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4 Sterne sind nicht gut genug

4 Sterne Sterne verkaufen Selfpublisher

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22 Antworten zu diesem Thema

#1
Olivia Kleinknecht

Olivia Kleinknecht
  • 414 Beiträge
  • Dabei seit 31.10.15

Habe immer mehr den durch Beobachtungen gestützten Eindruck, daß sich Selfpublisher-Bücher unter 4 1/2 Sternen nicht gut verkaufen.

4 Sterne sind zu wenig.

Ein Verlagsbuch kann sich sogar 3 Sterne leisten, viele Spiegelbestseller haben gerade mal 4 Sterne und haben sich exzellent verkauft.

Dem Selfpublisher verzeiht man aber "nur 4 Sterne" kaum.

 



#2
Christa

Christa
  • 10.050 Beiträge
  • Dabei seit 18.11.05

Habe immer mehr den durch Beobachtungen gestützten Eindruck, daß sich Selfpublisher-Bücher unter 4 1/2 Sternen nicht gut verkaufen.

4 Sterne sind zu wenig.

Ein Verlagsbuch kann sich sogar 3 Sterne leisten, viele Spiegelbestseller haben gerade mal 4 Sterne und haben sich exzellent verkauft.

Dem Selfpublisher verzeiht man aber "nur 4 Sterne" kaum.

 

Das kann sein, aber für mich ist das kein Gütesiegel. Kürzlich habe ich mir einen Roman runtergeladen, dessen Thema mich interessierte. Er hatte 183 fast nur 5-Sterne-Rezensionen. War aber so schlecht geschrieben, dass ich ihn an Amazon zurückgegeben habe. 8-)


Schwarzwaldkrimis Tod am schwarzen Fluss. Taschenbuch und E-Book:https://t1p.de/2mhn


Martinsmorde:- https://www.thalia.d...pe=suchhistorie Mörderische Förde ab 5.10. 20 https://www.thalia.d...D149527193.html Blog:http://schreibteufel...a.blogspot.com/


#3
Tereza

Tereza
  • 2.841 Beiträge
  • Dabei seit 06.03.06

Ich habe gerade nachgeschaut. Andreas Otter, der sehr erfolgreich ist, hat bei einigen Büchern "nur" Sterneschnitt vier. Iris Krumbiegel hat auch ein paar Bücher mit nicht so gutem Schnitt. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass Leser derart zwischen Verlagsbüchern und SP-Büchern unterscheiden. Darüber, wie sehr Rezensionen die Verkäufe beeinflussen, wurde ja schon viel diskutiert. Fakt ist, dass es etliche wenig erfolgreiche Bücher mit vielen guten Rezensionen gibt. Und dass manche Erfolgsautoren auch etliche Verrisse bekommen.


Bearbeitet von Tereza, 16.09.2020 - 18:21,


#4
Olivia Kleinknecht

Olivia Kleinknecht
  • 414 Beiträge
  • Dabei seit 31.10.15

 

Habe immer mehr den durch Beobachtungen gestützten Eindruck, daß sich Selfpublisher-Bücher unter 4 1/2 Sternen nicht gut verkaufen.

4 Sterne sind zu wenig.

Ein Verlagsbuch kann sich sogar 3 Sterne leisten, viele Spiegelbestseller haben gerade mal 4 Sterne und haben sich exzellent verkauft.

Dem Selfpublisher verzeiht man aber "nur 4 Sterne" kaum.

 

Das kann sein, aber für mich ist das kein Gütesiegel. Kürzlich habe ich mir einen Roman runtergeladen, dessen Thema mich interessierte. Er hatte 183 fast nur 5-Sterne-Rezensionen. War aber so schlecht geschrieben, dass ich ihn an Amazon zurückgegeben habe. 8-)

 

Ja, ein Gütesiegel ist es absolut nicht. Würde man Proust als SP herausgeben, müsste man mit wütenden Einstern-Bewertungen rechnen, nicht nur wegen der Schachtelsätze, die sich oft über eine ganze Seite ziehen, auch wegen des fehlenden Plots...



#5
Olivia Kleinknecht

Olivia Kleinknecht
  • 414 Beiträge
  • Dabei seit 31.10.15

Ich habe gerade nachgeschaut. Andreas Otter, der sehr erfolgreich ist, hat bei einigen Büchern "nur" Sterneschnitt vier. Iris Krumbiegel hat auch ein paar Bücher mit nicht so gutem Schnitt. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass Leser derart zwischen Verlagsbüchern und SP-Büchern unterscheiden. Darüber, wie sehr Reezensionen die Verkäufe beeinflussen, wurde ja schon viel diskutiert. Fakt ist, dass es etliche wenig erfolgreiche Bücher mit vielen guten Rezensionen gibt. Und dass manche Erfolgsautoren auch etliche Verrisse bekommen.

