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Das Rätsel um den Streuner


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13 Antworten zu diesem Thema

#1
Christine Spindler

Christine Spindler
  • 1.490 Beiträge
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The Mystery of the Stray Dog - Das Rätsel um den Streuner
Tina Zang
Illustrationen von Anette Kannenberg
Taschenbuch, 128 Seiten
ISBN: 3468204396
5,95 Euro
Zweisprachiger Kinderkrimi, ab 10
Langenscheidt, September 2005

Ein Mischlingshund, der seinen ältlichen Besitzerinnen immer wieder entwischt, stellt Emma und ihre Londoner Freundin Fenny vor ein Rätsel. Als eines Abends in Fennys Haus eingebrochen wird, während die Familie bei einem Konzert ist, hat Emma einen Verdacht: Sind die beiden älteren Damen in kriminelle Machenschaften verwickelt? Doch die Polizei nimmt die Mädchen nicht ernst. Also beschatten sie zusammen mit Fennys Cousin die alten Damen und werden so in einen spannenden Fall verwickelt.

Zweisprachig! Wie funktioniert das?
Deutsche Erzählpassagen und größtenteils englische Dialoge - so liest es sich flüssig. Man lernt ganz nebenbei neue Wörter und entwickelt ein gutes Sprachgefühl. Wer schon ungefähr zwei Jahre Englisch gelernt hat, kommt damit prima klar. Wenn dann doch mal ein Wort unbekannt ist, hilft der Blick auf die Vokabelangaben unten auf jeder Seite weiter.

(Link ungültig)

Leseproben von allen Titeln der Reihe findet ihr hier: (Link ungültig)

Hört mal rein in meinen Podcast: https://anchor.fm/tinazang


#2
Martina

Martina
  • 4.722 Beiträge
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Wunderbar! Danke für den Tipp, Christine. Das lege ich meinem 12jährigen Sohn, der bilingual englisch-deutsch unterrichtet wird, aufs Kopfkissen. Ich werde ihn ermuntern, dir danach seine ganz persönliche Stellungnahme zu schreiben. Liebe Grüße, Tin

#3
(Peter_Dobrovka)

(Peter_Dobrovka)
Her damit! ;D

#4
Christine Spindler

Christine Spindler
  • 1.490 Beiträge
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Danke, Tin :) Ich freu mich auf seine Stellungnahme. Ich finde das Feedback meiner Leser immer hochinteressant. Ich habe in letzter Zeit ein paar Interviews gegeben mit Schülern, die über eins der bilingualen Bücher ein Referat halten wollten. Sie haben unheimlich spannende Fragen gestellt. Cheers Christine

Hört mal rein in meinen Podcast: https://anchor.fm/tinazang


#5
(Aneirin)

(Aneirin)
Hallo Christine, das hört sich toll spannend an, mir fehlt nur das Kind dafür ;) Grüße Aneirin

#6
Martina

Martina
  • 4.722 Beiträge
  • Dabei seit 10.02.05
Dann wird's aber Zeit, Aneirin! Kriegt man dann nicht auch einen Peugot umsonst? ;D

#7
(Aneirin)

(Aneirin)
Ich brauch keinen Peugeot, fahre Straßenbahn ;D Aber für einen Buchvertrag einen renomierten ... :-X Grüße Aneirin

