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Zeitschriften; Magazine; Rezension

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5 Antworten zu diesem Thema

#1
Stefan Mühlfried

Stefan Mühlfried
  • 1.134 Beiträge
  • Dabei seit 21.08.05

Moin!

 

Ich bin auf die fixe Idee verfallen, mein neuestes Buch bei einigen thematisch passenden Zeitschriften (in diesem Fall Musikzeitschriften) zur Rezension anzubieten.

Bevor ich also in irgendwelche Fettnäpfchen latsche (was ich gerne tue), würde ich gerne wissen, ob es das irgendwelche geschriebenen oder ungeschriebenen Gesetzte gibt. Insbesondere frage ich mich: Schickt man erstmal einen Brief oder eine Mail hin, ob Interesse besteht, oder gleich ein Buch mit Schleifchen drum und freundlicher Bitte um Rezension?

Hat jemand von euch da schon Erfahrungen gesammelt?

 

LG

Stefan


"Schriftsteller sollten gar keine Adjektive haben. Sie sind keine französischen oder australischen Schriftsteller, sondern einfach Schriftsteller. Am Ende sind sie ohnehin nicht mal ein Substantiv, sondern ein Verb: Sie schreiben." - Richard Flanagan

Zur Hölle mit der Kohle

Der steinerne Zeuge


#2
AngelaB

AngelaB
  • 107 Beiträge
  • Dabei seit 21.02.17
Hallo Stefan,

hmm, bin skeptisch. Da würd ich vorher die passenden Ansprechpartner genau recherchieren, nicht "mit der Giesskanne" arbeiten. Und ob sich der Aufwand lohnt, weiß nicht, kommt auf die Zielgruppe an (liest die überhaupt noch Musikzeitschriften oder hängt die nicht in einer Netznische ab?).

Lieben Gruß,
Angela

PS rest folgt per PN..

Bearbeitet von AngelaB, 03.08.2017 - 06:30,


#3
herby

herby
  • 323 Beiträge
  • Dabei seit 19.05.05

Also mir wäre der direkte Versand von Büchern zu teuer, denn wenn ich mal nachrechne, wieviel Bücher ich dafür verkaufen muss, frage ich mich, ob es sich rechnet. Ich habe es früher auch mal mit Anschreiben versucht, der Erfolg war allerdings bescheiden



#4
SabineB

SabineB
  • 1.319 Beiträge
  • Dabei seit 01.08.14
Ich habe mein "Musikbuch" (a song about love) einem Stadtmagazin mit starker Musikausrichtung angeboten und die haben es auch rezensiert, ebenso die lokale Presse.

Ich hatte vorher per Mail angefragt. Fettnäpfchen kann ich da keine erkennen.

Ich weiß von einer Montsegurkollegin, deren Bücher in der Bikerszene spielen und die in Bikerzeitschriften rezensiert wird. Warum also nicht?

Sabine

#5
AnnaW

AnnaW
  • 558 Beiträge
  • Dabei seit 10.08.15

Lieber Stefan,

 

es gibt noch einen anderen Weg, nämlich anzurufen, das Buch vorzustellen und zu fragen, ob Interesse besteht. Dann hast du gleich den passenden Ansprechpartner, weißt, ob es überhaupt in Frage kommt, und kannst sicher sein, dass der Rezensent sich an dich erinnert. Und bekommst u. U. sogar weitere Tipps, die du bei einer bloßen Mail, die du abschickst, nicht erhalten würdest.

 

Auf keinen Fall würde ich die Rezensionsexemplare einfach so abschicken, da besteht die große Gefahr, dass sie irgendwo versauern. Eine befreundete Journalistin, die damals bei einer überregionalen Tageszeitung arbeitete, hat mir mal erklärt, dass man in der Regel eine kurze Mail schickt, in der man das Buch vorstellt, und darin die Möglichkeit geben kann, ein Rezensionsexemplar anzufordern. Das müsste allerdings mit einem Klick gehen, dürfte nicht kompliziert sein, da die unverlangten E-Mails sehr schnell gescannt und abgelegt werden.

 

Viele Grüße und viel Erfolg!

 

Anna

 

PS: Mich würden die Erfahrungen anderer, was Rezensionen in Fachzeitschriften betrifft, aber auch interessieren.


Bearbeitet von AnnaW, 03.08.2017 - 10:55,


#6
Stefan Mühlfried

Stefan Mühlfried
  • 1.134 Beiträge
  • Dabei seit 21.08.05

Super, das sind ja schon mal prima Tipps und Erfahrungen, vielen Dank!

 

Herby: Sicher, das wird teuer, wenn man's nach dem Gießkannenprinzip macht. Wenn es allerdings meine Chancen heben würde, im Rolling Stone besprochen zu werden, wär's mir das Geld wert. Aber das scheint ja tatsächlich nicht der Fall zu sein ...

 

Sabine: Oh, prima, jemand mit genau der Erfahrung, die ich noch machen will! Stadtmagazin mit starker Musikausrichtung klingt nach einem perfekten Ziel!

... Ich glaube, ich weiß, wen du meinst. Die könnte ich glatt mal direkt ansprechen, wie sie das genau gemacht hat - sie wohnt ja fast um Ecke bei mir. :-) Danke!

 

Anna: Spitze, das ist doch schon mal ne Ansage!

 

VIelen Dank und liebe Grüße,

Stefan


Bearbeitet von Stefan Mühlfried, 03.08.2017 - 21:55,

"Schriftsteller sollten gar keine Adjektive haben. Sie sind keine französischen oder australischen Schriftsteller, sondern einfach Schriftsteller. Am Ende sind sie ohnehin nicht mal ein Substantiv, sondern ein Verb: Sie schreiben." - Richard Flanagan

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