Du hast wohl recht. Man möchte gerne Muster ableiten, vieles ist aber einfach unberechenbar.



#6
Olga

Olga
  • 3.209 Beiträge
  • Dabei seit 01.05.06

Mittlerweile glaube ich, dass wir den einzelnen Rezensionen und dem Sternendurchschnitt in Sachen Bücherverkauf zu viel Gewicht bemessen. Damit sich jemand die Sterne bei Amazon anguckt, muss derjenige überhaupt was vom Buch gehört haben. Und wer das Buch wirklich lesen will, kauft es sich, egal, wie viele Sterne es sind. Über das Buch muss gesprochen werden. Merke ich gerade bei dem Roman "V ist for Virgin". Ist unglaublich sichtbar, jeder redet darüber, das Buch ist mega kontrovers und wird gekauft wie geschnitten Brot. Gerade, damit jeder seinen Senf dau abgeben kann. Dasselbe bei "The Mister".

Und Spiegelbestseller werden ja im Laden gekauft. Da weiß der Leser überhaupt nix vom Sternendurchschnitt. 

 

Viele Grüße,

Olga

 

P.S. Was natürlich nicht bedeutet, dass Rezensionen nutzlos sind. Ich habe daraus persönlich sehr viel gelernt und finde sie für mich sehr nützlich. 


Bearbeitet von Olga, 16.09.2020 - 20:00,


#7
Evelyne

Evelyne
  • 304 Beiträge
  • Dabei seit 29.04.15

Bei Büchern, die in aller Munde sind, mag der Sternendurchschnitt nicht so wichtig sein. Aber ich mit meinen Büchern, die kaum jemand kennt, habe durchaus schon festgestellt, dass schlechte Rezensionen mir den Verkauf verhageln können. Beispielsweise mein Buch über Ängste bewältigen: da hatte ich eine Weile fünf Sterne und als ich vor ca drei Jahren eine vernichtende Rezension bekam "hat die das überhaupt studiert" usw, fielen die Verkäufe bei Amazon um mindestens die Hälfte. Bei einem anderen Buch ging es mir ähnlich.

Da ich als Selfpublisherin viel bei Amazon verkaufe, sind die Rezensionen - leider - sehr wichtig für mich.


www.laye.org


#8
Dania

Dania
  • 505 Beiträge
  • Dabei seit 13.01.16

Aber ich mit meinen Büchern, die kaum jemand kennt, habe durchaus schon festgestellt, dass schlechte Rezensionen mir den Verkauf verhageln können. Beispielsweise mein Buch über Ängste bewältigen: da hatte ich eine Weile fünf Sterne und als ich vor ca drei Jahren eine vernichtende Rezension bekam "hat die das überhaupt studiert" usw, fielen die Verkäufe bei Amazon um mindestens die Hälfte. Bei einem anderen Buch ging es mir ähnlich.

Das kann ich bestätigen – jedenfalls glaube ich das. Mir ging es letztens bei Thalia so, da werden ja grundsätzlich die neuesten Rezensionen als erste angezeigt und das waren vor kurzem bei einem Buch gleich zwei nicht so gute unter den ersten drei – 23 von 30 Rezensionen mit 5 Sternen, schlechte sind es nur ganz wenige, aber wenn die oben stehen, ist das natürlich Mist. Beweisen kann ich es natürlich nicht, aber ich hatte schon den Eindruck, dass es den Verkäufen geschadet hat. 

Ich hatte nun gerade eine Preisaktion mit dem Buch, die es wieder nach vorn gebracht hat, und inzwischen sind die ersten drei Rezensionen wieder gute, jetzt bin ich mal gespannt, ob sich das hält. Ist aber noch zu früh, das zu sagen. 


Profiling Murder und Die Profilerin bei beTHRILLED
Libby Whitman ermittelt in "Brave Mädchen schreien nicht" (12/2019)
blog-und-stift.de   Facebook


#9
CarinaR

CarinaR
  • 237 Beiträge
  • Dabei seit 20.01.20

Bis 4 Sterne merke ich auch keinen Effekt, und gerade meine erfoglreichsten Titel haben eher 4 als 4,5 Sterne, aber bei allem darunter merke ich es durchaus. Einige vermuten ja, dass Amazon ab einem 3,9er Durchschnitt die Sichtbarkeit einschränkt - und diese Titel auch eher selten für Prime Reading berücksichtigt. Wie gesagt, es ist nur ein Munkeln, aber meine Beobachtungen konnten bisher nicht das Gegenteil beweisen.


