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C.V. Traumland Verlag


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34 Antworten zu diesem Thema

#1
(fantasia)

(fantasia)
Nach langer, vergrblicher Suche nach einem Verlag für mein Fantasy-Buch für Jugendliche , habe ich auf der Leipziger Messe jemanden vom C.V. Traumland-Verlag kontaktiert. Auf das Einschicken meiner Unterlagen bekam ich schon nach 2 Tagen Antwort. Nun bin ich etwas misstrauisch, denn bei den großen Verlagen wartet man ja schon mal 3-4 Monate - auf einen nichtssagenden Brief. Der Verlag verlangt für Druck, Werbung etc. 1.800 Euro. Meine Buchhandlung, die mich stets unterstützt, rät mir zu. Was sagt ihr dazu. Kennt jemand den Verlag ?  :-/

#2
(Danielle)

(Danielle)
Hallo Fantasia! Welcome!!! Wäre schön, wenn du an anderer Stelle noch ein wenig von dir verraten würdest - vielleicht in deiner Vika oder im Kaffeehaus! Vielleicht auch deinen richtigen Namen. Außerdem Personalausweisnummer, Kontonummer... Ne, ne, der Rest war nur ein Scherz! ;D Jetzt mal im Ernst: Ich bin sicherlich die letzte, die irgendwelche Erfahrungen mit Verlagen hat, aber ich lese seit einigen Monat sehr interessiert auch die Threads hier in der "Verlagssuche". Die anderen Foren-Mitglieder haben mich soweit sensibilisiert, dass ich bei zwei Dingen, die du geschrieben hast, sofort gestutzt habe: 1. Schnelle Antwort des Verlages (das mag ja noch sein) 2. Geld, das du im Voraus bezahlen sollst Letzteres ist wohl ein Indiz dafür, dass viele dir hier raten werden, davon Abstand zu nehmen. Guck doch mal in den anderen vorangegangen Threads herum! Dort findest du viel zu deinen Fragen. Grüße, Danielle

#3
(fantasia)

(fantasia)
Hallo, Danielle! Danke für die schnelle Antwort. Natürlich hat es mich stutzig gemacht, dass ich für mein Buch zahlen soll. Doch welche andere Möglichkeit hat ein kleiner Verlag? Aus der Homepage des C.V. Traumland-Verlages kann man ein klares Verlagsprogramm erkennen. Auch verfügt der Verlag über diverse Vertreter in mehreren Bundesländern. :s01 Birgit

#4
claudi

claudi
  • 488 Beiträge
  • Dabei seit 15.04.05

, Doch welche andere Möglichkeit hat ein kleiner Verlag?


Hallo fantasia,

es gibt selbstverständlich Kleinverlage, die Bücher verlegen, OHNE von den Autoren dafür Geld zu verlangen.
Den von dir genannten kenne ich nicht - hab mir aber gerade mal die Homepage angesehen und da steht nirgends ein Wörtchen davon, dass sich die Autoren an den Kosten beteiligen müssen. Findest du das seriös? ...
Mehr sag ich dazu nicht. :-X

Liebe Grüße,
Claudi

#5
(Danielle)

(Danielle)
Hallo Birgit alias Fantasia! Ja, Vertreter haben sie immer... ;D Seriosität baut sich aber nicht proportional zu der Menge der Vertreter auf. Doch wie geschrieben: "Blätter" mal ein wenig hier. Grüße, Danielle

#6
(Jan)

(Jan)
Hallo, Birgit! Hmm, jetzt ist mir Claudi zuvorgekommen :s01 Hab nämlich auch gerade diese Verlagsseite durchforstet..... und will lieber gar nichts sagen. Aber Du schreibst, welche andere Möglichkeit hat denn ein kleiner Verlag. Dann frag beispielsweise mal Peter. Hast Du schon mal irgendwo Bücher aus diesem Verlag gesehen? Hast Du schon mal irgendeine Annonce dieses Verlags irgendwo gesehen (denn offenbar sollst Du Dich ja auch an den Werbekosten beteiligen..)? Schau doch mal in den thread "Ich weiß nicht, was ich machen soll", dort hat Peter einen Link zu einer Verlagsliste gepostet - vielleicht wäre dort einer für Dich dabei? Gruß Jan

#7
Stefan Mühlfried

Stefan Mühlfried
  • 1.142 Beiträge
  • Dabei seit 21.08.05
Mir scheint die Hauptfrage die zu sein: Leben die DKZ-Verlage davon, von Lesern Geld für verkaufte Bücher zu erhalten oder davon, dass ihnen Autoren Geld für den Druck von Büchern geben.

