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Der Pitch


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60 Antworten zu diesem Thema

#21
Hanna Aden

Hanna Aden
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Habe mal von einem Drehbuchautor gehört, dass beim Fernsehen teilweise sogar noch viel kürzer gepitcht wird.

 

Beispiel:

 

"Bridget Jones im Krankenhaus".

 

 

Ein schönes Beispiel, das zeigt, was die Verknappung einer ganzen Geschichte auf einen Satz eigentlich über die Geschichte selbst aussagt: nichts.

 

 

Findest du? Ich habe da gleich ein ganzes Szenario vor Augen. Mich würde es nicht zum Sehen reizen, weil ich Krankenhausserien nicht mag, aber meine Schwester mag sie und ich vermute, dass sie dann gleich hellhörig wäre und reinzappen würde. Auf jeden Fall entsteht doch ein Bild?



#22
MichaelT

MichaelT
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Ein schönes Beispiel, das zeigt, was die Verknappung einer ganzen Geschichte auf einen Satz eigentlich über die Geschichte selbst aussagt: nichts.

 

 

 

Ein Pitch ist ja auch vor allem dafür da, um neugierig zu machen.

 

Okay, Männer interessieren sich jetzt i.d.R. weder wirklich für Bridget Jones noch für Krankenhausserien,

aber den Ansatz finde ich super.

 

Um die Geschichte darzustellen, hat man das Exposé.


Bearbeitet von MichaelT, 04.01.2017 - 18:35,


#23
Susann

Susann
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Michael, aber so wie du das verwendest, ist doch der Pitch nichts anderes als der Grundimpuls der Geschichte. Ich gehe mal davon aus, dass wir alle - ob nun bewusst oder unbewusst, von einem solchen Grundimpuls ausgehen, wenn wir Geschichten entwerfen. Für manche ist das ein bestimmter Ort, ein Bild, das sie im Kopf haben, eine Situation oder eine Figur. Natürlich ist es sinnvoll und hilfreich, sich diesen Grundimpuls bewusst zu machen, aber neu ist das nicht - oder?


Eat the frog in the morning (Mark Twain)


#24
MichaelT

MichaelT
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Michael, aber so wie du das verwendest, ist doch der Pitch nichts anderes als der Grundimpuls der Geschichte. Ich gehe mal davon aus, dass wir alle - ob nun bewusst oder unbewusst, von einem solchen Grundimpuls ausgehen, wenn wir Geschichten entwerfen. Für manche ist das ein bestimmter Ort, ein Bild, das sie im Kopf haben, eine Situation oder eine Figur. Natürlich ist es sinnvoll und hilfreich, sich diesen Grundimpuls bewusst zu machen, aber neu ist das nicht - oder?

 

Nein, neu ist das nicht, das stimmt.

 

Ich habe aber in der Tat den Eindruck, dass sich einige Autoren nicht von Anfang an klar genug über den Kern der Geschichte sind.

Sonst hätten sie nicht solche Probleme, die Geschichte zu pitchen. Darum ist es m.E. sehr hilfreich, den Pitch ganz am Anfang einmal

aufzuschreiben.

 

Was hier einige interessant finden, ist wohl auch eher der Ansatz, vom Arbeitstitel auszugehen (also sich den zuerst zu überlegen).


Bearbeitet von MichaelT, 05.01.2017 - 00:48,


#25
Susann

Susann
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Ja, da magst du Recht haben. Interessant für mich ist, dass du den 'Pitch' eben mit diesem Kern der Geschichte gleichsetzt. Ich hab immer gehört, der Pitch seien vier Sätze, einer zum ersten Akt, der erklärt, wie der Ausgangspunkt ist, zwei zum zweiten Akt, in denen deutlich wird, wie es sich weiterentwickelt, und einer zum dritten Akt, der die Auflösung beinhaltet. Solcherlei verkrampfte Eindampferei bringt mich immer schier zum Wahnsinn.

