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Was verdient man als Schriftsteller eigentlich so?


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21 Antworten zu diesem Thema

#1
IlonaS

IlonaS
  • 822 Beiträge
  • Dabei seit 14.08.13

Nicht, dass wir das nicht wüssten ... 

 

http://www.sueddeuts...ch-so-1.3704687

 

Ich hatte zwar geguckt, aber es doch übersehen. Doppelpost. Bitte löschen!


Bearbeitet von IlonaS, 13.10.2017 - 22:18,

Krimis, Liebe und Mehr: http://www.ilonaschmidt.com


#2
Gundula

Gundula
  • 141 Beiträge
  • Dabei seit 10.08.15

Wo soll denn der zweite Thread sein?

 

Ich habe den Artikel auch gelesen, aber ich weigere mich, mich demotivieren zu lassen. Denn statistische Wahrscheinlichkeiten sagen nichts über den Einzelnen aus. 

 

Liebe Grüße
Gundula



#3
Christa

Christa
  • 6.411 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Wo soll denn der zweite Thread sein?

 

Ich habe den Artikel auch gelesen, aber ich weigere mich, mich demotivieren zu lassen. Denn statistische Wahrscheinlichkeiten sagen nichts über den Einzelnen aus.

 

Der andere Thread läuft unter "Honorare, Vorschüsse und Auflagen" hier im öffentlichen Bereich.

 


Bearbeitet von Christa, 14.10.2017 - 11:17,


#4
MelanieM

MelanieM
  • 11.988 Beiträge
  • Dabei seit 09.01.07

Ist doch sehr motivierend - er bekommt 10% - die meisten Autoren bekommen nur 6% bei einem TB als Tantieme vom Nettoverkaufspreis. 



#5
Christa

Christa
  • 6.411 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Doch, es gibt auch Positives zu berichten. Das Buch boome wie seit 50 Jahren nicht mehr, habe ich zum Beginn der Buchmesse

in meinem Blättchen gelesen. Besucherrekord in Frankfurt erwartet, und auch die Selfpublisher seien jetzt dort angekommen und

würden Gelegenheit erhalten, in die Buchhandlungen einzuziehen. Doch was der Einzelne verdient, darüber schweigt des Sängers Höflichkeit. ::)



#6
KarinKoenicke

KarinKoenicke
  • 28 Beiträge
  • Dabei seit 07.10.17

Wobei man bei den SPlern ja sehr gut feststellen kann, was jemand verdient. Wie viel Verkäufe man auf welchem Chartplatz hat, ist allgemein bekannt, dann braucht man nur noch mit dem Buchpreis zu multiplizieren. Und auch die Länge des Buches ist ersichtlich, somit das Kindle Unlimited Honorar. 

Man weiß also ziemlich genau, was andere einnehmen. 

 

Im Verlagsbereich sieht das natürlich ganz anders aus, da ist ja alles möglich, wie es mir erscheint. Soweit ich weiß, sind manche Honorare klar, ich hab z.B. mehrmals gehört, dass man bei emons mit rund 3.000 Euro Vorschuss rechnen kann, bei anderen wird es ähnlich sein. Aber was natürlich ein richtig gut eingekauftes Buch bringt, ist wohl total unterschiedlich, so wie ich es hier im Forum rauslese. 

Hat jemand eine Vorstellung davon, wie viele Autoren es in Deutschland gibt, die richtig gut vom Schreiben leben können? 20? 50? 200? oder mehr? (SP mal ausgenommen)



#7
Christa

Christa
  • 6.411 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05


Wobei man bei den SPlern ja sehr gut feststellen kann, was jemand verdient. Wie viel Verkäufe man auf welchem Chartplatz hat, ist allgemein bekannt, dann braucht man nur noch mit dem Buchpreis zu multiplizieren. Und auch die Länge des Buches ist ersichtlich, somit das Kindle Unlimited Honorar. 

Man weiß also ziemlich genau, was andere einnehmen. 

