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Corona und die finanziellen Folgen

Corona Solidarität Petition

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16 Antworten zu diesem Thema

#1
Daniela

Daniela
  • 1.381 Beiträge
  • Dabei seit 29.08.06

Wie wir alle wissen oder gerade selbst erleben, werden zur Zeit viele Lesungen abgesagt. Aber nicht nur Autoren, sondern auch viele andere Künstler und Freiberufler aller Art müssen abgesagte Aufträge und Events hinnehmen, was für so manchen eine große finanzielle Belastung darstellt. Zumal man nicht weiß, wie lange dieser Zustand anhalten wird.

Deshalb gibt es jetzt diese - schon erfreulich oft gezeichnete - Petition, die unsere Politiker auffordert, bei ihren Nothilfe-Maßnahmen für die Wirtschaft die Künstler und Freiberufler nicht zu vergessen.

Hier könnt Ihr unterschreiben: openpetition.de/hilfen-fuer-freiberufler-und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns.

 

Solidarische Grüße

Daniela

 



#2
Olga

Olga
  • 3.210 Beiträge
  • Dabei seit 01.05.06

Bereits am 11.03. hat die Regierung besprochen, dass Künstler unterstützt werden sollen: https://www.bundesre...gieren--1729916

Mich stört der Text der Petition, denn er suggeriert, dass die Regierung "mal wieder nur an die Firmen aber nicht an die Kultur denkt". Das stimmt so definitiv nicht. Ich finde es sehr lobenswert und bemerkenswert, dass Probleme der Kultur und Künstler schon recht früh zur Sprache gebracht wurden, auch ohne irgendwelche Petitionen. 



#3
Heiko

Heiko
  • 1.353 Beiträge
  • Dabei seit 05.06.05

Hallo, Daniela

 

Die Petition habe ich bereits unterzeichnet. Hier zur Ergänzung des Themas eine aktuelle Pressemitteilung der Bundesregierung: https://www.bundesre...werden--1730406. Das macht die Petition aber auf keinen Fall überflüssig. Im Gegenteil! Ich denke, es ist wichtig, mit möglichst vielen Unterstützern zu zeigen, wie nötig Hilfe für Künstler*innen und Kulturschaffende ist.

 

Liebe Grüße,

Heiko

 



#4
Heiko

Heiko
  • 1.353 Beiträge
  • Dabei seit 05.06.05

Bereits am 11.03. hat die Regierung besprochen, dass Künstler unterstützt werden sollen: https://www.bundesre...gieren--1729916

Mich stört der Text der Petition, denn er suggeriert, dass die Regierung "mal wieder nur an die Firmen aber nicht an die Kultur denkt". Das stimmt so definitiv nicht. Ich finde es sehr lobenswert und bemerkenswert, dass Probleme der Kultur und Künstler schon recht früh zur Sprache gebracht wurden, auch ohne irgendwelche Petitionen. 

Liebe Olga,

 

es stimmt, es ist lobenswert, dass unsere Probleme so früh zur Sprache gebracht wurden. Ich befürchte nur, "die Kultur" hat keine so gute Lobby wie Banken und Unternehmen. Daher kann es in meinen Augen nicht schaden, mit einer Petition wie der verlinkten auch jetzt noch Druck zu machen. Gerade im Kinder-/Jugendbuch sind die zu erwartenden Einbußen wegen abgesagter Lesereisen / Schullesungen immens.

 

Liebe Grüße,

Heiko


Bearbeitet von Heiko, 15.03.2020 - 11:35,


#5
Olga

Olga
  • 3.210 Beiträge
  • Dabei seit 01.05.06

Ich würde da sofort mitmachen, wenn der Text geändert wird. So finde ich ihn einfach nicht richtig. Man sollte auf jeden Fall auf diese Erklärung der Bundesregierung hinweisen und deutlich schreiben, dass man davon Kenntnis hat und dass der Vorstoß richtig, wichtig und absolut notwendig ist. Und dass er unbedingt weiter verfolgt werden muss, da es so viele Künstler betrifft. Auch sollte meiner Meinung die Hilfe gefordert werden, die mit so wenig Bürokratie wie möglich erteilt werden soll, sowie eine klare Definition von "Härtefällen". DAS sind meiner Meinung nach Punkte, die mit Nachdruck verfolgt werden sollten.



