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Was machen Schriftsteller so in der Coronakrise?

Corona Schreiben Autor Solidarität

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17 Antworten zu diesem Thema

#1
Christa

Christa
  • 10.167 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Mich interessiert schon seit Längerem, wie heutige Autoren mit der Coronakrise umgehen bzw. inwieweit sie betroffen sind. Eine Stimme habe ich gerade gefunden. Der Konstanzer Autor Hermann Kinder zweifelt am Zusammenhalt der Gesellschaft. Der Artikel ist von Ende März, als noch Coronaparties gefeiert wurden. Und doch sieht Kinder auch in der Krise möglichen Stoff für Schriftsteller. #Unterkranken

 

https://www.suedkuri...t10399,10481114


Schwarzwaldkrimis Tod am schwarzen Fluss. Taschenbuch und E-Book:https://t1p.de/2mhn


Martinsmorde:- https://www.thalia.d...pe=suchhistorie Mörderische Förde ab 5.10. 20 https://www.thalia.d...D149527193.html Blog:http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#2
Wolf

Wolf
  • 946 Beiträge
  • Dabei seit 21.10.08

Ich weiß nicht, was Schriftsteller im Augenblick machen. Ich weiß nur, dass meine Schreiberfreunde und ich das machen, was sie immer schon gemacht haben. Schreiben.

 

Eine kurzzeitige Sinnkrisenblockade habe ich schon lange wieder abgelegt.

 

Liebe Grüße

Wolf



#3
Christa

Christa
  • 10.167 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Ich weiß nicht, was Schriftsteller im Augenblick machen. Ich weiß nur, dass meine Schreiberfreunde und ich das machen, was sie immer schon gemacht haben. Schreiben.

 

Eine kurzzeitige Sinnkrisenblockade habe ich schon lange wieder abgelegt.

 

Liebe Grüße

Wolf

 

"Sinnkrisenblockade" trifft es gut, aber nicht Krise, ob das Schreiben noch Sinn macht, sondern der Zweifel, ob und wie man in diesen Zeiten LeserInnen  finden kann. Ich war auch eine Zeitlang blockiert, habe dann mal "abgeschaltet", mir andere Sachen angeguckt und viele Bücher gelesen. Seitdem läuft es wieder mit dem Schreiben. Da sich Autoren beim Schreiben sowieso von anderen isolieren, ändert sich für sie nicht viel. Selbst in Qurantäne kann man noch schreiben. Dabei denke ich aber auch an die AutorInnen, die jetzt unter stark erschwerten Bedingungen arbeiten müssen. 


Schwarzwaldkrimis Tod am schwarzen Fluss. Taschenbuch und E-Book:https://t1p.de/2mhn


Martinsmorde:- https://www.thalia.d...pe=suchhistorie Mörderische Förde ab 5.10. 20 https://www.thalia.d...D149527193.html Blog:http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#4
KarinKoch

KarinKoch
  • 812 Beiträge
  • Dabei seit 07.10.17

Danke, Cornelia, war mir entgangen.


Bearbeitet von KarinKoch, 06.05.2020 - 19:25,

Wenn du weißt, was du tust

kannst du tun, was du willst. (Moshe Feldenkrais)
http://www.peter-ham...ils/karin_koch/


#5
Christa

Christa
  • 10.167 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Zu verlieren hat man allenfalls den Anschluss. Und auch nur dann, wenn man sich nicht lähmen lässt. Ich habe seit 2004 zehn Romane veröffentlicht. Historische Romane und Krimis. Für meinen jetzigen Ostseekrimi habe ich einen Abgabetermin. Eine Zeitlang konnte ich während der Krise nur ganz wenig schreiben. Aber jetzt purzeln die Einfälle und die neuen Kapitel nur wieder so. Das geht aber auch nur, weil ich quasi mit derselben "Unschuld" schreibe wie beim ersten Buch. Ich hatte immer das Bild von einem Autor vor mir, der in seinem Garten sitzt und schreibt. Da sitze ich jetzt manchmal selber wieder.

 

Ob ich nach drei Veröffentlichungen im Self Publishing das noch einmal probieren würde, weiß ich nicht. Aber man weiß auch nicht, ob und wie sich etwas im Leseverhalten verändert. Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass meine E-Books der ersten Stunden und auch die neuen Krimis wieder an Fahrt aufnehmen.


