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Der Dunkle Turm - Stephen King


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8 Antworten zu diesem Thema

#1
(Elena)

(Elena)
Bevor ich hier mit einer ausführlichen Kritik beginne, nehme ich vorneweg: Ich bin voreingenommen. Ich liebe die Dunkle-Turmreihe so dermaßen, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich die letzten Bände nur gut fand, weil es der Dunkle Turm war. Also, "Der Dunkle Turm" ist eine Buchreihe, die sieben Bücher umfasst und seit 2004 abgeschlossen. Damals war es bereits zwanzig Jahre her, dass der erste Band der Reihe (auf Deutsch "Schwarz") erschienen war - viele Leser verfolgten die Abenteuer um Roland, den Revolvermann, nun schon so lange. Stephen King selbst nannte diese Reihe sein zentrales Werk, von dem alle anderen ausgehen. Und tatsächlich finden sich vor allem in den späteren Büchern immer wieder Anspielungen auf andere seiner Werke - wenn sie nicht gleich ganz darin vorkommen (also genannt werden). Auch andere seiner Bücher beherbergen ab und zu mehr oder weniger Hinweise auf die Dunkle Turm Reihe, und damit kann man zu Recht sagen, dass es das zentrale Werk Stephen Kings ist. Es geht in diesen Büchern, wie bereits erwähnt, um den Revolvermann Roland - der letzte Überlebende aus Gilead, einem Land, was bereits untergangen ist, "bevor die Welt sich weiterdrehte". Dieser inzwischen nicht mehr ganz junge Mann machte sie vor vielen Jahren auf die Suche nach dem Dunklen Turm - ein Gebäude, was irgendwo in der Weite einer vollkommen zerstörten Welt liegen soll. Der erste Band handelt davon, wie er den Mann in Schwarz verfolgt, von dem er sich Hinweise auf den Turm erhofft. dabei trifft er mitten in dder Wüste auf den Jungen Jack, der in einer anderen - unserer Welt - bereits gestorben ist. Wenn auch nur für kurze Zeit, setzten sie den Weg gemeinsam fort. Auf diesem Weg wird er auch wieder immer wieder von anderen, unterschiedlichen Menschen begleitet - die Freunde, mit denen er aufbrach, sind schon lange tot, aber im zweiten Band (im Deutschen "Drei") bekommt er neue Weggefährten. Er bildet sie - trotz anfänglichen Schwierigkeiten mit den zu unterschiedlichen Persönlichkeiten - ebenfalls zu Revolvermännern aus, und auch ihr Ziel wird der Dunkle Turm. Der Dritte Band ("tot.") handelt fast volkommen von einer Person, die auch im ersten Band schon vorkommt. Mehr kann man leider nicht darüber sagen, ohne zu viel zu verraten, allerdings kommen die Wanderer noch in die Stadt Lud - eine Ruinenstadt, bewohnt von von verschiedenen Krankheiten und anderen Dingen zerfressenen Menschen... Nach einem unerfreudlichen Besuch der Stadt setzten sie ihren Weg mit der Einschienenbahn (dem "Mono") Blaine fort. Doch dieser hat nicht nur vor, sie an ihr Ziel zu bringen... Der vierte Band ("Glas") handelt fast vollständig von Rolands Jugend, sowie der Frage, wie er auf die Suche nach dem Dunklen Turm gekommen ist sowie seiner ersten und letzten großen Liebe. Sehr lesenswert verleiht er Rolands Charakter und vor allem seiner Suche an viel Tiefe, und gehört auch mit zu meinen Lieblingsbänden