 

Im Verlagsbereich sieht das natürlich ganz anders aus, da ist ja alles möglich, wie es mir erscheint. Soweit ich weiß, sind manche Honorare klar, ich hab z.B. mehrmals gehört, dass man bei emons mit rund 3.000 Euro Vorschuss rechnen kann, bei anderen wird es ähnlich sein. Aber was natürlich ein richtig gut eingekauftes Buch bringt, ist wohl total unterschiedlich, so wie ich es hier im Forum rauslese. 

Hat jemand eine Vorstellung davon, wie viele Autoren es in Deutschland gibt, die richtig gut vom Schreiben leben können? 20? 50? 200? oder mehr? (SP mal ausgenommen)

 

Absolute Zahlen habe ich nicht gefunden, was den Anteil der Schriftsteller beträgt, die vom Schreiben richtig gut leben können. Es sind wohl nur ein paar Prozent. Ich stelle den Link zu einem FAZ-Artikel von 2016 nochmal ein. In finanzieller Hinsicht sei der Beruf des Schriftstellers ein demütigender, heißt es darin.

 

http://www.faz.net/a...n-14491982.html

 

Dagegen kommt Matthias Matting im April 2017 auf eine Zahl von 500 SPlern, die „mehr oder weniger gut“ vom Schreiben leben könnten. Richtig gut aber auch nur ein paar Prozent.

 

http://www.selfpubli...selfpublishing/


 



#8
KarinKoenicke

KarinKoenicke
  • 28 Beiträge
  • Dabei seit 07.10.17

Danke Christa! Die Aufstellung von Matthias kannte ich schon, deckt sich mit dem, was ich erlebe. Aber dass Verlagsautoren so ums Überleben kämpfen müssen, ist schon traurig. Ich sehe hier im Forum auch immer wieder, dass jemand überlegt, ins SP zu gehen. Dabei habt ihr Verlagsschreiberlinge in der Regel ein viel höheres Niveau vom Können her als viele im SP. Schon irre, wie viel Energie und Herzblut man reinsteckt und dann bleibt in den meisten Fällen kaum was übrig. 

Ich bin ganz froh, dass ich als Notnagel noch meine Agentur für Zeitschriften-Kurzgeschichten habe. Da verdient man zwar höchstens 160 Euro pro Story (eher 80...) , aber Kleinvieh macht ja auch Mist. 



#9
Matthias

Matthias
  • 202 Beiträge
  • Dabei seit 13.01.16

Ich bin auf einen Blogbeitrag vom Februar 2017 gestoßen. Ricarda Howe hat in schreibsüchtig über Autoren und das große Geld geschrieben. Sie bezieht sich auf eine Veranstaltung, bei der Nina George übers Geldverdienen sprach. Demnach sind es 100 - 200 Autoren in Deutschland, die vom Schreiben leben können.

 

Ich würde mal tippen: Der Trend geht weiter bergab.


Bearbeitet von Matthias, 15.10.2017 - 13:51,


#10
IlonaS

IlonaS
  • 822 Beiträge
  • Dabei seit 14.08.13

Ich würde mal tippen: Der Trend geht weiter bergab.

In der Industrie hofft man dann auf eine Konsolidierungsphase. Die fängt dann an, wenn viele, die aufs große Geld hoffen oder meinen, mit Schreiben ihren Lebensunterhalt zu verdienen, "ausgehungert" werden. Hart, aber auch der normale Kampf ums Überleben. Zu viele Autoren schlagen sich um ein Stückchen des gleich groß, wenn nicht kleiner werdenden Kuchen. 


Krimis, Liebe und Mehr: http://www.ilonaschmidt.com


#11
Gundula

Gundula
  • 141 Beiträge
  • Dabei seit 10.08.15

Besucherrekord in Frankfurt erwartet, und auch die Selfpublisher seien jetzt dort angekommen und

würden Gelegenheit erhalten, in die Buchhandlungen einzuziehen. 

 

Aus Frankfurt hört man momentan nur von Krawallen und gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Linken und Rechten auf der Buchmesse. 



#12
Beate K.

