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Über Honorare, Vorschüsse und Auflagen


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12 Antworten zu diesem Thema

#1
Ulrike

Ulrike
  • 194 Beiträge
  • Dabei seit 08.02.13

Ein kleiner Blick auf den Buchmarkt: "Was verdient man als Schriftsteller eigentlich so?"

 

http://www.sueddeuts...ch-so-1.3704687


Bearbeitet von Ulrike, 13.10.2017 - 06:42,


#2
KarinKoenicke

KarinKoenicke
  • 20 Beiträge
  • Dabei seit 07.10.17

danke, Ulrike, das ist interessant. 

Ich muss ja sagen - seit ich hier mitlese, hab ich immer weniger Lust, vom SP in den Verlagsmarkt zu wechseln, seufz. Niedrige Vorschüsse, geringe Honorare und wenn ich dann noch an so manche Horrorgeschichte denke, die ich im Forum gesehen hab, selbst von erfolgreichen Autoren. hui.... 

Nur leider trau ich halt Amazon, wo ich bisher sehr gut verdiene, nicht langfristig über den Weg. 

 

Danke für den Artikel! 

Karin



#3
Olaf

Olaf
  • 215 Beiträge
  • Dabei seit 19.07.16

In dem Artikel geht es ja hauptsächlich um die Honorare im Sachbuchmarkt - und die kann ich (leider) bestätigen.

 

Was aber fehlt und mit am schlimmsten ist: Die Zeit und Energie, die in Buchvorschläge und Exposees wandert, die dann doch kein Verlag haben wil. Dafür gehen jedes Jahr mehrere Monate drauf, manchmal sogar am Stück. Ohne Quersubvention durch Partner, andere Jobs oder Stipendien wären solche Durststrecken kaum durchzuhalten.


Olaf Fritsche 

www.seitenrascheln.de


#4
Yvonne

Yvonne
  • 1.817 Beiträge
  • Dabei seit 02.10.10

Danke fürs Teilen, Ulrike!

Spannend, dass ein Autor mal öffentllich über die Höhe der Vorschüsse und der Tantiemen spricht.

Außerdem hat mich die Zahl der über Agenturen vermittelten Manuskripte in Deutschland überrascht, ich hätte diesen Anteil bei mehr als 60 % vermutet.

Lachen musste ich bei der "Öffentlichkeitsarbeit der großen Verlage", auf die man im SP verzichten müsse - wo bitte ist die? Ich bin jedenfalls noch nie in deren Genuss gekommen.

 

LG Yvonne. 


Neu: "Death Game" Krimi, Juli 2017

http://www.yvonnes-romanwelten.de

Mit wem das Pferd nie durchgeht, der reitet einen hölzernen Gaul (Friedrich Hebbel)


#5
Christa

Christa
  • 6.155 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Danke auch für den Artikel, sehr interessant! Ich glaube, wenn die Unmengen von Autoren, die nach wie vor auf den Buchmarkt drängen, das alles wüssten, würden sie sehr schnell Abstand von ihren Plänen nehmen. :-/ Und sich ein Exemplar drucken lassen, um einmal im Leben ihr eigenes Buch in den Händen halten zu können.


Bearbeitet von Christa, 14.10.2017 - 10:56,


#6
KerstinS

KerstinS
  • 170 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.13

Ha, genau, die wertvolle Öffentlichkeitsarbeit und das Besprochenwerden, das geht einem natürlich verlustigt beim SP, während unsereins ja kaum mehr nachkommt, jeden Feuilletonartikel auszuschneiden und die Marketingleute vom Verlag in Schach zu halten … ;)



#7
UlrikeR

UlrikeR
  • 311 Beiträge
  • Dabei seit 17.03.09

Ha, genau, die wertvolle Öffentlichkeitsarbeit und das Besprochenwerden, das geht einem natürlich verlustigt beim SP, während unsereins ja kaum mehr nachkommt, jeden Feuilletonartikel auszuschneiden und die Marketingleute vom Verlag in Schach zu halten … ;)

 

:s22  Genau das ging mir auch durch den Kopf! Ich muss aber sagen, dass ich mich trotzdem nie ins Schlachtfeld SP stürzen würde. Die Tatsache, dass man sich ununterbrochen selber vermarkten und anpreisen muss, ist für mich ein rotes Tuch, das bringe ich einfach nicht fertig. Aber manchen liegt es ja, dann ist es eine super Alternative.