der Serie. Im fünften Band kommt die kleine Gruppe in die Calla Byr Sturgis, ein Dorf, das alljährlich von den "Wölfen" überfallen wird. Jene rauben immer eines der Zwillingskinder, die in der Calla erstaunlich häufig geborgen werden, und nehmen sie mit. Kommen die Kinder zurück, haben sie fast alles an geistiger Kraft eingebüßt und sterben oft einen frühen Todes. Roland und die anderen Revolvermänner werden darum gebeten, das Dorf im Kampf gegen die Wölfe zu verteidigen. Das erweist sich vor allem nicht als so leicht, weil er damit nicht nur auf Begeisterung stößt und es zudem einen Verräter gibt... In den beiden letzten Bänden ("Susannah" und "Der Turm") beginnen die Ereignisse sich zu überschlagen (welche hier allerdings nicht aufgeführt werden, weil sie zu viel wegnehmen). Bis zu den letzten Seiten bleibt alles möglich, zumal sich Roland und die anderen einem gefährlichem Gegner gegenübersehen: der scharlachrote König. Dessen Ziel ist es, den Turm zum Einsturz zu bringen und damit die Welt, ja, alle Welten des Universums zu vernichten... Während die Geschichte in der Zusammenfassung noch nach einer recht nach Schema F geschriebenen Fantasyreihe klingt, merkt man beim Lesen, wie einzigartig sie doch sein muss. Die Charaktere sind penibel ausgearbeitet, alle mit einer langen Vergangenheit ausgestattet, und dennoch in der Lage, einen irgendwie wieder zu überraschen. Die Geschichte ist unglaublich vielschichtig, die Reise zum Turm tritt von Zeit zu Zeit in den Hintergrund und macht anderen Probleme Platz, auch das zwischenmenschliche innerhalb der Gruppe des Revolvermannes Roland ist beeindrucken. Erscheint jener am Anfang noch als stereotyper Draufgänger, entpuppt er sich in vielen kleinen Szenen als vielschichtiger und dreidimensionaler Charakter. Und es sind vor allem die Charaktere, die diese ganze Geschichte tragen. King wechselt häufig die Perspektive, springt hin und her, wodurch sich ein gesamtheitliches Bild ergibt. Ist man in einem Moment noch von der tiefen Böshaftigkeit des einen Charakters überzeugt, so lernt man ihm im nächsten von einer anderen Seite kennen, und jedes Schwarz-weiß Denken verwischt. Auch großartig und spannungsgelanden ist, dass alles möglich ist. Man würde King jedes Ende zutrauen, und das nimmt fast jede Vorhersehbarkeit. Eine weitere wunderbare Sache ist die Welt, in der das ganze Größtenteils spielt. Vom Namen her vielleicht an "Mittelerde" angelehnt ("Mittwelt"), gibt es dort nichts poetisches wie das Auenland. Ein Krieg (auf den leider nicht mehr eingegangen wird und der auch nur in den ersten Bänden erwähnt wird) hat alles verwüstet, es gibt mehr Missgeburten als Überlebende und seltsame Krankenheiten wüten im Land. Einen Großteil der Landschaft machen schon lange zerstörte Städte und Dörfer in Wüstgegenden aus, und nur selten gibt es noch Orte, in denen Menschen leben können. Es ist eine Art Endzeitszenario Sci-Fi mit mehr Fantasy und Western, dazu die King-üblichen Horrorelement, ein bunter Mix an vielen Genres, daher auch erfrischen klischeefrei (auch wenn es wohl am meisten Fantasy ist). King erschafft eine Welt, ein