürlich absolut recht, das würde ich aber nie zugeben. :)

 

Wo wir aber gerade bei der Technik sind: Wie kriegt man den Namen des Zitierten oben in die Box? Also XY, on ..., said. Das sieht schick aus.


Bearbeitet von AngelikaB, 08.11.2016 - 16:17,

"Wem die Deutschstunde schlägt", Goldmann Verlag, 2014


#43
AndreasS

AndreasS
  • 841 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

 

Wo wir aber gerade bei der Technik sind: Wie kriegt man den Namen des Zitierten oben in die Box? Also XY, on ..., said. Das sieht schick aus.

 

 

Dafür musst Du bei dem Beitrag, den Du zitieren willst, rechts unten auf "Zitat" klicken (sieht man nur, wenn man angemeldet ist).


Bearbeitet von AndreasS, 08.11.2016 - 16:21,


#44
AngelikaB

AngelikaB
  • 128 Beiträge
  • Dabei seit 03.02.15

Danke Andreas! Ui, jetzt hast du auch noch meine Schreibfehler mitzitiert. Die bleiben jetzt für immer im www eingemeißelt. ;)

 

LG

Angelika


"Wem die Deutschstunde schlägt", Goldmann Verlag, 2014


#45
Ulf Schiewe

Ulf Schiewe
  • 5.526 Beiträge
  • Dabei seit 12.03.08

Lieber Ulf (und andere Freunde von Scrivener), 

 

Du hattest vor einigen Monaten schon mal Scrivener und Scapple empfohlen. Beides habe ich mir daraufhin zugelegt. Scapple hat mir mittlerweile mehr als einmal den A*** gerettet. Aber bei Scrivener geht es mir wie Jennifer: Ich steige irgendwie nicht ein. Da ich täglich an mehreren Projekten schreibe, habe ich auch nicht allzu viel Zeit, mich an das Programm zu gewöhnen und bleibe deshalb bei Open Office hängen. 

 

Gibt es irgendwo Tutorials für die ganz Dummen und Technophoben, mit dem man Scrivener so gut und schnell kapiert, dass man einen Roman mit dem Programm schreiben kann?

 

Ich wäre für den ein oder anderen Tipp dankbar.

 

Dirk,

 

es gibt Videos. Ich habe die neueste 2.8 Version. Die hat im Start-Window einen Link zu den Tutorial-Videos auf YouTube:

https://www.youtube....avidmj13/videos

 

Und natürlich die Webseite mit Erklärungen:

https://www.literatu...m/scrivener.php

 

Gruß

 

Ulf


Der Bastard von Tolosa, Die Comtessa, Die Hure Babylon, Das Schwert des Normannen, Die Rache des Normannen, Der Schwur des Normannen, Der Sturm der Normannen, Bucht der Schmuggler, www.ulfschiewe.de


#46
DirkH

DirkH
  • 645 Beiträge
  • Dabei seit 29.04.15

 

Lieber Ulf (und andere Freunde von Scrivener), 

 

Du hattest vor einigen Monaten schon mal Scrivener und Scapple empfohlen. Beides habe ich mir daraufhin zugelegt. Scapple hat mir mittlerweile mehr als einmal den A*** gerettet. Aber bei Scrivener geht es mir wie Jennifer: Ich steige irgendwie nicht ein. Da ich täglich an mehreren Projekten schreibe, habe ich auch nicht allzu viel Zeit, mich an das Programm zu gewöhnen und bleibe deshalb bei Open Office hängen. 

 

Gibt es irgendwo Tutorials für die ganz Dummen und Technophoben, mit dem man Scrivener so gut und schnell kapiert, dass man einen Roman mit dem Programm schreiben kann?

 

Ich wäre für den ein oder anderen Tipp dankbar.

 

Dirk,

 

es gibt Videos. Ich habe die neueste 2.8 Version. Die hat im Start-Window einen Link zu den Tutorial-Videos auf YouTube:

https://www.youtube....avidmj13/videos

 

Und natürlich die Webseite mit Erklärungen:

https://www.literatu...m/scrivener.php

 

Gruß

 

Ulf

 

 

Danke für die Tipps. Das wird ein lerinintensives Wochenende. 


