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257 Antworten zu diesem Thema

#241
AndreasH

AndreasH
  • 407 Beiträge
  • Dabei seit 18.07.10

Aber muss die abmahnende Partei nicht in Wettbewerb mit dem Abgemahnten stehen? Das wäre bei einer Anwaltskanzlei ja nicht der Fall. Da müsste dann ja ein/e AutorenkollegIn über die Kanzlei abmahnen. Oder eine andere Entität, die mit mir in Wettbewerb stehen könnte.

 

Oder irre ich mich da?


www.klippenschreiber.de

#242
Tom Liehr

Tom Liehr
  • 825 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.14

Das ist nach meinem Dafürhalten richtig, Andreas. Entweder gibt es eine Wettbewerbssituation und also einen Verstoß gegen das UWG - oder Verbände wie beispielsweise Verbraucherschutzorganisationen werden aus Gründen des Verbraucherschutzes aktiv. Tatsächlich sind beispielsweise die massenweisen Abmahnverfahren rund um Musik-Raubkopien von den Plattenfirmen und Musikverlagen initiiert worden.

Grundsätzlich geht es bei Abmahnungen ja eigentlich darum, ein teureres Gerichtsverfahren zu vermeiden. Man mahnt (in Verbindung mit strafbewehrten Unterlassungserklärungen, die man einfordert) ein vermeintlich rechtswidriges (Wettbewerbs-)Verhalten ab, bringt denjenigen, der verstößt, dazu, das Verhalten einzustellen und verpflichtet ihn mit der Unterlassungserklärung außergerichtlich, nicht wieder so zu handeln. In der Realität ist es leider eine Geldmaschine für Anwaltskanzleien, die für Lobbys aktiv sind.

 

Herzlich,

Tom


Website · Facebook · Oktober 2016: "Landeier" (Rowohlt)


#243
Christa

Christa
  • 7.214 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Durch die Diskussion und eure Beiträge wird mir jetzt immer klarer, wie das funktioniert. Gerade das mit dem Wettbewerbsvorteil. Ergänzend dazu habe ich noch etwas zum Umgang mit den Abmahnbriefen und den zu unterschreibenden Unterlassungserklärungen gefunden - im offiziellen Portal der Stadt Berlin.

 

 https://www.berlin.d...-reagieren.html

 

Das Geld kriegen die Abmahn-Anwälte dann, wenn der Betroffene sofort unterschreibt, ohne sich mit einem Anwalt zu beraten.

Nämlich Geld für den Abmahnanwalt und als Schadenersatz für den Betroffenen. Wobei mir nicht klar ist, wie das bei einer Webseite von außen festgestellt werden kann. Einmal heißt es (an anderer Stelle), die IP-Adressen könne man von außen nicht sehen, dann wieder, die Anwälte könnten die Webseiten scannen.


Bearbeitet von Christa, 27.05.2018 - 13:10,

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#244
Tom Liehr

Tom Liehr
  • 825 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.14

Geld bekommen Anwälte grundsätzlich zunächst einmal von den Leuten, die sie beauftragt haben. Im Rahmen eines Abmahnverfahrens versucht der Anwalt dann zwar, sich dieses Geld vom Abgemahnten zu holen, aber der Anspruch besteht zunächst dem Auftraggeber gegenüber. So ist es bei Gerichtsverfahren ja auch - jede Partei zahlt die eigenen Anwälte. Erst, wenn entschieden oder anerkannt ist, dass man die Kosten der Gegenseite zu übernehmen hat, ist das auch fällig. Vorher trägt der Auftraggeber das Risiko. Wenn man keine Unterlassungserklärung abgibt oder überhaupt nicht auf die Abmahnung reagiert, entsteht dadurch auch nicht automatisch ein Anspruch. Den müssen Auftraggeber und Anwalt zunächst vor Gericht durchsetzen. Und im Rahmen dessen würde dann vor allem geklärt werden, ob die Abmahnung überhaupt gerechtfertigt war. Allerdings wird das dann auch teurer, weil Gerichtskosten anfallen, die Gebühren der Anwälte steigen, Beweis- und Gutachterkosten auflaufen können. Man muss übrigens selbst nicht unbedingt einen Anwalt einschalten - bei Zivilverfahren vor Amtsgerichten kann man sich auch selbst vertreten. Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