#8
Martina

Martina
  • 4.722 Beiträge
  • Dabei seit 10.02.05
Liebe Christine, gleich nach meinem Posting vom 12. Sep habe ich das Buch bestellt, zwei Tage später war es da. Ich als Mutter bin nach wie vor begeistert von dem Konzept und der Thematik. Nur stellt sich mein Sohn quer. Das Buch liegt immer noch ungelesen auf seinem Nachttisch. Ich überlege nun, ob er mit seinen zwölf Jahren nicht mehr zur Zielgruppe gehört. Er ist ein typischer Harry-Potter-Tintenblut-Herr der Ringe-Leser, und das ist auch "in" bei seinen Klassenkameraden. Dass dieses Langenscheidt-Buch nun etwas Besonderes ist und zu seiner sprachlichen Bildung beiträgt, will ihm nicht in den Kopf. Die Thematik "mit einem Hund ein Geheimnis entdecken" interessiert ihn nicht, und mir tut er auf seine vorpubertäre Art auch keinen Gefallen mehr. Mich würde nun wirklich interessieren, ob wir da ein Einzelfall sind: Mutter entdeckt, was gut für Kind ist, und Kind sagt: Interessiert mich aber nicht. Bekommst du als Autorin positive Rückmeldungen von den jungen Lesern? Wie läuft die Reihe allgemein? Ich kann mir gut vorstellen, dass auch Buchhändler sagen: Ja, das sollten wir den Kindern anbieten, das ist lehrreich für sie. Von einem Erfolg könnte man wohl ausgehen, wenn sich auch der fünfte oder sechste Band der Reihe so gut verkauft wie der erste. Ist das so? Wollen die Zehnjährigen mehr von diesen deutsch-englischen Geschichten, weil sie gefesselt sind? Oder haben sie das Gefühl, dass ihnen da sprachliche Bildung "hereingedrückt" wird? Ich hoffe, du missverstehst das jetzt nicht. Wie gesagt: Ich als Mutter und Autorin bin begeistert. Mein Sohn aber gibt sich bockig, ohne auch nur eine Zeile gelesen zu haben. Liebe Grüße, Tin

#9
(Ida)

(Ida)
Nun, als Mutter bereits etwas älterer Söhne würde ich meinen, dass diese sich ( in einem bestimmten Entwicklungsprozess) höchst ungern vorschreiben lassen, was sie lesen sollten. Da ist Opposition von vorn herein klar. Mama will ..... ich nicht !!! Eine gewisse Loslösung von elterlichen Prinzipien und Vorstellungen ist auch im Spiel. Deine Idee finde ich ganz toll , liebe Christine und ich bin sicher, dass es vielen jungen Lesern ernorm Spass macht ! Abgesehen von Tin's Sohn vielleicht... Ida

#10
(Jan)

(Jan)
Hallo, Christine! Ich hab Dein erstes Buch gerade neben mir liegen und hab "Panic on the set" mit viel Spaß gelesen. Die Idee ist klasse. Trotzdem kann ich Tins Sohn verstehen - es "riecht" halt so ein bißchen nach Schule oder nach unterschwelligem "hier - lern mal ein paar Vokabeln". Aber ich könnte mir denken, jedes Kind, das mal einen solchen Krimi angefangen hat zu lesen, liest weiter, weil die Geschichten einfach spannend sind. Gruß Jan

#11
Christine Spindler

Christine Spindler
  • 1.490 Beiträge
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Hallo Tin, erst mal danke, dass du das Buch gekauft hast. Das mit den bockigen Kindern kenne ich von meiner Tochter - ich glaube, sie liest aus Prinzip nicht, weil mein Mann und ich so große Leseratten sind. Von meinen Büchern hat sie noch kein einziges gelesen. Als sie kleiner war, ließ sie sich noch sehr gerne etwas vorlesen, aber mit 11 war damit endgültig Schluss. Als Autorin kommt man sich da irgendwie vor, als hätte man grundlegend versagt, wenn das eigene Kind Bücher doof findet. Andererseits kann man ja niemanden zu seinem Glück zwingen :-/ Was deinen Sohn anbetrifft, der scheint ja durchaus gern zu lesen, nur eben nicht das, was du für gut befindest. Ich glaube, 12 bis 14 ist in der Hinsicht ein ganz kritisches Alter. Sich immer schön von den Eltern abgrenzen, ich erlebe es ja täglich. Früher haben meine Tochter und ich noch zusammen Eminem gehört, seit sie 12 ist findet sie Eminem uncool, nur weil ich ihn immer noch gern höre. Generell habe ich mit jungen Lesern folgende Erfahrungen gemacht: die Kinder von 10 bis 12 sind unheimlich begeisterungsfähig und stören sich kein bisschen daran, dass man ihnen so ganz nebenbei auch etwas beibringen will. Lesungen bei 12- bis 14-Jährigen mache ich grundsätzlich nicht mehr, weil die meist nur gelangweilt auf ihre Schuhe gucken und es schrecklich peinlich finden, wenn man ihnen eine Frage stellt. Da sind die jüngeren Kinder noch ganz anders. Die sprühen förmlich vor Energie und fragen mir Löcher in den Bauch. So macht es natürlich richtig Spaß, ein Buch vorzustellen. Interessanterweise wird es bei den 15-jährigen wieder rapide besser. Ich habe beispielsweise von einer 16-jährigen Fanpost bekommen, dass sie die zweisprachige Reihe geradezu verschlingt, obwohl sie eigentlich für jüngere Kinder konzipiert ist. Tin, lass das Buch einfach weiterhin unauffällig herumliegen, vielleicht wird er irgendwann doch neugierig. Oder du liest es und sagst dann ganz abfällig: "Pah, ich dachte da könnte man was lernen, aber die paar Vokabeln, die bringen's echt nicht. Das ist ja ein ganz normaler Kinderkrimi. Schaaaade." Vielleicht wird er dann doch noch neugierig - obwohl Kinder einen ja gnadenlos durchschauen, wenn man sie manipulieren will :s02 Cheers Christine

