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Umwandlung eines gedruckten Buchs in ein eBook im EPUB-Format


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5 Antworten zu diesem Thema

#1
Jacob Nomus

Jacob Nomus
  • 6 Beiträge
  • Dabei seit 07.10.17

Ein zügiges und billiges Verfahren, ein gedrucktes Buch in ein eBook im EPUB-Format umzuwandeln, ist die Nutzung der OCR FineReader ab Version 11. Die Software erlaubt, das Buch zu scannen und den Text automatisch aus den Bildern zu extrahieren. In Abhängigkeit der Bildqualität ist die Texterkennung sehr gut, d.h. der Aufwand, manuell die nicht richtig erkannten Wörter zu korrigieren, ist relativ gering. Nach der Korrektur kann der Text direkt als EPUB-Datei abgespeichert und auf einem eReader geöffnet werden.

 

Ein eBook im EPUB-Format ist eine komprimierte Ansammlung unformatierter Textdateien, die mit einem Text Editor geöffnet und verändert werden können. Sollte eine Nachbearbeitung der EPUB-Datei nötig sein, z.B. in Form des Einfügens der ISBN-Nummer des eBooks, empfehle ich die Nutzung der Freeware Notepad++. Ähnlich wie Word, erlaubt Notepad++ mehrere aufeinanderfolgende Veränderungen rückgängig zu machen. So eine Funktion ist nie verkehrt. : )



#2
HeikeF

HeikeF
  • 1.090 Beiträge
  • Dabei seit 22.02.12

Wobei die Digitalisierung ohne Buchbeschädigung ja schon für unter 10 Euro zu haben ist, teils zwischen 5 und 7 Euro, dann bekommt man die Dateien in den gewünschten Formaten. Da ist es schon ein Rechenbeispiel, ab wann es sich lohnt, das selbst zu erledigen, wenn man den Faktor Zeit mitberücksichtigt.

 

LG

Heike



#3
Jacob Nomus

Jacob Nomus
  • 6 Beiträge
  • Dabei seit 07.10.17

Richtig, Dienstleister sind stets eine gern gesehene Option. : )

 

Bei einem Preis von 5-10 Euro bezweifle ich allerdings, dass die Korrektur der Ergebnisse der Texterkennung mit einbegriffen ist. Der Dienstleister wird das Buch scannen, die Bilder durch eine OCR laufen lassen und das Ergebnis in dem vom Kunden gewünschten Format speichern. Die Korrektur des Textes obliegt dann dem Verleger oder Selfpublisher.

 

In dem Fall möchte ich auf das Thema Erstellen eines neuen eBooks im EPUB-Format mit Sigil verweisen. Der Prozess könnte dann so aussehen, dass der Dienstleister das Buch scannt und in eine Textdatei umwandelt und der Verleger oder Selfpublisher den Text korrigiert und z.B. mit Sigil eine fehlerfreie und professionelle EPUB-Datei erstellt.

 

Vielen Dank für den Hinweis, Heike. : )


Bearbeitet von Jacob Nomus, 14.10.2017 - 11:56,


#4
Nina

Nina
  • 918 Beiträge
  • Dabei seit 28.10.05

Wobei die Digitalisierung ohne Buchbeschädigung ja schon für unter 10 Euro zu haben ist, teils zwischen 5 und 7 Euro, dann bekommt man die Dateien in den gewünschten Formaten. Da ist es schon ein Rechenbeispiel, ab wann es sich lohnt, das selbst zu erledigen, wenn man den Faktor Zeit mitberücksichtigt.

 

LG

Heike

Was, für ein ganzes Buch??? Wie soll das funktionieren? - Wenn ich dran denke, wie lange ich zum Scannen eines A4-Zettels brauche ...



#5
Elli

Elli
  • 2.012 Beiträge
  • Dabei seit 01.09.08

Ich hab beides gemacht. OCR und Dienstleister, bevorzuge aber eindeutig den Dienstleister. Der Arbeitsaufwand mit dem Abby Fine Reader ist enorm. 

Wem es nicht weh tut, dass sein Buch beschädigt wird, lässt es vom Dienstleister auseinandernehmen und digitalisieren. Perfekter Service, viele Stunden gespart.

Außerdem nutze ich die Gelegenheit, mein frisch digitalisiertes Buch noch einmal zu überarbeiten, lektorieren und korrigieren. 


elli-radinger.de | Google+ | Wolf Magazin

Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet. (J. W. Goethe)


#6
HeikeF

HeikeF
  • 1.090 Beiträge
  • Dabei seit 22.02.12

Richtig, Dienstleister sind stets eine gern gesehene Option. : )

 

Bei einem Preis von 5-10 Euro bezweifle ich allerdings, dass die Korrektur der Ergebnisse der Texterkennung mit einbegriffen ist. Der Dienstleister wird das Buch scannen, die Bilder durch eine OCR laufen lassen und das Ergebnis in dem vom Kunden gewünschten Format speichern. Die Korrektur des Textes obliegt dann dem Verleger oder Selfpublisher.

 

Sicher, das ist es nicht. Aber das eigene manuelle Einscannen produziert meiner Erfahrung nach eher mehr als weniger Fehler. Und ehrlich gesagt will ich dann auch lieber den Text so, wie er gescannt wurde, selbst bekommen und korrigieren, da das generell manuell gemacht werden muss.

 

Die Zeit muss man investieren, so oder so, insofern ist es weder ein Argument für den einen noch den anderen Weg.

 

LG

Heike