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Amazon Publishing beliefert den Buchhandel

Buchhandlungen Amazon Imprint

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114 Antworten zu diesem Thema

#41
Christa

Christa
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Danke für die Zahlen und Fakten, Melanie und Ramona.

Ich finde das Beispiel mit dem Berliner Buchhändler auch pfiffig, aber natürlich hast du recht, Melanie.

Eine bloße Verweigerung ist aber kein Statement und erst recht keine Handlung, die irgendetwas bewirkt. Damit schadet man allenfalls sich selbst und seinen Angestellten.​

​Ich stelle mir die ganze Zeit schon die Frage, warum Amazon nicht eigene Buchhandlungen auch in Deutschland errichtet. Damit könnte es doch die Marktmacht im stationären Buchhandel gewinnen. Eine Testbuchhandlung gibt es schon in Oberhausen. Im letzten Jahr hatten die Buchhändler offenbar keinerlei Angst vor Amazon - wegen der Buchpreisbindung. Das Ganze ist aber viel komplizierter. Wie ich las, liegt die Strategie von Amazon darin, die Buchhändler als Auswahlfaktor bei Büchern auszuschalten und die Leser allein entscheiden zu lassen. In den amerikanischen Amazon-Buchhandlungen stehen die Bücher alle mit dem Titel nach vorn gerichtet, und es kommen nur Bücher rein, die mit 4 oder 5 Sternen bewertet sind. Bemängelt wurde offenbar nur, dass es keine gemütlichen Sitzplätze gibt. ;)  ​Dass sie jetzt sozusagen durch die Hintertür reinkommen, zeigt ihre Strategie umso deutlicher. Davon, dass neuerdings Buchhändler für Amazon-Kunden Bücher bei KNV bestellen können, wenn sie denn wollen, haben sie doch nichts. Was steckt denn nun wirklich hinter diesem Deal? Ich würde es schrecklich gern wissen.


Bearbeitet von Christa, 04.12.2017 - 12:32,

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Ab 7. September 2018 in allen (Online-)Buchhandlungen zu bestellen!

http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#42
MelanieL

MelanieL
  • 2.523 Beiträge
  • Dabei seit 21.04.09

Hier sind die Zahlen zum Vergleich von den 1970ern bis heute:

https://www.boersenv...numsatz/1227806

 

Daraus:

1998 = 9.088 Millionen Euro, also erstmals über 9.000 Millionen Euro
2010 = 9.734 Millonen Euro, höchster Umsatz überhaupt
2016 = 9.276 Millionen Euro, das entspricht in etwa den Zahlen von 2006 = 9.261 Millionen Euro

Ich finde es immer sehr viel spannender, die Zahlen anzuschauen als deren Bewertung, deshalb habe ich mich mal auf die Suche gemacht. Die Tabelle ist schon ziemlich aufschlussreich ...


Mein Blog:

Siegerland-Krimis


#43
Ramona

Ramona
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Zum Beispiel frage ich mich, warum es im Buchhandel eigentlich keine Kooperativen gibt. Mit zentralem Einkauf, um bessere Konditionen auszuhandeln.

 

 

Weil auch dort jeder der Gegner des anderen ist, Ulf. Als z. B. "Thalia" in den 90ern in einer süddeutschen Großstadt einen Image-Wechsel vom "System-Buchhandel Montanus" zur "Universitätsbuchhandlung Thalia" vollzog und schließlich bekannt wurde, dass Thalia sich direkt in der neugebauten Fußgängerzone niederlassen würde, hatten die Buchhandlungen vor Ort mehrere Sondierungsgespräche für eine solche Kooperative (zentraler Einkauf etc.). Man fürchtete dann u. a. jedoch, zu viele Firmen-Interna der eigenen Buchhandlung preisgeben zu müssen. Also machte man so weiter wie gehabt (wobei ein Inhaber so clever war, sich andere gute Standorte für eine kleine Expansion zu sichern). Lange Rede, kurzer Sinn:. 80 % der damaligen Buchhandlungen existierten bereits nach wenigen Jahren nicht mehr.


Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)


#44
Ramona

Ramona
  • 3.025 Beiträge
  • Dabei seit 17.03.11

Hier sind die Zahlen zum Vergleich von den 1970ern bis heute:

https://www.boersenv...numsatz/1227806

 

Daraus:

1998 = 9.088 Millionen Euro, also erstmals über 9.000 Millionen Euro
2010 = 9.734 Millonen Euro, höchster Umsatz überhaupt
2016 = 9.276 Millionen Euro, das entspricht in etwa den Zahlen von 2006 = 9.261 Millionen Euro

Ich finde es immer sehr viel spannender, die Zahlen anzuschauen als deren Bewertung, deshalb habe ich mich mal auf die Suche gemacht. Die Tabelle ist schon ziemlich aufschlussreich ...

 

Sehr interessant. Danke, Melanie.

Und wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Zahl der Leser/Kunden seit den späten 60ern/frühen 70ern sich gerade mal um etwa 13 Prozent vermehrt hatte (und nun rückläufig ist), sich die Zahl der angebotenen Bücher im selben Zeitraum allerdings verfünffacht hat (mehr Verlage, mehr Autoren …), wird einem auch klar, dass es für die Branche nicht einfacher wird.

Edit: Wenn man jetzt noch den Indie-Buchmarkt der letzten Jahre addiert, explodiert das Bücher-Angebot förmlich.


Bearbeitet von Ramona, 04.12.2017 - 12:37,

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)


#45
MelanieL

MelanieL
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Danke für die Zahlen und Fakten, Melanie und Ramona.

Ich finde das Beispiel mit dem Berliner Buchhändler auch pfiffig, aber natürlich hast du recht, Melanie.

Eine bloße Verweigerung ist aber kein Statement und erst recht keine Handlung, die irgendetwas bewirkt. Damit schadet man allenfalls sich selbst und seinen Angestellten.​

​Ich stelle mir die ganze Zeit schon die Frage, warum Amazon nicht eigene Buchhandlungen auch in Deutschland errichtet. Damit könnte es doch die Marktmacht im stationären Buchhandel gewinnen. Eine Testbuchhandlung gibt es schon in Oberhausen. Im letzten Jahr hatten die Buchhändler offenbar keinerlei Angst vor Amazon - wegen der Buchpreisbindung. Das Ganze ist aber viel komplizierter. Wie ich las, liegt die Strategie von Amazon darin, die Buchhändler als Auswahlfaktor bei Büchern auszuschalten und die Leser allein entscheiden zu lassen. In den amerikanischen Amazon-Buchhandlungen stehen die Bücher alle mit dem Titel nach vorn gerichtet, und es kommen nur Bücher rein, die mit 4 oder 5 Sternen bewertet sind. Bemängelt wurde offenbar nur, dass es keine gemütlichen Sitzplätze gibt. ;)  ​Dass sie jetzt sozusagen durch die Hintertür reinkommen, zeigt ihre Strategie umso deutlicher. Davon, dass neuerdings Buchhändler für Amazon-Kunden Bücher bei KNV bestellen können, wenn sie denn wollen, haben sie doch nichts. Was steckt denn nun wirklich hinter diesem Deal? Ich würde es schrecklich gern wissen.

 

Die erste Frage ist relativ leicht beantwortet:
Hier muss man Mindestlöhne zahlen, es gibt Gewerkschaften und Tariflöhne - es ist also ziemlich schwierig, die Arbeitnehmer auszubeuten. Schwieriger zumindest, als in anderen Ländern.
Das geht im Versandhandel leichter, denn da wird nach dem niedrigeren Tarif der Logistikbranche bezahlt.

