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Es verdienen alle nur noch die Hälfte - Diogenes-Verleger Philipp Keel


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24 Antworten zu diesem Thema

#21
Christa

Christa
  • 6.748 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

 

Ramona: Das ist, als würdest du das Messer dafür verantwortlich machen, wenn du dich schneidest. Wer sich von Facebook von seinem Leben abhalten lässt, ist selber Schuld. Niemand zwingt dich.

Es ist eine einfache Entscheidung: Ich habe weder Whatsapp, noch Facebook noch sonst was und habe trotzdem Probleme.

 

Scheint mir ein Missverständnis, Martin. Alles, was ich äußerte, war die Beobachtung, dass so mancher Mensch in puncto Facebook & Co.  das Maß verliert, denn wie bei vielem macht die Dosis das Gift. (Ich selbst bin nur im hiesigen Forum und auf Facebook. Sonst nirgends. Selbst das Handy nutze ich lediglich zum Telefonieren, wenn es sich gar nicht mehr vermeiden lässt.)

 

Mir scheint, als hätten Facebook&Co. ebenfalls jedes Maß verloren. Obwohl ich bei Twitter schon längst nicht mehr aktiv bin, kommen täglich Nachrichten in mein Postfach. Facebook, wo ich ab und zu aktiv bin, lässt selbst hier im Forum dauernd Postings aufpoppen, und wenn ich weiterscrollen will, lande ich dort. :-/ Dann muss ich dort wieder die Einstellungen finden, um das abzustellen. Martin, du machst es richtig. Beim Handy ist es mir schon passiert, dass es abgemeldet wurde, als ich mal eine Zeitlang nicht telefonierte-zu meinem Ärger merkte ich das erst, als ich telefonieren wollte. Wäre eigentlich noch mal einen neuen Thread wert.
 


Bearbeitet von Christa, 27.10.2017 - 21:12,


#22
Ramona

Ramona
  • 2.633 Beiträge
  • Dabei seit 17.03.11

@Christa: *schmunzel* ... als ich zu Beginn des Handy-Zeitalters ein Karten-Handy hatte, ist mir das auch einmal passiert. Hatte 15 Euro Guthaben, aber davon waren nach einem halben Jahr noch mehr als 80 % nicht verbraucht …  :D … und schwups war ich raus. (Kunden, die ihre Konsumquote nicht erfüllen, sind wohl nicht so gefragt …)


“Your intuition knows what to write, so get out of the way.” (Ray Bradbury)

#23
Christa

Christa
  • 6.748 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

@Christa: *schmunzel* ... als ich zu Beginn des Handy-Zeitalters ein Karten-Handy hatte, ist mir das auch einmal passiert. Hatte 15 Euro Guthaben, aber davon waren nach einem halben Jahr noch mehr als 80 % nicht verbraucht …  :D … und schwups war ich raus. (Kunden, die ihre Konsumquote nicht erfüllen, sind wohl nicht so gefragt …)

 

O.T. #Konsumquote# Meins ist erst vor 1,2 Jahren passiert. Aus verwaltungstechnischen Gründen konnte mir das Restguthaben von 37 Euro nicht ausgezahlt werden. (Beutelschneider gab es auch schon im Mittelalter). Also Vorsicht, wenn man sich dem Zeitgeist entgegenstellt. Er könnte zurückschlagen! ;D


Bearbeitet von Christa, 28.10.2017 - 10:07,


#24
ChristineN

ChristineN
  • 1.196 Beiträge
  • Dabei seit 04.12.06

Interessante Diskussion. Dazu fällt mir Maja Djikic, Psychologin an der University of Toronto, ein, die in einer Studie belegt, dass Lesen (vor allem Belletristik) klüger macht, Zusammenhänge sollen besser verstanden werden: http://www.tandfonli...419.2013.783735

Sicher ist es richtig, dass Facebook und Co zwar auch irgendwie als Lesen bezeichnet werden kann, wahrscheinlich erweitert es auch irgendwie den Horizont durch die Kommunikation mit Wildfremden in aller Welt. Das Lesen eines Romans mit all seinen Entdeckungen ersetzt es nicht. Wenn das nicht verstanden wird, wird wohl auch die Welt nicht (richtig) verstanden werden. Legen wir also unsere Smartphones öfter mal zur Seite und lesen unseren Kindern aus Büchern vor.

 

lg

Christine


Bearbeitet von ChristineN, 02.11.2017 - 11:14,


#25
AngelikaD

AngelikaD
  • 1.298 Beiträge
  • Dabei seit 21.04.09

Das Internet hat dazu geführt, dass Leseratten sich nicht mehr einsam fühlen müssen. Sie haben Buchforen, Leserunden, bookstagram, booktubes ect... um sich über Gelesenes auszutauschen.

Auch früher gab es Lesekreise, da hat man sich getroffen und über ein Buch diskutiert.

Das kann man nun über Sprachen und Grenzen hinweg machen, von Bregenz bis Hamburg und von Bern bis Wien in Deutsch. Leser haben eine gigantische Auswahl und

Es entstehen Fanfictions zu Büchern, die frühen Fingerübungen für ganz junge Autoren, die hier ihre ersten Lorbeeren und Kritiken abholen und das Internet und Handyzeitalter bietet jede Menge Stoff für spannende Geschichten, besonders für Lovestories und Krimis, die so ohne diese Technik Science Fiction wären.

Das Internet bietet Buchläden und Autoren einen Zugang zu Lesern, wie wir ihn nie zuvor in dieser Größenordnung hatten. Man muss ihn nur richtig nützen und nützen mögen.

 

Über ein Tool zu klagen ist Energieverschwendung.

Entweder man kann damit umgehen, damit es keine negativen Auswirkungen hat oder man muss es lernen. Wir als Erwachsene, als gebildete, schlaue Menschen sollten uns dessen bewusst sein, dass kein Werkzeug am Weltuntergang Schuld ist, sondern der Mensch, der es dazu verwendet.

Um zu verhindern, dass es unseren Kindern den Blick in die Realität verstellt, ist eine gute Medienerziehung das Um und Auf.

 

Wir werden die Smartphones nicht mehr los.