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SternStoryStunden - Neues aus Hannas Blog


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4 Antworten zu diesem Thema

#1
Hanna Aden

Hanna Aden
  • 330 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

Gestern habe ich zum ersten Mal seit Monaten mal wieder in meinem Blog geschrieben und dabei gleich drei Entwürfe für Texte rund um das Erschaffen von Figuren geschrieben. Daher werde ich dort in nächster Zeit wohl wieder wie ursprünglich geplant im wöchentlichen Turnus Dinge rund ums Schreibhandwerk veröffentichen. Natürlich erfinde ich dort das Rad nicht neu - aber da ich selbst immer gern griffige Artikel zu dem einen oder anderen Aspekt unseres Handwerks lese, werde ich die Artikel zum Handwerk in den nächsten Wochen hier in weiteren Kommentaren teilen. Vielleicht ist manches davon interessant - oder bringt euch zum Schmunzeln, weil es in Wahrheit ganz anders ist, als ich es darstelle?

Widerspruch zu allem, was ich dort schreibe, ist übrigens ausdrücklich erwünscht :) .

 

Romanfiguren brauchen Schwächen!

 

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In meinem Artikel von dieser Woche geht es um die Schwächen von Romanfiguren. Und darum, dass echte Schwächen aus Lesersicht oft gar nicht cool und willkommen sind. Immerhin sollten die Helden unserer Storys nicht zu beschädigt daherkommen ... oder etwa doch?

 

https://sternstoryst...chen/<br><br> (Bildnachweis: https://pixabay.com/...ängig-1685406/)

In meinem Artikel von dieser Woche geht es um die Schwächen von Romanfiguren. Und darum, dass echte Schwächen aus Lesersicht oft gar nicht cool und willkommen sind. Immerhin sollten die Helden unserer Storys nicht zu beschädigt daherkommen ... oder etwa doch?


Bearbeitet von Hanna Aden, 07.03.2018 - 11:21,

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#2
Hanna Aden

Hanna Aden
  • 330 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

Brenne!

 

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Ich bin mir nicht sicher, ob meine "kleine, beinah unwichtige Abhandlung über Napalmbomben, Kunst und Kindheit" im engeren Sinne zum Schreibhandwerk gehört ... Auf jeden Fall habe ich mir den schon vor ein paar Wochen geschriebenen Post gerade noch mal durchgelesen und gemerkt, dass "das Feuer" irgendwie auch wichtig fürs Schreiben ist - neben all den Überlegungen dazu, wie man den perfekten Dialog konzipiert und Charaktere fesselnd und einprägsam entwirft und was es nicht alles gibt, womit wir uns herumschlagen müssen.

 

Ein kleiner Auszug:

 

Viele Dinge sind böse, wenn man ein Kind ist, vor allem die sinnlichen und dekadenten Wörter, die sich wie Bonbons im Mund herumdrehen lassen. Im Kindergarten werden geil und cool beide von den Erzieherinnen abgelehnt, nur Homo ist noch böser, und cool ist irgendwie schlimmer als geil … oder andersherum. Wir haben das ständig verwechselt. Hundescheiße ist übrigens auch ein tolles Wort. Vier rhythmische Silben, die man genüsslich über die Zunge rollen und brüllen kann, wenn man am Zaun des Außengeländes steht und die Frau im Garten gegenüber ihre Blumen von Unkraut befreit. Die schreit dann immer zurück. Wir verstehen nie, was sie meint, aber es ist herrlich.

 

Napalmbombe allerdings schlägt alles. Das Wort ist noch besser als Feueralarm, obwohl man jene herrliche Vokalverbindung so laut brüllen kann, dass der Bauch wehtut und die Nachbarin Panik bekommt. Napalmbombe ist leise und persönlich, wo Feueralarm in die ganze Welt geschrien wird. Ein Flüsterwort, das von einem Geheimnis erzählt. Flüssiges Feuer, das vom Himmel regnet, explodiert und die Welt in Brand setzt …

Welches Kind mit Allmachtsfantasien, dem man vorlügt, dass sein Essverhalten die Wolkenbildung beeinflusst, würde sich davon nicht davontragen lassen?
 

Um genau zu sein, weiß ich das gar nicht. Napalmbombe hat immer nur mir gehört.

Bis heute.

 

 

https://sternstoryst...8/01/09/brenne/


Bearbeitet von Hanna Aden, 07.03.2018 - 11:23,

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#3
Wolf

Wolf
  • 196 Beiträge
  • Dabei seit 21.10.08

Ich weiß auch nicht, ob sie dem Handwerk zuzuordnen sind. Aber das ist mir auch egal. Wenn man schreibt, gibt es oft eine Kraft, die den Text in Richtung oberflächliche Mittelmäßigkeit drückt. Jeder Versuch, auch das Spiel mit Wortgefühlen, der dazu geeignet ist, einen davon wieder wegzuführen, gefällt mir.

 

Liebe Grüße

Wolf



#4
Hanna Aden

Hanna Aden
  • 330 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

Wenn man schreibt, gibt es oft eine Kraft, die den Text in Richtung oberflächliche Mittelmäßigkeit drückt.

 

Danke für diese wunderschönen Worte! Ich weiß genau, was du meinst, aber bis eben hätte ich es nicht so klar und präzise benennen können.


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#5
Hanna Aden

Hanna Aden
  • 330 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

3 Säulen für gutes Schreiben

 

Auch, wenn ich an meinem eigenen Schreiben immer wieder zweifle, beschäftige ich mich inzwischen seit ein paar Jährchen mit dem Schreibhandwerk und versuche immer wieder, mehr darüber zu lernen ... und habe dieses Mal in meinem Blog versucht, eine Synthese aus der seltsamen Magie der Inspiration und der nicht weniger faszinierenden Kraft des Schreibhandwerks zu entwickeln.

 

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An diesem Post habe ich lange gearbeitet und mich am Ende entschieden, ihn auch mit einigen Bildern zu untermalen, um die Botschaft besser zu vermitteln. Mich interessiert eure Meinung dazu!

 

(Und ich glaube, ihr kommt sogar zu dem Post, wenn ihr ganz bequem auf das Bild klickt. Oder hierhin.)

 

Wenn kleine Kinder Musik hören, passiert oft etwas Wunderschönes. Sie vergessen die Welt und die Menschen um sich herum. Überall sind Töne, Harmonien und Rhythmen, die ineinanderfließen. Die Grenzen zwischen dem eigenen Ich und der Musik lösen sich auf. Manchmal starrt ein Kind dann mit offenem Mund ins Nichts. Manchmal springt es auf und tanzt einen wilden Kinderzappeltanz, weil es die Töne in jeder Faser seines Körpers spürt und ein Ventil für dieses Glück braucht. Vielleicht singt es auch mit, ohne sich Gedanken um Text oder Melodie zu machen, oder schlägt mit aller Kraft auf die Tasten eines Klaviers, um die Verzückung des kreativen Flows in eine eigene Form zu bringen.

 

Dieser Zustand ist heilig. Aus ihm speist sich die Kraft, die unsere Geschichten zwischen den Zeilen durchziehen soll.

 

https://sternstoryst...utes-schreiben/

(Bildnachweis: Fotolia 56686227)


Bearbeitet von Hanna Aden, 07.03.2018 - 12:51,

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