 

Zur anderen Frage:
Natürlich hat Amazon etwas davon, mit AP demnächst als regulärer Verlag wahrgenommen zu werden.
Zum Einen haben sie damit Zugriff auf den stationären Handel, der zwar schrumpft, aber immer noch den Löwenanteil ausmacht. Damit erreicht man auch Leser, die sich weniger im Internet herumtreiben und dem Buchhändler vertrauen.
Langfristig ist das auch fürs Image gut und unterm Strich weiß man schließlich noch nicht, wie es sich auswirken wird. Aber sie haben schon mal den Fuß in der Tür.
Und wenn die Entscheider in der Branche immer noch glauben, man müsse einfach nur die Augen schließen, damit man den "Feind" nicht sieht, dann kann sich Amazon gemütlich an die Tafel setzen und zuerst vielleicht die kleinen Randstücke vom Kuchen nehmen. Und irgendwann machen die anderen die Augen auf und finden nur noch die sahneverstärkte Füllung vor, während Amazon die Sattmacher auf dem Teller liegen hat.
 

Unterm Strich ist das die wesentlich einfachere, günstigere und mit weniger Verlustgefahr behaftete Variante, den deutschen Buchhandel aufzumischen.
Im Zweifelsfalle zieht man sich dann eben zurück oder wartet noch ein paar Jahre ab. Dann hat man aber zumindest keine Arbeits- und Mietverträge an der Backe.


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Siegerland-Krimis


#46
Christa

Christa
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Danke für die Zahlen und Fakten, Melanie und Ramona.

Ich finde das Beispiel mit dem Berliner Buchhändler auch pfiffig, aber natürlich hast du recht, Melanie.

Eine bloße Verweigerung ist aber kein Statement und erst recht keine Handlung, die irgendetwas bewirkt. Damit schadet man allenfalls sich selbst und seinen Angestellten.​

​Ich stelle mir die ganze Zeit schon die Frage, warum Amazon nicht eigene Buchhandlungen auch in Deutschland errichtet. Damit könnte es doch die Marktmacht im stationären Buchhandel gewinnen. Eine Testbuchhandlung gibt es schon in Oberhausen. Im letzten Jahr hatten die Buchhändler offenbar keinerlei Angst vor Amazon - wegen der Buchpreisbindung. Das Ganze ist aber viel komplizierter. Wie ich las, liegt die Strategie von Amazon darin, die Buchhändler als Auswahlfaktor bei Büchern auszuschalten und die Leser allein entscheiden zu lassen. In den amerikanischen Amazon-Buchhandlungen stehen die Bücher alle mit dem Titel nach vorn gerichtet, und es kommen nur Bücher rein, die mit 4 oder 5 Sternen bewertet sind. Bemängelt wurde offenbar nur, dass es keine gemütlichen Sitzplätze gibt. ;)  ​Dass sie jetzt sozusagen durch die Hintertür reinkommen, zeigt ihre Strategie umso deutlicher. Davon, dass neuerdings Buchhändler für Amazon-Kunden Bücher bei KNV bestellen können, wenn sie denn wollen, haben sie doch nichts. Was steckt denn nun wirklich hinter diesem Deal? Ich würde es schrecklich gern wissen.

 

Und wenn die Entscheider in der Branche immer noch glauben, man müsse einfach nur die Augen schließen, damit man den "Feind" nicht sieht, dann kann sich Amazon gemütlich an die Tafel setzen und zuerst vielleicht die kleinen Randstücke vom Kuchen nehmen. Und irgendwann machen die anderen die Augen auf und finden nur noch die sahneverstärkte Füllung vor, während Amazon die Sattmacher auf dem Teller liegen hat.

 

Unterm Strich ist das die wesentlich einfachere, günstigere und mit weniger Verlustgefahr behaftete Variante, den deutschen Buchhandel aufzumischen.
Im Zweifelsfalle zieht man sich dann eben zurück oder wartet noch ein paar Jahre ab. Dann hat man aber zumindest keine Arbeits- und Mietverträge an der Backe.