Bearbeitet von Christa, 06.05.2020 - 13:40,

Schwarzwaldkrimis Tod am schwarzen Fluss. Taschenbuch und E-Book:https://t1p.de/2mhn


Martinsmorde:- https://www.thalia.d...pe=suchhistorie Mörderische Förde ab 5.10. 20 https://www.thalia.d...D149527193.html Blog:http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#6
CorneliaL

CorneliaL
  • 3.598 Beiträge
  • Dabei seit 04.10.09

Ich möchte zu bedenken geben, dass ihr hier im öffentlichen Bereich diskutiert.  ;)

 

LG Cornelia



#7
Christa

Christa
  • 10.167 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Ich möchte zu bedenken geben, dass ihr hier im öffentlichen Bereich diskutiert.  ;)

 

LG Cornelia

 

Dein Einwand ist berechtigt, Cornelia. Eine kluge Freundin sagte mir mal, schreibe nichts in der Öffentlichkeit, was nicht morgen auch in der Zeitung stehen könnte. Das betraf meinen Blog. Dort habe ich immer über mein Dasein als Autorin geschrieben. Und es wird ja auch niemand angegriffen oder schlecht gemacht. Für die nichtöffentlichen Dinge gibt es ja immer noch den Mitgliederbereich. ;)


Schwarzwaldkrimis Tod am schwarzen Fluss. Taschenbuch und E-Book:https://t1p.de/2mhn


Martinsmorde:- https://www.thalia.d...pe=suchhistorie Mörderische Förde ab 5.10. 20 https://www.thalia.d...D149527193.html Blog:http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#8
AngelikaD

AngelikaD
  • 1.679 Beiträge
  • Dabei seit 21.04.09

Ich habe von einer Autorin auf Twitter gelesen, dass sie noch diesen  Monat ihren Roman "Lockdown Love" herausbringen wird (den Namen der Autorin habe ich vergessen).

Selfpublisher können auf die aktuellen Themen natürlich viel schneller reagieren als Verlage.



#9
CarinaR

CarinaR
  • 254 Beiträge
  • Dabei seit 20.01.20

Ich habe von einer Autorin auf Twitter gelesen, dass sie noch diesen  Monat ihren Roman "Lockdown Love" herausbringen wird (den Namen der Autorin habe ich vergessen).

Selfpublisher können auf die aktuellen Themen natürlich viel schneller reagieren als Verlage.

Es gibt auch bereits den SP-Titel "Herz in Quarantäne", also die ersten waren schon sehr fleißig ...


~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~


#10
KerstinH

KerstinH
  • 1.351 Beiträge
  • Dabei seit 08.04.19

 

Ich habe von einer Autorin auf Twitter gelesen, dass sie noch diesen  Monat ihren Roman "Lockdown Love" herausbringen wird (den Namen der Autorin habe ich vergessen).

Selfpublisher können auf die aktuellen Themen natürlich viel schneller reagieren als Verlage.

Es gibt auch bereits den SP-Titel "Herz in Quarantäne", also die ersten waren schon sehr fleißig ...

 

Ich muss sagen, das finde ich ziemlich kreativ. Hut ab.



#11
CarinaR

CarinaR
  • 254 Beiträge
  • Dabei seit 20.01.20

Die Verlage sind auch nicht untätig: https://www.amazon.de/dp/B087QF1RRW/


~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~


#12
KerstinH

KerstinH
  • 1.351 Beiträge
  • Dabei seit 08.04.19

Die Verlage sind auch nicht untätig: https://www.amazon.de/dp/B087QF1RRW/

 

Da fällt mir ein, ich muss noch die Teppichfransen kämmen. Ich schmeiß mich weg. Und revidiere alles, was ich anderswo über die Unmöglichkeit der literarischen Verarbeitung der Coronakrise zum jetzigen Zeitpunkt gesagt habe. Offensichtlich geht da doch eine Menge, wenn man schnell genug ist.


Bearbeitet von KerstinH, 14.05.2020 - 21:11,


#13
CorneliaL

CorneliaL
  • 3.598 Beiträge
  • Dabei seit 04.10.09

Hab grad auf MDR Kultur einen Beitrag über das Schaffen von Autoren in der Krise gehört. Heute Abend soll dort noch ausführlich darüber berichtet werden. Es scheinen wohl viele sehr bekannte Autoren von ihren Verlagen aufgefordert worden zu sein, Tagebücher, Essays und Ähnliches zu verfassen. Manche posten jeden Tag auf irgendwelchen Verlags- oder eigenen Kanälen einen Text, der dann sicher zu einem Buch zusammengefasst wird bzw. schon wurde. Auch viele Tageszeitungen machen da mit mit diesen täglichen Schnipseln. Also mein Eindruck: Wir werden überrannt werden mit diesen Texten. Und ehrlich gesagt, verspüre ich keine Lust, sie zu lesen. Es ist einfach alles noch zu präsent, zu nah.

