Inhalte aufrufen

Profilbild

VG Wort Ausschüttung für 2019


  • Zum Antworten bitte anmelden
47 Antworten zu diesem Thema

#21
BeateB

BeateB
  • 334 Beiträge
  • Dabei seit 11.05.17

 

Der Ausschüttungsbrief ist zwar noch nicht online, aber die Ausschüttungssumme ist schon auf meinem Konto. So herum hatte ich das zwar noch nie, aber trotzdem schön :)

 

LG Luise

Bei mir auch. Aber enttäuschend wenig.  :(

 

LG Cornelia

 

Bei mir genauso. Heute sind auch die Briefe abrufbar - mit einer, denke ich, neuen Aufschlüsselung, aus der ich nicht so recht schlau werde. Anscheinend wird aber auf bestimmte Positionen keine Mehrwertsteuer mehr bezahlt.


www.beatebaum.de                      Aktuell: Dresden rechts außen - Ein Kirsten-Bertram-Krimi https://www.bod.de/b...text=Beate Baum

 


#22
Christa

Christa
  • 10.066 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Was ich aus dem Ausschüttungsbrief herasugelesen habe: Die Inkassorechnung von VG Wort wurde inklusive der Umsatzsteuer

vom Ausschüttungsbetrag abgezogen. Auf der anderen Seite wären die Beträge seit dem Urteil von 2017 nicht mehr umsatzsteuerpflichtig. Das ist es, was ich nicht verstehe.


Schwarzwaldkrimis Tod am schwarzen Fluss. Taschenbuch und E-Book:https://t1p.de/2mhn


Martinsmorde:- https://www.thalia.d...pe=suchhistorie Mörderische Förde ab 5.10. 20 https://www.thalia.d...D149527193.html Blog:http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#23
AndreasG

AndreasG
  • 1.680 Beiträge
  • Dabei seit 16.09.07

Habe auch eben meinen Ausschüttungsbrief abgerufen und sehe, dass man neuerdings anscheinend eine Gebühr für die Verwaltungskosten bezahlen muss. Diese wurden bereits von der überwiesenen Summe abgezogen.

Da ich gerade an meiner Steuererklärung sitze: Kann man diese Gebühr als Betriebskosten absetzen?

 

Selbstverständlich (aber natürlich erst im Steuerjahr 2020). Und die Umsatzsteuer wird, sofern du auch bei deinen Honoraren umsatzsteuerpflichtig bist, voll erstattet.


"Stirb leise, mein Engel", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Hörst du den Tod?", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Denn morgen sind wir tot", Jugendbuch, Oetinger Verlag 2015, "Bad Boys & Little Bitches", Jugendbuch Oetinger Verlag 2017 und 2018; "Wir sind die Wahrheit", Jugendbuch Dressler Verlag 2020

"Die im Dunkeln sieht man nicht", Roman, FISCHER Scherz 2019


#24
DJPusch

DJPusch
  • 32 Beiträge
  • Dabei seit 21.02.17

 

Habe auch eben meinen Ausschüttungsbrief abgerufen und sehe, dass man neuerdings anscheinend eine Gebühr für die Verwaltungskosten bezahlen muss. Diese wurden bereits von der überwiesenen Summe abgezogen.

Da ich gerade an meiner Steuererklärung sitze: Kann man diese Gebühr als Betriebskosten absetzen?

 

Selbstverständlich (aber natürlich erst im Steuerjahr 2020). Und die Umsatzsteuer wird, sofern du auch bei deinen Honoraren umsatzsteuerpflichtig bist, voll erstattet.

 

Vielen Dank, gut zu wissen!
 



#25
Luise

Luise
  • 2.207 Beiträge
  • Dabei seit 09.11.05

Hier gibt es eine Erläuterung der VG Wort dazu:

https://www.vgwort.d...msatzsteuer.pdf



#26
MelanieM

MelanieM
  • 14.236 Beiträge
  • Dabei seit 09.01.07

Bei mir ist die Umsatzsteuer diesmal nicht aufgeführt - ist das bei euch auch so? 



