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Handke? Kann das sein?


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88 Antworten zu diesem Thema

#81
Christa

Christa
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https://www.sueddeut...richt-1.4647433

 

... hab nun "Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina oder Gerechtigkeit für Serbien" gelesen.

 

Anfänglich liest der Text sich eher als Medienkritik. (Würde dazu gerne ein paar Passagen posten, denke aber es könnte Probleme mit der Urheberschaft geben. Wen es interessiert, der möge nachlesen.) Der Text entwickelt sich mehr und mehr zu einem reinen Reisebericht, immer mehr unpolitisch und subjektiv.

 

Handke aufgrund dieses Textes Unterstützung etc. von Kriegsverbrechern vorzuwerfen, oder Beleidigung von Opfern, kann ich daher nur als mutwillig, böswillig, propagandistisch einstufen.

 

Nur eins könnte ich ihm vorwerfen, wenn ich wollte, und was ich täte, wenn es nicht Geschmackssache wäre: Die streckenweise Langatmigkeit. Mir sind nun mal knappe, klare, unverschachtelte Sätze lieber. Aber darum gehts auch gar nicht. 

 

Habe jetzt auch mal einige Passagen des Textes gelesen und stimme dir und Andreas voll zu. Im Gegenteil, Handke versucht darin ja gerade hinter den Medienberichterstattungen sich selbst ein Bild von dem Land zu machen (und antizipiert dabei die Kritik).

 

Diese verschachtelten Sätze mit teilweise eigenwilligen Konstruktionen ist mir schon bei einem früheren Werk von ihm aufgefallen. Wurde in den 70er bis 90er Jahren häufig gemacht. Mir ist noch eingefallen, dass es in jener Zeit auch darum ging, dass Künstler, Wissenschaftler und auch Schriftsteller wertneutral zu sein, d. h. sich jeder politischen Stellungnahme zu enthalten hatten. Was ihnen bei den Studenten den Begriff "Fachidioten" einbrachte. Siehe auch Heinrich Böll u. a., die sich in große Fettnäpfchen gesetzt hatten.


Schwarzwaldkrimis Tod am schwarzen Fluss. Taschenbuch und E-Book:https://t1p.de/2mhn

Martinsmorde:- https://www.thalia.d...pe=suchhistorie Blog:http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#82
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
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https://www.sueddeut...richt-1.4647433

 

... hab nun "Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina oder Gerechtigkeit für Serbien" gelesen.

 

Anfänglich liest der Text sich eher als Medienkritik. (Würde dazu gerne ein paar Passagen posten, denke aber es könnte Probleme mit der Urheberschaft geben. Wen es interessiert, der möge nachlesen.) Der Text entwickelt sich mehr und mehr zu einem reinen Reisebericht, immer mehr unpolitisch und subjektiv.

 

Handke aufgrund dieses Textes Unterstützung etc. von Kriegsverbrechern vorzuwerfen, oder Beleidigung von Opfern, kann ich daher nur als mutwillig, böswillig, propagandistisch einstufen.

 

Nur eins könnte ich ihm vorwerfen, wenn ich wollte, und was ich täte, wenn es nicht Geschmackssache wäre: Die streckenweise Langatmigkeit. Mir sind nun mal knappe, klare, unverschachtelte Sätze lieber. Aber darum gehts auch gar nicht. 

 

Habe jetzt auch mal einige Passagen des Textes gelesen und stimme dir und Andreas voll zu. Im Gegenteil, Handke versucht darin ja gerade hinter den Medienberichterstattungen sich selbst ein Bild von dem Land zu machen (und antizipiert dabei die Kritik).

 

Diese verschachtelten Sätze mit teilweise eigenwilligen Konstruktionen ist mir schon bei einem früheren Werk von ihm aufgefallen. Wurde in den 70er bis 90er Jahren häufig gemacht. Mir ist noch eingefallen, dass es in jener Zeit auch darum ging, dass Künstler, Wissenschaftler und auch Schriftsteller wertneutral zu sein, d. h. sich jeder politischen Stellungnahme zu enthalten hatten. Was ihnen bei den Studenten den Begriff "Fachidioten" einbrachte. Siehe auch Heinrich Böll u. a., die sich in große Fettnäpfchen gesetzt hatten.

 

Die Risikobereitschaft sich ev. in große Fettnäpfchen zu setzen, macht Größe wohl auch mit aus.