Wenn ich allerdings die Unterlassungserklärung abgebe, muss ich auch alle Kosten übernehmen. Ich muss vor allem aber den Umstand beseitigen, der zur Abmahnung geführt hat, sonst wird die Strafe fällig - und steigt normalerweise für weitere Unterlassungen an.

 

Das Problem ist, dass im Moment niemand so genau weiß, mit welchen Formulierungen und für welche Situationen wie genau die Datenschutzregelungen einzuhalten sind. Auch die Gerichte haben damit noch nicht zu tun gehabt.

 

Die gespeicherten IP-Adressen kann man von außen nicht sehen, nur als jemand, der die Site betreibt oder hostet. Die Anwälte scannen Websites vermeintlich nach (fehlenden) Texten und Textelementen. Sie scannen inhaltlich.

 

Herzlich,

Tom

 

Edit: Wer tatsächlich berechtigt abgemahnt wird und dann denkt, wenn man die Sache korrigiert, ist das auch erledigt und man kann die Abmahnung ignorieren, der irrt. Natürlich sichern die Anwälte die Beweise (Screenshots) im Moment der Abmahnung - und darum geht es dann auch.


Bearbeitet von Tom Liehr, 27.05.2018 - 17:23,

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#245
Christa

Christa
  • 7.214 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Vielen Dank für die ausführliche Erklärung, Tom! Jetzt ist mir auch klar, wie das bei den Urheberrechtsverletzungen funktioniert-mit denen hatten und haben die Anwälte ja auch zu tun. Oder mit einem fehlenden Impressum mitsamt Name, Adresse und Telefon.

 

Wie ist es denn für mich als Verbraucher oder Nutzer? Neugierig geworden, habe ich mir gerade die Datenschutzerklärung der Datenkrake Amazon vom 22. Mai 2018 angeschaut. (Unten links, wenn man auf der Seite ganz runterscrollt). Wie auch bei anderen großen Diensten heißt es da, man müsse ja nicht alle Informationen liefern, könne dann aber auch die Dienste nicht vollumfänglich in Anspruch nehmen. Alexa wird zweimal erwähnt, einmal, dass Informationen gegeben werden, wenn man mit Alexa spricht oder anderweitig interagiert, dann, dass diese Informationen auch gespeichert werden. Wenn man jetzt dein Beispiel nimmt, bei dem Alexa etwas missverstanden hat bzw. weil dort der Fernseher dazwischen quakte und die Leute das nicht gehört haben und das Gespräch dann bei jemandem landete, für den es nicht bestimmt war: Wenn ich jetzt in jedem Zimmer eine Alexa habe, muss ich dann fürchten, dass sämtliche Gespräche und Interaktionen irgend woanders landen könnten? Und was wäre Amazons Antwort, wenn man sich über eine solche Fehlleitung via Formular beschweren würde? :)  8-)

 

Da hätte ein Anwalt mit einem Screenshot ganz schnell eine Abmahnvorlage. Oder Alexa selbst könnte als Beweismittel dienen.


Bearbeitet von Christa, 27.05.2018 - 19:43,

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#246
Tom Liehr

Tom Liehr
  • 825 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.14

Das wäre ein Datenverlust bzw. eine ungewollte Datenweitergabe und nach meinem Dafürhalten eine Sache für die Aufsichtsbehörde. In der EU müsste Amazon solche Fälle ab sofort selbst melden, und zwar innerhalb von 48 Stunden, sonst drohen Bußgelder. Die drohen außerdem im Wiederholungsfall.