#27
Luise

Luise
  • 2.207 Beiträge
  • Dabei seit 09.11.05

In dem Merkblatt steht dazu:

der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in seiner Entscheidung vom 18.01.2017, C-37/16 (SAWP) entschieden, dass in Polen bestimmte Ausschüttungen von Verwertungsgesellschaften an Urheber nicht der Umsatzsteuer unterliegen. Aufgrund möglicher Folgewirkungen dieser Entscheidung auf die Rechtslage in Deutschland hat auch der deutsche Gesetzgeber auf diese Entscheidung reagiert und das Umsatzsteuergesetz mit Wirkung zum 01.01.2019 angepasst. Demnach unterliegen die gesetzlichen Vergütungsansprüchenach §§ 27, 54,54a und 54c UrhG auf urheberrechtlich geschützte Werke nicht der Umsatzsteuer, weil die Inhaber dieser Rechte insoweit keine Dienstleistung i.S.d. Umsatzsteuerrechts erbringen.

 

Ausschüttungen, die auf den gesetzlichen Vergütungsansprüchen nach §§ 27, 54, 54a und 54c UrhG beruhen, sind bei der VG WORT u.a. den folgenden Sparten zugeordnet: Bibliothekstantiemen öffentliche Bibliotheken (Belletristik, Sachliteratur, Kinder-und Jugendliteratur), METIS, wissen-schaftliche Fachzeitschriften, wissenschaftliche Fachbücher, Presse Repro, Tonträger.


Bearbeitet von Luise, 29.06.2020 - 15:16,


#28
MelanieM

MelanieM
  • 14.236 Beiträge
  • Dabei seit 09.01.07

Vielen Dank für die Info.



#29
BeateB

BeateB
  • 334 Beiträge
  • Dabei seit 11.05.17

 

Habe auch eben meinen Ausschüttungsbrief abgerufen und sehe, dass man neuerdings anscheinend eine Gebühr für die Verwaltungskosten bezahlen muss. Diese wurden bereits von der überwiesenen Summe abgezogen.

Da ich gerade an meiner Steuererklärung sitze: Kann man diese Gebühr als Betriebskosten absetzen?

 

Selbstverständlich (aber natürlich erst im Steuerjahr 2020). Und die Umsatzsteuer wird, sofern du auch bei deinen Honoraren umsatzsteuerpflichtig bist, voll erstattet.

 

Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch - auch nach Lektüre des pdfs, das Luise eingestellt hat: Ich muss jetzt also der VG Wort eine Rechnung über die Mehrwertsteuer ausstellen und dann wird sie wieder gezahlt?

Viele Grüße, Beate (auf dem Sprung zu einem Termin)


www.beatebaum.de                      Aktuell: Dresden rechts außen - Ein Kirsten-Bertram-Krimi https://www.bod.de/b...text=Beate Baum

 


#30
MelanieM

MelanieM
  • 14.236 Beiträge
  • Dabei seit 09.01.07

 

 

Habe auch eben meinen Ausschüttungsbrief abgerufen und sehe, dass man neuerdings anscheinend eine Gebühr für die Verwaltungskosten bezahlen muss. Diese wurden bereits von der überwiesenen Summe abgezogen.

Da ich gerade an meiner Steuererklärung sitze: Kann man diese Gebühr als Betriebskosten absetzen?

 

Selbstverständlich (aber natürlich erst im Steuerjahr 2020). Und die Umsatzsteuer wird, sofern du auch bei deinen Honoraren umsatzsteuerpflichtig bist, voll erstattet.

 

Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch - auch nach Lektüre des pdfs, das Luise eingestellt hat: Ich muss jetzt also der VG Wort eine Rechnung über die Mehrwertsteuer ausstellen und dann wird sie wieder gezahlt?