Sagt Abraham zu Bebraham: Kann ich mal dein Cebraham?


#47
AndreasE

AndreasE
  • 1.889 Beiträge
  • Dabei seit 01.04.07

Die Probleme mit den großen Dateien habe ich nicht, weil ich mit vielen kleinen Word-Dateien arbeite.

 

Das Seltsame mit Word ist, dass es eigentlich von Anfang an (ich kenne noch das DOS-Word 1.0) das Schreibprogramm war, das mit jeder beliebigen Textmenge zurechtgekommen ist und nicht, wie andere damals, irgendwann gesagt hat: "Ihr Text wird zu groß, bitte unterteilen Sie ihn, noch 100 Anschläge, dann ist Schluss" oder dergleichen. Für die DOS-Words war ein kompletter Romantext überhaupt kein Problem, nie. Und ich hatte in einem anderen Jahrtausend mal die komplette Teileliste eines großen Herstellers als Text exportiert, den ich mir dann mit Word angesehen habe: 24.000 Seiten (in Worten: vierundzwanzigtausend!!!) – und das ging! Ich konnte suchen und blättern und alles.

 

Also, wieso es manchmal so Zicken macht – keine Ahnung. Weiß wahrscheinlich inzwischen kein Mensch mehr.



#48
JenniferB

JenniferB
  • 2.232 Beiträge
  • Dabei seit 17.01.11

Nachdem so viele schwärmen, hab ich jetzt Papyrus.

Und die ersten Probleme. Vielleicht kann mir jemand helfen?

 

Ich habe es aktuell zum ersten Mal als Lektorin im Einsatz (die Autorin nutzt es auch) und wir suchen uns einen Wolf an zwei Funktionen, die garantiert da sind:
1) wo kann man die Änderungen annehmen, ohne über die rechte Maustaste? (Das finde ich schlimm unkomfortabel.) Und wie kann ich sie durchblättern, also gleich zur nächsten springen?
2) Wie bekomme ich es hin, dass meine Lektoratsanmerkungen und Korrekturen und die Änderungen der Autorin unterschiedliche Farben haben? Bei mir sind alle pink - bei der Autorin alle grün ... Gewollt ist aber, dass meine pink und ihre grün sind.

Wir haben die Farbeinstellungen sofort gefunden - nicht aber, wo wir sie unterschiedlich angezeigt bekommen.

 

Vielen Dank für jeden Tipp.



#49
Margot

Margot
  • 1.929 Beiträge
  • Dabei seit 10.09.10

Liebe Jenny

 

Die beiden Funktionen benutze ich nicht und kann dir daher keinen Rat geben. Aber im Forum wird einem immer recht schnell geholfen bzw. kannst du Herrn Ramps auch direkt anschreiben.



#50
JenniferB

JenniferB
  • 2.232 Beiträge
  • Dabei seit 17.01.11

Ich warte im Forum noch auf Freischaltung ... und in der FB-Gruppe ...

Wir haben es jetzt erstmal wieder in Word gemacht, die Leseprobe musste zügig abgegeben werden. Jetzt hab ich erstmal Zeit, mich durchs Handbuch zu arbeiten.



#51
MartinC

MartinC
  • 718 Beiträge
  • Dabei seit 10.06.13

 

 

Drama Queen 2.1. ist gerade erschienen, jetzt auch für Prosa. Ähnlich wie bei Papyrus und Scrivener sind da Satz- und Exportfunktionen drin. Wie gut die sind, weiß ich nicht. Wer hat Erfahrungen damit? 

Hallo Martin,

 

habe gerade 2 Drehbücher damit geschrieben und jetzt auch die 2.1. runter geladen, um mir Prosa anzusehen.

Die Drehbucharbeit von Storyline über Exposé und Treatment bis Drehbuch klappt sehr gut. Man kann auch Analysetools für die Dramaturgie nutzen (auch mit grafischer Darstellung), das habe ich aber noch nicht benutzt.
Sehr gute Gestaltung der Übersichten, wer in welcher Szene auftaucht etc. (ich arbeite aber auch an einem IMac).
Einfaches Handling beim Verschieben von Szenen. Kontemplativer Vollbildmodus.

