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Das traurigste Buch der Welt


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33 Antworten zu diesem Thema

#21
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
  • 368 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

Danke Euch! Das ist ja eine ganze Menge! Einige davon habe ich gelesen, die wenigeren aber. 


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#22
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
  • 368 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

Hans Henny Jahnn: Die Nacht aus Blei.

Das ist aus den Fünfzigern, ein Hamburger Autor, eher unbekannt, ich hab's vor langer Zeit gelesen und bin in einen Abgrund gestürzt.

Ich fand dauch "Lenz" von Büchner sehr sehr traurig.

 

Die Frage ist, was du willst: Süße Traurigkeit? Depression? Verzweiflung?

 

Viele Grüße

Anna

Eine gute Frage ... Ähnlich wie Christa es oben beschrieben hat, soll in der Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung letztlich Hoffnung mitschwingen. Was es natürlich zusätzlich erschwert das traurigste von allen zu fabrizieren. 


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#23
Angelika Jo

Angelika Jo
  • 3.381 Beiträge
  • Dabei seit 03.07.07

Hans Henny Jahnn: Die Nacht aus Blei.

Das ist aus den Fünfzigern, ein Hamburger Autor, eher unbekannt, ich hab's vor langer Zeit gelesen und bin in einen Abgrund gestürzt.

 

 

Oh! Das glaube ich, dass das traurig ist. Ein FB-Freund hat den mal in längerer Folge auf seiner Seite vorgestellt. Seither trau ich mich nicht, den zu lesen.


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#24
JuliaD

JuliaD
  • 279 Beiträge
  • Dabei seit 07.10.17

"Die Frau des Zeitreisenden" fand ich auch sehr wunderbar traurig.

Und bei Franziska Fischers (Hallo Franzi!) "Und irgendwo ich" habe ich mindestens die letzten 80 Seiten durchgeheult, dabei fängt das so harmlos an.



#25
MartinaB

MartinaB
  • 47 Beiträge
  • Dabei seit 17.08.18

Saint- Exupéry: Der kleine Prinz


 "Je näher man ein Wort ansieht, desto ferner sieht es zurück." Karl Kraus


#26
AnnaW

AnnaW
  • 1.148 Beiträge
  • Dabei seit 10.08.15

Saint- Exupéry: Der kleine Prinz

 Ja! Total traurig. Ich hab als Kind geheult, nachdem ich es gelesen hatte. Ich habe in der Folge immer einen Bogen darum gemacht und nie verstanden, wie man ein so todtrauriges Buch fröhlich empfehlen kann.

 

Aber da fällt mir noch etwas ein: Die Brüder Löwenherz von Astrid Lindgren.


Bearbeitet von AnnaW, 15.02.2020 - 18:25,


#27
MajkaG

MajkaG
  • 20 Beiträge
  • Dabei seit 11.04.19

Für mich ist das traurigste Buch ever ist "Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picoult.

Ich saß heulend im vollbesetzten ICE-Großraumwagen zwischen Frankfurt und Hamburg und konnte nicht aufhören zu lesen.

Gottseidank hatte mein Sitznachbar, wer immer er auch war, genug Taschentücher dabei. 


www.wortbewegt.de


#28
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
  • 368 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

Danke für Eure Empfehlungen und Tipps! Hunger von Hamsun fiel mir noch ein. Auch ziemlich hart.


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#29
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
  • 368 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

Saint- Exupéry: Der kleine Prinz

 

 

 

Saint- Exupéry: Der kleine Prinz

 Ja! Total traurig. Ich hab als Kind geheult, nachdem ich es gelesen hatte. Ich habe in der Folge immer einen Bogen darum gemacht und nie verstanden, wie man ein so todtrauriges Buch fröhlich empfehlen kann.

 

Aber da fällt mir noch etwas ein: Die Brüder Löwenherz von Astrid Lindgren.

 

Stimmt! So hab ich das Buch auch noch nie gesehen. Erstaunlich!
 