#6
Daniela

Daniela
  • 1.381 Beiträge
  • Dabei seit 29.08.06

Liebe Olga,

 

da ich nicht der Initiator der Petition bin und auch nicht mit ihm in Kontakt stehe, bleiben Deine Verbesserungsvorschläge hier im Forum leider wirkungslos. Schreib sie doch in die Pros und Contras auf der Petitionsseite - oder gleich dem Initiator persönlich. Vielleicht freut er sich ja über konstruktives Feedback.

 

Liebe Grüße

Daniela



#7
CarinaR

CarinaR
  • 238 Beiträge
  • Dabei seit 20.01.20

Ich frage mich ja schon, ob sich die aktuelle Situation für die kommenden Wochen auf das Leseverhalten der Menschen auswirkt. Mir würde erst mal kein Grund dafür einfallen, aber ich habe auch nicht damit gerechnet, dass es jetzt leere Toilettenpapier-Regale gibt.


~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~


#8
FlorianH

FlorianH
  • 318 Beiträge
  • Dabei seit 17.08.18
Mehr Zeit zu Hause + Social Distancing ... mir wuerde kein Grund einfallen, warum Netflix und auch das Lesen keine signifikanten Zuwaechse erfahren sollten.

#9
AlexanderW

AlexanderW
  • 138 Beiträge
  • Dabei seit 20.01.20

Ich frage mich ja schon, ob sich die aktuelle Situation für die kommenden Wochen auf das Leseverhalten der Menschen auswirkt. Mir würde erst mal kein Grund dafür einfallen, aber ich habe auch nicht damit gerechnet, dass es jetzt leere Toilettenpapier-Regale gibt.

 

Abgesehen vom allgemeinen Leseverhalten, sehe ich in den kommenden Jahren zumindest inhaltlich einen Trend, was Themen in der Unterhaltungskultur angeht: Pandemien jeglicher Art. Ähnlich wie bei vorhergehenden umwälzenden Ereignissen wie der Finanzkrise 2008, dem 11. September 2001 oder dem Zusammenbruch der Sovietunion, hat auch der Virus das Potential, die Thematiken der Unterhaltung auf die kommenden Jahre hin massiv zu beeinflussen. 

 

Mehr Zeit zu Hause + Social Distancing ... mir wuerde kein Grund einfallen, warum Netflix und auch das Lesen keine signifikanten Zuwaechse erfahren sollten.

 

Ich wünschte, es wäre das Zweite, aber fürchte, es wird das Erste.


Bearbeitet von AlexanderW, 16.03.2020 - 14:37,


#10
CarinaR

CarinaR
  • 238 Beiträge
  • Dabei seit 20.01.20

Bisher habe ich keine Einbußen, und meine Stammleser sagen, ihr Leseverhalten wird sich nicht ändern, weder in die eine noch in die andere Richtung. Man muss die Situation aber wohl alle paar Tage neu bewerten. Letztlich kann ich es sowieso kaum beeinflussen.


~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~


#11
Christa

Christa
  • 10.060 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

 

Ich frage mich ja schon, ob sich die aktuelle Situation für die kommenden Wochen auf das Leseverhalten der Menschen auswirkt. Mir würde erst mal kein Grund dafür einfallen, aber ich habe auch nicht damit gerechnet, dass es jetzt leere Toilettenpapier-Regale gibt.

 

Abgesehen vom allgemeinen Leseverhalten, sehe ich in den kommenden Jahren zumindest inhaltlich einen Trend, was Themen in der Unterhaltungskultur angeht: Pandemien jeglicher Art. Ähnlich wie bei vorhergehenden umwälzenden Ereignissen wie der Finanzkrise 2008, dem 11. September 2001 oder dem Zusammenbruch der Sovietunion, hat auch der Virus das Potential, die Thematiken der Unterhaltung auf die kommenden Jahre hin massiv zu beeinflussen. 

