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Thriller: Die Bestie in meinem Bett


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21 Antworten zu diesem Thema

#21
(Tom Liehr)

(Tom Liehr)

Gute Autoren können gut schreiben. Wenn es zum Selfpublishing kommt, addieren sich die Notwendigkeiten. Ich halte mich für jemanden, der ein recht gutes Auge für grafische Konstellationen hat, aber ich käme nicht auf die Idee, Cover selbst zu gestalten, wenn sich denn ergäbe, dass ich in diesem Bereich aktiv werde. Es ist einfach irre schade, wenn gute Texte nicht (so gut) ankommen, weil die Gestaltung und das Drumherum semiprofessionell ausfallen. Semiprofessionalität (SP ;) ) ist häufig leider so etwas wie das Markenzeichen der Selfpublisher. Es mag Leser geben, die das wohlwollend zur Kenntnis nehmen, die das sogar als liebenswürdigen Aspekt betrachten, aber die meisten Leser wissen überhaupt nicht, dass es Selfpublishing gibt. Sie entscheiden nach dem ersten Eindruck. Deshalb sollte man nach meinem Dafürhalten unbedingt dafür sorgen, dass der Präfix "semi" entfällt.

 

Herzlich,

Tom



#22
CorneliaL

CorneliaL
  • 3.552 Beiträge
  • Dabei seit 04.10.09

Tom weil ich das genauso sehe wie du, mache ich meine Cover ja nicht selbst, sondern lasse das schon immer meine Grafikerin machen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich vorher meist relativ genaue Vorstellungen vom Cover habe und teilweise auch mal aus Fotodatenbanken Motive, oder letztens auch, Schriften aussuche. Das war vielleicht ein Fehler. 

 

Andererseits erlebe ich gerade wieder bei Lovelybooks, wo sich für die Leserunde mit dem Buch schon 20 Leser beworben haben, dass sich einige davon - ungefragt - begeistert über Cover und Titel geäußert haben. Ich finde die Coverfrage absolut widersprüchlich, so bekommt z.B. mein Ägypten-Cover, das viele total schrecklich finden, heute noch begeisterte Rückmeldungen. Manchmal weiß ich echt nicht, worauf man da hören soll. Und - ehrlich: viele Verlagscover - einschließlich zweier eigener - finde ich einfach nur schrecklich!

 

LG Cornelia