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Die Verkäuflichkeit der Literatur in 13 Thesen


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37 Antworten zu diesem Thema

#21
KerstinH

KerstinH
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Wenn ich meine eigenen Bücher bewerbe, nutze ich natürlich auch Schlagworte und emotionale Versprechen, aber sobald ich auch nur die kleinsten Zweifel an meinem Buch habe, habe ich Angst, dass ich damit etwas verspreche, was ich nicht halten kann und zügle mich. Aber wenn es so ist, dass die Leser einem das am Ende nicht übelnehmen, bräuchte ich mich eigentlich nicht zügeln.


Ich glaube, mit "einzigartig", "ergreifend" und "superspannend" verspricht man heute nichts mehr. Aufpassen würde ich nur, wenn ich durch Cover oder Klappentext etwas in Aussicht stelle, was dann nicht eingehalten wird, z.B. ein "noch nie dagewesenes Motiv" für den "Axtmord" und dann nur ein gehörnter Nachbar dem Rivalen den Axtstil über den Kopf gezogen hat ...

#22
Ramona

Ramona
  • 3.620 Beiträge
  • Dabei seit 17.03.11

 

Dies meinte eine Buchhandelskundin dazu:

"Ach ja, da werden eigentlich nur die Dinge aufgezählt, die heutzutage doch erforderlich sind für jeden Roman, ergreifend, unvergesslich, einzigartig, muss doch alles immer auf die Spitze getrieben sein. Gut was hinten rauskommt, ist dann am Ende doch der durchschnittliche lauwarme Salat, aber Hauptsache es wird erstmal so angekündigt."


So ist es. Und ich frage mich jedes Mal, ob die Leser dann nicht enttäuscht sind, wenn sie die lauwarme Brühe aufgegessen haben. Oder erinnern sie sich dann schon gar nicht mehr an die Verpackung?
Wenn ich meine eigenen Bücher bewerbe, nutze ich natürlich auch Schlagworte und emotionale Versprechen, aber sobald ich auch nur die kleinsten Zweifel an meinem Buch habe, habe ich Angst, dass ich damit etwas verspreche, was ich nicht halten kann und zügle mich. Aber wenn es so ist, dass die Leser einem das am Ende nicht übelnehmen, bräuchte ich mich eigentlich nicht zügeln.

 

 

All diese Begriffe sind inzwischen halt inflationär geworden, was Buchhändlerinnen und Buchhändler den Job nicht eben leichter macht. Mal abgesehen davon, dass sich die Märkte verschieben, ist auch dieses so oft von den Verlagen gebrochene Versprechen mit einer der Gründe, weshalb der Branche in den letzten fünf Jahren 18% der Leserinnen und Leser flöten gegangen sind.


Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)


#23
Ramona

Ramona
  • 3.620 Beiträge
  • Dabei seit 17.03.11

 

Dies meinte eine Buchhandelskundin dazu:

 

"Ach ja, da werden eigentlich nur die Dinge aufgezählt, die heutzutage doch erforderlich sind für jeden Roman, ergreifend, unvergesslich, einzigartig, muss doch alles immer auf die Spitze getrieben sein. Gut was hinten rauskommt, ist dann am Ende doch der durchschnittliche lauwarme Salat, aber Hauptsache es wird erstmal so angekündigt."

Da haben wirs ja! Also doch eine Diskrepanz zw. Art der Ankündigung und Rezeption derselben. Daher auch mein Unverständnis darüber, warum es immer noch so gemacht wird. Ich glaub so, oder so ähnlich, denken etliche Leser/Kunden. Ich glaub zurzeit bist du laut, wenn du stiller bist.

 

Kann man so pauschal leider auch nicht sagen. Unter den Lyrikern sind vermutlich auch jene stärker in der Wahrnehmung, die ihre Lyrik anzupreisen wissen.


Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)


#24
Sabine

Sabine
  • 1.039 Beiträge
  • Dabei seit 01.08.14

Wenn ich meine eigenen Bücher bewerbe, nutze ich natürlich auch Schlagworte und emotionale Versprechen, aber sobald ich auch nur die kleinsten Zweifel an meinem Buch habe, habe ich Angst, dass ich damit etwas verspreche, was ich nicht halten kann und zügle mich. Aber wenn es so ist, dass die Leser einem das am Ende nicht übelnehmen, bräuchte ich mich eigentlich nicht zügeln.