Umgekehrt aber, wenn man sich hinsetzt und den ersten Impuls der Geschichte nimmt, der ganz zu Beginn da war, aus dem sich alles entwickelt hat, dann verstehe ich auf einmal den Sinn hinter der Übung :)

In der Tat, hab ich die Erfahrung gemacht, dass man diesen Grundimpuls nie verlieren darf. Er ist wie ein Samenkorn, aus dem sich alles weitere entwickelt. Verliere ich dieses Korn, verliere ich die Geschichte.

Hab mich übrigens mal hingesetzt und zu meinem aktuellen Projekt aus diesem Grundimpuls heraus ein paar Kernsätze zur Geschichte formuliert. Ich habe dabei nicht auf die Anzahl der Sätze geachtet, sondern einfach nur den Kern der Geschichte, so wie er sich zu Beginn präsentierte, ausformuliert. Gefällt mir, der Ansatz!

Im Wiki hab ich zu dem Thema übrigens ein sehr gutes Beispiel gefunden. Dort wird die Sache 'Logline' genannt:

"Ein überängstlicher Clownfisch muss die Sicherheit seines Riffs verlassen und den Gefahren des Meeres trotzen, um seinen verlorenen Sohn zu finden, der im Aquarium eines Zahnarztes gefangen gehalten wird (Logline zum Film 'Findet Nemo')".


Bearbeitet von Susann, 05.01.2017 - 09:18,

Eat the frog in the morning (Mark Twain)


#26
MichaelT

MichaelT
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Ich hab immer gehört, der Pitch seien vier Sätze, einer zum ersten Akt, der erklärt, wie der Ausgangspunkt ist, zwei zum zweiten Akt, in denen deutlich wird, wie es sich weiterentwickelt, und einer zum dritten Akt, der die Auflösung beinhaltet.

 

Wo hast du das denn her?

 

Die Auflösung im Pitch geht gar nicht.

 

Der Pitch soll neugierig machen und man kann ihn auch super direkt im Anschreiben an Verlag oder Agentur reinsetzen.

 

Wenn die Auflösung z.B. bei einem Krimi oder Thriller schon direkt da steht, ist ja alle Neugierde weg.

 

Jetzt weiß ich aber auch, warum du in deinem Thread bzgl. des Exposés so gegen den "Pitch" warst.


Bearbeitet von MichaelT, 05.01.2017 - 15:06,


#27
Susann

Susann
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Ähm ... ja. Bei mir ist gerade nachträgliches Silvesterfeuerwerk der Erkenntnis  ;D

Habe mir jetzt eben noch das Buch von André Hille, Titel, Pitch und Exposé für Romane als ebook gekauft und in dem Kapitel 'Storypitch' geschmökert und - ach ja, die Erkenntnis. Halleluja.

Ich hätte mich schon viel früher mal etwas kritischer mit dem Thema 'Wie verkaufe ich meine Geschichte' auseinandersetzen sollen statt nur denen zu vertrauen, von denen ich glaubte, sie hätten Ahnung davon.

Danke übrigens :)


Bearbeitet von Susann, 05.01.2017 - 16:30,

Eat the frog in the morning (Mark Twain)


#28
IlonaS

IlonaS
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Sehr viel davon ist Definitionsfrage, was genau ein Pitch ist, was ein Klappentext, ein Tagline, Logline..., wobei allen gemeinsam ist, dass sie versuchen, die Essenz der Geschichte herauszukristallisieren. Ich definiere den Pitch schon so, dass er die Lösung beinhaltet. Nicht die Auflösung eines Krimis, sondern, was der Protagonist tun muss, um seinen Konflikt zu lösen. Ein Pitch hat oft vier Sätze, aber da gibt's (wie überall beim Schreiben) keine festen Regeln.

 

Ich entwickele eine Story aus einer Idee heraus, zum Beispiel um die Idee der Motivation für einen Mord. Daraus entwickle ich eine vage Story und dann sofort den Pitch. Aus dem Pitch heraus die Outline. Funktioniert für mich prima.