Viele Grüße, Beate (auf dem Sprung zu einem Termin)

 

 

Nein, du musst gar nichts machen. Du nimmst das Geld. Und bei der Steuererklärung musst du für die Summe keine Umsatzsteuer abführen. Aber die Umsatzsteuer auf die Verwaltungsgebühr, die sie dir abgezogen haben, die kannst du unter Betriebskosten in der Einnahme-Überschuss-Rechnung angeben.



#31
Kristina

Kristina
  • 194 Beiträge
  • Dabei seit 13.01.16

Da ich zum ersten Mal diese umsatzsteuerfreie Ausschüttung der VG habe, weiß ich gerade nicht, wo genau das auf der Umsatzsteuervoranmeldung hingehört.

Ich vermute mal: ins Feld 40 unter "Nicht steuerbare sonstige Leistungen" ? Oder weiß jemand was Genaueres?



#32
BeateB

BeateB
  • 334 Beiträge
  • Dabei seit 11.05.17

 

 

 

Habe auch eben meinen Ausschüttungsbrief abgerufen und sehe, dass man neuerdings anscheinend eine Gebühr für die Verwaltungskosten bezahlen muss. Diese wurden bereits von der überwiesenen Summe abgezogen.

Da ich gerade an meiner Steuererklärung sitze: Kann man diese Gebühr als Betriebskosten absetzen?

 

Selbstverständlich (aber natürlich erst im Steuerjahr 2020). Und die Umsatzsteuer wird, sofern du auch bei deinen Honoraren umsatzsteuerpflichtig bist, voll erstattet.

 

Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch - auch nach Lektüre des pdfs, das Luise eingestellt hat: Ich muss jetzt also der VG Wort eine Rechnung über die Mehrwertsteuer ausstellen und dann wird sie wieder gezahlt?

Viele Grüße, Beate (auf dem Sprung zu einem Termin)

 

 

Nein, du musst gar nichts machen. Du nimmst das Geld. Und bei der Steuererklärung musst du für die Summe keine Umsatzsteuer abführen. Aber die Umsatzsteuer auf die Verwaltungsgebühr, die sie dir abgezogen haben, die kannst du unter Betriebskosten in der Einnahme-Überschuss-Rechnung angeben.

 

Danke. Aber warum nur die Umsatzsteuer - logisch wäre doch die gesamte Verwaltungsgebühr, das ist doch eine klassische Betriebsausgabe.


www.beatebaum.de                      Aktuell: Dresden rechts außen - Ein Kirsten-Bertram-Krimi https://www.bod.de/b...text=Beate Baum

 


#33
AndreasG

AndreasG
  • 1.680 Beiträge
  • Dabei seit 16.09.07

 

 

 

 

Habe auch eben meinen Ausschüttungsbrief abgerufen und sehe, dass man neuerdings anscheinend eine Gebühr für die Verwaltungskosten bezahlen muss. Diese wurden bereits von der überwiesenen Summe abgezogen.

Da ich gerade an meiner Steuererklärung sitze: Kann man diese Gebühr als Betriebskosten absetzen?

 

Selbstverständlich (aber natürlich erst im Steuerjahr 2020). Und die Umsatzsteuer wird, sofern du auch bei deinen Honoraren umsatzsteuerpflichtig bist, voll erstattet.

 

Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch - auch nach Lektüre des pdfs, das Luise eingestellt hat: Ich muss jetzt also der VG Wort eine Rechnung über die Mehrwertsteuer ausstellen und dann wird sie wieder gezahlt?

Viele Grüße, Beate (auf dem Sprung zu einem Termin)

 

 

Nein, du musst gar nichts machen. Du nimmst das Geld. Und bei der Steuererklärung musst du für die Summe keine Umsatzsteuer abführen. Aber die Umsatzsteuer auf die Verwaltungsgebühr, die sie dir abgezogen haben, die kannst du unter Betriebskosten in der Einnahme-Überschuss-Rechnung angeben.