www.ulrikerylance.com

 

"Penny Pepper 4  - Tatort Winterwald", dtv junior, Oktober 2016


#8
JenniferB

JenniferB
  • 2.202 Beiträge
  • Dabei seit 17.01.11

 

Ha, genau, die wertvolle Öffentlichkeitsarbeit und das Besprochenwerden, das geht einem natürlich verlustigt beim SP, während unsereins ja kaum mehr nachkommt, jeden Feuilletonartikel auszuschneiden und die Marketingleute vom Verlag in Schach zu halten … ;)

 

:s22  Genau das ging mir auch durch den Kopf! Ich muss aber sagen, dass ich mich trotzdem nie ins Schlachtfeld SP stürzen würde. Die Tatsache, dass man sich ununterbrochen selber vermarkten und anpreisen muss, ist für mich ein rotes Tuch, das bringe ich einfach nicht fertig. Aber manchen liegt es ja, dann ist es eine super Alternative.

 

 

Das ist übrigens ein Gerücht ;) 

Ich habe ein kleines Experiment am Start. Vollkommen unbekanntes Pseudonym, kein Vermarkten - null Werbung. Niemand kennt den Namen oder kann ihn mit mir in Verbindung bringen. 

Vielleser-Genre - romantische Fantasy, ganz generisch, geradlinige Geschichte, einfaches Cover. Ich sehe als es das aktuelle Pedant zum Heftroman. 

 

Bringt mir, dank Kindle Unlimited, eine kleine vierstellige Summe pro Monat. 

 

 



#9
UlrikeR

UlrikeR
  • 311 Beiträge
  • Dabei seit 17.03.09

 

 

Ha, genau, die wertvolle Öffentlichkeitsarbeit und das Besprochenwerden, das geht einem natürlich verlustigt beim SP, während unsereins ja kaum mehr nachkommt, jeden Feuilletonartikel auszuschneiden und die Marketingleute vom Verlag in Schach zu halten … ;)

 

:s22  Genau das ging mir auch durch den Kopf! Ich muss aber sagen, dass ich mich trotzdem nie ins Schlachtfeld SP stürzen würde. Die Tatsache, dass man sich ununterbrochen selber vermarkten und anpreisen muss, ist für mich ein rotes Tuch, das bringe ich einfach nicht fertig. Aber manchen liegt es ja, dann ist es eine super Alternative.

 

 

Das ist übrigens ein Gerücht ;)

Ich habe ein kleines Experiment am Start. Vollkommen unbekanntes Pseudonym, kein Vermarkten - null Werbung. Niemand kennt den Namen oder kann ihn mit mir in Verbindung bringen. 

Vielleser-Genre - romantische Fantasy, ganz generisch, geradlinige Geschichte, einfaches Cover. Ich sehe als es das aktuelle Pedant zum Heftroman. 

 

Bringt mir, dank Kindle Unlimited, eine kleine vierstellige Summe pro Monat. 

 

Oh das ist interessant zu wissen. Danke! 

 

 


Bearbeitet von UlrikeR, 14.10.2017 - 15:49,

www.ulrikerylance.com

 

"Penny Pepper 4  - Tatort Winterwald", dtv junior, Oktober 2016


#10
Hannah Simon

Hannah Simon
  • 1.984 Beiträge
  • Dabei seit 13.09.05

 

 

Ha, genau, die wertvolle Öffentlichkeitsarbeit und das Besprochenwerden, das geht einem natürlich verlustigt beim SP, während unsereins ja kaum mehr nachkommt, jeden Feuilletonartikel auszuschneiden und die Marketingleute vom Verlag in Schach zu halten … ;)

 

:s22  Genau das ging mir auch durch den Kopf! Ich muss aber sagen, dass ich mich trotzdem nie ins Schlachtfeld SP stürzen würde. Die Tatsache, dass man sich ununterbrochen selber vermarkten und anpreisen muss, ist für mich ein rotes Tuch, das bringe ich einfach nicht fertig. Aber manchen liegt es ja, dann ist es eine super Alternative.