Krimis, Liebe und Mehr: http://www.ilonaschmidt.com


#29
Anni Bürkl

Anni Bürkl
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"Feeling" der Story? Anhand von Bekanntem?


Autorin | Ein  Buch schreiben

Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher


#30
Anni Bürkl

Anni Bürkl
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Ich entwickele eine Story aus einer Idee heraus, zum Beispiel um die Idee der Motivation für einen Mord. Daraus entwickle ich eine vage Story und dann sofort den Pitch. Aus dem Pitch heraus die Outline. Funktioniert für mich prima.

 

 

Bei der Idee sind wir schon 2.

Daraus den Pitch zu machen, werde ich jetzt mal ausprobieren.


Autorin | Ein  Buch schreiben

Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher


#31
Susann

Susann
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Sehr viel davon ist Definitionsfrage, was genau ein Pitch ist, was ein Klappentext, ein Tagline, Logline..., wobei allen gemeinsam ist, dass sie versuchen, die Essenz der Geschichte herauszukristallisieren. Ich definiere den Pitch schon so, dass er die Lösung beinhaltet. Nicht die Auflösung eines Krimis, sondern, was der Protagonist tun muss, um seinen Konflikt zu lösen. Ein Pitch hat oft vier Sätze, aber da gibt's (wie überall beim Schreiben) keine festen Regeln.

 

Ich entwickele eine Story aus einer Idee heraus, zum Beispiel um die Idee der Motivation für einen Mord. Daraus entwickle ich eine vage Story und dann sofort den Pitch. Aus dem Pitch heraus die Outline. Funktioniert für mich prima.

Wenn dein Grundimpuls für eine Geschichte zum Beispiel die Idee für die Motivation des Täters für einen Mord ist - heißt das, dass in deinem Pitch dann der Täter im Mittelpunkt steht?


Eat the frog in the morning (Mark Twain)


#32
Hanna Aden

Hanna Aden
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Ich überlege gerade ... mich interessiert beim Psychothriller auch viel mehr das Warum, wenn jemand aus ungewöhnlichen, psychisch verwickelten Motiven mordet. Da wäre ein Pitch vielleicht eher so was wie "Hannibal Lector in einem Dorf in den Alpen" oder so? Oder "Sympathische Kindergärtnerin ermittelt gegen Hannibal Lector in einem Alpendorf"?

Letzteres geht dann schon wieder nicht, weil es klingt, als sei der echte Hannibal Lector im Alpendorf unterwegs und nicht bloß ein Killer von seinem Typus ...



#33
AndreasG

AndreasG
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Ich überlege gerade ... mich interessiert beim Psychothriller auch viel mehr das Warum, wenn jemand aus ungewöhnlichen, psychisch verwickelten Motiven mordet. Da wäre ein Pitch vielleicht eher so was wie "Hannibal Lector in einem Dorf in den Alpen" oder so? Oder "Sympathische Kindergärtnerin ermittelt gegen Hannibal Lector in einem Alpendorf"?

Letzteres geht dann schon wieder nicht, weil es klingt, als sei der echte Hannibal Lector im Alpendorf unterwegs und nicht bloß ein Killer von seinem Typus ...

 

Vor Pitchlines, die sich auf andere erfolgreiche Werke beziehen möchte ich generell warnen. Es gibt viele Gründe, die dagegen sprechen. Sie erzeugen zwar Bilder, aber eigentlich immer die falschen. Wenn ich so was lese, denke ich als erstes: Das ist so ein Nachmacherding, das bekannte Konzepte verwurstet, aber selbst wenig Originelles zu bieten hat. Die Kopie ist nie so gut wie das Original. Oder die Autorin oder der Autor macht sich nicht die Mühe, mir das Besondere ihres Konzepts zu zeigen, sondern wirft mir ein paar Brocken hin, die mich denken lassen sollen, dass hier etwas sehr Erfolgreiches lauert. Interesse lässt sich meines Erachtens so nur schwer wecken.