 

LG Cornelia



#14
AndreasE

AndreasE
  • 2.458 Beiträge
  • Dabei seit 01.04.07

Mir geht das inzwischen ein bisschen auf den Keks (obwohl ich selber schon auf ein paar solcher Anfragen geantwortet habe – oder vielleicht deswegen): Warum interessiert es ausgerechnet, wie Schriftsteller mit "der Krise" zurechtkommen? Zumindest, was die Quarantäne anbelangt, ist doch kaum keine andere Gruppe so gut dafür trainiert wie diese. Rasend viel interessanter wäre doch, zu erfahren, wie Eltern mit kleinen Kindern, wie Gastwirte, Fernfahrer (fahren die eigentlich trotz Corona? oder gibt's da auch welche, die gegroundet sind? nicht mal das weiß man), Friseure, Straßenjongleure, Leistungssportler oder meinetwegen Buchhändler damit zurechtkommen.



#15
KerstinH

KerstinH
  • 1.351 Beiträge
  • Dabei seit 08.04.19

Ich glaube, im Moment geht wirklich am besten Romance - im Sinne der durch die Quarantäne getrennten Königskinder - oder Humor - wie diese Online-Omi, die jetzt eben mit ihren Freundinnen "skeipt". Müssen Vampire jetzt eigentlich auch Abstand halten und ne Maske tragen? Für Dark Gothic, Urban Fantasy oder Mystery schlag ich mal den Titel Vampire Vaccination vor.

 

Alles andere kriegt man doch durch die ständigen Reportagen im Fernsehen mit. Klar fahren die Fernfahrer, die Supermärkte sind schließlich voll, sogar Klopapier gibts wieder. Dürfen halt nur nicht mit ihren Kumpels in ner Raststätte sitzen, jedenfalls nicht zusammen. Eltern mit kleinen Kindern werden auch pausenlos interviewt (haben nur leider keine Lobby), Friseure haben derzeit gut zu tun und Buchhändler hoffen, dass die Leute trotz Maske ein bisschen länger in den Läden verweilen. Alles zu nahe an der Realität.


Bearbeitet von KerstinH, 15.05.2020 - 10:09,


#16
Christa

Christa
  • 10.167 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Die Berichte über Fernfahrer, die nirgends auf Toilette konnten, weil die Raststätten geschlossen hatten, über genervte Eltern im Homeoffice und -Schooling, über Gastwirte und Reisebüros in der Krise sowie frohlockende Friseure habe ich genügend gesehen.

Ich würde darüber auch nach einem halben Jahr oder später nicht mehr lesen wollen. Dagegen fand ich die Interviews und Statements wie das von Juli Zeh hochinteressant! 

 

Mit Maske und Abstandseinhaltung kann man sich schlecht auf das konzentrieren, was man kaufen will. Soweit ich weiß, darf man sich in Buchhandlungen nicht so lange aufhalten wie früher. Man sollte also vorher schon wissen, was man haben will. Die Romane, Sach-und Kinderbücher, die bis jetzt zur Krise erschienen sind, halten sich eigentlich in Grenzen. Die Online-Omi von Renate Bergmann war ja lange vorher schon ein Renner und Super-Bestseller-ich habe die Bücher oft in den Buchhandlungen gesehen. Zum Beispiel das erste:

https://www.amazon.d...tal-text&sr=1-7


Schwarzwaldkrimis Tod am schwarzen Fluss. Taschenbuch und E-Book:https://t1p.de/2mhn


Martinsmorde:- https://www.thalia.d...pe=suchhistorie Mörderische Förde ab 5.10. 20 https://www.thalia.d...D149527193.html Blog:http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#17
JulianeB

JulianeB
  • 967 Beiträge
  • Dabei seit 26.06.12

Ich bin so kreativ wie schon lange nicht mehr und arbeite viel seit Ende März.

Als Kinder - und Jugendbuchautor machen Lesungshonorare, Workshops, etc. einen großen Anteil meines Lebensunterhalts aus. Nun entwerfe ich für  meine Lesungen auch eigenständige Online-Lesungs-Formate (auch in Bezug auf die Art des Angebots und ihren möglichen Einsatz; live oder auch als Konserve). Ich bin der Meinung, dass nur Buch aufschlagen und lesen vor Kamera zu wenig ist. Man muss schon das Medium Video mit einbeziehen und sich eben auch als Autor neue Kentnisse aneignen.  Einen eigenen YouTubeKanal habe ich auch erstellt, heute neues Equipment bestellt, damit die Videos professioneller werden  und ich bin viel im Gespräch mit Förder-Stellen, wie "Bayern liest" oder auch den Boedeckerkreisen. Alle sind jetzt am Schauen, wie es weiter gehen kann in der Leseförderung und steigen um.