 

Das schwante mir natürlich schon. Ich glaube auch nicht, dass es hilfreich ist, wenn die Buchhändler den Kopf in den Sand stecken.

Anpassung ist, zumindest in der Evolution, die erfolgreichste Überlebensstrategie.  ;) Die Buchhändler sollten aber, wenn sie die Augen jetzt aufmachen, genau hinschauen, ebenso wie die Leser und Leserinnen.


Schwarzwaldkrimi Martinsmorde. E-Book u.a.https://amzn.to/2yGV1Pc

Ab 7. September 2018 in allen (Online-)Buchhandlungen zu bestellen!

http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#47
Ulf Schiewe

Ulf Schiewe
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Anbei der Link zum Artikel "Zahlen und Fakten zum Buchmarkt": http://www.fnp.de/na...;art679,2792384

 

Vielleicht bin ich blöd, aber so ganz verstehe ich diese Zahlen nicht:

 

 

 

Der stationäre Buchhandel machte 2016 rund 4,39 Milliarden Euro Umsatz. Das waren 0,8 Prozent weniger als im Jahr davor. Der Marktanteil sank auf 47,3 Prozent. Der Umsatz des Internet-Buchhandels, zu dem auch das Online-Geschäft der stationären Händler gezählt wird, stieg deutlich um 5,3 Prozent. Entsprechend wuchs auch der Umsatzanteil auf 18,2 Prozent an (2015: 17,4 Prozent); das entspricht einem Gesamtumsatz von 1,69 Milliarden Euro.

 

Wenn 47,3 Prozent stationär verkauft wird und 18,2 Prozent online, wo wird den dann der Rest verkauft?


Die Montalban-Reihe, Die Normannenserie, Die Wikinger-Trilogie, Bucht der Schmuggler, Land im Sturm, www.ulfschiewe.de


#48
MelanieL

MelanieL
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Anbei der Link zum Artikel "Zahlen und Fakten zum Buchmarkt": http://www.fnp.de/na...;art679,2792384

 

Vielleicht bin ich blöd, aber so ganz verstehe ich diese Zahlen nicht:

 

 

 

Der stationäre Buchhandel machte 2016 rund 4,39 Milliarden Euro Umsatz. Das waren 0,8 Prozent weniger als im Jahr davor. Der Marktanteil sank auf 47,3 Prozent. Der Umsatz des Internet-Buchhandels, zu dem auch das Online-Geschäft der stationären Händler gezählt wird, stieg deutlich um 5,3 Prozent. Entsprechend wuchs auch der Umsatzanteil auf 18,2 Prozent an (2015: 17,4 Prozent); das entspricht einem Gesamtumsatz von 1,69 Milliarden Euro.

 

Wenn 47,3 Prozent stationär verkauft wird und 18,2 Prozent online, wo wird den dann der Rest verkauft?

 

 

Das Direktgeschäft der Verlage (vielleicht kann Ramona das aufschlüsseln?) macht gut 20% aus, der Rest geht dann in Kaufhäusern, an Tankstellen, in Supermärkten etc. über die Theke (Buchverkaufsstellen).


Mein Blog:

Siegerland-Krimis


#49
AndreasG

AndreasG
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Amazon hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass eines der Unternehmensziele darin besteht, Buchhandel und Verlagswesen zu zerstören - bzw. durch eigene Angebote zu ersetzen. Dieser Schritt ist ein weiterer auf dem Weg dorthin, und ich finde, dass es ein besonders amüsanter Schritt ist, weil der Buchhandel aus Amazons Sicht ja eigentlich überflüssig sein sollte. Wäre ich Buchhändler, würde ich ums Verrecken keine Titel aus dem Amazon-Verlagsprogramm in mein Sortiment nehmen. Das ist, als würde eine Ehefrau den eigenen Gatten zum Puff chauffieren.