 

Und, ja, wenn man Alexa zu Hause hat, kann man sich fürchten, wenn man will. Was als Künstliche Intelligenz verkauft wird, das sind komplexe Algorithmen, die (allerdings sehr gut) zu raten versuchen, ohne zu wissen, worum es eigentlich geht. Den Systemen fehlt nicht nur die soziale Infrastruktur, um vernünftig agieren zu können, aber selbst die Spracherkennung kann - wie sich im Fall der versendeten Gesprächsmitschnitte gezeigt hat - schon in viele böse Fallen tappen. Etwas sehr Ähnliches, aber viel Tragischeres ist ja mit dem Autopiloten des Tesla-Fahrzeugs passiert, der "glaubte", eine weiße LKW-Seitenwand wäre der Horizont. Es ist unmöglich, solche Systeme auf alle denkbaren Situationen vorzubereiten (wenn das ginge, bräuchte man keine KI), und es ist genauso unmöglich, sie in allen denkbaren Situationen zu testen. Das bedeutet, dass sich diese Systeme dann wahrscheinlich irgendwann sehr unerwartet und möglicherweise ziemlich unvernünftig verhalten werden - vielleicht mit drastischen Folgen.

 

Herzlich,

Tom


Website · Facebook · Oktober 2016: "Landeier" (Rowohlt)


#247
AndreasE

AndreasE
  • 2.033 Beiträge
  • Dabei seit 01.04.07

Wie man sich eine von diesen KI-Wanzen ins Haus holen kann, übersteigt sowieso mein Begriffsvermögen.  :-?

 

Funde von heute:


Bearbeitet von AndreasE, 28.05.2018 - 15:46,


#248
Christa

Christa
  • 7.214 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

@Andreas: Die bisher lustigste Datenschutzerklärung finde ich am Lustigsten! :D

 

Noch was zu Alexa und der Unberechenbarkeit der KI:

 

Das bedeutet, dass sich diese Systeme dann wahrscheinlich irgendwann sehr unerwartet und möglicherweise ziemlich unvernünftig verhalten werden - vielleicht mit drastischen Folgen.

 

Gestern Abend wollte ich wissen, wie Alexa eigentlich aussieht und wie sie spricht. Und war enttäuscht, dass es einfach nur eine Silberdose mit Leuchtrand ist. Dazu gibt es dann Videos und Erfahrungsberichte von Betroffenen, die mit Nachtwächterstimme über ihre Erfahrungen berichten. Dass Alexa mitten in der Nacht die Leute aus dem Schlaf reißt, indem sie sagt: "Dabei kann ich dir jetzt nicht helfen", so dass man denken könnte, sie hätte den Traum des Betroffenen belauscht. Oder sie stimmt ungefragt ein Schlaflied an. Sie verwirrt und bringt die Nutzer durcheinander und um den Schlaf. Das ist zwar nicht so schlimm wie das mit dem Tesla-Auto, aber es könnte schon unter Pleiten, Pech und Pannen fallen, vor denen Amazon eigentlich warnen müsste. In der Datenschutzerklärung habe ich zumindest keinen Hinweis auf die Möglichkeit des Datenverlustes oder der ungewollten Datenweitergabe gesehen.


Bearbeitet von Christa, 28.05.2018 - 11:05,

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#249
Tom Liehr

Tom Liehr
  • 825 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.14

@Andreas: Ich habe auch versucht, ein bisschen origineller zu sein, als ich das hier verfasst habe:

 

https://www.tomliehr.de/?page_id=443

 

Herzlich,

Tom


Website · Facebook · Oktober 2016: "Landeier" (Rowohlt)


#250
Ulf Schiewe

Ulf Schiewe
  • 5.916 Beiträge
  • Dabei seit 12.03.08

Bin heute über etwas gestolpert, das zwar auch nicht weiß, was unsereins jetzt genau tun und lassen muss, aber immerhin ein paar Dinge geraderückt:

 

http://www.rechtzwei...chutzrecht.html

 

Also z.B. muss ich nun doch nicht das schriftliche Einverständnis von jedem einholen, von dem ich eine Visitenkarte besitze, dass ich die Daten in meinem Adressverzeichnis auf dem Computer griffbereit halten darf, und ich muss ihm wohl auch nicht mitteilen, dass ich sie in der 3. Schublade von oben aufbewahre. ( Puh! Eine Sorge weniger.  : :) )

 

Sagt immerhin einer, der behauptet, ein Anwalt mit Schwerpunkt Internetrecht, Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht und Datenschutzrecht zu sein.