Ausserdem schreibe ich  an einem Jugendroman und erarbeite auch neue Projekte. In Bezug auf meine Projekte bin ich durch Corona noch fester davon überzeugt, dass ich nur das schreibe, was ich auch schreiben mag. Keine Kompromisse. Das Leben ist zu kurz, um Projekte zu schreiben, die man nicht aus vollem Herzen machen will.

Naja, und da auch noch Geld verdient werden muss, erledige ich Auftragsarbeiten anderer Art und bin sehr froh, dass ich da einen sehr guten Auftraggeber habe

So sieht das bei mir aus.

Ausserdem könnte ich einen Blog schreiben über "transatlantische Beziehung in Zeiten von Corona". Wie es so ist, wenn du nicht weißt, wann du deinen Lebensgefährten wieder mal nicht nur durch einen Bildschirm hindurch siehst und die echte Stimme hörst - ganz undigital - und wie erfinderisch man wird in Bezug auf die gemeinsame Online-Zeit.

 

Brutal spannend finde ich, was so eine Situation wie diese uns lehrt und ich finde, Corona ist eine unglaublich mächtige Lehrmeisterin in Sachen "Zukunft ist Illusion und Leben - worum geht es überhaupt?"

 

@Andreas 

Ja, das stimmt, Für mich ist Quarantäne so gar kein Problem, wei wahrscheinlich für viele Schriftsteller. Für mich ist sie sogar auch erleichternd, weil ich jetzt keine Entschuldigung mehr brauche, wenn ich mich hinter meinem Schreibtisch vergrabe und nur ganz wenige Leute treffe.  Insbesondere brauche ich diese Eremiten-Phasen, wenn ich mitten in einem Projekt stecke.

Ich sehe aber auch, dass viele Menschen wirklich leiden unter dieser sozialen Zwangspause und auch nicht für jeden Homeoffice gut ist. Mein Sohn hat nach 8 Wochen Homeoffice gebeten, ob er an manchen Tagen auch wieder in die Firma darf, was ich sehr gut verstehe. Er lernt in der IT und sitzt die ganze Zeit nur vor dem Rechner. Dafür sind die Büromöbel daheim gar nicht ausgerichtet und nach paar Stunden tut der Hintern weh.

Ich unterhalte mich mit Verkäufern im Supermarkt und ich kann kaum glauben, wie die es schaffen, unter den Bedingungen (schwitzend unter der Maske in diesen winzigen Stadtsupermärkten bei mir im Viertel, die natürlich auch sofort heiß werden, sobald es über 20 Grad hat...) zu arbeiten.

 

Auch finde ich es sehr spannend, wie schnell plötzlich alles sich drehen kann - jetzt wäre vielleicht einer, der in New York wohnt, auf einml lieber in einem Kaff wie Honesdale zuhause und umgekehrt ist der endlich mal froh, dass er nicht in der Metropole lebt.

Ausserdem ist es  interessant zu erleben, wie Medien unsere Wahrnehmung bestimmen und wir dann meinen, wir wüssten, wie es wo anders gerade ist, nur weil wir schon sooo viele News darüber gesehen haben. Da sieht man Bilder aus New York mit dieser Zelt-Krankenhausstadt und denkt, Himmel, das ist der blanke Horror. Dann redet man in der Zoom-Meditations-Klasse plötzlich mit einem, der genau in dem KKH arbeitet. In der IT und der das natürlich auch als sehr einschneidend erlebt hat und immer noch erlebt, aber es längst nicht so beschreibt, dass es wie Horror klingt. Sondern wie eine extreme Situation, der Menschen sich stellen und sie auch stemmen...


"Man kann auf seinem Standpunkt stehen, aber man sollte nicht darauf sitzen."

Erich Kästner Vorträge und Lesungen einstudieren  und  Autorenseite Juliane Breinl

Mein YouTube Kanal


#18
Ramona

Ramona
  • 4.067 Beiträge
  • Dabei seit 17.03.11

"Starkes Novitätenwachstum im April:

Die Möglichkeit einer flexiblen Veröffentlichung im Self-Publishing als Print-on-Demand-Titel und E-Book nutzen in Zeiten von Social Distancing aktuell zahlreiche Autoren. Während Verlagsprogramme vielfach verschoben worden seien, wie BoD unterstreicht, sei die Anzahl der Neuveröffentlichungen bei BoD im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 40 Prozent gestiegen. Insgesamt seien über 1.000 neue Print-Titel erschienen."

 

https://bit.ly/3cFyQIZ


Inspiration exists, but it has to find us working! (Pablo Picasso)




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