Ich glaube, mit "einzigartig", "ergreifend" und "superspannend" verspricht man heute nichts mehr. Aufpassen würde ich nur, wenn ich durch Cover oder Klappentext etwas in Aussicht stelle, was dann nicht eingehalten wird, z.B. ein "noch nie dagewesenes Motiv" für den "Axtmord" und dann nur ein gehörnter Nachbar dem Rivalen den Axtstil über den Kopf gezogen hat ...
Es geht bei diesen Anpreisungen um Erwartungshaltungen der Leser, weshalb es fatal wäre, wenn man sie täuscht oder nicht darüber nachdenkt, was das Buch tatsächlich leistet. (Wobei Verlage ja echt gut sind im Etikettenschwindel, wie hier schon ein paar Mal berichtet wurde, damit legen sie sich selbst ein Bein)
Das Ziel bei den Schlagwörtern und Slogans ist nicht, dass man mit x-beliebigen Superlativen um sich wirft, sondern es geht darum, den Roman zu kategorisieren, damit die Leser abchecken können, ob er in ihr Beuteschema fällt. Trotzdem müssen sie allgemeingültig genug sein, um möglichst viele Leser abzuholen. Ich gebe mal ein Beispiel. Ein Thriller könnte folgende Schlagworte bekommen:
1. Provokativ, schockierend, brutal
2. Raffiniert, subtil, authentisch
3. Rätselhaft, rasant, packend
4. oder gar keine Schlagworte

Ich würde zu Thriller 3 greifen, manchmal auch zu Thriller 2. Bei einem Freund von mir weiß ich, dass er nur 1 lesen würde. 4 wird sich schlecht verkaufen, hier kann man nur auf Mundpropaganda hoffen.
Darum geht es in der Werbung. Man möchte den Zielpersonen sagen, schau her, wenn du sowas magst, dann kauf das.

Bearbeitet von Sabine, 05.06.2019 - 14:43,


#25
KerstinH

KerstinH
  • 116 Beiträge
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@ Sabine: Das leuchtet mir sehr ein. Aber in dieser Reihung würde ich die Schlagwörter auch nicht unter "Allgemeinplätze" verbuchen, sie geben ja jedes Mal eine eindeutige Richtung vor, anders als "einzigartig".
Wenn dann auch noch drin ist, was draufsteht, finde ich, ist alles in Ordnung ... :-)

#26
Sabine

Sabine
  • 1.039 Beiträge
  • Dabei seit 01.08.14

@ Sabine: Das leuchtet mir sehr ein. Aber in dieser Reihung würde ich die Schlagwörter auch nicht unter "Allgemeinplätze" verbuchen, sie geben ja jedes Mal eine eindeutige Richtung vor, anders als "einzigartig".
Wenn dann auch noch drin ist, was draufsteht, finde ich, ist alles in Ordnung ... :-)

Ja, obwohl so Wörter wie „einzigartig“ auch eine Richtung vorgeben, nämlich, dass das Buch eine Innovation ist, dass es sowas in der Art noch nicht gegeben hat. Wer also mal was anderes als Schema F lesen will, der sollte dieses Buch mal lesen.
Ob es dann wirklich so anders ist als bisher da gewesenes, lässt sich eh nur subjektiv beurteilen.
Wenn ich mir denke, wie der Roman „Liebes Kind“ angepriesen wurde: Der Thriller fängt da an, wo andere aufhören. Das weist auch auf Einzigartikeit hin, aber nachdem ich ihn gelesen habe, fand ich nicht, dass er in der Hinsicht anders war als andere Thriller. Sogesehen fangen viele Thriller da an, wo andere aufhören, wodurch sich das Statement wieder aufhebt.

Bearbeitet von Sabine, 05.06.2019 - 14:56,


#27
KerstinH

KerstinH
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Ja, vielleicht bin ich da als Germanistin einfach nur ein bisschen allergisch gegen all das Wortgeklingel. "Einzigartigkeit" holt mich jedenfalls im Zeitalter des Individualismus nicht mehr hinter dem Ofen hervor.
Aber damit will ich nichts gegen gut gemachte Werbung sagen. Wenn das Produkt dann wirklich hält, was es versprach.


Bearbeitet von KerstinH, 05.06.2019 - 17:23,


#28
AngelikaD

AngelikaD
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  • Dabei seit 21.04.09

Ich finde die Kommentare unter dem Artikel interessant. Vor allem den von Martina L, welcher herausstreicht, dass das arrogante Naserümpfen der Artikelschreiberin nicht angebracht ist, wenn man bedenkt, dass eben die Kunden, die nach solchen Schlagworten auch Bücher kaufen, eben auch die Menge an zahlenden Kunden sind, die den Verlagen die geringeren Verkäufe intellektueller Meisterwerke gegenfinanzieren.



#29
Ramona

Ramona
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Ich finde die Kommentare unter dem Artikel interessant. Vor allem den von Martina L, welcher herausstreicht, dass das arrogante Naserümpfen der Artikelschreiberin nicht angebracht ist, wenn man bedenkt, dass eben die Kunden, die nach solchen Schlagworten auch Bücher kaufen, eben auch die Menge an zahlenden Kunden sind, die den Verlagen die geringeren Verkäufe intellektueller Meisterwerke gegenfinanzieren.

