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SP: Einkommen meistens unter 50 EUR


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21 Antworten zu diesem Thema

#21
Ramona

Ramona
  • 3.641 Beiträge
  • Dabei seit 17.03.11

Es ist natürlich eine Genre-Frage. Wer Krimis schreibt, wird am besten in einem großen Verlag aufgehoben sein.

 

Das haben BC Schiller (Autorenpaar) oder Catherine Shepherd (Katharina Schäfer) vielleicht anders erlebt. Beide sind nach erfolgreichem SP auch in Publikumsverlagen erschienen. Katharina Schäfer hat ihre Kriminalromane zuerst alle im Selbstverlag herausgebracht (Kabel Verlag) . Dann erschien 2016 eines ihrer Bücher bei Piper und schien sehr gut gelaufen zu sein. Dennoch erschien wohl kein zweiter Roman bei Piper (oder einem anderen Publikumsverlag). Vielleicht hat sich die Verlagspublikation für die Autorin nicht gerechnet … (klar, das ist meinerseits jetzt nur reine Spekulation aus Buchhändlersicht; ich kenne die Bücher der Autoren und Autorinnen nicht. Aber es kommt wohl öfters vor, dass Bücher, die online oder als E-Book im SP gut laufen, ihre Leserschaft dann im Handel nicht auf die Schnelle finden - und es muss ja heutzutage mit dem Erfolg oft Hoplahopp gehen. Möglicherweise erwarten die Kunden im Buchhandel aber auch storytechnisch mehr Fleisch?)


Bearbeitet von Ramona, 13.10.2018 - 15:02,

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)


#22
AliceC

AliceC
  • 28 Beiträge
  • Dabei seit 17.08.18

 

Es ist natürlich eine Genre-Frage. Wer Krimis schreibt, wird am besten in einem großen Verlag aufgehoben sein.

 

 Möglicherweise erwarten die Kunden im Buchhandel aber auch storytechnisch mehr Fleisch?)

 


Ich könnte das nicht beurteilen, da ich weder Thriller (Shepherd) noch BC Schiller lese. Ebensowenig wie Chic-Lit, oder Bad Boy Romance.
Aber ich greife auch im Buchhandel nicht nach diesen Genres.

Was die deutschsprachige Phantastik betrifft, gibt es wahre Perlen im SP. Halo Sommer gehört dazu. Nora Bendzko - eine liebe Bekannte, die schon mehrmals für den deutschen Phantastikpreis nominiert war.

Einschränkend muss ich bemerken, mir fehlt absolut jedes Konkurrenzdenken und ich verstehe das Konzept nicht einmal.
Es gibt Konzepte, die finde ich wertfrei spannend, ob sie nun meinen Geschmack oder Anspruch treffen oder nicht. 

Am Ende habe ich Respekt vor jedem Kollegen, der mit Herzblut das schreibt, was er/sie selbst gerne lesen möchte. Wer damit Erfolg hat, ob Verlag oder SP, kann sich glücklich schätzen.










 


Bearbeitet von AliceC, 13.10.2018 - 17:34,