 

Sie wollen zweifelsfrei die Weltherrschaft. Das sollte man nie vergessen. ;)

 

Herzlich,

Tom

 

Ich glaube nicht, dass es Amazons vorrangiges Ziel ist, jetzt massenhaft eigene Verlagsprodukte in die Buchhandlungen zu drücken. Meines Erachtens geht es eher darum, sich für Bestsellerautoren vom Kaliber eines Dan Brown oder Ken Follett attraktiv zu machen und diese später dann mit viel Geld und günstigen Konditionen abzuwerben. Das Angriffsziel sind bei diesem Schritt also die Verlage und (vorerst) weniger die Buchhandlungen. Langfristig kann es aber nur darum gehen, die Buchpreisbindung zu untergraben, denn erst wenn die verschwindet, kann Amazon seine Marktmacht voll ausspielen.


"Stirb leise, mein Engel", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Hörst du den Tod?", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Denn morgen sind wir tot", Jugendbuch, Oetinger Verlag 2015, "Bad Boys & Little Bitches", Jugendbuch Oetinger Verlag 2017 und 2018


#50
AlexanderH

AlexanderH
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Eigentlich will ich mich bei solchen Diskussionen nicht beteiligen, vor allem weil man mir Befangenheit anlastet, aber vielleicht mal ein paar Fakten an all die Verschwörungstheoretiker usw.

Ein Beispiel aus USA, weil das Land ja (negativ) als kapitalistisches Mutterland gesehen wird. Da gibt es bspw. keine Buchpreisbindung.

 

In der USA ist Amazon Publishing nicht der führende Verlag. Er ist nicht mal unter den Top 20. Der Riese heißt dort drüben Penguin Random House, überwiegend in Besitz von Bertelsmann, vor dem hier irgendwie keiner Angst hat, obwohl sein Einfluss in D unglaublich viel größer ist, als der von amazon.

Keine Ahnung, von welcher Marktmacht da immer geredet wird …


Bearbeitet von AlexanderH, 05.12.2017 - 10:49,


#51
Ramona

Ramona
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@Alexander: Zumal Bertelsmann/Random House dann auch noch ein deutscher Weltkonzern ist.


Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)


#52
AlexanderH

AlexanderH
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Gelöscht und (von mir) in das Kaffeehaus verschoben


Bearbeitet von AlexanderH, 05.12.2017 - 14:02,


#53
AnnetteSD

AnnetteSD
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Nur mal so als Alternativen zu Amazon für Buchkäufer:

 

buch7.de

(reiner Online-Shop, spendet 75% der Gewinne, will meines Wissens nicht die Weltherrschaft;-)

genialokal.de

(Zusammenschluss von über 600 Buchhändlerinnen und Buchhändlern; hier kann ein potenzieller Kunde nachsehen, ob das gewünschte Buch in der Buchhandlung vorhanden ist bzw. sonst bestellen und dort abholen oder sich nach Hause liefern lassen)

 

LG,

Annette



#54
Frau Klein

Frau Klein
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Nur mal so als Alternativen zu Amazon für Buchkäufer:

 

 

Ich finde diese Alternativen immer gut, doch sollte man bedenken, dass kaum ein Kunde (Leser) diese Portale kennt ... Und - meist, nicht immer - der Kaufvorgang wesentlich komplizierter ist, als bei amazonien ... und ja, ... auch das ist beim Kauf ein Entscheidungskriterium... 

(ich erinnere mich mit Grausen an meinen ersten und letzten Versuch bei tolinio ein Buch zu kaufen ... o.O ... wo man da überall durch- und hingeleitet und überhaupt wird ... schrecklich) ... 



#55
UlrikeS

UlrikeS
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Nur mal so als Alternativen zu Amazon für Buchkäufer:

 

buch7.de

(reiner Online-Shop, spendet 75% der Gewinne, will meines Wissens nicht die Weltherrschaft;-)

genialokal.de

(Zusammenschluss von über 600 Buchhändlerinnen und Buchhändlern; hier kann ein potenzieller Kunde nachsehen, ob das gewünschte Buch in der Buchhandlung vorhanden ist bzw. sonst bestellen und dort abholen oder sich nach Hause liefern lassen)

 

LG,

Annette

 

Ich erinnere auch noch gerne an die Autorenwelt

https://shop.autorenwelt.de/

An den hier verkauften Exemplaren verdienen die Autoren sieben Prozent mehr, für den Kunden sind es aber die gleichen Konditionen wie überall - fester Ladenpreis, kostenlose Lieferung asap.