"Stirb leise, mein Engel", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Hörst du den Tod?", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Denn morgen sind wir tot", Jugendbuch, Oetinger Verlag 2015, "Bad Boys & Little Bitches", Jugendbuch Oetinger Verlag 2017 und 2018


#34
Susann

Susann
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Andreas, aber die Frage, auf die sich auch Hanna bezieht (mal abgesehen von dem Beispiel, das sie gebracht hat), wenn ich sie richtig verstehe, war doch vielmehr: Sollte man in einem Pitch zu einem Krimi oder Psychothriller nicht das Warum thematisieren, warum jemand zum Mörder wird - also analog zu meiner Frage: Steht in einem solchen Pitch dann nicht der Mörder im Mittelpunkt?

Ich gebe zu, mich treibt die Frage um (siehe auch meine Exposé-Diskussion). Wie machst du das? Was steht bei dir im Mittelpunkt des Pitches? Müsste das nicht der Täter sein und sein Motiv? Und wenn ja dann weiß ich noch immer nichts über die Hauptfigur - den Ermittler.


Bearbeitet von Susann, 06.01.2017 - 10:31,

Eat the frog in the morning (Mark Twain)


#35
MelanieL

MelanieL
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Ich glaube, dass man das gar nicht verallgemeinern kann, sondern dass es von der Geschichte abhängt.

 

Selbst wenn ein Ermittler vordergründig die Hauptfigur ist und wir als Leser nah an ihm und seinem Erleben sind, so kann trotzdem der Täter im Mittelpunkt stehen, weil er nämlich etwas Bestimmtes mit der Hauptfigur macht. Etwas, das nur der Täter auf diese Weise machen kann.

 

Im Mittelpunkt sollte m.E. die treibende Kraft sein, und das kann mal der Ermittler sein, mal der Täter. Das ist nicht pauschal zu beantworten - aber die Beschäftigung mit dieser Frage kann Dimensionen einer Geschichte hervorkitzeln, die wir ohne die Beschäftigung mit dem Pitch vielleicht gar nicht erkannt hätten.


Mein Blog für Neugierige:

Siegerlandkrimis

 


#36
AndreasG

AndreasG
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Andreas, aber die Frage, auf die sich auch Hanna bezieht (mal abgesehen von dem Beispiel, das sie gebracht hat), wenn ich sie richtig verstehe, war doch vielmehr: Sollte man in einem Pitch zu einem Krimi oder Psychothriller nicht das Warum thematisieren, warum jemand zum Mörder wird - also analog zu meiner Frage: Steht in einem solchen Pitch dann nicht der Mörder im Mittelpunkt?

Ich gebe zu, mich treibt die Frage um (siehe auch meine Exposé-Diskussion). Wie machst du das? Was steht bei dir im Mittelpunkt des Pitches? Müsste das nicht der Täter sein und sein Motiv? Und wenn ja dann weiß ich noch immer nichts über die Hauptfigur - den Ermittler.

 

Ich habe Hannas Pitch-Vorschlag deshalb kritisiert, weil er das, was sie sich erhofft, meines Erachtens nicht leistet.

 

Im Übrigen unterscheide ich zwischen Pitch- bzw. Logline und dem eigentlichen Pitch. Ein Pitch ist für mich dieser drei bis fünf Sätze lange „Vorspann“ vor dem Exposé. (Ich würde nie den Pitch, sondern höchstens eine Pitchline ins Anschreiben setzen.) Was gehört hinein? Melanie hat meines Erachtens recht: Es kommt sehr auf das Projekt an, man kann es nicht allgemein sagen. Wenn Hanna fragt, ob nicht das Warum des Täters in den Pitch gehört, da das bei ihr im Mittelpunkt steht, würde ich sagen: Na, klar.

 

Was meines Erachtens immer in den Pitch gehört, ist der USP meiner Geschichte. Was ist das Besondere, Originelle daran? Was unterscheidet sie von allen anderen? Das können sehr viele sehr unterschiedliche Dinge sein. Wenn das Originelle die ungewöhnliche Auflösung der Gesichte ist, würde ich auch die in den Pitch schreiben. Ein Exposé wendet sich ja nicht an Leser, die Spannung suchen, sondern an Leute die schnell darüber informiert werden wollen, ob es sich lohnt, sich überhaupt mit dem ganzen Material zu beschäftigen. Was hilft meine tolle Auflösung, wenn die Agentin/Lektorin mein Exposé nicht bis zum Ende liest?