Zuletzt erschienen: Der Tomatenrebell (wortweit, neu im Frühjahr 2020)

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#30
Charlie

Charlie
  • 13.229 Beiträge
  • Dabei seit 02.09.05

Franz Werfel: "Die vierzig Tage des Musa Dagh" sind das traurigste Buch, das ich kenne.

In letzter Zeit habe ich Stewart O'Nans "Westlich des Sunset" unendlich traurig gefunden.

Und am meisten geweint habe ich bei Graham Greens "England Made Me". Ich werde nie aufhören. Aber das ist fuer mich geschrieben worden. Davon bin ich zutiefst überzeugt. 


"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 


#31
SabineB

SabineB
  • 2.419 Beiträge
  • Dabei seit 01.08.14

Saint- Exupéry: Der kleine Prinz

Ich habe das Buch nicht verstanden.

Jedenfalls habe ich in den 80ern nicht verstanden, warum alle meine Freunde es toll fanden.

Deshalb habe ich mir vor zwei Jahren die Neuübersetzung von Hans Magnus Enzensberger gekauft - und wieder nichts verstanden.

Was berührt Euch an dem Buch? Eine wirklich ernstgemeinte Frage, auch wenn ich mich damit vielleicht als Literaturkretin oute.

Sabine

#32
Michael Beisteiner

Michael Beisteiner
  • 368 Beiträge
  • Dabei seit 03.12.15

 


Was berührt Euch an dem Buch? Eine wirklich ernstgemeinte Frage, auch wenn ich mich damit vielleicht als Literaturkretin oute.


 

 

Ich denke es ist der Blick von außen, durch die Augen des Kleinen Prinzen, der mit Unverständnis auf die Welt blickt. Auf die Welt voller Eitler, Machtversessener etc. Der Zärtliche, im besten Sinne Naive, versteht nicht, warum Menschen sind wie sie sind, handeln wie sie handeln. So seh ich das Buch wenigstens.

 

Dass viele es für trivial halten, kann ich auch nachvollziehen. Mir persönlich gefällt es dennoch. Bin etwa ich der Literaturkretin? (Tolles Wort übrigens!)

 

.


Bearbeitet von Michael Beisteiner, 28.02.2020 - 10:10,

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#33
Angelika Jo

Angelika Jo
  • 3.381 Beiträge
  • Dabei seit 03.07.07

 

Saint- Exupéry: Der kleine Prinz

Ich habe das Buch nicht verstanden.

Jedenfalls habe ich in den 80ern nicht verstanden, warum alle meine Freunde es toll fanden.
 

 

Shake Hands, Sabine, mir gehts gerade so.


Alicia jagt eine Mandarinente. dtv premium März 2018

Die Grammatik der Rennpferde. dtv premium Mai 2016

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#34
Christa

Christa
  • 9.527 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Ist schon lange her, dass ich "Der kleine Prinz" gelesen habe. Ich glaube, ich fand es etwas kindlich-ist ja auch ein Kinderbuch, oder?

Gerade habe ich noch mal den Anfang gelesen. Und bin erstaunt und geplättet, dass es sich 80 Millionen mal verkauft hat, in 180 Sprachen übersetzt wurde und 500 5-Sterne-Rezensionen bei Amazon hat. Ähnlich erging es mir mit Paulo Coelho.

Sie bestricken durch ihre absolute Klarheit und Einfachheit und Menschlichkeit. Für das traurigste Buch hätte ich den kleinen Prinzen aber nicht gehalten, eher "Aufzeichnungen aus einem toten Hause" von Dostojewski oder sogar "Kruso" von Lutz Seiler. Letzteres 

ist eine wortgewaltige Beschreibung vom Untergang der DDR, von nicht erfüllter Freiheit und unzähligen verlorenen Seelen, die auf der Flucht von Hiddensee in der Ostsee ihr Leben gelassen haben. Mit einem etwas versöhnlichen Schluss.


Bearbeitet von Christa, 28.02.2020 - 11:39,

Schwarzwaldkrimis Tod am schwarzen Fluss. Taschenbuch und E-Book:https://t1p.de/2mhn


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