"Schriftsteller sollten gar keine Adjektive haben. Sie sind keine französischen oder australischen Schriftsteller, sondern einfach Schriftsteller. Am Ende sind sie ohnehin nicht mal ein Substantiv, sondern ein Verb: Sie schreiben." - Richard Flanagan

Zur Hölle mit der Kohle

Der steinerne Zeuge


#8
(Jan)

(Jan)
Das macht die Druckerei um die Ecke billiger - und wo kann man solche Bücher kaufen??? Gruß Jan

#9
(Danielle)

(Danielle)
Ha, Stefan! Du hast es auf den Punkt gebracht!!! Ich mag präzise Leute! :-* Grüße, Danielle

#10
Andreas

Andreas
  • 3.488 Beiträge
  • Dabei seit 10.02.05
Ich finde, der Name des Verlages passt auch wunderbar... <hüstel> Habe ich etwas gesagt? :s09 Andreas

#11
(Danielle)

(Danielle)
Hat er was gesagt? Ich glaub, ich hab nur geträumt... ;D

Grüße,

Danielle

P.s.: Bestimmt was Goldiges!!! YES!!! Eingefügtes Bild

P.s. II: SORRY! Musste sein!

#12
Andreas

Andreas
  • 3.488 Beiträge
  • Dabei seit 10.02.05
Glückwunsch! Zum Platin ist aber noch ein weiter Weg... ;) Andreas

#13
(Danielle)

(Danielle)
Ja, danke Andreas,

dass du gleich meinem Freudenrausch die Brennsubstanz nimmst! :s08

Aber, wenn ich es so recht betrachte, -

hab ich trotzdem Gold! YES! YES! YES,yes,yesyes!!!

Eingefügtes BildEingefügtes BildEingefügtes Bild

Bitte nennt mich nur noch:

Goldy Gen! ;D

VORERST...

#14
Andreas

Andreas
  • 3.488 Beiträge
  • Dabei seit 10.02.05
Kleiner Trost: die Platin-Liga weiß noch gar nicht WIE weit sie vom nächsten Stern entfernt ist :s22... und ob's überhaupt noch einen gibt ;D

#15
(Peter_Dobrovka)

(Peter_Dobrovka)
Meine Meinung zum Thema "der Autor soll zahlen" ist inzwischen standardisiert:
(Link ungültig)

Peter

#16
(Jan)

(Jan)

Ich finde, der Name des Verlages passt auch wunderbar... <hüstel>

Mich frißt der Neid, daß mir so ein Satz nicht eingefallen ist..... :s07

Gruß
Jan

#17
(fantasia)

(fantasia)
Ich muss zugeben, dass eure Einwände stimmen. Vielleicht sollte ich doch die Finger davon lassen. Also geht jetzt die Suche nach dem geeigneten Verlag schon wieder los "nerv". Eine Altanative wäre, selbst einen Verlag zu gründen. Hat schon jemand Erfahrungen damit gemacht? Birgit :s21

#18
(Petra)

(Petra)
Hallo Fantasia,

Also geht jetzt die Suche nach dem geeigneten Verlag schon wieder los "nerv".

Die Haupttugenden eines echten Autors sind Geduld und Durchhaltevermögen. Warum nicht einfach damit anfangen, das einzuüben? Bei meinem Roman "Stechapfel und Belladonna" hat es neun Monate gedauert, bis der richtige Verlag angebissen hatte, vorher gab's nur Absagen. Die neun Monate haben sich gelohnt... es folgten gleich mehrere Verträge nach.
Ich weiß, wie hart das vor allem am Anfang ist, aber ich glaube, wenn ein MS wirklich gut ist, findet es auch irgendwann seinen Verlag. Nicht immer gleich aufgeben.

Eine Altanative wäre, selbst einen Verlag zu gründen. Hat schon jemand Erfahrungen damit gemacht?


Alternative ;-)
Nö, wozu? Wozu kompliziert, wenn's auch einfach geht? ;-)
Schöne Grüße,
Petra

#19
(Peter_Dobrovka)

(Peter_Dobrovka)
Ich HABE einen Verlag gegründet und rate jedem dringend davon ab, es zu tun, nur um sein Buch rauszubringen. Das ist knochenharte, zeitintensive Schwerstarbeit und die Frusttoleranz muß noch viel höher angesetzt werden als bei einem Autor, der zwar Absagen kassiert aber wenigstens weiß, wovon er nächstes Jahr leben wird. Ich weiß nicht, ob ich es nochmal machen würde, ganz ehrlich. Peter

#20
Stefan Mühlfried

Stefan Mühlfried
  • 1.142 Beiträge
  • Dabei seit 21.08.05

Ha, Stefan!

Du hast es auf den Punkt gebracht!!! Ich mag präzise Leute!  :-*

Grüße,

Danielle


@Danielle
Also wirklich - und dann noch der Kussmund-Smiley (wo Du das Zeuch immer herkriegst ?!)! Ich bin völlig von den Socken. Da passt nur noch das hier: :s18

"Schriftsteller sollten gar keine Adjektive haben. Sie sind keine französischen oder australischen Schriftsteller, sondern einfach Schriftsteller. Am Ende sind sie ohnehin nicht mal ein Substantiv, sondern ein Verb: Sie schreiben." - Richard Flanagan

Zur Hölle mit der Kohle

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