Universum, das glaubhaft ist, genau die Charaktere, die sich darin bewegen. Die Bücher fesseln einen, lassen einen nicht mehr los und bringen den Leser in eine weite, nahe Welt, in der man sich vielleicht verlieren will, aber keinswegs verlaufen. Auch die Charaktere sind großartig, aber es kommt keineswegs das "Ich möchte so sein wie der"-Gefühl auf; man zweifelt von Zeit zu Zeit, ob man mit solchen Leuten überhaupt befreundet sein oder sie auch nur kennen will. Auch Redewendungen, Höflichkeitsformen und Floskeln, sowie neue Gesten und Wörter (die sich nicht genau übersetzen lassen) tragen zu der Glaubwürdigkeit des Buches und der darin kreiierten Welt bei. Einige Schwächen hat die Serie allerdings schon: Manche Dinge werden nicht ausreichend erklärt oder verwirren zu sehr (was auch daran liegen könnte, dass ich fast zwei Jahre zwischen dem vierten und den fünften Band gemacht habe, zumal die meiste Geschichte, auf die angespielt wir, auch noch im dritten Band liegt). Dann ist die Sprache ab und zu ein wenig derb, aber darauf muss man sich einlassen (genauso wie auf die "Eigentlich wollte ich DAS jetzt nicht so genau wissen"- Situationen). Gerade im letzten Band gibt es auch einige Stellen, die etwas lasch abgehandelt erscheinen, wo die Lösung sehr "Deus ex Machina"-mäßig herüber kommt, und manchmal fragt man sich, ob - Revolvermann hin oder her - ein Mensch überhaupt in der Lage wäre, solche Wundertaten zu verbringen (das Rambo-Motiv: Allein gegen eine Armee, und Rambo gewinnt natürlich...So extrem ist es aber nicht). Auch wenn ich sie nur einmal gelesen habe, liebe ich diese Bücher und werde garantiert noch einmal alle am Stück lesen - ich habe beim ersten Mal einfach zu viel vergessen, wobei es aber auch schwierirg wird, alles im Kopf zu behalten - die sieben Bücher umfassen ordentliche Seiten. Es gibt sie sowohl als HC und TB, wobei nur die ersten bisher als Taschenbuch erschienen sind. Vorwerfen muss man Heyne bei der deutschen Ausgabe allerdings, dass die Illustrationen der amerikanischen Originalausgaben nicht übernommen wurden. Das ist schade, ich hätte sie gerne gesehen! Die gesamte Dunkle Turm Reihe basiert übrigen auf dem erzählenden Gedicht "Childe Roland to the Dark Tower Came" vom Robert Browning (geschrieben 1855!). Das gesamte Gedicht (immerhin 34 Strophen) findet sich im letzten Band. Jetzt empfehle ich noch allen, diese Buchreihe auf keine Fall anzufangen - sie hört nämlich leider mit dem siebten Band auf, und zwar definitiv. Liest man sie und lässt sich mitziehen, gerät man nämlich in Gefahr, danach noch mehr zu wollen... und mehr... und mehr... Inspiriert hat diese Buchreihe unter anderem auch die Band Blind Guardian zu dem Lied "Somewhere far beyond", das sich allerdings inhaltlich nur auf den ersten Band bezieht, wenn man das so sagen kann. Also, in dem Sinne: Lange Tage und angenehme Nächte, Elena PS: Zu dieser Bücherreihe eine Kritik zu schreiben ist vielleicht deswegen auch so interessant, weil die Meinungen so völlig auseinandergehen. Ich hoffe mal, dass sich eine kleine Diskussion ergibt... PS2: So, Max, das hast du jetzt davon! ;D