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#12
Christine Spindler

Christine Spindler
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Hallo Jan, danke für dein Lob :) Und - Tin, ich habe noch vergessen, deine Fragen zu beantworten, wie die Reihe allgemein läuft. Sie läuft super. "Panic on the Set" geht demnächst in die dritte Auflage, "Trapped" in die zweite. Auch alle anderen Bücher der Reihe (es schreiben ja noch weitere Autoren daran) finden reißenden Absatz. Das liegt natürlich auch daran, dass Langenscheidt ein großer Verlag mit einer entsprechend guten Präsenz in Buchhandlungen ist. Zum Vergleich: Ich finde meine "Mica & Marty"-Reihe besser, als alles andere, was ich je geschrieben habe, aber da sie bei einem kleinen Verlag erscheint, den kaum ein Buchhändler zur Kenntnis nimmt, verkauft sie sich fast gar nicht, trotz begeisterter Kritiken. Womit ich aber nichts gegen Kleinverlage sagen will. Sie leisten großartige Pionierarbeit - vor allem dann, wenn große Verlage abwinken, weil man als Autor noch unbekannt ist. Ich war jedenfalls selig und glücklich, als der Leda-Verlag meine Mica & Martty-Bücher verlegt hat. Ich träume übrigens davon, eines Tages einen eigenen, schnuckeligen, gemütlichen Buchladen zu haben, in dem es ausschließlich Titel aus Kleinverlagen gibt. Lauter Leckerbissen, die man anderswo nicht findet und in denen meine Kunden nach Herzenslust stöbern dürfen. :s13 Da ich bisher alle meine Träume konsequent umgesetzt habe, ist es nur eine Frage der Zeit :s21 Cheers Christine

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#13
Martina

Martina
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Hallo, Christine, dann bin ich ja beruhigt, dass die Reaktion hier in meinem Haus sich nicht krass von der anderer 12-14jähriger unterscheidet. Ja, bei uns ist das auch so: Was ich cool finde, scheidet von vornherein aus. Deinen guten Tipp, das Buch "schlecht" zu machen, um das Interesse meines Sohnes zu wecken, kann ich leider nicht mehr beherzigen: Ich hab es ja gelesen und ihm blöderweise vorgeschwärmt ;-) Das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Gruppe der 10-12jährigen begeistert ist! Nur - sind die denn in der Regel schon so weit, dass sie Englisch lesen können? Sie sind doch dann in der fünften Klasse und fangen gerade erst ernsthaft an, die Sprache zu lernen... Worauf ich aber auch noch hinaus wollte: Eine zweisprachige Fantasy-Reihe für die etwas älteren könnte den Erfolg des Konzepts noch vergrößern. Vielleicht hast du ja mal Gelegenheit, dies mit den Langenscheidt-Lektoren zu diskutieren. Herzliche Grüße Tin

#14
Christine Spindler

Christine Spindler
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Hallo Tin, inzwischen lernen die Kids zum Glück immer früher Englisch. Wenn man erst in der 5. Klasse damit anfängt, sind die Bücher natürlich zu schwer, da hast du ganz Recht. Das mit der älteren Zielgruppe ist eine geniale Idee, die in der Tat bereits umgesetzt wird. Mehr darf ich noch nicht verraten ... Cheers Christine

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