~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~


#10
MichaelT

MichaelT
  • 844 Beiträge
  • Dabei seit 03.02.15

Die Bewertungsmaßstäbe sind m.E. völlig unterschiedlich.

Darum haben dann natürlich die Durchschnittsbewertungen eine unterschiedliche Aussage(kraft).

 

 

PS: Ist nur auf U-Literatur bezogen. Bei E weiß ich es nicht.



#11
Olivia Kleinknecht

Olivia Kleinknecht
  • 414 Beiträge
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Bei Büchern, die in aller Munde sind, mag der Sternendurchschnitt nicht so wichtig sein. Aber ich mit meinen Büchern, die kaum jemand kennt, habe durchaus schon festgestellt, dass schlechte Rezensionen mir den Verkauf verhageln können. Beispielsweise mein Buch über Ängste bewältigen: da hatte ich eine Weile fünf Sterne und als ich vor ca drei Jahren eine vernichtende Rezension bekam "hat die das überhaupt studiert" usw, fielen die Verkäufe bei Amazon um mindestens die Hälfte. Bei einem anderen Buch ging es mir ähnlich.

Da ich als Selfpublisherin viel bei Amazon verkaufe, sind die Rezensionen - leider - sehr wichtig für mich.

Ja, das stelle ich auch fest. Und es gilt für Selfpublisher (deren Bücher nicht in aller Munde sind).

Ich habe über Facebook-Werbung gleich viele LesrInnen auf Amazon und Thalia geleitet (Link-Klicks). Auf Amazon war eine schlechte Rezension ganz oben, dort hat fast niemand gekauft. Bei Thalia gab es hauptsächlich 5 Sterne Rezensionen und 4 Sterne Rezensionen, dort haben ungleich mehr gekauft (Verhältnis 6 zu 100).



#12
Olivia Kleinknecht

Olivia Kleinknecht
  • 414 Beiträge
  • Dabei seit 31.10.15

Bis 4 Sterne merke ich auch keinen Effekt, und gerade meine erfoglreichsten Titel haben eher 4 als 4,5 Sterne, aber bei allem darunter merke ich es durchaus. Einige vermuten ja, dass Amazon ab einem 3,9er Durchschnitt die Sichtbarkeit einschränkt - und diese Titel auch eher selten für Prime Reading berücksichtigt. Wie gesagt, es ist nur ein Munkeln, aber meine Beobachtungen konnten bisher nicht das Gegenteil beweisen.

Die Einschränkung der Sichtbarkeit unter 3,9 ist gruselig.



#13
Olivia Kleinknecht

Olivia Kleinknecht
  • 414 Beiträge
  • Dabei seit 31.10.15

 

Aber ich mit meinen Büchern, die kaum jemand kennt, habe durchaus schon festgestellt, dass schlechte Rezensionen mir den Verkauf verhageln können. Beispielsweise mein Buch über Ängste bewältigen: da hatte ich eine Weile fünf Sterne und als ich vor ca drei Jahren eine vernichtende Rezension bekam "hat die das überhaupt studiert" usw, fielen die Verkäufe bei Amazon um mindestens die Hälfte. Bei einem anderen Buch ging es mir ähnlich.

Das kann ich bestätigen – jedenfalls glaube ich das. Mir ging es letztens bei Thalia so, da werden ja grundsätzlich die neuesten Rezensionen als erste angezeigt und das waren vor kurzem bei einem Buch gleich zwei nicht so gute unter den ersten drei – 23 von 30 Rezensionen mit 5 Sternen, schlechte sind es nur ganz wenige, aber wenn die oben stehen, ist das natürlich Mist. Beweisen kann ich es natürlich nicht, aber ich hatte schon den Eindruck, dass es den Verkäufen geschadet hat. 

Ich hatte nun gerade eine Preisaktion mit dem Buch, die es wieder nach vorn gebracht hat, und inzwischen sind die ersten drei Rezensionen wieder gute, jetzt bin ich mal gespannt, ob sich das hält. Ist aber noch zu früh, das zu sagen. 