 

Ich weiß nicht, ob wir uns da alle nicht ein wenig verrückt machen. Ich habe eine einfache Webseite (die ich im Moment leider zerschossen habe), auf der ich meine Bücher vorstelle, einen Blog unterhalte und eine Kontaktfunktion bereitstelle. Ich sammle keine Daten, dazu gibt es überhaupt keinen Grund bei dieser Art Webseite. Wer mir schreibt und mir seine Emailadresse gibt, so sei es. Ich speichere die nicht, nur seine Mail ist in meinem Mailserver. Viele schreiben mir, auch Verwandte und Freunde. Mit denen allen eine Vertrag abschließen, ist doch hirnrissig und bestimmt nicht im Sinne des Erfinders. Auf der Webseite verspreche ich gerne in einer DSE, dass ich Emailadressen nicht an Dritte weiterleite und IP-Adressen nicht speichere und keine Cookies verwende.

 

Bei Blog-Kommentaren ist es doch ähnlich. Das sind persönliche Mitteilungen.

Was IP-Adressen betrifft, so konnte ich gerade bei meinem Hoster anklicken, diese nicht zu speichern. Statistiken arbeiten somit mit anonymisierten Daten.

Bei Google Analytics kann man sicher Ähnliches angeben.

Und Cookies verwende ich wie gesagt nicht.


Bearbeitet von Ulf Schiewe, 28.05.2018 - 12:11,

Die Montalban-Reihe, Die Normannenserie, Die Wikinger-Trilogie, Bucht der Schmuggler, Land im Sturm, www.ulfschiewe.de


#251
AndreasE

AndreasE
  • 2.033 Beiträge
  • Dabei seit 01.04.07

@Andreas: Ich habe auch versucht, ein bisschen origineller zu sein, als ich das hier verfasst habe:

 

https://www.tomliehr.de/?page_id=443

 

Herzlich,

Tom

 

Das ist auf jeden Fall die liebenswürdigste Erklärung, die mir bisher begegnet ist. Würde natürlich kein Rechtsanwalt, der was auf sich hält, annähernd so hinkriegen.



#252
Christa

Christa
  • 7.214 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Habe Toms Erklärung auch gelesen und finde sie sehr einladend. Es ist eine Erklärung, die ich gern gelesen habe - im Vergleich zu dem grauslichen Juristenzeug, mit dem ich mich in den vergangenen Wochen beschäftigt habe und das ich nicht mehr sehen kann. :D  :-/


Schwarzwaldkrimi Martinsmorde. E-Book u.a.https://amzn.to/2yGV1Pc

Ab 7. September 2018 in allen (Online-)Buchhandlungen zu bestellen!

http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#253
Ulf Schiewe

Ulf Schiewe
  • 5.916 Beiträge
  • Dabei seit 12.03.08

 

@Andreas: Ich habe auch versucht, ein bisschen origineller zu sein, als ich das hier verfasst habe:

 

https://www.tomliehr.de/?page_id=443

 

Herzlich,

Tom

 

Das ist auf jeden Fall die liebenswürdigste Erklärung, die mir bisher begegnet ist. Würde natürlich kein Rechtsanwalt, der was auf sich hält, annähernd so hinkriegen.

 

Finde ich auch.