Beate K.
  • 1.409 Beiträge
  • Dabei seit 09.01.07

In der Industrie hofft man dann auf eine Konsolidierungsphase. Die fängt dann an, wenn viele, die aufs große Geld hoffen oder meinen, mit Schreiben ihren Lebensunterhalt zu verdienen, "ausgehungert" werden. Hart, aber auch der normale Kampf ums Überleben. Zu viele Autoren schlagen sich um ein Stückchen des gleich groß, wenn nicht kleiner werdenden Kuchen.

 

Eine Konsolidierungsphase erscheint mir unwahrscheinlich. Eher werden (weiter) viele Leute nebenbei schreiben, ohne den Anspruch, davon zu leben. Die heutigen Studenten sind es gewöhnt, mehrere Jobs zu haben, das finden sie schon gar nicht mehr ungewöhnlich.

 

Liebe Grüße

Beate


Man gräbt keine goldenen Halsbänder aus dem Boden. (John Vorhaus "Handwerk Humor")

#13
Ulf Schiewe

Ulf Schiewe
  • 5.586 Beiträge
  • Dabei seit 12.03.08

Danke Christa! Die Aufstellung von Matthias kannte ich schon, deckt sich mit dem, was ich erlebe. Aber dass Verlagsautoren so ums Überleben kämpfen müssen, ist schon traurig. Ich sehe hier im Forum auch immer wieder, dass jemand überlegt, ins SP zu gehen. Dabei habt ihr Verlagsschreiberlinge in der Regel ein viel höheres Niveau vom Können her als viele im SP. Schon irre, wie viel Energie und Herzblut man reinsteckt und dann bleibt in den meisten Fällen kaum was übrig. 

Ich bin ganz froh, dass ich als Notnagel noch meine Agentur für Zeitschriften-Kurzgeschichten habe. Da verdient man zwar höchstens 160 Euro pro Story (eher 80...) , aber Kleinvieh macht ja auch Mist. 

 

Du vergleichst Einkommen von Verlagsautoren mit Selfpublishern. Dabei schreibst du Bücher, die wahrscheinlich bei Verlagen eher weniger genommen würden, aber besonders gut im SP laufen, denn man kann sie in Anonymität des Internets herunterladen. Das ist ein bisschen wie Äpfel mit Orangen vergleichen. Schlüpfrige Romantik läuft halt gut im SP. Klar, dass es dafür einen Markt gibt und wer den gut bedient, kann gutes Geld verdienen. Aber man kann es nicht verallgemeinern. Und es ist auch nicht jedermanns Sache, das zu schreiben.


Der Bastard von Tolosa, Die Comtessa, Die Hure Babylon, Das Schwert des Normannen, Die Rache des Normannen, Der Schwur des Normannen, Der Sturm der Normannen, Bucht der Schmuggler, www.ulfschiewe.de


#14
Christa

Christa
  • 6.411 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

 

Besucherrekord in Frankfurt erwartet, und auch die Selfpublisher seien jetzt dort angekommen und

würden Gelegenheit erhalten, in die Buchhandlungen einzuziehen. 

 

Aus Frankfurt hört man momentan nur von Krawallen und gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Linken und Rechten auf der Buchmesse. 

 

 

War kurz verreist und habe erst jetzt darüber gelesen. Das ist eine neue Dimension, in der sich die allgemeinen poltischen Verhältnisse widerspiegeln.
 



#15
Christa

Christa
  • 6.411 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Dabei habt ihr Verlagsschreiberlinge in der Regel ein viel höheres Niveau vom Können her als viele im SP. Schon irre, wie viel Energie und Herzblut man reinsteckt und dann bleibt in den meisten Fällen kaum was übrig. 

Ich bin ganz froh, dass ich als Notnagel noch meine Agentur für Zeitschriften-Kurzgeschichten habe. Da verdient man zwar höchstens 160 Euro pro Story (eher 80...) , aber Kleinvieh macht ja auch Mist. 

 

Wenn man unterscheidet: zwischen SPlern, die mal eben schnell was schreiben, es runterladen und einen Bestseller erwarten. Und solchen, die schon in Verlagen veröffentlicht haben, ihre Backlist veröffentlichen und neue Bücher schreiben sowie die SPler, die ihr Handwerk lernen und ihre Bücher professionell an die Leser bringen. Von solchen war in dem Zeitungsartikel auch die Rede.

