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Frage an AutorInnen, die mit Stift auf Papier notieren


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33 Antworten zu diesem Thema

#21
AndreasE

AndreasE
  • 1.998 Beiträge
  • Dabei seit 01.04.07

Ich glaube, ich muss einfach mit A5-Notizbüchern leben. Zettel und Ringbuch gibt ein Chaos. Ich kenne mich doch ... :-)

 

Ich hatte ein anderthalbjähriges "Interregnum", in dem ich statt in Notizhefte zum Auftrennen in LEUCHTTURM1917-Notizbücher geschrieben habe. In denen schreibt es sich wunderbar, und wer immer die konzipiert hat, hat sich echt was gedacht (bzw. war eindeutig Notizbuchfan) – sind wesentlich besser als die bekannteren und berühmteren Moleskines –, aber … ich find dann hinterher nix wieder! Trotz Inhaltsverzeichnis und interner Verlinkung ("weiter S. 123") nahm das Chaos mit der Zeit überhand, sodass ich reumütig zum billigen BRUNNEN-Studentblock zurückgekehrt bin.

 

Aber was wahrscheinlich auf jeden Fall stimmt, ist, dass es besser ist, man kennt sich. Schließlich arbeiten keine zwei Autoren am Computer gleich, warum sollte es in Sachen Papier und Stift anders sein? Man muss halt ausprobieren und seins finden.



#22
Mascha

Mascha
  • 3.667 Beiträge
  • Dabei seit 30.01.10

Für alle möglichen Notizen habe ich auch Leuchtturm1917-Bücher, blanko.

Für unterwegs ein billiges A6-Notizbuch

Für jedes Romanprojekt ein relativ dünnes, fein liniertes Heft von Muji, in das ich zusätzlich A4-Blätter einlege, wenn ich mal ein größeres Blatt Format brauche.

 

Ordnung ist für mich nicht so wichtig, weil ich meine Projektnotizen meistens nicht wieder ansehe, nachdem ich sie aufgeschrieben habe. Es hilft mir einfach beim Denken.

Wenn ich dann den Kapitelplan mache, habe ich eigentlich alles im Kopf bzw. nutze das, was ich notiert habe, als grobe Richtlinie.

 

Die Leuchtturm-Bücher sind wirklich wunderschön und vermitteln ein fantastisches Schreibgefühl. Ich frue mich immer, wen eines voll ist und ich ein neues anfangen kann. Gerade habe ich Pink, als nächstes wartet eines mit türkisfarbenem Einband.

 

Dirks Methode, die linken Seiten frei zu lassen, finde ich klasse. Aber auch Susanns A3-Block gefällt mir sehr.



#23
KarinKoch

KarinKoch
  • 16 Beiträge
  • Dabei seit 07.10.17

Zum Schreiben mit der Hand liebe ich den Gelschreiber Mitsubishi uni-ball Signo, UMN-207. Leicht und gut in der Hand liegend, in blau, rot oder schwarz. Kleckst nicht, feine Linien, einfach perfekt.

 

LG

Karin


Es gibt nichts Gutes

außer man tut es

http://www.peter-ham...ils/karin_koch/


#24
AndreasH

AndreasH
  • 398 Beiträge
  • Dabei seit 18.07.10

Karin: Haben die Wechselmine? Oder muss man immer gleich neue Stifte kaufen?


www.klippenschreiber.de

#25
AndreasE

AndreasE
  • 1.998 Beiträge
  • Dabei seit 01.04.07

O ja, Minen für Gelschreiber. Da wär ich auch gleich dabei. Als altem Schwaben blutet mir immer das Herz, wenn ich ein Auto verschrotten lassen muss, nur weil der Tank leer ist … wollte sagen, wenn ich einen kompletten Stift wegwerfen muss, nur weil die Mine leer ist. Hab aber noch nichts gefunden; man kriegt nur fassungslose Blicke und "Wieso? Kostet doch nur … eine Mine wär nicht viel billiger … wahrscheinlich …"

:-/



#26
Christa

Christa
  • 6.861 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Zum Schreiben mit der Hand liebe ich den Gelschreiber Mitsubishi uni-ball Signo, UMN-207. Leicht und gut in der Hand liegend, in blau, rot oder schwarz. Kleckst nicht, feine Linien, einfach perfekt.

 

Sowas suche ich auch, möglichst in schwarz. Aber um die Minen mache ich mir ebenfalls Gedanken. Kürzlich stand ich vor verschiedenen Regalen in einem großen Kaufhaus. Stinknormale Kugelschreiberminen gab es dort nicht, dafür eine irre Zahl an Gel-und anderen Schreibern. Ob die Minen zu irgendwelchen davon passten, ist mir schleierhaft.



#27
KarinKoch

KarinKoch
  • 16 Beiträge
  • Dabei seit 07.10.17

Ja, natürlich kann man die wechseln.

Weil die schönen kleinen Schreibwarenläden leider in der Umgebung ausgestorben sind, und die nächstgrößere Stadt leider 40 Minuten entfernt ist, bestelle ich sie halt im Internet...


