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Mein Buch des Jahres 2006


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43 Antworten zu diesem Thema

#21
rainer

rainer
  • 301 Beiträge
  • Dabei seit 06.04.05
Der Schatten des Windes



Für mich das beste Buch der letzten 10 Jahre.

Rainer

#22
jueb

jueb
  • 4.000 Beiträge
  • Dabei seit 01.01.06
ein erstes Fazit: gleichauf auf Platz 1 stehen - Steinfest: Ein dickes Fell - Zafón: Der Schatten des Windes mit jeweils zwei Nennungen... :s13 :)
"Dem von zwei Künstlern geschaffenen Werk wohnt ein Prinzip der Täuschung und Simulation inne."&&&&Projekt MD&&"Erdbeeren & Bananen"

#23
Gabi

Gabi
  • 553 Beiträge
  • Dabei seit 05.10.05
Hallo!
Es ist zwar schon etwas älter, aber ich habe es erst 2006 entdeckt und gelesen:
"Ein Bär will nach oben" von William Kotzwinkle. Das ist einfach genial!
Gabi

EDTI: Ich setzte mal einen Link zu Amazon:
(Link ungültig)

#24
jueb

jueb
  • 4.000 Beiträge
  • Dabei seit 01.01.06
hallo liebe gabi, bonne année! beschenkst du uns noch mit einer klitzekleinen inhaltsangabe? herzlichst: jueb
"Dem von zwei Künstlern geschaffenen Werk wohnt ein Prinzip der Täuschung und Simulation inne."&&&&Projekt MD&&"Erdbeeren & Bananen"

#25
Heinz-Werner

Heinz-Werner
  • 1.078 Beiträge
  • Dabei seit 02.08.05
Moin Gabi,


"Ein Bär will nach oben" von William Kotzwinkle.


Schau an, das erste Sachbuch ;D

Wirklich toll, wie fast alles von Kotzwinkle.

Gruß

HW

#26
(Rocker)

(Rocker)
Ich hab den Nach-oben-Bären vor ein paar Jahren mal angefangen, musste aber nach ca. einem Drittel entnervt aufgeben. Konnte ich so überhaupt nix mit anfangen. Meine Frau fand ihn ganz gut, "eine nette Geschichte, eine lange Erzählung, aber kein richtiger Roman."

#27
Susanne

Susanne
  • 4.921 Beiträge
  • Dabei seit 28.09.06
Ich glaube, da muss ich aus der Reihe tanzen und "Knielen op een bed violen" von Jan Siebelink angeben, die dt. Übersetzung wird diesen Herbst bei Arche erscheinen. Ich habe ca. zwei Monate gebraucht, musste das Wörterbuch in greifbarer Nähe haben, aber ich fand es ergreifend. Es ist die Geschichte eines einfachen Mannes mit schwieriger Kindheit, der durch eine Sekte mehr und mehr seiner Familie entfremdet wird. Vieles davon ist autobiographisch, das Vorbild des Protagonisten ist Siebelinks Vater.

Liebe Grüße, Susanne

 

"Books! The best weapons in the world!" (The Doctor)


#28
jueb

jueb
  • 4.000 Beiträge
  • Dabei seit 01.01.06
..jetzt bin ich aber völlig konfus.. sachbuch? erzählung? gabi help!
"Dem von zwei Künstlern geschaffenen Werk wohnt ein Prinzip der Täuschung und Simulation inne."&&&&Projekt MD&&"Erdbeeren & Bananen"

