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Milliardenklage wegen Urheberrechten

Streamingdienste

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3 Antworten zu diesem Thema

#1
Ramona

Ramona
  • 2.635 Beiträge
  • Dabei seit 17.03.11

Okay, es geht in diesem Fall zwar um die Musikbranche, doch Streamingdienste betreffen zunehmend ja auch die Buchbranche.

"Musikverlag verklagt Spotify auf Milliarden.

 

- Das Geschäft von Spotify läuft, aber Künstler und Musikverlage bekommen von dem Erfolg des Streamingdienstes wenig ab, heißt es in der Klage eines großen US-Verlags. Die Kläger stellen eine teure Rechnung auf."

 

http://www.spiegel.d...67.html#ref=rss


“Your intuition knows what to write, so get out of the way.” (Ray Bradbury)

#2
Tom Liehr

Tom Liehr
  • 759 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.14

Ein guter Klagegrund wäre die KU-Abrechnung nach gelesenen Seiten. Dass sich gestandene, erwachsene Autoren diese Eselei gefallenlassen, ist nahezu unglaublich. Umgekehrt könnte man 10 gefüllte und 290 leere Seiten publizieren, und man reicht die Füllung für die Restseiten erst nach, wenn Leser das auch wirklich lesen wollen.

 

Herzlich,

Tom


Website · Facebook · Oktober 2016: "Landeier" (Rowohlt)


#3
Frau Klein

Frau Klein
  • 350 Beiträge
  • Dabei seit 08.02.13

Umgekehrt könnte man 10 gefüllte und 290 leere Seiten publizieren, und man reicht die Füllung für die Restseiten erst nach, wenn Leser das auch wirklich lesen wollen.

 

 

 Ach Gottchen, ist doch längst üblich bei KdP ... zwar gehen sie jetzt wohl gegen diese "Sprungmarken" vor ... aber gemacht wird das schon lange ... und auffallend viele dieser "Autoren" ergattern sich damit den Bonus ... 



#4
Christa

Christa
  • 6.750 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Ein guter Klagegrund wäre die KU-Abrechnung nach gelesenen Seiten. Dass sich gestandene, erwachsene Autoren diese Eselei gefallenlassen, ist nahezu unglaublich.

 

Es waren ja gestandene, erwachsene Autoren, die diese Eselei erst hervorgebracht haben. Einige (ich kenne sogar einen Namen) hatten sich beschwert, dass die Autoren mit wenig Seiten eben soviel an einem Buch verdienten wie die mit ein paar hundert. So kam diese vertrackte Abrechnung nach gelesenen Seiten zustande. Und wer sollte da klagen? Ken Follet und Stephen King und viele andere sind bei Verlagen, die glücklicherweise bei dem Unsinn nicht mitmachen. Poppy Andersen dagegen kommt mit ihren SP- Büchern weit über die 500 000 gelesenen Seiten im Monat hinaus und kriegt sicher Boni scheffelweise. Für mich war KU das Ende der halbwegs demokratischen Verteilungspolitik durch Amazon. Und im Umkehrschluss möchte ich auch nicht am Prime-Programm teilnehmen, denn die wahrhaft attraktiven Verlagsbücher muss man ja trotzdem kaufen (siehe oben).


Bearbeitet von Christa, 07.01.2018 - 10:15,