 

Ich selbst musste nie vom Schreiben leben. Die Verlagserlöse waren ein kleines Zubrot, von dem nach Abzug von Agenturkosten und Steuern wahrlich nicht viel übrig blieb. Die Monate mit dreistelligen SP-Verdiensten waren allerdings ein schon größeres Zubrot.
 

160,- Euro pro Kurzgeschichte ist ein guter Schnitt für eine Kurzgeschichte! Mit Kalenderwanderungen und Fotos habe ich auch mal im Verhältnis mehr verdient als mit Büchern. :D


Bearbeitet von Christa, 15.10.2017 - 21:43,


#16
Gundula

Gundula
  • 141 Beiträge
  • Dabei seit 10.08.15

 

 

Besucherrekord in Frankfurt erwartet, und auch die Selfpublisher seien jetzt dort angekommen und

würden Gelegenheit erhalten, in die Buchhandlungen einzuziehen. 

 

Aus Frankfurt hört man momentan nur von Krawallen und gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Linken und Rechten auf der Buchmesse. 

 

 

War kurz verreist und habe erst jetzt darüber gelesen. Das ist eine neue Dimension, in der sich die allgemeinen poltischen Verhältnisse widerspiegeln.
 

 

 

Sehr erschreckend. Die Buchmesse sollte ein Ort des intellektuellen Austausches sein. Es ist ein Armutszeugnis sondergleichen, dass manche Menschen meinen, sie müssten ihrer politischen Überzeugung mit Gewalt Gehör verschaffen. Anscheinend musste sogar die Polizei eingreifen.



#17
Gundula

Gundula
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  • Dabei seit 10.08.15

 

In der Industrie hofft man dann auf eine Konsolidierungsphase. Die fängt dann an, wenn viele, die aufs große Geld hoffen oder meinen, mit Schreiben ihren Lebensunterhalt zu verdienen, "ausgehungert" werden. Hart, aber auch der normale Kampf ums Überleben. Zu viele Autoren schlagen sich um ein Stückchen des gleich groß, wenn nicht kleiner werdenden Kuchen.

 

Eine Konsolidierungsphase erscheint mir unwahrscheinlich. Eher werden (weiter) viele Leute nebenbei schreiben, ohne den Anspruch, davon zu leben. Die heutigen Studenten sind es gewöhnt, mehrere Jobs zu haben, das finden sie schon gar nicht mehr ungewöhnlich.

 

Liebe Grüße

Beate

 

 

Natürlich gibt es viele, die sich als Autoren versuchen und dadurch ein Überangebot am Markt. Aber die Qualität ist auch nicht immer gut, von dem was produziert wird und viele Autoren haben außerdem gar nicht den Wunsch oder Anspruch davon leben zu können. Für mich stellt sich da eher die Frage: Wie kann man zu denen gehören, die davon leben können oder zumindest zu einem guten Teil davon leben können?

Liebe Grüße
Gundula



#18
Christa

Christa
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Du vergleichst Einkommen von Verlagsautoren mit Selfpublishern. Dabei schreibst du Bücher, die wahrscheinlich bei Verlagen eher weniger genommen würden, aber besonders gut im SP laufen, denn man kann sie in Anonymität des Internets herunterladen. Das ist ein bisschen wie Äpfel mit Orangen vergleichen. Schlüpfrige Romantik läuft halt gut im SP. Klar, dass es dafür einen Markt gibt und wer den gut bedient, kann gutes Geld verdienen. Aber man kann es nicht verallgemeinern. Und es ist auch nicht jedermanns Sache, das zu schreiben.

 

Schlüpfrig muss die Romantik gar nicht sein, wie der große Erfolg von Hanni Münzer beweist (deren Bücher ich auch immer wieder in den Buchhandlungen sehe). Sie schreibt Liebesgeschichen vor historischen Kulissen und "weiß, was Frauen sich wünschen". https://de.wikipedia...ki/Hanni_Münzer Die wurden auch gern von den Verlagen genommen und stehen nicht nur auf den ersten Plätzen der Kindle Charts, sondern auch auf den Spiegel-Bestsellerlisten. Aber klar, es ist nicht jedermanns Sache, das zu schreiben oder auch zu lesen. ;)

 

@Gundula: Über die Vorfälle auf der Buchmesse kam heute ein ausführlicher Bericht in der Zeitung-bis zu 400 Personen waren involviert, die Veranstaltung musste abgebrochen werden. Doch kann man das hier nicht vertiefen.

