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Praxisbeispiel Papyrus Stilanalyse


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28 Antworten zu diesem Thema

#21
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
  • 90 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

Michael, wie gesagt, du kannst die Stilanalyse problemlos ausschalten ;D  Auch ohne ist Papyrus einfach ein geniales Schreibprogramm für Autoren mit vielen Zusatzfunktionen wie Recherchedatenbank, Duden-Korrektor, Wortzählung mit Tageslimit-Angabe, Klemmbrett, an das man Zettel mit Notizen heften kann, wahlweise neben oder im Text, problemlose Umwandlung in Word, pdf, epub usw., durch Zeitstrahl gute Navigationsmöglichkeiten zu den Einzelkapiteln eines langen Textes (in Word musste ich immer einzelne Dateien anlegen, um die Übersicht zu behalten), leichte Bedienbarkeit an Word angelehnt, MindMap-Tool, um die Geschichte zu planen ... das sind nur die Dinge, die mir spontan einfallen.

Danke, Susann! Nun hab ich mal einen Überblick, was das Ding kann. Mal sehen, ich denke ich muss das mal im Rahmen einer Messe ausprobieren ... (Generell neige ich ja dazu einen besseren Überblick zu behalten, wenn ich Zettel und Gekritzel auf dem Schreibtisch liegen habe. Wenn alles vom PC verschluckt ist, fehlt mir da komischerweise immer der Überblick. Oje, sieht ganz so aus, als wäre ich echt altmodisch, was das anbelangt.) Aber nochmals danke, du hast mich dazu gebracht, es doch mal auszuprobieren! :)


Ich würde nicht sagen, dass Musik die Welt verzaubert. Ich würde eher sagen, sie enthüllt den Zauber dieser Welt.

 

 


#22
ThomasW

ThomasW
  • 16 Beiträge
  • Dabei seit 21.02.17
Michael, noch was zur Stilanalyse:
 
Du kannst sie nicht nur komplett an- oder ausschalten, sondern auch einzelne Parameter. Du könntest dir zum Beispiel nur Füllwörter markieren lassen, die zudem in einer Liste verwaltet werden können. Bei der Anzeige der Satzlänge ist einstellbar, ab wie vielen Wörtern ein Satz als lang markiert wird. Bei den Wortwiederholungen gibt es die Möglichkeit die Anzahl der Zeilen einzustellen, innerhalb derer eine Wiederholung angezeigt wird und dazu noch die Mindestwortlänge. Das Ganze kann man sich also sehr individuell konfigurieren. Lernen tut Papyrus nicht, so schlau ist es dann doch nicht ;-).


#23
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
  • 90 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

 

Michael, noch was zur Stilanalyse:
 
Du kannst sie nicht nur komplett an- oder ausschalten, sondern auch einzelne Parameter. Du könntest dir zum Beispiel nur Füllwörter markieren lassen, die zudem in einer Liste verwaltet werden können. Bei der Anzeige der Satzlänge ist einstellbar, ab wie vielen Wörtern ein Satz als lang markiert wird. Bei den Wortwiederholungen gibt es die Möglichkeit die Anzahl der Zeilen einzustellen, innerhalb derer eine Wiederholung angezeigt wird und dazu noch die Mindestwortlänge. Das Ganze kann man sich also sehr individuell konfigurieren. Lernen tut Papyrus nicht, so schlau ist es dann doch nicht ;-).

 

Danke Thomas, also es lernt nicht dazu. So wie du es beschreibst, lässt es sich genau auf die eigenen Bedürfnisse, Schwächen und Stärken einstellen. Auch wieder ein Argument dafür. :)


Ich würde nicht sagen, dass Musik die Welt verzaubert. Ich würde eher sagen, sie enthüllt den Zauber dieser Welt.

 

 


#24
AndreasE

AndreasE
  • 1.845 Beiträge
  • Dabei seit 01.04.07

Nein, die Stilanalyse lernt nicht dazu. Dahinter verbirgt sich kein "neuronales Netzwerk" in der Art von "Alpha Go" oder dergleichen, sondern eine simple Markierungstechnik, die ungefähr der hier beschriebenen Methode folgt, dasselbe von Hand zu machen (was aber aufwendig ist).

 

Abgesehen davon möchte ich meinen, dass es, sagen wir, Michelangelos Genie nicht im mindesten schmälert, wenn man erführe, dass er die besten Hämmer, Meißel und andere für's Bildhauen notwendige Werkzeuge verwendet hat, die zu seiner Zeit verfügbar waren.