 

Ja, das stimmt wohl, dass es zu einer gewissen Zeit modern war Gedanken in Sätzen aufzustapeln und zu verschachteln/verwinkeln. Aber kristallklare, stilistisch ausgefeilte Prosa wirkt auf mich offener, nackter, verletzlicher. Sie kommt näher an den Leser heran. Was aber wiederum nicht bedeuten soll, dass bei dieser Variante der Interpretationsspielraum enger wird. Ich bin einfach Anhänger der Kunst, Komplexes in knapper Klarheit erscheinen zu lassen, ohne ihm dabei die Tiefe zu nehmen. Gerade in unserer Zeit halte ich das für wichtig.


Zuletzt erschienen: zwischenlandungen (Arovell, 2018)

Neu im Frühjahr 2020: Der Tomatenrebell (Kinderbuch, ab 6 Jahre) erscheint bei wortweit.


#83
Christa

Christa
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Es ist richtig, dass kristallklare, stilistisch ausgefeilte Prosa näher an den Leser herankommt. Und ich bin nicht erst seit heute eine Freundin derselben.

 

Was du über die Größe von Personen sagst, die das Treten in große Fettnäpfchen riskieren: In dem von Ramona verlinkten Artikel (Nachlese der Frankfurter Buchmesse) heißt es, die Entscheidung des Nobelpreiskomitees sei begründet und nachvollziehbar, aber falsch. Heutzutage könne man Werk und Leben eines Autors nicht mehr trennen. Meiner Ansicht nach konnte man das noch nie. Und ich bin nach wie vor der Ansicht, dass ein Buchpreisträger einen anderen nicht öffentlich an den Pranger stellen sollte. Das ist Aufgabe von anderen.


Schwarzwaldkrimis Tod am schwarzen Fluss. Taschenbuch und E-Book:https://t1p.de/2mhn

Martinsmorde:- https://www.thalia.d...pe=suchhistorie Blog:http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#84
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
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Es ist richtig, dass kristallklare, stilistisch ausgefeilte Prosa näher an den Leser herankommt. Und ich bin nicht erst seit heute eine Freundin derselben.

 

Was du über die Größe von Personen sagst, die das Treten in große Fettnäpfchen riskieren: In dem von Ramona verlinkten Artikel (Nachlese der Frankfurter Buchmesse) heißt es, die Entscheidung des Nobelpreiskomitees sei begründet und nachvollziehbar, aber falsch. Heutzutage könne man Werk und Leben eines Autors nicht mehr trennen. Meiner Ansicht nach konnte man das noch nie. Und ich bin nach wie vor der Ansicht, dass ein Buchpreisträger einen anderen nicht öffentlich an den Pranger stellen sollte. Das ist Aufgabe von anderen.

Ich finde schon man kann Autor und Werk trennen, vielleicht nicht in jedem Fall, kommt aufs Werk an, aber grundsätzlich: warum nicht? Wozu man das tun sollte, weiß ich auch nicht. Es wird bestimmt immer so sein, dass die Vergabe des Nobelpreises an jeweilige Personen einige erfreut und andere erzürnt. Das liegt eher in der Natur der Sache. 

 

Wo Stanisic seine Äußerungen macht, ist mir weniger wichtig, ob nun bei einer Buchpreisverleihung, einem Interview, daheim, oder in einem Lokal, das ist seine Sache. Warum er das tut, interessiert mich. Er wirft Handke vor, die Gräueltaten einiger Milizen nicht anzuerkennen. Ich wüsste nicht, warum Stanisic (wenn nicht aus propagandistischen Gründen) so was erfinden sollte, Gräueltaten. Noch dazu, wo er zu der Zeit in Bosnien gelebt hat. Aber das bringt mich wieder zur Fehlbarkeit Handkes, er muss sich irren, verrennen dürfen, solange sein Ziel eine Gerechtigkeit ist. Er streitet ja nirgends Taten wider Wissen oder Beweis ab, sondern versucht andere Wege als die breite Masse zu beschreiten. Solange seine Hauptrichtung (zum Ziel Gerechtigkeit für alle, eben auch für Serbien) stimmt, muss der Mensch sich, auf dem Weg zu diesem Ziel, in einzelnen Verästelungen verirren dürfen.    


Zuletzt erschienen: zwischenlandungen (Arovell, 2018)

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#85
KarinKoch

KarinKoch
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Du meinst also, der Zweck heilige die Mittel, Michael?