Die Rechtschreibprüfung ist ausbaufähig, da sie zum Teil nicht wie etwa Word (nutze auch die 2016er Version, die bei mir noch kein einziges Mal Auffälligkeiten gezeigt hat) kontextabhängig einen bis (ich glaube) fünf Begriffe anbietet, sondern oft alphabetisch sortiert an die 20 Vorschläge unterbreitet.
Auch die individuellen Tastenkombinationen haben noch Luft nach oben - beide Anmerkungen beziehen sich aber auf die Version 2.0.

Trotzdem gefällt mir das Programm sehr gut.

Exporte in Word, PDF, Final Draft absolviert Dramaqueen anstandslos (z. B. für Kommunikation mit dem Lektorat usw.).

Bin gespannt auf die neuen Funktionen der 2.1.-Version.

Schöne Grüße,

Holger

 

 

Danke!

 

LG

Martin


_______________________________________________________

www.martinconrath.de

Jede Art des Schreibens ist erlaubt - nur nicht die langweilige (Voltaire)


#52
Patricia

Patricia
  • 52 Beiträge
  • Dabei seit 03.03.16

Hat hier jemand Erfahrungen mit dem Beemgee Outlining Tool?  https://www.beemgee.com

 

LG Patricia



#53
JoergA

JoergA
  • 32 Beiträge
  • Dabei seit 03.02.15

Schreibt jemand mit Patchwork? Ich habe gerade die Demo am Wickel und weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll.


herzliche Grüße aus Deutschlands Norden! <><

www.joergarndt.wordpress.com


#54
Martha

Martha
  • 82 Beiträge
  • Dabei seit 22.02.12
Hallo Jörg,ich habe schon auf Facebook gesehen, dass Dich sowohl Patchwork als auch Scrivener interessieren. Ich bin Ende 2016 von PW auf Scrivener ungestiegen, nachdem ich einen ganzen Roman in PW geplant und geschrieben habe. Allerdings hat sich PW stark weiterentwickelt und verändert, seit ich eingestiegen bin. Und das war mein Problem damit. Es ist toll, wenn ein Programm so engagiert ausgebaut wird, und es steckt wirklich voll pfiffiger Ideen,die sehr hilfreich sind, wenn man sich darauf einlassen will. Aber die Frequenz der Updates hat mich irgendwann gestört,zumal mit jedem Update gleichzeitig Fehler behoben wurden und man sie daher schlecht überspringen konnte. Und mit jedem Update kamen neue Fehler, die dann wieder ... Ich bin sicher, dass sich das geben wird, und jeder, dem das Programm liegt, wird dann ein sagenhaft vielseitiges Werkzeug zur Hand haben. Für den Moment ist eine Kombi aus Scrivener und Papyrus für mich aber zuverlässiger.

Bearbeitet von Martha, 27.07.2017 - 08:03,

"Das blaue Medaillon", August 2017, Lübbe Verlag

Mein Blog: Marthas Schreibtisch


#55
JoergA

JoergA
  • 32 Beiträge
  • Dabei seit 03.02.15

Ja, Scrivener ergänzt Papyrus - es fehlt mir dort ein Element zum Plotten zwischen dem gut gelungenen "Denkbrett" und dem Text. So habe ich zu Scrivener gefunden - nachdem ich meinen ersten Roman mit Libre Office begonnen und mit Papyrus beendet hatte.

Papyrus ist ein tolles Programm mit viel Entwicklungspotential. Was mich jedoch extrem nervt, ist die rigide Zensur im dortigen Forum. Alles was Herrn R. nicht passt oder seiner Meinung nach ein schlechtes Licht auf Papyrus werfen könnte, wird gelöscht. Mittlerweile habe ich erfahren, dass es mir nicht allein so geht. Egal ob es sich um Supportanfragen, Vorschläge für die Weiterentwicklung oder Diskussionsbeiträge handelt. Das habe ich in dieser Form sonst noch nie erlebt. Gruselig. Da kommen mir in letzter Zeit komische Gefühle, wenn ich mit diesem Programm arbeite ...
PW steckt voller interessanter Funktionen - was natürlich auch Einarbeitungszeit kostet. Aber zusätzlich zu den 133€ Anschaffungskosten nochmal jeden Monat 10€ für Updates zu löhnen, finde ich ziemlich heftig. Deswegen fände ich es interessant, mal Erfahrungsberichte zu hören.