Die Montalban-Reihe, Die Normannenserie, Die Wikinger-Trilogie, Bucht der Schmuggler, Land im Sturm, www.ulfschiewe.de


#254
AndreaRings

AndreaRings
  • 811 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.14

Die Politik plant offensichtlich ein Verbot der Abmahnungen im Zusammenhang mit der DSGVO.

http://www.xing-news...re_origin=email


Homepage | Parkour | "Autoren Dingsda", Kinder- und Jugendbuchautoren bei YouTube und Facebook


#255
Walther

Walther
  • 187 Beiträge
  • Dabei seit 21.10.16

Wenn ein Abmahnanwalt sich müpfig macht, empfehle ich den eiskalten Konter: Er hat i.d.R. elektron. Informationen verwandt, die man ihm sicherlich nicht selbst zur Verfügung gestellt hat. Hier greift die DSGVO nun zu: Er muß nennen, von wem er die Daten hat, und gegen den kann man dann selbst vorgehen, da er die Daten so gut wie immer nicht rechtmäßig "erworben" hat. Und er muß diese persönlichen Daten sofort komplett löschen, und das verlangt man einfach mal.

Am Ende bedroht man müpfigen Abmahner seinerseits mit einer kostenpflichtigen Abmahnung. Zumeist herrscht danach Ruhe im Karton. Dann wissen die nämlich, daß da ein schwieriger Kandidat sitzt, dem man nicht das Fell über die Ohren ziehen kann.


Gelegenheit-Macht-Dichtung
Magazin-Blog: www.zugetextet.com
Walther in SWR2 Kulturradio "Gedichte und ihre Geschichte": http://www.zugetextet.com/?p=261

#256
BrigitteM

BrigitteM
  • 806 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.07

Wenn ein Abmahnanwalt sich müpfig macht, empfehle ich den eiskalten Konter: Er hat i.d.R. elektron. Informationen verwandt, die man ihm sicherlich nicht selbst zur Verfügung gestellt hat. Hier greift die DSGVO nun zu: Er muß nennen, von wem er die Daten hat, und gegen den kann man dann selbst vorgehen, da er die Daten so gut wie immer nicht rechtmäßig "erworben" hat. Und er muß diese persönlichen Daten sofort komplett löschen, und das verlangt man einfach mal.

Am Ende bedroht man müpfigen Abmahner seinerseits mit einer kostenpflichtigen Abmahnung. Zumeist herrscht danach Ruhe im Karton. Dann wissen die nämlich, daß da ein schwieriger Kandidat sitzt, dem man nicht das Fell über die Ohren ziehen kann.

 

Der Anwalt muss doch nur auf die Website schauen. Wenn in der Datenschutzerklärung falsche Textbausteine stehen, oder Teile fehlen, weil z.B. jemand Plug-ins verwendet, aber nicht darauf hinweist, braucht er dafür nur zwei Augen und keine irgendwo erhältlichen elektronischen Informationen.


Dämonenblut - Wesen der Nacht Band 2 - Urban Fantasy - cbt März 2014
 

www.brigitte-melzer.de


#257
Elli

Elli
  • 2.122 Beiträge
  • Dabei seit 01.09.08

Und noch was zum leidigen Thema DSGVO
 

Das hier geht wirklich jeden an, der soziale Medien oder allgemein das Internet nutzt, die Zeit hat die Sache m.E. gut und verständlich dargestellt.

Die EU schafft die Informationsfreiheit ab und will die Kommunikationsfreiheit durch Uploadfilter beschränken. Was man also früher eher "Schurkenstaaten" nachsagen konnte, ist nun für die EU hoffähig geworden
 

elli-radinger.de | Google+ | Wolf Magazin

Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet. (J. W. Goethe)


#258
AndreasH

AndreasH
  • 407 Beiträge
  • Dabei seit 18.07.10

 

Am Ende bedroht man müpfigen Abmahner seinerseits mit einer kostenpflichtigen Abmahnung. Zumeist herrscht danach Ruhe im Karton. Dann wissen die nämlich, daß da ein schwieriger Kandidat sitzt, dem man nicht das Fell über die Ohren ziehen kann.

Walther, weißt Du das aus Erfahrung, oder vermutest Du das aufgrund Deines gesunden Menschenverstandes? Der hat in rechtlichen Fragen nämlich nichts zu suchen, leider.


www.klippenschreiber.de



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