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"Was macht ein Lektor?" Interview

Lektorat Verlag Manuskript

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8 Antworten zu diesem Thema

#1
GesineS

GesineS
  • 591 Beiträge
  • Dabei seit 13.05.13

Ein ganz interessanter Bericht über die Aufgaben des Lektorats lief gestern in der Kulturzeit:

 

Sie sind meistens die ersten Leser eines Buches, die erste öffentliche Instanz. Wie sieht ihre Arbeit aus, welchen Einfluss haben sie auf das Werk?

https://www.3sat.de/...=play&obj=67400

 

 

 

 



#2
BarbaraMM

BarbaraMM
  • 1.424 Beiträge
  • Dabei seit 17.01.11

Naja, so sehr informativ fand ich das jetzt nicht. Was mich vor allem gestört hat, ist, dass immer die Augen ausgeblendet waren, man sieht immer nur die untere Hälfte des Gesichts. Blöd - was soll das? Aber okay, danke für den Link.


Jedenfalls bleibt die Tatsache, dass es im Leben nicht darum geht, Menschen richtig zu verstehen. Leben heißt, die anderen misszuverstehen ... Daran merken wir, dass wir am Leben sind: wir irren uns. (Philip Roth)

#3
Frau Klein

Frau Klein
  • 354 Beiträge
  • Dabei seit 08.02.13

Naja, so sehr informativ fand ich das jetzt nicht. 

Informativ ... nein, auch nicht. Zumal da das absolute Idealbild eines Lektors dargestellt wird. Ich glaube, die wenigsten von uns haben das Vergnügen so eng mit einem Lektor zusammenarbeiten zu können. 

 

Ich hab das auf jeden Fall in meiner fast zehnjährigen Karriere nicht einmal erlebt. 



#4
MartinC

MartinC
  • 811 Beiträge
  • Dabei seit 10.06.13

Naja, so sehr informativ fand ich das jetzt nicht. Was mich vor allem gestört hat, ist, dass immer die Augen ausgeblendet waren, man sieht immer nur die untere Hälfte des Gesichts. Blöd - was soll das? Aber okay, danke für den Link.

Überprüf mal deine Technik. ich hab alles gesehen, da ist nichts abgeschnitten.

 

Als komprimierte Zusammenfassung fand ich es gar nicht so schlecht, denn es wurden ja zentrale Dinge gesagt. Natürlich ist das dargestellte Lektorat mit der Autorin die Ausnahme und nicht die Regel, es beschreibt aber schön, wie der Prozess läuft.

 

Wie schon diskutiert, geht die Bandbreite des Lektorats von nicht vorhanden über "nie wieder mit dem oder der" bis hin zu lebenslangen Freundschaften von Lektorinnen und Autoren oder Autorinnen. Bemerkenswert fand ich, dass der Eindruck entstand, es gäbe ebenso viele Lektorinnen wie Lektoren, alle wurde "Lektoren" genannt. In der Praxis, schätze ich, ist das Verhältnis zehn Lektorinnen auf einen Lektor. Man müsste also von dem Beruf "Lektorin" sprechen. Aber das ist fraglos etwas off Topic. 8-)

 

LG

Martin


_______________________________________________________

www.martinconrath.de

Jede Art des Schreibens ist erlaubt - nur nicht die langweilige (Voltaire)


#5
BarbaraMM

BarbaraMM
  • 1.424 Beiträge
  • Dabei seit 17.01.11

 

Überprüf mal deine Technik. ich hab alles gesehen, da ist nichts abgeschnitten.

Hi Martin - heute morgen sehe ich auch die Augen, komisch. Wahrscheinlich war es meinem PC gestern zu heiß ::)  LG Barbara


Jedenfalls bleibt die Tatsache, dass es im Leben nicht darum geht, Menschen richtig zu verstehen. Leben heißt, die anderen misszuverstehen ... Daran merken wir, dass wir am Leben sind: wir irren uns. (Philip Roth)

#6
Ramona

Ramona
  • 2.939 Beiträge
  • Dabei seit 17.03.11

Wirklich sehr idealisiert, diese Darstellung. Als lebten die Akteure noch in den 60er oder 70er Jahren (mal etwas überspitzt ausgedrückt). Heutzutage sind Verlagslektorinnen und -lektoren doch vor allem Programmleiter und Manager, während die hier beschriebene Lektoratsarbeit im Großen und Ganzen von selbständigen Außenlektoren im Akkordtempo durchgezogen wird. Mit der heutigen Realität hat das eher weniger zu tun.