 

Danke. Aber warum nur die Umsatzsteuer - logisch wäre doch die gesamte Verwaltungsgebühr, das ist doch eine klassische Betriebsausgabe.

 

 

Völlig richtig.

 

Die Kosten für die VG-Wort sind ja auch als Rechnung ausgewiesen, und genauso sind sie bei der Steuererklärung zu behandeln. Wie jede andere Rechnung für Betriebsausgaben.


"Stirb leise, mein Engel", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Hörst du den Tod?", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Denn morgen sind wir tot", Jugendbuch, Oetinger Verlag 2015, "Bad Boys & Little Bitches", Jugendbuch Oetinger Verlag 2017 und 2018; "Wir sind die Wahrheit", Jugendbuch Dressler Verlag 2020

"Die im Dunkeln sieht man nicht", Roman, FISCHER Scherz 2019


#34
BeateB

BeateB
  • 334 Beiträge
  • Dabei seit 11.05.17

Prima, dank dir AndreasG! Nur nochmal, damit es wirklich klar ist: "Und die Umsatzsteuer wird, sofern du auch bei deinen Honoraren umsatzsteuerpflichtig bist, voll erstattet." D.h. also, ich stelle der VG Wort eine Rechnung? Warum dann die ganze Änderung - ich dachte, es geht darum, dass diese Beträge eben nicht der Mehrwertsteuerpflicht unterliegen? Und nun doch, aber nur auf Extra-Rechnung hin, nicht wie früher auf die Aussage, dass frau mehrwertsteuerpflichtig ist? Das ist wirklich sehr verwirrend...


www.beatebaum.de                      Aktuell: Dresden rechts außen - Ein Kirsten-Bertram-Krimi https://www.bod.de/b...text=Beate Baum

 


#35
AndreasG

AndreasG
  • 1.680 Beiträge
  • Dabei seit 16.09.07

Prima, dank dir AndreasG! Nur nochmal, damit es wirklich klar ist: "Und die Umsatzsteuer wird, sofern du auch bei deinen Honoraren umsatzsteuerpflichtig bist, voll erstattet." D.h. also, ich stelle der VG Wort eine Rechnung? Warum dann die ganze Änderung - ich dachte, es geht darum, dass diese Beträge eben nicht der Mehrwertsteuerpflicht unterliegen? Und nun doch, aber nur auf Extra-Rechnung hin, nicht wie früher auf die Aussage, dass frau mehrwertsteuerpflichtig ist? Das ist wirklich sehr verwirrend...

 

Nein, Beate, es ist gar nicht so kompliziert wie es scheint. (Vorausgesetzt ich habe dein Problem richtig verstanden.) Du musst niemandem eine Rechnung stellen.

 

Es gibt ja diese zwei Fälle:

 

1. Du bist mehrwertsteuerpflichtig, d. h. du schlägst auf alle deine Honorare die reduzierte Mehrwertsteuer auf (7% bzw. für die nächsten 6 Monate 5%)

Die eingenommene Mehrwertsteuer kriegt das Finanzamt. Dafür kriegst du vom Finanzamt bei allen Betriebsausgaben, die du hattest, die Mehrwertsteuer zurück (bzw. das wird gegeneinander verrechnet). Das passiert im Rahmen der Umsatzsteuererklärung.

 

2. Du bist nicht mehrwertsteuerpflichtig, d. h. du schlägst keine Mehrwertsteuer auf deine Honorare auf.

Dann gehen deine Bruttoausgaben (also alles einschließlich Mehrwertsteuer) in deine Gewinnrechnung als Ausgaben ein.

 

Die eigentliche Änderung ist in diesem Jahr, dass die VG Wort keine Mehrwertsteuer mehr auszahlen muss. Das hat für uns Empfänger aber weder Vorteile noch Nachteile, weil die Mehrwertsteuer ja eh ans Finanzamt geht und nicht in unserer Kasse bleibt. Was ich oben mit Erstattung meinte, bezog sich auf die Gegenrechnung durch das Finanzamt. Die VG Wort hat damit nichts zu tun.