Es gibt nichts Gutes

außer man tut es

http://www.peter-ham...ils/karin_koch/


#28
AndreasE

AndreasE
  • 1.998 Beiträge
  • Dabei seit 01.04.07

Verrat uns doch bitte, wo. 



#29
Christa

Christa
  • 6.861 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Ja, natürlich kann man die wechseln.

Weil die schönen kleinen Schreibwarenläden leider in der Umgebung ausgestorben sind, und die nächstgrößere Stadt leider 40 Minuten entfernt ist, bestelle ich sie halt im Internet...

 

Bei uns im großen Dorf gibt es zwar ein Schreibwarengeschäft, aber weder dort noch in der nächstgrößeren Stadt (5Km) noch bei Galeria Kaufhof ist der Stift aufgeführt. Habe aber im Internet gesehen, wie schön er ist, und möchte ihn haben. Was empfiehlst du? Wenn nicht bei Amazon, dann bei den Bürobedarfsläden? Kostet ja wirklich wenig. Übersteigen dann die Versandkosten nicht die einfachen Kosten um ein Vielfaches? Und muss man nicht immer gleich 12 Minen bestellen?



#30
KarinKoch

KarinKoch
  • 16 Beiträge
  • Dabei seit 07.10.17

Wer nicht bei dem ganz-ganz großen Versender bestellen will:

 

bueromarkt-ag, otto office, ebay. Bei ebay gibt es 5 oder 10 Minen bei kostenlosem Versand

https://www.ebay.de/...e-/222786331435

 

Leider kann ich nicht beschwören, ob dieses ebay-Angebot tatsächlich dem von mir benutzten Stift entspricht. Mag sein, dass es unterschiedliche Minen gibt. Da ich gerade sehr-sehr weit weg meinen Sohn besuche, müsstet Ihr euch bis nächste Woche gedulden, bis ich daheim nachsehen kann.

 

LG

Karin, von den Fiji-Inseln ;D


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#31
JC Thomas

JC Thomas
  • 54 Beiträge
  • Dabei seit 13.07.15

  • A6 Notizbuch für unterwegs im Zug oder sonstwo. Hier kommt alles rein, was ich zwischendurch lese oder mir an Ideen einfällt.
  • Kleiner digitaler Recorder für Ideen auf dem Hundespaziergang.
  • A5 Notizbuch pro Projekt.
  • Rückseite von alten Manuskriptausdrucken für Zwischendurch-Geschmiere.
  • Und besonders mag ich es, in meinem Büro auf die Glastür meines Ikea Schrankes mit Marker die Kapitelüberschriften zu schreiben und dann erledigte Kapitel rot durchzustreichen.
So ähnlich handhabe ich das auch.
* A6 Block für unterwegs
* A5 Block für Zuhause, um Ideen etc. pp. zu notieren
Später übertrage ich die Essenz aus allen Zetteln / Blättern / Notizen in ein
* A5 Moleskine (1 Moleskine pro Projekt)
Moleskine benutze ich nur einseitig, um Platz für nachträgliche Notizen zu haben oder um Zettel auf die freie Seite zu tackern, Fotos oder Skizzen

Zudem liebe ich
* Whiteboards und skizziere darauf fleißig Zusammenhänge & Beziehungen
Das Gute an Whitebords ist ihre Sichtbarkeit, so habe ich das Projekt im Auge und entwickle die Story ständig weiter.

Bearbeitet von JC Thomas, 23.01.2018 - 09:10,


#32
AndreasE

AndreasE
  • 1.998 Beiträge
  • Dabei seit 01.04.07

Mir wäre ein Whiteboard zu flüchtig. Da kann man ja Geschriebenes wegwischen, schauder! Wenn, dann wäre ein Flipchart-Ständer mein Mittel der Wahl …  ;)



#33
JC Thomas

JC Thomas
  • 54 Beiträge
  • Dabei seit 13.07.15

Mir wäre ein Whiteboard zu flüchtig. Da kann man ja Geschriebenes wegwischen, schauder! Wenn, dann wäre ein Flipchart-Ständer mein Mittel der Wahl …  ;)


Nah, gerade das Wegwischen ist doch der Clou in der Entwicklungsphase. Da entsteht ja alles noch und nicht selten ändere ich in der Konzeptphase die Beziehungen der Figuren zueinander.
Ich gebe allerdings zu, dass ich vor dem Wegwischen Fotos vom Bord knipse - sicher ist sicher ,-)

Das Whitebord schleppe ich in der heißen Phase übrigens überall im Haus & Büro mit mir herum.

Angehängte Bilder (Vorschau)

  • DA37289E-CC40-49DF-B910-D21F6152D103.jpeg


#34
Olaf

Olaf
  • 348 Beiträge
  • Dabei seit 19.07.16

 

Das Whitebord schleppe ich in der heißen Phase übrigens überall im Haus & Büro mit mir herum.

 

 

Hast du davon auch ein Foto?  ::)  ;)


Olaf Fritsche 

www.seitenrascheln.de