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Abschaffung des Zufalls

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21 Antworten zu diesem Thema

#21
Ramona

Ramona
  • 3.630 Beiträge
  • Dabei seit 17.03.11

Zu den Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen muss ich unbedingt noch etwas loswerden, weil das in meinem Post fast unsichtbar geblieben ist. Meine positive Beobachtungen ersteckten sich vor allem auf die 25 Jahre des letzten Jahrtausend. Damals folgten die Buchhändler den mächtigsten Trends und Genres mit vielen autoren der zweiten und dritten Garde. Das war für einen Stöberer wie mich großartig.

 

Aber das hat sich verändert. Heute habe ich den Eindruck, dass eine Bahnhofsbuchhandlung versucht fast alles anzubieten, sich dabei aber auf die wichtigsten Autoren beschränkt. Und die kenne ich in menen Genres. Ich liebe es, Autoren zu entdecken und nicht andere Genres, denn da bin ich weitgehend festgelegt. Und wenn ich mich dann doch mal artfremd herumtummele, dann gelang der Durchstich über einen Autor. Beispiel Krimis, die ich nur selten lese. Aber Alan Bradley, Tana French und Stieg Larsons lese ich, durchaus auch mehrfach. Und diese drei können thematisch und stilistisch kaum weiter auseinander liegen.

 

Liebe Grüße

Wolf

 

Die Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen mussten aufgrund ihrer kleineren Buchverkaufsflächen (vor allem werden ja auch Zeitungen und Zeitschriften, dann nicht selten noch die Tabakwaren im Hintergrund etc.) halt schon immer eine engere Auswahl treffen, Wolf. Logisch, dass man die Stapelplätze und Regale dann mit Bestsellern belegt. Für gelegenheitslesende Durchreisende, die noch rasch eine spannende Lektüre für die Reise oder den Urlaub suchen, ist das auch völlig okay. Die finden dann auch immer wieder mal Neues und Interessantes. Versierte (Genre-)Vielleser werden dort hingegen seltener auf ihre Kosten kommen.

Habe gerade mal nach Tana French auf Amazon geschaut, da ich die Autorin noch nicht so auf dem Radar hatte. Mal wieder interessant zu sehen, dass die French-Romane bei Amazon-Kunden wohl einen schwereren Stand haben, als bei Kunden des stationären Handels.

Liebe Grüße
Ramona



 


Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)


#22
Ulf Schiewe

Ulf Schiewe
  • 6.298 Beiträge
  • Dabei seit 12.03.08

 

Zu den Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen muss ich unbedingt noch etwas loswerden, weil das in meinem Post fast unsichtbar geblieben ist. Meine positive Beobachtungen ersteckten sich vor allem auf die 25 Jahre des letzten Jahrtausend. Damals folgten die Buchhändler den mächtigsten Trends und Genres mit vielen autoren der zweiten und dritten Garde. Das war für einen Stöberer wie mich großartig.

 

Aber das hat sich verändert. Heute habe ich den Eindruck, dass eine Bahnhofsbuchhandlung versucht fast alles anzubieten, sich dabei aber auf die wichtigsten Autoren beschränkt. Und die kenne ich in menen Genres. Ich liebe es, Autoren zu entdecken und nicht andere Genres, denn da bin ich weitgehend festgelegt. Und wenn ich mich dann doch mal artfremd herumtummele, dann gelang der Durchstich über einen Autor. Beispiel Krimis, die ich nur selten lese. Aber Alan Bradley, Tana French und Stieg Larsons lese ich, durchaus auch mehrfach. Und diese drei können thematisch und stilistisch kaum weiter auseinander liegen.

 

Liebe Grüße

Wolf

 

Die Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen mussten aufgrund ihrer kleineren Buchverkaufsflächen (vor allem werden ja auch Zeitungen und Zeitschriften, dann nicht selten noch die Tabakwaren im Hintergrund etc.) halt schon immer eine engere Auswahl treffen, Wolf. Logisch, dass man die Stapelplätze und Regale dann mit Bestsellern belegt. Für gelegenheitslesende Durchreisende, die noch rasch eine spannende Lektüre für die Reise oder den Urlaub suchen, ist das auch völlig okay. Die finden dann auch immer wieder mal Neues und Interessantes. Versierte (Genre-)Vielleser werden dort hingegen seltener auf ihre Kosten kommen.

Habe gerade mal nach Tana French auf Amazon geschaut, da ich die Autorin noch nicht so auf dem Radar hatte. Mal wieder interessant zu sehen, dass die French-Romane bei Amazon-Kunden wohl einen schwereren Stand haben, als bei Kunden des stationären Handels.

Liebe Grüße
Ramona



 

 

 

Ich bin früher (vor Amazon und vor Kindle) sehr viel im Flugzeug unterwegs gewesen und habe mich zwangsläufig in Flughafenbuchläden versorgt. Von jeder USA-Reise bin ich mit 2-4 Paperbacks wiedergekommen, die Hälfte schon unterwegs gelesen.


Die Montalban-Reihe, Die Normannenserie, Die Wikinger-Trilogie, Bucht der Schmuggler, Land im Sturm, www.ulfschiewe.de




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