 

Konkret musst du, wie Melanie schon geschrieben hat, jetzt gar nichts machen.


"Stirb leise, mein Engel", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Hörst du den Tod?", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Denn morgen sind wir tot", Jugendbuch, Oetinger Verlag 2015, "Bad Boys & Little Bitches", Jugendbuch Oetinger Verlag 2017 und 2018; "Wir sind die Wahrheit", Jugendbuch Dressler Verlag 2020

"Die im Dunkeln sieht man nicht", Roman, FISCHER Scherz 2019


#36
Luise

Luise
  • 2.207 Beiträge
  • Dabei seit 09.11.05

Ich verstehe das auch noch nicht so ganz.

Ziehe ich in meiner Umsatzsteuervoranmeldung den Betrag der Umsatzsteuer auf die Inkassoleistung als Vorsteuerabzug ab?

 

Und auf meiner Abrechnung steht: "Diese Rechnung ist von Ihnen nicht zu bezahlen. Das Nettoentgelt der Inkassoleistung ist in der gleichzeitig erteilten Gutschrift bereits berücksichtigt. Die Umsatzsteuer von 19% wurde vom Auszahlungsbetrag der Gutschrift abgezogen."

Das heißt doch, dass die Gutschrift ohne Inkassoleistung höher gewesen wäre. Also müsste ich doch eigentlich bei meinen Betriebseinnahmen den Bruttobetrag (Gutschriftsbetrag plus Inkassoleistung plus USt.) angeben. Und als Betriebsausgabe die Inkassoleistung plus USt. Also ähnlich wie bei Agenturabrechnungen. Oder denke ich da falsch?



#37
BeateB

BeateB
  • 334 Beiträge
  • Dabei seit 11.05.17

 

Prima, dank dir AndreasG! Nur nochmal, damit es wirklich klar ist: "Und die Umsatzsteuer wird, sofern du auch bei deinen Honoraren umsatzsteuerpflichtig bist, voll erstattet." D.h. also, ich stelle der VG Wort eine Rechnung? Warum dann die ganze Änderung - ich dachte, es geht darum, dass diese Beträge eben nicht der Mehrwertsteuerpflicht unterliegen? Und nun doch, aber nur auf Extra-Rechnung hin, nicht wie früher auf die Aussage, dass frau mehrwertsteuerpflichtig ist? Das ist wirklich sehr verwirrend...

 

Nein, Beate, es ist gar nicht so kompliziert wie es scheint. (Vorausgesetzt ich habe dein Problem richtig verstanden.) Du musst niemandem eine Rechnung stellen.

 

Es gibt ja diese zwei Fälle:

 

1. Du bist mehrwertsteuerpflichtig, d. h. du schlägst auf alle deine Honorare die reduzierte Mehrwertsteuer auf (7% bzw. für die nächsten 6 Monate 5%)

Die eingenommene Mehrwertsteuer kriegt das Finanzamt. Dafür kriegst du vom Finanzamt bei allen Betriebsausgaben, die du hattest, die Mehrwertsteuer zurück (bzw. das wird gegeneinander verrechnet). Das passiert im Rahmen der Umsatzsteuererklärung.

 

2. Du bist nicht mehrwertsteuerpflichtig, d. h. du schlägst keine Mehrwertsteuer auf deine Honorare auf.

Dann gehen deine Bruttoausgaben (also alles einschließlich Mehrwertsteuer) in deine Gewinnrechnung als Ausgaben ein.

 

Die eigentliche Änderung ist in diesem Jahr, dass die VG Wort keine Mehrwertsteuer mehr auszahlen muss. Das hat für uns Empfänger aber weder Vorteile noch Nachteile, weil die Mehrwertsteuer ja eh ans Finanzamt geht und nicht in unserer Kasse bleibt. Was ich oben mit Erstattung meinte, bezog sich auf die Gegenrechnung durch das Finanzamt. Die VG Wort hat damit nichts zu tun.

