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Das Buch der vergessenen Artisten


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3 Antworten zu diesem Thema

#1
AnnaW

AnnaW
  • 880 Beiträge
  • Dabei seit 10.08.15

Auch wenn dies keine Kritik wird, sondern eher ein Tipp - da Sabine gerade "Mittagsstunde" empfohlen hat und in einem anderen Thread über umfangreiche Bücher gesprochen wurde, muss ich einfach: nämlich "Das Buch der vergessenen Artisten" von Vera Buck empfehlen. Es umfasst 750 Seiten, ich habe es gerade innerhalb einer Woche gelesen und keine Seite bereut. Das Reinkommen dauert möglicherweise ein wenig, so geht es mir aber mit jedem umfangreicheren Roman, habe ich festgestellt, die sind einfach auf einen größeren Bogen hin angelegt und nun einmal keine Kurzgeschichte, aber dann entfaltet sich die Geschichte ganz wunderbar. Nämlich die einer Zirkus- und Schaustellerwelt von 1902 bis 1920, die in den 1930er Jahren unter den Nazis "verschwindet". Ich musste sogar an Altes Land vom Stil her denken, es ist ähnlich lakonisch, die Sprache in meinen Augen bewundernswert (gerade über die Strecke). Es ist wirklich ein besonderes Buch, klug und bewegend.

Viele Grüße
Anna


Bearbeitet von AnnaW, 05.11.2018 - 09:24,


#2
SusanneL

SusanneL
  • 2.079 Beiträge
  • Dabei seit 14.05.12

Danke für den Tipp, Anna!
Das klingt, als wäre das ein Buch für mich :)


Aktuell: Frühstück in den Dünen - Ostsee-Roman

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#3
PetraH

PetraH
  • 11 Beiträge
  • Dabei seit 17.08.18

Gleich auf die Leseliste gesetzt. Danke für die Empfehlung!



#4
NicoleW

NicoleW
  • 138 Beiträge
  • Dabei seit 13.07.15

Ich lese das Buch gerade, und kann Anna nur zustimmen. Ich hatte auch Anlaufschwierigkeiten, aber jetzt habe ich knapp 200 Seiten gelesen und will das Buch gar nicht mehr weglegen. Sprachlich sehr ansprechend gestaltet, doch ganz besonders haben es mir die Figuren angetan, die von der Autorin unglaublich plastisch ausgestaltet werden. Mathis und Meta sind ein Paar, wie ich es wirklich noch nie gelesen habe. Deshlab werden sie mir ganz sicher lange in Erinnerung bleiben.