#2
(Tim)

(Tim)
Uff! Aber gut, zufällig habe ich die ersten Bände gelesen, das ist aber schon über zehn Jahre her. Damals hatte King es bei mir sehr schwer, weil ich gerade "Herr der Ringe" gelesen hatte und dementsprechend verwöhnt war. Bei Tolkien war eine Tiefe, die King im Dunklen Turm, meiner Meinung nach, nicht erreicht hat. Bei Tolkien war einfach alles fremd und bizarr - aber stimmig. King erschien mir damals wie Tolkien-light. Außerdem haben mich die Western-Attribute gestört: so ein merkwürdiger Einschlag, der für mich immer nach Fernsehserie ("Rauchende Colts") roch. Später las ich dann alle von Kings "Gegenwartsromanen", und die fand ich hammergut. "Es" ist nach wie vor eines meiner Lieblingsbücher.

#3
(JuttaJ)

(JuttaJ)
Hi, tja, dann gebe ich mal meinen Senf dazu. Gelesen habe ich bisher die ersten vier Bände, der fünfte liegt gerade bei mir zu Hause (aus der Bücherei ausgeliehen) und wartet darauf, verschlungen zu werden. Ich bin normalerweise kein besonders großer Stephen King Fan. Ich habe einiges von ihm ganz gerne gelesen ("Es" zum Beispiel und "Stark"), anderes fand ich eher langweilig ("Cujo" zum Beispiel). Ich bewundere seinen Erzählstil, er schafft es fast immer, mich sehr schnell in seine Geschichten zu ziehen, finde aber, man merkt seinen Büchern häufig an, dass er intuitiv schreibt, das heißt, am Anfang nicht weiß, wo er am Ende hin will. Viele seiner Bücher wirken auf mich nicht "rund", sondern scheinen mir einen klaren Bruch zu haben, an der Stelle, wo ihm endlich ein Ende einfällt und er da dann recht gradlinig (und mit viel Gesplatter) darauf zuschreibt. Das habe ich ihm bei einigen Büchern übel genommen. Bei der dunklen Turm Reihe wusste er auch nicht, wo er hinwill, zumindest hat er das selber in diversen Interviews gesagt, aber da hat es mich bis jetzt nicht gestört (aber ich weiß ja auch noch nicht, worauf es letztendlich hinausläuft und ob er das ganze zu einem stimmigen Schluss bringt). Fasziniert hat mich an den Büchern die Atmosphäre. King macht hier genau das, was ich in dem Bildungsthread heute schon angesprochen habe: er sitzt auf den Schultern von Riesen. Er verknüpft Elemente, die jeder Leser kennt (und die zumindest bei amerikanischen Lesern recht gefühlsbehaftet sein dürften) und schafft daraus ein neues ganzes. Im Prinzip ist der Vergleich zum "Herrn der Ringe" insofern nicht so weit hergeholt, als dass Tolkien mal gesagt hat, er habe mit Mittelerde einen angelsächsischen Mythos schaffen wollen und Stephen King hier einen amerikanischen Mythos schafft. Er mischt hierzu Revolverhelden und diese Bilderbuchdampfeisenbahn (die jedes amerikanische Kind so gut kennt wie wir Rotkäppchen oder Hänsel und Gretel) mit düsteren Endzeitszenarien und eben dieser Ballade von Browning aus dem 19. Jhdt. (die übrigens auch für sich lesenswert und ähnlich düster ist). Und überraschenderweise funktioniert dieses Patchwork für mich. Ich habe mich vom ersten Band an gerne in die Stimmung hineinziehen lassen. Genaugenommen fand ich die Stimmung so intensiv, dass ich es ziemlich schnell aufgegeben habe, die Story nach Sinn und Logik abzuklopfen, sondern einfach nur die Fahrt genossen habe. Ich war dann etwas genervt, dass es so lange gedauert hat, bis es nach den ersten drei Bänden weiterging. Aber der vierte Band hat mir dann auch sehr gut gefallen. Gruß, Capella

#4
(Elena)

(Elena)
Ich muss gestehen: Ich wäre nie auf die Idee gekommen, Tolkien und King zu vergleichen. Das sind für mich zwei völlig verschiedene Welten. Das liegt vor allem daran, dass, wie Capella andeutete, die beiden aus völlig verschiedenen Richtungen kommen. Tolkien hat sich mit Sprache auseinander gesetzt, King ist Alkoholiker, Drogenabhängiger und Horrorautor. Das schlägt sich extrem in seinen Geschichten nieder, im Dunklen Turm vielleicht noch mehr als in seinen anderen Büchern (von denen ich zugegebenermaßen nur sehr wenige gelesen habe). Deswegen hatte auch für mich die Stimmung einfach mehr als die von Herr der Ringe. Trotzdem ein interessanter Vergleich, es wäre interessant, das ganz mal weiter auszuführen. Liebe Grüße, Elena

#5
(Tim)

(Tim)
Ich habe es verglichen, weil beide Bücher in fiktiven Universen spielen und diese Universen auch eine große Rolle spielen. Tolkien hat, denke ich, die Singularität von Mittelerde sehr viel stärker und glaubwürdiger untermauert (Mythen, Lieder, Sagen - da ist jeder Stein tausend Jahre alt und sehr bedeutsam). Bei King habe ich das vermisst. Allerdings gefällt mir, was Capella über Mythen gesagt hat. Vielleicht ist das wirklich ein Ansatz um "reinzukommen".