Nun, da bin ich nicht ganz bei dir, und erst recht nicht bei Handke. Wenn er wirklich für Gerechtigkeit für das serbische Volk einstehen möchte, sollte er meiner Meinung nach nicht so selbstgerecht, mimosenhaft und exzentrisch agieren. Das tut er nämlich reichlich, bis heute, und tut dadurch weder sich selbst noch den Serben einen Gefallen. Stattdessen verlagert er die Diskussion auf seine eigene Person, auf sein Verhalten, auf sein Ego. Wer provoziert, wie er es tut, lenkt die Aufmerksamkeit auf die Provokation und nicht auf die Sache, um die es scheinbar geht. Gehen sollte.

Mich ärgert sein Verhalten. Gerade hat er erneut ein Interwiew (mit dem Kulturchef der österreichischen Nachrichtenagentur APA) abgebrochen, weil dieser die falsche Frage gestellt hat. Wieder einmal hat er es verpasst, auf angemessene Weise für die Sache der Serben zu werben. Wenn es ihm wirklich darum ginge, stellte er seine Empfindlichkeiten hinten an und nutzte die Gelegenheit, sein Wissen und seine Erfahrung nachvollziehbar mitzuteilen.


Wenn du weißt, was du tust

kannst du tun, was du willst. (Moshe Feldenkrais)
http://www.peter-ham...ils/karin_koch/


#86
Christa

Christa
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Schwierig. Irgendwie beißt sich die Maus in den Schwanz, und man könnte endlos weiterdiskutieren, oder auch nicht.

 

@Michael: Du sagst einerseits, man könne durchaus Werk und Leben eines Autors trennen. Es komm wohl immer auf die Intention

des Betrachters an. Und du wollest lieber wissen, warum Stanisic diese Äußerung gemacht hat als dass er sie gemacht hat. Es kommt einfach so rüber: Handke hätte den Nobelpreis nicht verdient. Und du sagst, alle, deren Nobelpreisverleihung umstritten ist, hätten das Recht, irren und wirren zu dürfen.

 

@Karin: Sympathisch sind mir die Auftritte ebenfalls nicht, waren es schon bei der "Publikumsbeschimpfung" nicht. Kürzlich las ich, er hätte bei einer Lesung, in der ein Zuhörer etwas kritisierte, gesagt: "Ihre Befindlichkeiten gehen mir am Arsch vorbei!" Aber für diese rüden Auftritte hat er ja den Nobelpreis nicht bekommen. Ich denke, dass es bei jedem Nobelpreisträger egal welcher Art etwas auszugraben gibt, wenn denn jemand graben will.


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#87
KarinKoch

KarinKoch
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Über seine literarischen Fähigkeiten kann und will ich nicht urteilen, es wäre keinesfalls objektiv, weil mir unabhängig von seiner Person seine Art zu schreiben schlicht und einfach zu opulent ist. Dafür sind die Juroren und Jurorinnen des Nobelpreises besser geeignet.

Mir ging es im letzten Post nur um Handkes meiner Ansicht nach völlig misslungenes Engagement für Gerechtigkeit dem serbischen Volk gegenüber. Mein Eindruck war und bleibt, dass es ihm hauptsächlich um Selbstdarstellung geht. Und auch dieser Eindruck ist subjektiv.

 

Wenn sich jemand für eine gerechte Sache einsetzt, hat er oder sie den größten Effekt, wenn die Sache vor der Person steht und nicht umgekehrt. Er lenkt jedoch die Aufmerksamkeit ständig auf seine Person, statt auf das, wofür er sich angeblich engagiert.


Bearbeitet von KarinKoch, 24.11.2019 - 14:16,

Wenn du weißt, was du tust

kannst du tun, was du willst. (Moshe Feldenkrais)
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#88
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
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Du meinst also, der Zweck heilige die Mittel, Michael?

Nun, da bin ich nicht ganz bei dir, und erst recht nicht bei Handke. Wenn er wirklich für Gerechtigkeit für das serbische Volk einstehen möchte, sollte er meiner Meinung nach nicht so selbstgerecht, mimosenhaft und exzentrisch agieren. Das tut er nämlich reichlich, bis heute, und tut dadurch weder sich selbst noch den Serben einen Gefallen. Stattdessen verlagert er die Diskussion auf seine eigene Person, auf sein Verhalten, auf sein Ego. Wer provoziert, wie er es tut, lenkt die Aufmerksamkeit auf die Provokation und nicht auf die Sache, um die es scheinbar geht. Gehen sollte.