#56
Ulf Schiewe

Ulf Schiewe
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Nur mal so als Alternativen zu Amazon für Buchkäufer:

 

buch7.de

(reiner Online-Shop, spendet 75% der Gewinne, will meines Wissens nicht die Weltherrschaft;-)

genialokal.de

(Zusammenschluss von über 600 Buchhändlerinnen und Buchhändlern; hier kann ein potenzieller Kunde nachsehen, ob das gewünschte Buch in der Buchhandlung vorhanden ist bzw. sonst bestellen und dort abholen oder sich nach Hause liefern lassen)

 

LG,

Annette

 

Ich erinnere auch noch gerne an die Autorenwelt

https://shop.autorenwelt.de/

An den hier verkauften Exemplaren verdienen die Autoren sieben Prozent mehr, für den Kunden sind es aber die gleichen Konditionen wie überall - fester Ladenpreis, kostenlose Lieferung asap.

 

 

Ich bin schon seit Ewigkeiten mit meinen Büchern bei autorenwelt.de vertreten. Aber da hat noch nie jemand ein Buch von mir gekauft. Meine Erwartungshaltung war ja nicht besonders hoch, aber gar keine? Doch: eins! Das hatte ich selbst gekauft, um auszuprobieren, ob die Webseite funktioniert. Ich habe den Eindruck, autorenwelt.de ist nicht sehr bekannt.


Die Montalban-Reihe, Die Normannenserie, Die Wikinger-Trilogie, Bucht der Schmuggler, Land im Sturm, www.ulfschiewe.de


#57
AndreasS

AndreasS
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Und für den Shop der "Autorenwelt" muss das Buch bei Libri gelistet sein, nicht?



#58
Christa

Christa
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Nur mal so als Alternativen zu Amazon für Buchkäufer:

 

buch7.de

(reiner Online-Shop, spendet 75% der Gewinne, will meines Wissens nicht die Weltherrschaft;-)

genialokal.de

(Zusammenschluss von über 600 Buchhändlerinnen und Buchhändlern; hier kann ein potenzieller Kunde nachsehen, ob das gewünschte Buch in der Buchhandlung vorhanden ist bzw. sonst bestellen und dort abholen oder sich nach Hause liefern lassen)

 

LG,

Annette

 

Ich erinnere auch noch gerne an die Autorenwelt

https://shop.autorenwelt.de/

An den hier verkauften Exemplaren verdienen die Autoren sieben Prozent mehr, für den Kunden sind es aber die gleichen Konditionen wie überall - fester Ladenpreis, kostenlose Lieferung asap.

 

 

Ich bin schon seit Ewigkeiten mit meinen Büchern bei autorenwelt.de vertreten. Aber da hat noch nie jemand ein Buch von mir gekauft. Meine Erwartungshaltung war ja nicht besonders hoch, aber gar keine? Doch: eins! Das hatte ich selbst gekauft, um auszuprobieren, ob die Webseite funktioniert. Ich habe den Eindruck, autorenwelt.de ist nicht sehr bekannt.

 

Du nimmst mir das Wort aus dem Mund, Ulf. Nein, ich hatte auch nicht viel erwartet, wollte das Projekt aber unterstützen. Die Autorenwelt ist sicher nicht sehr bekannt, und für einen Leser ist es im Allgemeinen zu kompliziert, andere Vertriebswege zu suchen, nur damit Autoren damit mehr verdienen. Ich sehe das mehr symbolisch.