#6
(Lena)

(Lena)
Hi! Dann weiß ich ja schon, welche Bücher ich mir mal ausleihen werde. Das Buch "Stark" von King fand ich sehr gut. Auch "Das Mädchen" ( wenn das Buch denn so hieß ) fand ich sehr packend. Lena

#7
(Elena)

(Elena)
Ich überlege gerade... Mir kam das Universum beim Dunklen Turm eigentlich sehr komplex vor, ich muss aber sagen, dass es auch einige Bände gedauert hat, bis sich das entfaltet. Gerade Band vier und fünf haben mich in der Hinsicht sehr beeindruckt - allerdings habe ich aufgrund des großen Zeitabstandes ein kleines Problem, die ersten drei zu beurteilen, aber ich würde jetzt mal Max zumindest für die ersten drei zustimmen, dass Tolkien da in Herr der Ringe eine komplexere Welt entwirft - auch wenn mir die Stimmung bei King persönlich besser gefällt. Liebe Grüße, Elena

#8
(JuttaJ)

(JuttaJ)
Hi, ich glaube, das ist auch kein sehr fairer Vergleich. Tolkien hat sein ganzes Leben damit verbracht, diese Welt auszuarbeiten. Der Herr der Ringe war dabei ja mehr so etwas wie ein Abfallprodukt. Eigentlich ging es Tolkien um einen glaubwürdigen und komplexen Hintergrund für seine Kunstsprachen. Und er war Professor in Oxford, mit einem unglaublichen Hintergrundwissen über alte Sprachen, Völker und ihre Mythen. Beim Herrn der Ringe hat man die ganze Zeit das Gefühl, sich in einer längst vergangenen Zeit aufzuhalten (also, zumindest ich hatte das). Stephen King hat nach eigenen Aussagen die Geschichte zum Dunkeln Turm eher als eine Art persönliche Reise aufgefasst und sich da sozusagen in seinem Unterbewusstsein auf Expedition begeben. Und der dunkle Turm spielt nicht in der Vergangenheit, sondern in einer möglichen oder erträumten Zukunft (zumindest soweit ich das bis Band 4 beurteielen kann, wie gesagt, keine Ahnung ob und wie er das letztendlich auflöst). Die Welt ist, gerade in den ersten Bänden, zwar verworren, weil man immer die Verbindung mit der Realität sucht, aber genau nicht komplex, sondern eher auf einige wenige Elemente reduziert (kam mir jedenfalls so vor). Teilweise hatte man den Eindruck, in so einem modern inszenierten Theaterstück zu sitzen, das mit möglichst wenig Kulisse auskommen muss. Ein Turm, den wir nicht erreichen, eine endlose leere Fläche, eine Eisenbahn... Aber es sind eben keine willkürlichen Elemente, sondern welche, die für das amerikanische Selbstverständnis eine große Rolle spielen, eben sehr viel Wildwest- und Pionierszeitsymbolik. Und im Laufe der Bücher füllt Stephen King die Zwischenräume auf und zieht Fäden, so dass das Gesamtbild tatsächlich immer komplexer wird. Tolkien beschreibt einen Mythos der war, Stephen King einen, der vielleicht sein wird. Ich fand beides sehr spannend zu lesen. Gruß, Capella

#9
(Tim)

(Tim)

ich glaube, das ist auch kein sehr fairer Vergleich.


Nein, das ist es sicher nicht. Ich dachte aber eher an die Wirkung und weniger an die Entstehungsgeschichte. Tolkiens Arbeitsaufwand für dieses eine Buch ist ja fast einzigartig.