 

Was die Handlung angeht, mache ich es ähnlich wie Michael: Ich fange klein an. Ich "vergesse" den Roman, den ich geschrieben habe und versuche den Grundkonflikt möglichst einfach darzustellen, in den berühmten drei bis fünf Sätzen. Das ist aber so wenig ein „Eindampfen“ wie das Exposé-Schreiben. (Diese Metapher halte ich für fatal, weil sie so tut, als gebe es die eigentliche Geschichte und ganz viel Dampf drum herum. So ist es aber nicht, und deshalb wirkt das Exposé-Schreiben wie eine geradezu beleidigende Zumutung auf uns.) Ausgehend vom Hauptkonflikt schreibe ich dessen Entwicklung in unterschiedlichen Längen neu: erst fünf Sätze (= Pitch), dann eine halbe Seite, eine ganze Seite, drei Seiten … Weil ich so von Schritt zu Schritt immer mehr Raum habe, fühlt sich das jedes Mal nach großer Freiheit an! ;) 


"Stirb leise, mein Engel", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Hörst du den Tod?", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Denn morgen sind wir tot", Jugendbuch, Oetinger Verlag 2015, "Bad Boys & Little Bitches", Jugendbuch Oetinger Verlag 2017 und 2018


#37
AndreasE

AndreasE
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"Feeling" der Story? Anhand von Bekanntem?

 

Das macht man in Hollywood gern. Meinen Roman "Solarstation" würde man, hat mir ein Filmmensch mal gesagt, pitchen als "'Stirb langsam' im Weltraum".



#38
Anni Bürkl

Anni Bürkl
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"Feeling" der Story? Anhand von Bekanntem?

 

Das macht man in Hollywood gern. Meinen Roman "Solarstation" würde man, hat mir ein Filmmensch mal gesagt, pitchen als "'Stirb langsam' im Weltraum".

 

 

Genau.

Da sind wir gleich beim Nachbarthread, sich an was Bekanntes dran hängen.

 

Ich habe meine(n) Teekrimi(s) damals als „Miss Marple 2.0“ angeboten.

"Ein klassischer Whodunnit im Stil von Laura Childs (ua.: „Death by Darjeeling“)."

 

:-)

 

LG,

Anni


Autorin | Ein  Buch schreiben

Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher


#39
Ulf Schiewe

Ulf Schiewe
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Habe mal von einem Drehbuchautor gehört, dass beim Fernsehen teilweise sogar noch viel kürzer gepitcht wird.

 

Beispiel:

 

"Bridget Jones im Krankenhaus".

 

 

Ein schönes Beispiel, das zeigt, was die Verknappung einer ganzen Geschichte auf einen Satz eigentlich über die Geschichte selbst aussagt: nichts.

 

 

Ja. Ich gestehe, ich kann damit eigentlich nichts anfangen. :(


Der Bastard von Tolosa, Die Comtessa, Die Hure Babylon, Das Schwert des Normannen, Die Rache des Normannen, Der Schwur des Normannen, Der Sturm der Normannen, Bucht der Schmuggler, www.ulfschiewe.de


#40
Hanna Aden

Hanna Aden
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Habe mal von einem Drehbuchautor gehört, dass beim Fernsehen teilweise sogar noch viel kürzer gepitcht wird.

 

Beispiel:

 

"Bridget Jones im Krankenhaus".

 

 

Ein schönes Beispiel, das zeigt, was die Verknappung einer ganzen Geschichte auf einen Satz eigentlich über die Geschichte selbst aussagt: nichts.

 

 

Ja. Ich gestehe, ich kann damit eigentlich nichts anfangen. :(

 

Wie wäre es mit "James Bond im Weltraum"? Zeichnet das ein Bild?