 

Sorry, Angelika, aber Arroganz kann ich (alleine schon aus buchhändlerischer Sicht) in dem oben verlinkten Artikel weit und breit nicht erkennen. Eher haben viele dieser zahlenden Kunden, die "nach solchen Schlagworten auch Bücher kaufen", die Enttäuschung, die oftmals darauf folgt, ziemlich satt, vor allem wenn sie wieder einmal 10, 20, 30 € in den Sand gesetzt haben.


Bearbeitet von Ramona, 09.06.2019 - 13:25,

Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)


#30
KerstinH

KerstinH
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Ich finde die Kommentare unter dem Artikel interessant. Vor allem den von Martina L, welcher herausstreicht, dass das arrogante Naserümpfen der Artikelschreiberin nicht angebracht ist, wenn man bedenkt, dass eben die Kunden, die nach solchen Schlagworten auch Bücher kaufen, eben auch die Menge an zahlenden Kunden sind, die den Verlagen die geringeren Verkäufe intellektueller Meisterwerke gegenfinanzieren.


Sorry, Angelika, aber Arroganz kann ich (alleine schon aus buchhändlerischer Sicht) in dem oben verlinkten Artikel weit und breit nicht erkennen. Eher haben viele dieser zahlenden Kunden, die "nach solchen Schlagworten auch Bücher kaufen", die Enttäuschungen, die oftmals darauf folgt, ziemlich satt, vor allem wenn sie 10, 20, 30 € in den Sand gesetzt haben.

Sehe ich auch so. Ich fand den Artikel eher ironisch geschrieben, aber dieses Stilmittel mag ich - und fand es hier auch gut eingesetzt.

#31
Ramona

Ramona
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Sehe ich auch so. Ich fand den Artikel eher ironisch geschrieben, aber dieses Stilmittel mag ich - und fand es hier auch gut eingesetzt.

 

Fand den Artikel in dieser Hinsicht auch sehr gut umgesetzt, Kerstin.

Der Verdrängungswettbewerb/Konkurrenzdruck unter den Verlagen ist halt extrem hoch. Die Kunden sind allerdings nicht blöd. Wenn die sich zwei-, dreimal über den Tisch gezogen fühlen, überlegen sie sich zukünftig ganz genau, ob sie einen Titel kaufen oder nicht. Notfalls wird im Netz recherchiert, ob das Buch hält, was die Verlags-PR verspricht. (Und der Remittendenberg im Handel wächst.)


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#32
AngelikaD

AngelikaD
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Ramona, kaufen Kunden bei dir in der Buchhandlung bei dir Bücher nach dem Studium der Kataloge, in denen diese Schlagworte stecken?

Ich dachte immer, Kunden greifen in Buchhandlungen nach Covern und lesen die Klappentexte, vielleicht noch die erste Seite, ehe sie sich entscheiden.

 

Haben Kunden tatsächlich Bücher liegen gelassen mit der Bemerkung "im Katalog stand xxx und das haben die auch bei Buch y behauptet und es hat nicht gestimmt, von denen kaufe ich keines mehr".

 

Ich muss gestehen, ich als Kunde lese keine Kataloge durch, wenn ich in Buchhandlungen stöbere. Da muss mich das Buch wie es da liegt und steht überzeugen.

Beim Onlinekauf da sind es Klappentext, Rezis und Cover, die bei mir den Ausschlag geben und ev. noch die Leseprobe und die "Kunden kauften auch" Liste.



#33
Ramona

Ramona
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Ramona, kaufen Kunden bei dir in der Buchhandlung bei dir Bücher nach dem Studium der Kataloge, in denen diese Schlagworte stecken?

Ich dachte immer, Kunden greifen in Buchhandlungen nach Covern und lesen die Klappentexte, vielleicht noch die erste Seite, ehe sie sich entscheiden.

 

Haben Kunden tatsächlich Bücher liegen gelassen mit der Bemerkung "im Katalog stand xxx und das haben die auch bei Buch y behauptet und es hat nicht gestimmt, von denen kaufe ich keines mehr".

 

Ich muss gestehen, ich als Kunde lese keine Kataloge durch, wenn ich in Buchhandlungen stöbere. Da muss mich das Buch wie es da liegt und steht überzeugen.

Beim Onlinekauf da sind es Klappentext, Rezis und Cover, die bei mir den Ausschlag geben und ev. noch die Leseprobe und die "Kunden kauften auch" Liste.

