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Esslinger Bahnwärter-Stipendium


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10 Antworten zu diesem Thema

#1
SabineB

SabineB
  • 2.317 Beiträge
  • Dabei seit 01.08.14

Die Stadt Esslingen schreibt ein Stipendium für Autorinnen und Autoren aus.

 

Näheres findet Ihr hier:

https://www.esslingen.de/bahnwaerter

 

Sabine



#2
Rudi

Rudi
  • 1.003 Beiträge
  • Dabei seit 01.05.06

Och ... zu alt *schnief* Fühle mich ausgegrenzt.


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Pseudonym: Jan Kilman: Roman: Heldenflucht, Heyne
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#3
Annette

Annette
  • 1.300 Beiträge
  • Dabei seit 30.08.06

@Rudi:

 

Zitat aus einer Zeitung: Die Wohnung ist laut und liegt direkt an der Bahnlinie.

 

in der Stuttgarter Zeitung: Die Stadt hat die Stipendiaten gekürt. Eine Autorin und ein Künstlerkollektiv sollen Esslingens lauteste Unterkunft beziehen.

 

Vielleicht tröstet es Dich ja, dass es gar nicht so schön ist.

 

Viele Grüße

Annette (auch zu alt)


Bearbeitet von Annette, 27.11.2019 - 04:24,

Der überraschende Weihnachtsbrief, Magellan Verlag  2018 - auch auf Dänisch, Bulgarisch und Rumänisch


#4
AndreasG

AndreasG
  • 1.503 Beiträge
  • Dabei seit 16.09.07

Es herrscht aber laut Ausschreibung keine Residenzpflicht.


"Stirb leise, mein Engel", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Hörst du den Tod?", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Denn morgen sind wir tot", Jugendbuch, Oetinger Verlag 2015, "Bad Boys & Little Bitches", Jugendbuch Oetinger Verlag 2017 und 2018

"Die im Dunkeln sieht man nicht", Roman, FISCHER Scherz 2019 (ab 28.8.)


#5
Nadine

Nadine
  • 345 Beiträge
  • Dabei seit 30.07.07

Es herrscht aber laut Ausschreibung keine Residenzpflicht.

Zumindest eine Anwesenheitspflich für insgesamt einen Monat. Für ein paar Nächte sollte man den Bahnverkehr gut aushalten, falls es wirklich nur die Bahn ist (Oder ein lauter Güterbahnhof). Die Zeitung schweigt sich leider aus, ob es um ständige Party im Haus geht.
"Keine Residenzpflicht" hat mich auch aufhorchen lassen. Ebenso die gewünschten Themen. Das würde sehr gut zu einem Roman passen, an dem ich gerne arbeiten möchte - und ab und an ins Schwäbische reisen mache ich gern. Aber ob ich anspruchsvoll genug schreibe?

Danke fürs Aufmerksammachen. Stipendien, die mal nicht monatelang ortsgebunden sind, sind ja sehr selten.

Gab ja gerade erst in der Zeit einen schönen Artikel darüber, weshalb viele Künstlerinnen kürzer treten oder aufhören, wenn sie Kinder bekommen: https://www.zeit.de/...fung-25-11-2019
Die Prüffristen bei Agenturen und Verlagen sind nicht lang. Ein Autor erfährt lediglich eine Zeitdilatation, je weiter er sich von seinem Manuskript entfernt!

#6
SabineB

SabineB
  • 2.317 Beiträge
  • Dabei seit 01.08.14

Hallo zusammen,

 

die Anwesenheitspflicht wird nicht sehr eng ausgelegt. Man sollte sich am Ehesten zur LesArt blicken lassen, dass ist ein Literaturfestival, das sehr hochkarätig besetzt ist und viel Spaß macht. Und natürlich auch selber mal lesen.

 

Die Stipendiaten werden meines Wissens nicht mehr direkt im Bahnwärterhaus untergebracht, sondern in einem Apartement in der Stadt.

 

Traut Euch!