herzliche Grüße aus Deutschlands Norden! <><

www.joergarndt.wordpress.com


#56
Martha

Martha
  • 82 Beiträge
  • Dabei seit 22.02.12

Ja, die Sache mit den Umgangsformen bei Papyrus wirkt etwas merkwürdig. Für mich ist es übrigens eher umgekehrt so, dass Papyrus eine Ergänzung zu Scrivener ist. Ich mache damit nur noch den letzten Korrekturdurchgang des Manuskripts, weil der eingebaute Dudenkorrektor das Beste ist, was ich zur Verfügung habe. Sonst nutze ich gelegentlich noch das Denkbrett oder schreibe Briefe und kurze Texte damit. Für alles andere dienen Scrivener, Scapple (das Scrivener- »Denkbrett«) und OpenLibre Calc.
Meine Patchwork-Erfahrungen waren gut, bis auf die Sache mit den Bugs und den Updates. Allerdings habe ich das Programm damals ohne Dudenkorrektor gekauft, bevor das Abomodell eingeführt wurde, was wesentlich günstiger war. So weit ich es verstanden habe, ist das Abo allerdings freiwillig. Man kann auch auf Updates verzichten. (Etwas problematisch, wenn es bei den Updates eben auch um Fehlerbehebung und nicht nur um Neuerungen geht.)
Im Vergleich zu Papyrus gefielen mir mehrere Dinge bei Patchwork besser:
•    Die Zeitleiste ist viel einfacher zu bedienen und durch die senkrechte Anordnung besser zu überblicken und damit nützlicher.
•    Die Methode, Figurensteckbriefe zu verwalten fiel mir wesentlich leichter als der Umgang mit der Datenbank von Papyrus. Man kann sogar Lebensdaten markieren, aus denen Patchwork dann automatisch eine eigene Recherche-Zeitleiste erstellt.
•    Eine Recherchesammlung anzulegen ist bei Patchwork kinderleicht. Mich störte dabei allerdings, dass das Programm die Namen der Dateien in eine Durchnummerierung ändern muss, um sie verwalten zu können. (Scrivener macht es mit importierten Dokumenten ebenso). Leider wird es damit schwierig, Dateien außerhalb der Programme über das normale Dateiverzeichnis wiederzufinden.
•    Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, bietet die Arbeit mit Textsegmenten statt einem durchgehenden Text wie bei Papyrus (oder Word und Libre/Open Office) Vorteile. Die Möglichkeit, Kapitel und Szenen erst einmal leer (oder nur mit einigen Stichworten versehen) anzulegen und beliebig umzusortieren, finde ich z.B. beim Plotten toll.

Verglichen mit Patchwork, fehlt mir beim weit günstigeren Scrivener allerdings auch nichts. Es gibt bei Scrivener zwar keine Zeitleistenfunktion, aber so viele bemerkenswert flexible Werkzeuge, dass man sich leicht eine eigene Lösung dafür bauen kann. (Manche Leute kaufen Aeon-Timeline dazu, das lässt dann anscheinend keinen Wunsch offen).

 

Ach ja, der Service: Einen so freundlichen, hilfsbereiten und für alle Vorschläge offenen Software-Urheber wie bei Patchwork hatte ich bis dahin noch nirgends getroffen.


Bearbeitet von Martha, 28.07.2017 - 06:59,

"Das blaue Medaillon", August 2017, Lübbe Verlag

Mein Blog: Marthas Schreibtisch


#57
JoergA

JoergA
  • 32 Beiträge
  • Dabei seit 03.02.15

Danke schön! Ja, mit der Timeline geht es mir ähnlich. Bei Papyrus habe ich dem Teil nicht viel abgewinnen können, bei PW finde ich sie großartig. Und auch die Figurendatenbanken und das Recherchetool bei Papyrus habe ich nicht wirklich genutzt. Waren mir irgendwie zu fummelig und zu eng. Bei PW fühle ich mich da deutlich wohler.

Bin drauf und dran, umzusteigen ...


Bearbeitet von JoergA, 29.07.2017 - 11:35,

herzliche Grüße aus Deutschlands Norden! <><

www.joergarndt.wordpress.com