 

Ja, wenn als erstes eine schlechte Rezension angezeigt wird, kaufen viele nicht, auch wenn sie durch Werbung auf die Seite geleitet worden sind. Kann ich bestätigen. Bei Amazon ist besonders ärgerlich, daß sie bei meinem Krimi DAS HAUS immer dieselbe schlechteste Rezension obenan stellen. Und seit 4 Wochen hat sich da nichts geändert. Dort kauft kaum jemand das Buch. Eine neuere 5 Sterne Rezension stellen sie unten an. Die 3 Sterne Rezension bezeichnen sie als Spitzenrezension, sie ist 4 Wochen alt. Darin kommt das Wort "langatmig" vor und das ist wie ein KO-Schlag.



#14
CarinaR

CarinaR
  • 237 Beiträge
  • Dabei seit 20.01.20

Ich habe bei meinen Büchern bei Amazon auch ganz oft oben eine total vernichtende Rezension stehen. Diese wurde eben besonders oft als hilreich angeklickt. Bei den positiven macht das niemand. Und daraus berechnet sich dann die relevanteste Bewertung ... :(


~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~


#15
Olivia Kleinknecht

Olivia Kleinknecht
  • 414 Beiträge
  • Dabei seit 31.10.15

Ich habe bei meinen Büchern bei Amazon auch ganz oft oben eine total vernichtende Rezension stehen. Diese wurde eben besonders oft als hilreich angeklickt. Bei den positiven macht das niemand. Und daraus berechnet sich dann die relevanteste Bewertung ... :(

:-( Verstehe nicht, daß sie die schlechten nach oben tun. Vielleicht wenn man nicht direkt bei Amazon kdp publiziert. 



#16
HeikeF

HeikeF
  • 1.444 Beiträge
  • Dabei seit 22.02.12

 

Ich habe bei meinen Büchern bei Amazon auch ganz oft oben eine total vernichtende Rezension stehen. Diese wurde eben besonders oft als hilreich angeklickt. Bei den positiven macht das niemand. Und daraus berechnet sich dann die relevanteste Bewertung ... :(

:-( Verstehe nicht, daß sie die schlechten nach oben tun. Vielleicht wenn man nicht direkt bei Amazon kdp publiziert. 

 

Damit hat es nichts zu tun, auch bei Büchern von Amazon Publishing stehen manchmal gerade die sogar bösartigen schlechten Rezensionen oben, das hängt damit zusammen, welche Rezi wie oft "hilfreich" geklickt wird.

 

Wenn ich jetzt eine 1-Sterne-Rezi schreiben würde mit: "Das tollste Buch, was ich je gelesen habe, wow, einfach nur genial ... (u.s.w.)", wenn die dann 1 oder 2x hilfreich geklickt würde, stünde die oben ;-)

 

LG
Heike



#17
Yvonne Struck

Yvonne Struck
  • 485 Beiträge
  • Dabei seit 20.03.14

Es geht aber nicht nur nach den "Hilfreich"-Klicks. Die werden ja angezeigt und die entsprechen nicht der Sortierung, jedenfalls nicht eins zu eins. Meines Wissens fließen da verschiedene Parameter mit ein, aber welche... Keine Ahnung.

 

Das mit der blöden Kritik ganz oben, obwohl die allermeisten positiv sind, kenne ich auch.  :


www.yvonne-struck.de


#18
Sabine

Sabine
  • 1.755 Beiträge
  • Dabei seit 01.08.14
Vielleicht hat es neben den Hilfreich-Klicks auch mit dem Rang des Rezensenten zutun.
Und die verifizierten haben es auch leichter, nach oben zu kommmen.

Bearbeitet von Sabine, 19.09.2020 - 08:11,


#19
CarinaR

CarinaR
  • 237 Beiträge
  • Dabei seit 20.01.20

Angeblich soll es aber gar nicht so schlecht für den Verkauf sein, ein paar Verrisse zu haben ... :)


~~~ Carina alias C. R. Scott ~~~


#20
Dania

Dania
  • 505 Beiträge
  • Dabei seit 13.01.16

Es ist vor allem gut, ein – ich nenne es mal – ausgewogenes Stimmungsbild zu haben. Wenn man nur 5 Sterne-Rezis sammelt, sieht es schnell unrealistisch und gekauft aus. Was schon schwieriger ist, ist die neue Möglichkeit bei Amazon, einfach Sterne zu vergeben, ohne etwas dazu zu schreiben. Dagegen macht sich auch unter den Bloggern, die ich kenne, eine Front stark – was ich gut finde. 


Profiling Murder und Die Profilerin bei beTHRILLED
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