 

Hallo Angelika,

es geht zum einen um die in den Medien beworbenen Titel (mit Superlativen wird da nicht gespart) und zum anderen um die vielversprechenden Teaser und Klappentexte auf den Buchrückseiten, in die nicht wenige Kunden ihr Vertrauen verloren haben. Außerdem gibt es noch die Stammkunden, die gerne mal einen Blick in die Verlagsvorschauen ihrer Lieblingsverlage werfen, um sich über Neuerscheinungen zu informieren. (Klar hört man dann auch mal den ein oder anderen nicht sehr schmeichelhaften Kommentar. Vor allen Dingen, wenn ein Cover wie das andere aussieht oder sich die Texte ähneln, als hätte man mit "Kopieren und Einsetzen" gearbeitet.)

In meinem Umfeld beobachte ich jedenfalls zunehmend, dass Leserinnen und Leser sich nicht mehr auf dieses "Wording" (oder wie immer man es auch nennen will) verlassen. Ebenso ist ihnen klar, dass selbst ihr "Buchhändler des Vertrauens" unmöglich alle Backlist- oder Neuerscheinungstitel gelesen haben kann. Also informieren sie sich auch andernorts, bevor sie in das ein oder andere (kostspieligere) Buch investieren. Und ja, im Buchhandel bekommt man des Öfteren auch mal recht deftige Rückmeldungen zu Büchern zu hören.

Was mich persönlich angeht, leide ich auch unter solchen Kunden-Rückmeldungen. Wieso? Naja, weil etliche Kunden durch diese ganzen Superlativ-Versprechungen dann auch mit Erwartungen an ein Buch herangegangen sind, die eigentlich kein Mensch/Autor so erfüllen kann (Ausnahmen bestätigen die Regel), und dadurch viele wirklich gute und gelungene Bücher plötzlich Bewertungen erhalten, die sie so nicht verdient haben. (Ähnlich wie im Filmgeschäft, wo man ja auch immer wieder mitbekommt, dass ein richtig guter Film am Ende darunter leidet oder zum Flop wird, dass zuvor Gott-weiß-was versprochen wurde.)

Liebe Grüße
Ramona

 


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#34
Sabine

Sabine
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Es ist tatsächlich oft so, dass die Bücher nicht halten, was sie versprechen, finde ich. Nicht selten frage ich mich, was die Lektoren an so manchen Büchern gefunden haben. (Bei deutschen Autoren habe ich inzwischen das Gefühl, dass Verlage nur noch auf Sprachgewandtheit schauen und die Story als solches eher als unwichtig erachten)
Zwar ist es logisch, dass sie ihre Ware mit Versprechen bewerben, die die Leute hinterm Ofen hervorlockt, aber wenn das Buch dieses Versprechen dann nicht halten kann, wundert es mich nicht, dass die Leser das Vertrauen verlieren. Das liegt aber dann nicht an der Werbung als solches, sondern an der Ware selbst.

#35
Ramona

Ramona
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Es ist tatsächlich oft so, dass die Bücher nicht halten, was sie versprechen, finde ich. Nicht selten frage ich mich, was die Lektoren an so manchen Büchern gefunden haben.

 

Erinnere mich in dem Zusammenhang an einen Artikel über die Umstrukturierung der 45 (oder 46?) Random-House-Verlage, die sich am Ende fast alle wie ein Ei dem anderen glichen, weil sie sich gegenseitig kopierten und kein eigenes Profil mehr hatten. Die neue Strategie soll ja nun lauten, dass nicht immer alle Programmplätze besetzt werden müssen, wenn das Angebot nun mal nicht stimmt. Inwieweit dies dann tatsächlich umgesetzt werden wird und kann, steht allerdings wieder auf einem anderen Blatt.


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#36
Ramona

Ramona
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Das liegt aber dann nicht an der Werbung als solches, sondern an der Ware selbst.

 

"An der Werbung als solches …" … erinnert jetzt irgendwo an gewisse Entwicklungen in der Politik.  ;)


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#37
Sabine

Sabine
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Das liegt aber dann nicht an der Werbung als solches, sondern an der Ware selbst.

 

"An der Werbung als solches …" … erinnert jetzt irgendwo an gewisse Entwicklungen in der Politik.  ;)

 

;D



#38
AngelikaD

AngelikaD
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Danke für den Einblick, Ramona.

 

Ich habe mir schon überlegt, ob es eine brauchbare Strategie für Buchhandlungen ist, in Kooperation mit Rezensenten, die sich in einem Genre auskennen, Rezischlagworte ausdrucken und eines der Exemplare stecken (das oberste vom Stapel) zusammen mit einer "Dieser Leser empfiehlt auch ..." Liste, damit klar ist, ob man als Kunde mit diesem Leser auf der gleichen Wellenlänge wäre.