 

Mehr Zeit zu Hause + Social Distancing ... mir wuerde kein Grund einfallen, warum Netflix und auch das Lesen keine signifikanten Zuwaechse erfahren sollten.

 

Ich wünschte, es wäre das Zweite, aber fürchte, es wird das Erste.

 

Was das Lesen in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren angeht, kann man nur in die Glaskugel schauen. Vielleicht wollen die Leser dann vermehrt Heile-Welt-Romane statt Pandemie-Thriller? Und wenn ich das Verhalten der Menschen betrachte, die in Quarantäne sind, kursieren da doch eher Spaßfotos #ichbleibe zuhause# im Netz als bücherlesende Eingeschlossene. ;)

 

Gut und solidarisch fand ich zum Beispiel die Aktion, Karten der Litcologne zu  behalten und nicht das Geld zurückzufordern. Sozusagen als Spende, um die Veranstalter vor dem Aus zu bewahren. Es gibt leere Toilettenpapier-und Nudelregale, jetzt mehr denn zuvor, es gibt offensichtlich in den USA Schlangen vor den Waffenläden, aber es gibt auch immer mehr Bereitschaft zur Hilfe. Dabei können wir Autoren sicher auch einen Beitrag leisten.


Schwarzwaldkrimis Tod am schwarzen Fluss. Taschenbuch und E-Book:https://t1p.de/2mhn


Martinsmorde:- https://www.thalia.d...pe=suchhistorie Mörderische Förde ab 5.10. 20 https://www.thalia.d...D149527193.html Blog:http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#12
PetraG

PetraG
  • 683 Beiträge
  • Dabei seit 14.05.09

Ich würde parallel dazu raten, sich "ausgefallene Lesungen" etc. vom Veranstalter kurz in einem Zweizeiler schriftlich geben zu lassen, und sich damit an die Finanzämter zu wenden, da man auch Steuervorauszahlungen im Auge behalten sollte.



#13
CarinaR

CarinaR
  • 238 Beiträge
  • Dabei seit 20.01.20

Netflix und Steam werden ja jetzt tatsächlich mehr genutzt.

 

https://futurezone.a...virus/400782176

 

https://winfuture.de/news,114775.html


~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~


#14
Yvonne Struck

Yvonne Struck
  • 485 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.14
Dafür liefert Amazon Bücher nur noch "nachrangig" aus. Meine haben eine es Lieferzeit von einer Woche, obwohl sie auf Lager sind! Und Neuerscheinungen sind nicht mehr vorbestellbar.

https://www.buchrepo...ChmyIidZ2d_Rulg

www.yvonne-struck.de


#15
Yvonne Struck

Yvonne Struck
  • 485 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.14
Dafür haben viele kleine Buchhandlungen, die das Geschäft schließen mussten, jetzt einen Lieferservice!

www.yvonne-struck.de


#16
Daniela

Daniela
  • 1.381 Beiträge
  • Dabei seit 29.08.06

Es gibt im Internet so viele andere Anbieter, bei denen man Bücher bestellen kann, dass nun wirklich niemand auf Amazon angewiesen ist.

Für Selfpublisher, die exklusiv bei Amazon unterwegs sind, mag das anders aussehen, aber da im Selfpublishing überwiegend eBooks verkauft werden (korrigiert mich, falls ich das falsch sehe), ist das hoffentlich auch kein größeres Problem. Denn eBooks sind davon ja nicht betroffen.



#17
CarinaR

CarinaR
  • 238 Beiträge
  • Dabei seit 20.01.20

Würde ich auch so vermuten, Daniela. Selfpublisher, die sich z. B. auf Ratgeber oder Kinderbücher spezialisiert haben, verkaufen zwar oftmals mehr Bücher als E-Books, allerdings gilt dann auch wieder, dass diese i.d.R. nicht exklusiv bei Amazon angeboten werden.


~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~




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