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Umsatzsteuerplicht: Grenze für Kleinunternehmer steigt


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23 Antworten zu diesem Thema

#1
Luise

Luise
  • 2.123 Beiträge
  • Dabei seit 09.11.05

Zum 1.1.2020 steigt die Grenze, ab wann die Umsatzsteuerpflicht greift, auf 22.000 € Umsatz im Jahr. Bis dahin ist man als Kleinunternehmer automatisch davon befreit, es sei denn man verzichtet freiwillig auf diese Befreiung.

Bisher lag die Grenze bei 17.500 €.

 

Hier ist es im Ratgeber für Selbständige von ver.di genauer erläutert:

https://selbststaend...zvFokuxLHEbqlpU


Bearbeitet von Luise, 26.10.2019 - 09:07,


#2
CorneliaL

CorneliaL
  • 3.263 Beiträge
  • Dabei seit 04.10.09

Vielen Dank für die Info, Luise.

 

LG Cornelia



#3
AndreaRings

AndreaRings
  • 966 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.14
Ganz wichtige Info! Vielen Dank dafür, liebe Luise.

Liebe Grüße
Andrea

#4
Rudi

Rudi
  • 1.002 Beiträge
  • Dabei seit 01.05.06

Gute Nachricht. Danke :)


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#5
Sandra_Ge

Sandra_Ge
  • 193 Beiträge
  • Dabei seit 02.11.16

Ach prima! Danke schön für die Info! Hatte ich noch gar nicht gehört.

 

LG

Sandra



#6
Inken

Inken
  • 1.722 Beiträge
  • Dabei seit 12.03.08

Danke!



#7
Gerswid

Gerswid
  • 584 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.06

Vielen Dank für die Info, Luise.

 

Wie ist es eigentlich: wenn ich noch in diesem Jahr die noch vorhandene Grenze von 17.500€ überschreite, bin ich dann erst ab dem nächsten umsatzsteuerpflichtig?

 

Liebe Grüße Gerswid



#8
Dania

Dania
  • 320 Beiträge
  • Dabei seit 13.01.16

Ja, wenn man im laufenden Jahr die Grenze reißt, ist man ab dem nächsten Jahr dran. Lief bei mir letztes/dieses Jahr so  ;D


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#9
Gerswid

Gerswid
  • 584 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.06

Und dann gilt aber auch noch die Grenze von 17.500€, oder? Nicht die neue von 22.000 €? Sprich, wenn ich die `alte Grenze´ in diesem Jahr überschreite, muss ich das im Januar dem FA melden? Und auch diese Umsatzsteuernummer beantragen? (Ich habe von dem Thema derzeit noch überhaupt  keine Ahnung, werde mich aber demnächst mal damit beschäftigen).

 

LG Gerswid



#10
Dania

Dania
  • 320 Beiträge
  • Dabei seit 13.01.16

Würde ich mal vermuten, aber im Zweifel einfach mal beim FA fragen. Oder den Steuerberater, falls vorhanden (bin ein ganz großer Fan von meinem!). 


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#11
Gerswid

Gerswid
  • 584 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.06

Ja, ich habe eine Steuerberaterin und frage dann die mal.

Liebe Grüße Gerswid



#12
KerstinH

KerstinH
  • 353 Beiträge
  • Dabei seit 08.04.19
Ich war eben beim Finanzamt, der dort tätige Beamte wusste von keiner Erhöhung. Seltsam. Ist die neue Zahl für Kleinunternehmer amtlich?

#13
Luise

Luise
  • 2.123 Beiträge
  • Dabei seit 09.11.05

Ich habe gelesen, hier zB.

https://www.haufe.de...168_491690.html

das sei vom Bundestag am 24.10. im Rahmen des sogenannten Bürokratieentlastungsgesetz III verabschiedet worden. Das ist vielleicht so frisch, dass dein Finanzbeamter noch nichts davon wusste.



#14
KatjaK

KatjaK
  • 152 Beiträge
  • Dabei seit 09.10.17

Vielen Dank für die Info, Luise.

 

Wie ist es eigentlich: wenn ich noch in diesem Jahr die noch vorhandene Grenze von 17.500€ überschreite, bin ich dann erst ab dem nächsten umsatzsteuerpflichtig?

 

Liebe Grüße Gerswid

Bei mir war das, anders als bei Dania, nicht so. Es scheint also nicht zwingend so kommen zu müssen.



#15
KerstinH

KerstinH
  • 353 Beiträge
  • Dabei seit 08.04.19

Ich habe gelesen, hier zB.
https://www.haufe.de...168_491690.html
das sei vom Bundestag am 24.10. im Rahmen des sogenannten Bürokratieentlastungsgesetz III verabschiedet worden. Das ist vielleicht so frisch, dass dein Finanzbeamter noch nichts davon wusste.


Das halte ich inzwischen für sehr gut möglich ... Mich hatte nur die Gewissheit verunsichert, mit der er auf seiner Aussage beharrte. Fragt sich nur, wie ich dann mit den anderen Auskünften umgehe, die ich heute bekommen habe ... ;-)

#16
Dania

Dania
  • 320 Beiträge
  • Dabei seit 13.01.16

 

Bei mir war das, anders als bei Dania, nicht so. Es scheint also nicht zwingend so kommen zu müssen.

 

Spannend. Hast du irgendeine Idee, warum? 


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#17
Gerswid

Gerswid
  • 584 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.06

Wie war es denn dann bei dir, Katja? Warst du dann, trotz Überschreiten der Grenze, nicht mehrwertsteuerpflichtig?



#18
Rudi

Rudi
  • 1.002 Beiträge
  • Dabei seit 01.05.06

Mir ist vor einiger Zeit erst im Laufe eines Jahres aufgefallen, dass ich UST-pflichtig wurde, weil ich im Vorjahr die 17.500€ gerissen hatte. Das war ein Ärger. Ich musste versuchen, überall die UST noch nachzufordern. Bei den Verlagen ging es relativ einfach. Bei LesungsveranstalterInnen ... sagen wir es so: Die waren nicht alle begeistert ;)


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#19
Dania

Dania
  • 320 Beiträge
  • Dabei seit 13.01.16

Ja, das Problem hatte ich nämlich jetzt im Sommer auch, weil ich meinem Steuerberater total spät erst alles gegeben hab und dann meinte er: Ach übrigens ... lass doch mal bitte alle Abrechnungen von Jahresanfang bis jetzt neumachen  :o

War zum Glück kein Problem, hat nur etwas gedauert. War mir aber eine Lehre, das nicht mehr so schleifen zu lassen  ;D


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#20
SabineB

SabineB
  • 2.314 Beiträge
  • Dabei seit 01.08.14

Wenn ich dazu noch mal einen Einwurf machen darf, der in eine etwas andere Richtung geht.

 

Die Kleinunternehmerregelung ist eine "Kann-Regelung". Das heißt, man kann auch ganz regulär alles steuerlich melden. Hat für AutorInnen den Vorteil, dass sie zwar 7% Umst ans Finanzamt abführen müssen (für alle Einnahmen), aber 19% wiederbekommen (für alle Ausgaben - einen neuen Computer, Werbung, Lektorat etc).

Wer nicht ganz unbedarft in Sachen Steuern ist und den winzigen Aufwand (so ist es jedenfalls für mich) nicht scheut, fährt finanziell besser, wenn er oder sie die Kleinunternehmerregelung nicht anwendet.

 

Nur als Tipp.

 

Sabine