 

Konkret musst du, wie Melanie schon geschrieben hat, jetzt gar nichts machen.

 

Jetzt habe ich's! Problem mit den Begrifflichkeiten... Danke!


www.beatebaum.de                      Aktuell: Dresden rechts außen - Ein Kirsten-Bertram-Krimi https://www.bod.de/b...text=Beate Baum

 


#38
AndreasG

AndreasG
  • 1.680 Beiträge
  • Dabei seit 16.09.07

Ich verstehe das auch noch nicht so ganz.

Ziehe ich in meiner Umsatzsteuervoranmeldung den Betrag der Umsatzsteuer auf die Inkassoleistung als Vorsteuerabzug ab?

 

Und auf meiner Abrechnung steht: "Diese Rechnung ist von Ihnen nicht zu bezahlen. Das Nettoentgelt der Inkassoleistung ist in der gleichzeitig erteilten Gutschrift bereits berücksichtigt. Die Umsatzsteuer von 19% wurde vom Auszahlungsbetrag der Gutschrift abgezogen."

Das heißt doch, dass die Gutschrift ohne Inkassoleistung höher gewesen wäre. Also müsste ich doch eigentlich bei meinen Betriebseinnahmen den Bruttobetrag (Gutschriftsbetrag plus Inkassoleistung plus USt.) angeben. Und als Betriebsausgabe die Inkassoleistung plus USt. Also ähnlich wie bei Agenturabrechnungen. Oder denke ich da falsch?

 

So verstehe ich es letztlich auch. Die Gutschrift wäre um den Betrag höher gewesen, den sie für das Inkasso verlangen.

 

Trotzdem muss man es nicht komplizierter machen, als es ist.

Der ausgezahlte Betrag sind Betriebseinnahmen.

Der auf der VG-Wort-Rechnung ausgewiesene Inkasso-Betrag kommt in die Betriebsausgaben.

Die Mehrwertsteuer wird über die Umsatzsteuererklärung verrechnet.

Das heißt: Bei der Umsatzsteuervoranmeldung gehst du mit dieser Rechnung genauso um wie mit jeder anderen auch. Entscheidend ist, was auf der Gutschrift bzw. Rechnung steht. Würde ich sagen.


"Stirb leise, mein Engel", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Hörst du den Tod?", Jugendthriller, Oetinger Verlag 2014, "Denn morgen sind wir tot", Jugendbuch, Oetinger Verlag 2015, "Bad Boys & Little Bitches", Jugendbuch Oetinger Verlag 2017 und 2018; "Wir sind die Wahrheit", Jugendbuch Dressler Verlag 2020

"Die im Dunkeln sieht man nicht", Roman, FISCHER Scherz 2019


#39
Luise

Luise
  • 2.207 Beiträge
  • Dabei seit 09.11.05
Hm, aber wenn man den ausgezahlten Betrag als Betriebseinnahme ansetzt und die Inkassoleistung plus Umsatzsteuer als Betriebsausgabe, obwohl die Inkassoleistung bereits vom Gutschriftsbetrag abgezogen wurde, dann setzt man sie damit ja eigentlich doppelt ab.
Einmal, weil die Betriebseinnahme bereits um dem Betrag der Inkassoleistung verringert ist.
Und ein zweites Mal, weil man die Betriebsausgaben um den Betrag der Inkassoleistung erhöht.
Ich finde die Aufstellung der VG Wort wirklich verwirrend.

Bearbeitet von Luise, 30.06.2020 - 17:41,


#40
PeterW

PeterW
  • 762 Beiträge
  • Dabei seit 08.01.08
Korrekt ist die Rechnung so nicht, aber absetzen kann man den schon abgezogenen Inkassobetrag nicht noch einmal, allerdings wurde die USt. von 19% ja auch abgezogen - vom Nettobetrag. Das müsste man also entwirren. Ich finde das ein bisschen stümperhaft.