Liebe Grüße
Ramona


Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)


#7
AndreasG

AndreasG
  • 1.212 Beiträge
  • Dabei seit 16.09.07

Die im Bericht vorkommende Lektorin arbeitet für die Frankfurter Verlagsanstalt. Das ist ein kleiner, literarischer Verlag mit einem bewusst klein gehaltenen Programm. Die Autorin, um deren Text es geht, ist daher wohl auch als literarische Autorin zu verorten, noch dazu eine Debütantin. An solchen Texten wird in einem solchen Umfeld sicher anders und intensiver gearbeitet als an U-Texten in den Konzernverlagen. Insofern beschreibt der Bericht sehr wohl heutige Realität, nur eben keine, die für die gesamte Verlagsbranche gilt.


"Stirb leise, mein Engel", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Hörst du den Tod?", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Denn morgen sind wir tot", Jugendbuch, Oetinger Verlag 2015, "Bad Boys & Little Bitches", Jugendbuch Oetinger Verlag 2017 und 2018


#8
Hannah Simon

Hannah Simon
  • 2.004 Beiträge
  • Dabei seit 13.09.05

Die im Bericht vorkommende Lektorin arbeitet für die Frankfurter Verlagsanstalt. Das ist ein kleiner, literarischer Verlag mit einem bewusst klein gehaltenen Programm. Die Autorin, um deren Text es geht, ist daher wohl auch als literarische Autorin zu verorten, noch dazu eine Debütantin. An solchen Texten wird in einem solchen Umfeld sicher anders und intensiver gearbeitet als an U-Texten in den Konzernverlagen. Insofern beschreibt der Bericht sehr wohl heutige Realität, nur eben keine, die für die gesamte Verlagsbranche gilt.

 

Da ich in diesem Verlag veröffentlicht habe und Nadya (die im Portrait vorgestellte Lektorin) persönlich kenne, kann ich nur unterschreiben, was Andreas erklärt hat. 


Was wäre, wenn du allergisch gegen Glück wärst - und dich dann verliebst? "Felix", FVA 2015, ISBN 978-3-627-00213-8

 

www.hannahsimon.de


#9
Ramona

Ramona
  • 2.939 Beiträge
  • Dabei seit 17.03.11

 

Die im Bericht vorkommende Lektorin arbeitet für die Frankfurter Verlagsanstalt. Das ist ein kleiner, literarischer Verlag mit einem bewusst klein gehaltenen Programm. Die Autorin, um deren Text es geht, ist daher wohl auch als literarische Autorin zu verorten, noch dazu eine Debütantin. An solchen Texten wird in einem solchen Umfeld sicher anders und intensiver gearbeitet als an U-Texten in den Konzernverlagen. Insofern beschreibt der Bericht sehr wohl heutige Realität, nur eben keine, die für die gesamte Verlagsbranche gilt.

 

Da ich in diesem Verlag veröffentlicht habe und Nadya (die im Portrait vorgestellte Lektorin) persönlich kenne, kann ich nur unterschreiben, was Andreas erklärt hat. 

 

 

Dass Lektoratsarbeit in einem kleinen literarischen Verlag wie der "Frankfurter Verlagsanstalt" auf diese Weise läuft, bezweifle ich ja nicht. Die Dokumentation vermittelt allerdings Zuschauern/Lesern, die weniger bis gar nicht mit der Verlagsarbeit vertraut sind, generell ein ziemlich verklärtes Bild.  :) 

Liebe Grüße
Ramona


 


Bearbeitet von Ramona, 21.06.2017 - 11:19,

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)




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