#25
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
  • 90 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

Nein, die Stilanalyse lernt nicht dazu. Dahinter verbirgt sich kein "neuronales Netzwerk" in der Art von "Alpha Go" oder dergleichen, sondern eine simple Markierungstechnik, die ungefähr der hier beschriebenen Methode folgt, dasselbe von Hand zu machen (was aber aufwendig ist).

 

Abgesehen davon möchte ich meinen, dass es, sagen wir, Michelangelos Genie nicht im mindesten schmälert, wenn man erführe, dass er die besten Hämmer, Meißel und andere für's Bildhauen notwendige Werkzeuge verwendet hat, die zu seiner Zeit verfügbar waren.

Hallo Andreas, danke für Deinen Hinweis! Wenn Papyrus nach der Methode arbeitet, wie auf Deiner Seite beschrieben, schürt das wiederum meine Zweifel. Es kommt sicher darauf an, welche Texte man damit schreibt. Für sehr verschachtelte Handlungsstränge scheints sehr hilfreich zu sein. Es wird wohl nur eines Aufklärung bringen: selbst ausprobieren! Was Deine Ansicht zum Werkzeug von Michelangelo betrifft, das sehe ich auch so. Danke Dir jedenfalls für Deine Mühen!


Ich würde nicht sagen, dass Musik die Welt verzaubert. Ich würde eher sagen, sie enthüllt den Zauber dieser Welt.

 

 


#26
Christa

Christa
  • 6.024 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Wenn Papyrus nach der Methode arbeitet, wie auf Deiner Seite beschrieben, schürt das wiederum meine Zweifel. Es kommt sicher darauf an, welche Texte man damit schreibt. Für sehr verschachtelte Handlungsstränge scheints sehr hilfreich zu sein. Es wird wohl nur eines Aufklärung bringen: selbst ausprobieren!

 

Meine Zweifel schürt es eher nicht. Ich überarbeite gerade eine Leseprobe. Dabei habe ich festgestellt, dass der Einstieg in die erste Szene viel später erfolgen muss. Mit den Adjektiven gibt es keine Probleme, ebenso mit einigen anderen Punkten nicht. Aber ich habe auch so einen Satz in der wörtlichen Rede entdeckt, der zu lang ist und unterbrochen werden kann (zum Beispiel mit einer Gegenfrage). Bei zwei Büchern, die ich gerade gelesen habe bzw. lese fand ich beim ersten einen fulminanten Einstieg, nämlich genau in dem Moment, in dem ein Wendepunkt bei der betreffenden Figur eintritt. Beim zweiten gibt es am Anfang eine adjektivstrotzende, verschachtelte Konstruktion, woraufhin ich drauf und dran war, das Buch nicht lesen zu wollen. Ich habe weitergelesen und es nicht bereut. Ich denke also, dass es wichtig ist, sich Gedanken über diese Dinge zu machen. Wenn ich fertig bin mit dem handschriftlichen Test und der Vergleich gut ausfällt, ist der Papyrus fällig. ;)


Bearbeitet von Christa, 15.03.2017 - 13:15,


#27
AndreasE

AndreasE
  • 1.845 Beiträge
  • Dabei seit 01.04.07

Wenn Papyrus nach der Methode arbeitet, wie auf Deiner Seite beschrieben, schürt das wiederum meine Zweifel. 

 

Zweifel sind OK. Aber die Beschreibung der Methode ermöglicht es Dir ja, sie einfach auszuprobieren, ohne dass es Dich mehr kostet als etwas Mühe. Danach weißt Du und musst nicht mehr zweifeln.  ;)



#28
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
  • 90 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

 

Wenn Papyrus nach der Methode arbeitet, wie auf Deiner Seite beschrieben, schürt das wiederum meine Zweifel. 

 

Zweifel sind OK. Aber die Beschreibung der Methode ermöglicht es Dir ja, sie einfach auszuprobieren, ohne dass es Dich mehr kostet als etwas Mühe. Danach weißt Du und musst nicht mehr zweifeln.  ;)

 

Ja, das werde ich wohl tun, jetzt bin ich sogar richtig neugierig geworden. Nochmals danke! :)


Ich würde nicht sagen, dass Musik die Welt verzaubert. Ich würde eher sagen, sie enthüllt den Zauber dieser Welt.

 

 


#29
JenniferH

JenniferH
  • 27 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.13

Schönes Beispiel. 

Vielen Dank, lieber Andreas. 

Das kann ich gerade richtig gut gebrauchen. 

Ich muss noch viel üben mit Papyrus. ;-)