 

Sabine



#7
AnnaW

AnnaW
  • 1.081 Beiträge
  • Dabei seit 10.08.15

Altersdiskriminierung. (Neineinein, wir zetteln nicht die nächste Diskussion an.) Ich wohne in Niedersachsen, und es hat mich damals sehr gestört, dass die niedersächsischen Arbeitsstipendien ebenfalls die Altersbeschränkung von 40 Jahren hatten. Ich hab zu dem Zeitpunkt dummerweise überhaupt erst angefangen, die ersten zaghaften Schreibschritte zu unternehmen. Dafür schreib ich jetzt Unterhaltung und bin frei von dem Druck, Stipendien beantragen und Preise erhalten zu müssen. So. 8-) Bahnwärterhäuschen klingt abgesehen davon absolut romantisch, es wäre für mich ein Grund, mich zu bewerben. Wenn das Alter nicht wäre. Und die Kinder, die, wenn die Mutter 40 ist, allmählich auch mal so groß sind, dass sie alleine zurechtkommen. Vorher ja eher nicht. Aber das hatten wir ja alles schon. Ich träume jetzt: Von Stipendien für Unterhaltungsautoren ab 50 ...


Bearbeitet von AnnaW, 27.11.2019 - 22:00,


#8
Rudi

Rudi
  • 1.003 Beiträge
  • Dabei seit 01.05.06

Im Alter hört man ja nicht mehr so gut. Ich wäre also die optimale Besetzung für das Stipendium ;)


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#9
GesineS

GesineS
  • 914 Beiträge
  • Dabei seit 13.05.13

(…) Wenn das Alter nicht wäre. Und die Kinder, die, wenn die Mutter 40 ist, allmählich auch mal so groß sind, dass sie alleine zurechtkommen. Vorher ja eher nicht. Aber das hatten wir ja alles schon. Ich träume jetzt: Von Stipendien für Unterhaltungsautoren ab 50 ...

 

Anna, für den Fall, dass Du mal in Richtung Spannungsroman planst, wäre da das Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern:

 

Wir vergeben jährlich ein Arbeitsstipendium für einen von einer Frau in deutscher Sprache verfassten Roman im Bereich der Spannungsliteratur. Bewerben können sich alle Autorinnen, die in deutscher Sprache schreiben, ohne Alters-, Wohnort- oder sonstige Beschränkung, die bei den meisten anderen Stipendien ein Hindernis für viele Bewerberinnen darstellt. Eine Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern ist für eine Bewerbung um das Stipendium nicht erforderlich.

www.moerderische-schwestern.eu/ueber-uns/aktuelle-projekte/unser-arbeitsstipendium



#10
Christa

Christa
  • 8.933 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Esslingen ist eine sehr hübsche mittelalterliche Stadt. Aber wenn man ein Stadtschreiberstipendium haben möchte und die Altersvorgaben nicht erfüllt, muss man ja nicht unbedingt dort hingehen. Sehr viele Städte schreiben solche Stadtschreiberstellen aus. Zum Beispiel war eine mir bekannte Autorin Stadtschreiberin in Gotha (um die 60 Jahre alt) und hat die besten Erfahrungen darüber mitgeteilt. Die Wohnung lag in der Altstadt, und es ging um Kinder- und Jugendbücher.


Schwarzwaldkrimis Tod am schwarzen Fluss. Taschenbuch und E-Book:https://t1p.de/2mhn

Martinsmorde:- https://www.thalia.d...pe=suchhistorie Blog:http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#11
AnnaW

AnnaW
  • 1.081 Beiträge
  • Dabei seit 10.08.15

@ Gesine: Ja, stimmt, es gibt solche Ausnahmen und das ist nochmal gut zu wissen.

@ Christa: Vielleicht lohnt es sich tatsächlich, nochmal nach solchen Stipendien zu schauen. Ich dachte bisher, sie sind literarisch ausgerichtet, aber man müsste es vielleicht einfach ausprobieren.

 

Viele Grüße

Anna