 

 

Das ist übrigens ein Gerücht ;)

Ich habe ein kleines Experiment am Start. Vollkommen unbekanntes Pseudonym, kein Vermarkten - null Werbung. Niemand kennt den Namen oder kann ihn mit mir in Verbindung bringen. 

Vielleser-Genre - romantische Fantasy, ganz generisch, geradlinige Geschichte, einfaches Cover. Ich sehe als es das aktuelle Pedant zum Heftroman. 

 

Bringt mir, dank Kindle Unlimited, eine kleine vierstellige Summe pro Monat. 

 

 

Ist dieses Experiment gerade gestartet, so dass das noch frische Zahlen sind, oder verbuchst Du schon einige Monate lang die gleiche Summe? Mich würde interessieren, ob das einigermaßen konstant bleibt.


Was wäre, wenn du allergisch gegen Glück wärst - und dich dann verliebst? "Felix", FVA 2015, ISBN 978-3-627-00213-8

 

www.hannahsimon.de


#11
Evelyne

Evelyne
  • 156 Beiträge
  • Dabei seit 29.04.15

Ich bin auch Selfpublisherin und mache eigentlich gar kein Marketing - na ja, seit zwei Monaten bin ich bei Facebook und habe vier Mal was gepostet. Und ich habe eine Homepage.


www.laye.org


#12
JenniferB

JenniferB
  • 2.202 Beiträge
  • Dabei seit 17.01.11

 

 

 

Ha, genau, die wertvolle Öffentlichkeitsarbeit und das Besprochenwerden, das geht einem natürlich verlustigt beim SP, während unsereins ja kaum mehr nachkommt, jeden Feuilletonartikel auszuschneiden und die Marketingleute vom Verlag in Schach zu halten … ;)

 

:s22  Genau das ging mir auch durch den Kopf! Ich muss aber sagen, dass ich mich trotzdem nie ins Schlachtfeld SP stürzen würde. Die Tatsache, dass man sich ununterbrochen selber vermarkten und anpreisen muss, ist für mich ein rotes Tuch, das bringe ich einfach nicht fertig. Aber manchen liegt es ja, dann ist es eine super Alternative.

 

 

Das ist übrigens ein Gerücht ;)

Ich habe ein kleines Experiment am Start. Vollkommen unbekanntes Pseudonym, kein Vermarkten - null Werbung. Niemand kennt den Namen oder kann ihn mit mir in Verbindung bringen. 

Vielleser-Genre - romantische Fantasy, ganz generisch, geradlinige Geschichte, einfaches Cover. Ich sehe als es das aktuelle Pedant zum Heftroman. 

 

Bringt mir, dank Kindle Unlimited, eine kleine vierstellige Summe pro Monat. 

 

 

Ist dieses Experiment gerade gestartet, so dass das noch frische Zahlen sind, oder verbuchst Du schon einige Monate lang die gleiche Summe? Mich würde interessieren, ob das einigermaßen konstant bleibt.

 

 

Start war im Juni, seit Juli schafft es diese Zahlen. August und September waren der Peek, aber ein Absturz ist noch nicht zu befürchten. 
​Langfristig bleibt das sicher nicht konstant, aber das ist auch nicht zu erwarten. Wie gesagt: Heftroman. Der ist nach einer sehr begrenzten Zeit durch. 



#13
Christa

Christa
  • 6.155 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Ich bin auch Selfpublisherin und mache eigentlich gar kein Marketing - na ja, seit zwei Monaten bin ich bei Facebook und habe vier Mal was gepostet. Und ich habe eine Homepage.

 

Deine Themen sind einfach sehr gefragt, Evelyne: Das Buch über die Vitamine und Nahrungsergänzungsstoffe ist ja der absolute Renner! Ich glaube, dass du dir einen Namen aufgebaut hast und deine Themen, auch die psychologischen, auf großes Interesse stoßen. Ich hatte übrigens vor drei Jahren auch keine nennenswerte Reklame gemacht, die Themen "Hexen" und "Alchimie" waren offensichtlich interessant. Die Verkäufe waren auch nach einem Jahr noch im dreistelligen Bereich. Das erklärt auch deinen finanziellen Erfolg mit dem Heftroman, Jenny. Damit erfüllt man voll die Erwartungen einer bestimmten Leserschicht. Ich schätze auf zwei, drei bis sechs weitere Monate, bevor Nachschub kommen muss.