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#59
Elli

Elli
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@ Ulf und zur Autorenwelt

 

Ich bin schon von Anfang an im Shop der Autorenwelt und muss sagen, dass ich seeehr gut dort verkaufe. Allerdings biete ich auch über meine Webseite "signierte Exemplare" portofrei mit entsprechendem Link dort an (und nur dort signiert) und das läuft super gut. Beispiel: http://www.elli-radi...hbuecher/#a1579.

 

Dank eines Tipps einer Buchhändlerin habe ich außerdem noch einen Button "Ihr Buchhändler" eingefügt, der die Leser zu einer Webseite führt, auf der sie ihren lokalen Buchhändler ausfindig machen und dort bestellen können. Damit sollte ich das gesamt Spektrum von Amazon bis "örtlich" abgedeckt haben (hoffentlich).

 

Wir können nicht erwarten, dass unsere Leser von alleine alle Portale finden, sondern müssen uns etwas einfallen lassen, um ihnen zu helfen. Der beste Weg ist über die eigene Webseite.   ;)

 

LG
Elli


Bearbeitet von Elli, 06.12.2017 - 13:53,

elli-radinger.de | Google+ | Wolf Magazin

Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet. (J. W. Goethe)


#60
UlrikeS

UlrikeS
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Ich habe bei der Autorenwelt auch noch nichts verkauft.

Dafür habe ich mich in letzter Zeit häufig über die Fehleinschätzungen anderer über die Verdienste von uns Autoren geärgert.

Bsp: bei einer Lesung verkaufte die Organisatorin kommissarisch für eine Buchhandlung die Bücher und durfte dafür 10 Prozent behalten. Die Organisatorin lächelte darüber, dass sei ja wenig im Vergleich zu dem, was ich damit verdienen würde.

Nein, ist es nicht. Es ist mehr.

Und als dann die Mails über die technische Neuaufstellung der Autorenwelt kam, fiel mir auf, dass das die einzige Möglichkeit ist, die armseligen sechs Prozent pro Taschenbuch aufzustocken. Ich habe bislang noch nie Werbung für die Autorenwelt gemacht - ein Fehler, denke ich. Nur, wenn diese Plattform bekannt wird, kann dort gekauft werden. Fair gehandelter Kaffee hat auch lange gebraucht, bis er sich durchsetzt.

Das mit den signierten Büchern wollte ich auch schon lange mal angehen und werde das, wenn im Frühling mein neuer Roman erscheint, auch endlich mal durchführen. Dein Beispiel, Elli, ist toll.

 

Gekauft habe ich bei der Autorenwelt übrigens vorgestern auch zum ersten Mal, und auch hier denke ich, dass es ein Fehler war, so lange damit zu warten. Wenn wir Autoren schon nicht dort kaufen, wer dann? Die Abwicklung war so einfach wie beim großen A. Eine Rechnung für die Steuer (ich brauche das bestellte Buch für ein Romanprojekt) kam sofort per Mail - bei amazon muss ich sie anfordern. Heute müsste es geliefert werden.

 

Online bestellen und beim Buchhändler vor Ort abholen habe ich auch schon gemacht, fand es aber zu umständlich. Da rufe ich lieber dort an, das geht ja schließlich auch. Und ist genauso schnell wie Amazon Prime: heute angerufen, morgen abgeholt. Wie es schon seit Jahrzehnten möglich ist.

Schade nur, dass nicht jeder eine Buchhandlung um die Ecke hat.

 

Um nochmal zum Ausgangsthema zurückzukommen: ich finde es gut, wenn die Verlagsbücher von amazon auch über den regulären Buchhandel lieferbar sind. Witzigerweise wurde ich während des Autorensamstages vom Buchreport interviewt und hatte mir genau das gewünscht :-)

https://www.buchrepo...pralinenlaeden/

 

Ich glaube nicht, dass eine Verweigerung des Buchhandels Amazon irgendwie finanziell schädigen würde. Aber den Buchhandel schädigt es.





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