 

Wie man es schafft, vom Schreiben leben zu können - weiß ich eigentlich auch nicht, aber dafür gibt es die o.g. Beispiele. Kurz gesagt, ein langjähriger Aufbau von Lesern, Kontinuität beim Schreiben, die richtigen Kontakte zur rechten Zeit - oder auch Quereinsteigergeschichten wie die von Hanni Münzer und anderen. Was sonst noch?
 



#19
Wolf

Wolf
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  • Dabei seit 21.10.08

Ich stehe so ein wenig zwischen den Sparten. Ich bin kein SP, sondern bei einem kleinen Verlag. Aber ich schreibe mehr oder weniger exklusiv für Amazon mit dem Schwerpunkt Ebook. Hin und wieder läuft auch mal ein Priht besser als ein Ebook. Ich betrachte mich dennoch als ernsthaften Autor und schreibe meine Geschichten nicht so einfach runter. Allerdings habe ich auch einen Beruf hinter mir, bei dem Schreiben zum Alltag gehörte. Und ja, ich könnte davon leben, wenn auch nicht in Saus und Braus. Und wie das geht? In meinem Fall ist es eine Kombination aus Marketing und Qualität, hoffe ich. Aber als Autor der Fantasy schreibt und sich an einem einzigen Thema festgebissen hat (Magie) bin ich wohl eh eine Ausnahme.

 

Liebe Grüße

Wolf



#20
IlonaS

IlonaS
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Du vergleichst Einkommen von Verlagsautoren mit Selfpublishern. Dabei schreibst du Bücher, die wahrscheinlich bei Verlagen eher weniger genommen würden, aber besonders gut im SP laufen, denn man kann sie in Anonymität des Internets herunterladen. Das ist ein bisschen wie Äpfel mit Orangen vergleichen. Schlüpfrige Romantik läuft halt gut im SP. Klar, dass es dafür einen Markt gibt und wer den gut bedient, kann gutes Geld verdienen. Aber man kann es nicht verallgemeinern. Und es ist auch nicht jedermanns Sache, das zu schreiben.

 

Schlüpfrig muss die Romantik gar nicht sein, wie der große Erfolg von Hanni Münzer beweist (deren Bücher ich auch immer wieder in den Buchhandlungen sehe). Sie schreibt Liebesgeschichen vor historischen Kulissen und "weiß, was Frauen sich wünschen". https://de.wikipedia...ki/Hanni_Münzer Die wurden auch gern von den Verlagen genommen und stehen nicht nur auf den ersten Plätzen der Kindle Charts, sondern auch auf den Spiegel-Bestsellerlisten. Aber klar, es ist nicht jedermanns Sache, das zu schreiben oder auch zu lesen. ;)

 

 

Aber wie viele sind das denn im Gegensatz zu den Tausenden, die es nie schaffen? Wer sich ein bisschen mit Statistik auskennt, weiß, dass Einzelfälle keine Regel machen. Da werden ständig zwei, drei Namen genannt, aber sonst?

 

Ich kenne Autoren, die schlagen sich sehr gut im SP Bereich, Autoren, die schreiben können, aber sich der Masse beugen mussten. Sie schreiben alle nicht im Genre, womit sie angefangen haben, sondern sie schreiben das, was Ulf als "schlüpfrige Romantik" bezeichnet oder Thriller der Grausamkeit-Masche. Doch, so erfolgreich sie dabei sind, Verlage nehmen sie trotzdem nicht, was verständlich ist, denn viel auf dem SP Markt Angebotenes entspricht dem alten Heftchenroman. Trivialliteratur halt.

 

Meine Meinung. 


Krimis, Liebe und Mehr: http://www.ilonaschmidt.com