Mich ärgert sein Verhalten. Gerade hat er erneut ein Interwiew (mit dem Kulturchef der österreichischen Nachrichtenagentur APA) abgebrochen, weil dieser die falsche Frage gestellt hat. Wieder einmal hat er es verpasst, auf angemessene Weise für die Sache der Serben zu werben. Wenn es ihm wirklich darum ginge, stellte er seine Empfindlichkeiten hinten an und nutzte die Gelegenheit, sein Wissen und seine Erfahrung nachvollziehbar mitzuteilen.

 

Schwierig. Irgendwie beißt sich die Maus in den Schwanz, und man könnte endlos weiterdiskutieren, oder auch nicht.

 

@Michael: Du sagst einerseits, man könne durchaus Werk und Leben eines Autors trennen. Es komm wohl immer auf die Intention

des Betrachters an. Und du wollest lieber wissen, warum Stanisic diese Äußerung gemacht hat als dass er sie gemacht hat. Es kommt einfach so rüber: Handke hätte den Nobelpreis nicht verdient. Und du sagst, alle, deren Nobelpreisverleihung umstritten ist, hätten das Recht, irren und wirren zu dürfen.

 

@Karin: Sympathisch sind mir die Auftritte ebenfalls nicht, waren es schon bei der "Publikumsbeschimpfung" nicht. Kürzlich las ich, er hätte bei einer Lesung, in der ein Zuhörer etwas kritisierte, gesagt: "Ihre Befindlichkeiten gehen mir am Arsch vorbei!" Aber für diese rüden Auftritte hat er ja den Nobelpreis nicht bekommen. Ich denke, dass es bei jedem Nobelpreisträger egal welcher Art etwas auszugraben gibt, wenn denn jemand graben will.

Was ich sagen will: Wie, wann und wo ein Autor seine Äußerungen macht, ist mir gleichgültig. Mir geht es nur darum: den Inhalt dieser. Ich will keine Moralpolizei spielen (und Euch nicht unterstellen Ihr würdet es wollen). Mir geht es nur um eine einzige Sache: Ein Autor wagt es die Medienberichterstattung zu einem Krieg als zu einseitig zu kritisieren. Was folgt: Eine umfassende, öffentliche Denunziation dieses Autors. (Wie er darauf reagiert, seine Sache, das will ich nicht diskutieren.) Passieren dem Autor dann bei der Verteidigung seines Standpunktes, bei der Aufarbeitung und Klarstellung seines Anliegens, Fehler, die er noch dazu letztlich (siehe Suhrkamp-Papier) eingesteht, bzw. erläutert, dass er niemand beleidigen wollte, oder sogar Verbrechen leugnen, sehe ich ihm das nach – solange ich erkenne, dass er im Sinn der Gerechtigkeit handelt. Es geht mir auch nicht darum Handke persönlich zu verteidigen, es geht mir um die Sache selbst: Jemand bezieht einen anderen Standpunkt als der Mainstream und wird deshalb diffamiert. Er verdiene dies oder jenes nicht, weil seine Meinung nicht der des Mainstreams gerecht wird. Daher frage ich: Wie viele dieser Kritiker haben sich, so wie der Autor selbst, ein eigenes Bild zu diesem Krieg gemacht, haben mit Beteiligten gesprochen, sind durch Serbien gereist, um ihre Vorwürfe zu rechtfertigen? Einer lautet übrigens: Handke habe sich mit einem offiziell verurteilten Kriegsverbrecher getroffen. Und? Wo finden sich die Protokolle dieser Unterhaltung, die eine Denunziation rechtfertigen? Es kann also nicht einmal um Interpretationen dazu gehen, nur um Projektionen. In Europa ist es ja immer noch so: Du bist unschuldig, bis deine Schuld bewiesen ist. Darauf beziehe ich mich. Was man in der Sache Beweise nennen möchte, sind oberflächliche Unterstellungen. Nur darum geht es mir: Man darf nicht einfach hergehen und jemand beschuldigen, nur weil seine Ansicht nicht der eigenen entspricht, oder die Art, mit der er diese kundtut, mir nicht gefällt. Es geht, mit einem Wort, um Objektivität.


Zuletzt erschienen: zwischenlandungen (Arovell, 2018)

Neu im Frühjahr 2020: Der Tomatenrebell (Kinderbuch, ab 6 Jahre) erscheint bei wortweit.


#89
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
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Hier findet sich das Bisherige von Klaus Kastberger zusammengeführt, inklusive einer Prognose, wie die Debatte ausgehen wird, nämlich abkühlen und ausklingen:

 

https://meinepaper.k...00-76AD85DA4F9E


Zuletzt erschienen: zwischenlandungen (Arovell, 2018)

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