#29
Heinz-Werner

Heinz-Werner
  • 1.078 Beiträge
  • Dabei seit 02.08.05
Moin zusammen, ich habe eine ganz spezielle Geschichte zu dem Buch, das für mich im letzten Jahr das wichtigste war. Ich kenne das Buch schon seit Jahren, lese es immer wieder gerne und verschenke es auch recht häufig: Glück ™ von Will Ferguson. Edwin de Valu (Ed) ist Lektor und hat wieder einmal so ein unsägliches Manuskript für einen Ratgeber zugesendet bekommen. Genussvoll entsorgt er es im Papierkorb. Doch damit geht der Äger los, denn schon ein paar Stunden später will seine Chefin genau dieses Manuskript von ihm haben. Natürlich ist der Papiermüll mittlerweile entsorgt, und Ed muss sich auf die Suche machen. Diese Suche wird ihm deutlich erleichtert, durch gewisse 'Spuren' die das Manuskript hinterlässt: Wer es gelesen hat, der ist wirklich glücklich! Nach einigem hin und her findet Ed das gute Stück und verlegt es auch, natürlich ohne vorher auch nur einen Blick hineingeworfen zu haben. Ganz schnell wirkt das 'virale Marketing', das Buch wird ein Megaseller. Nur: Alle, die das Buch gelesen haben, sind glücklich und besinnen sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Ärzte lassen im OP das Skalpell fallen und gehen zum Wandern in die Berge, die Fahrer der Müllabfuhr kündigen und besinnen sich auf ihre Pflichten als Familienväter, usw. Einzig Ed behält einen klaren Kopf, doch dann schlägt auch er das Buch auf und fängt an zu lesen ... Und jetzt noch das Besondere daran. Ende Oktober packte ich das Buch wieder einmal ein, um es zu verschenken. Ich setzte mich auf mein Mopped, fuhr los ... und wurde quasi im Krankenhaus wieder wach, mit einem Hämatom von der Form eines Buches auf meiner Hüfte. Der Arzt war sich sicher: Ohne das Buch würde ich noch heute im Gipsbett liegen. Also, noch nie ist mir die Entscheidung, welches das wichtigeste Buch des Jahres war, so leicht gefallen. Gruß HW

#30
(Elena)

(Elena)
Heinz-Werner, was für eine Geschichte! ;D Das ist wirklich mal ein Beispiel dafür, wie wichtig Bücher sein können. @jueb: "Ein Bär will nach oben" (hab's auch dieses Jahr gelesen) ist ein Roman, eigentlich (auch wenn Rockers Frau meinte, es reiche nur zu einer Erzählung, und wenn Rockers Frau das sagt, will ich da auch nichts gegen sagen, von mir aus). Auf jeden Fall Prosa. ;) Das Buch handelt von einem Bären, der im Wald ein Manuskript findet, das ein paranioder Professor dort versteckt hat. Er findet für das Manuskript einen Verleger, wird dann mit allen Tricks zum Bestsellerautor gemacht, während alle diesen genialen Schriftsteller lieben, der zudem immer so schlicht-großartige Bemerkungen abging ("Kuchen", zum Beispiel ;)). Handelt vom Wahnsinn des Buchmarktes, wenn man es so nennen will, ziemlich lustig, fand ich zumindest. Liebe Grüße, Elena

#31
NinaB

NinaB
  • 556 Beiträge
  • Dabei seit 27.12.06
Hallo Heinz-Werner, klasse Geschichte (aber trotzdem: aua! aua!). "Glück" gehört auch zu meinen Lieblingsbüchern, absolut genial! Seitdem betrachte ich Lektoren mit anderen Augen ... Grüße! Nina
www.ninablazon.de&&&&"Wolfszeit"  – Historischer Thriller&&"Laqua – Der Fluch der schwarzen Gondel" – für Fantasy-Leser ab 10 Jahren&&"Der Drache aus dem blauen Ei" – für Leser ab 7&&

#32
hpr

hpr
  • 7.210 Beiträge
  • Dabei seit 14.03.06

@jueb: "Ein Bär will nach oben" (hab's auch dieses Jahr gelesen) ist ein Roman, eigentlich (auch wenn Rockers Frau meinte, es reiche nur zu einer Erzählung, und wenn Rockers Frau das sagt, will ich da auch nichts gegen sagen, von mir aus). Auf jeden Fall Prosa. ;)
Das Buch handelt von einem Bären, der im Wald ein Manuskript findet, das ein paranioder Professor dort versteckt hat. Er findet für das Manuskript einen Verleger, wird dann mit allen Tricks zum Bestsellerautor gemacht, während alle diesen genialen Schriftsteller lieben, der zudem immer so schlicht-großartige Bemerkungen abging ("Kuchen", zum Beispiel ;)).
Handelt vom Wahnsinn des Buchmarktes, wenn man es so nennen will, ziemlich lustig, fand ich zumindest.


Hallo,

das Buch habe ich vor etlichen Jahren gelesen, kann mich aber immer noch gut daran erinnern. Wie der Bär so gut in die Schublade des Hemingways passt und vom Buchmarkt entsprechend aufgebaut wird, während der Autor sich in eine Kuchen fressenden ...
Nein, ich verrat nichts mehr. Ist unbedingt lesenswert.

Dieses Jahr haben mich vor allem "Als wir träumten ..." (Link ungültig) (Link ungültig) und Kings
"Love (Liseys Story)" (Link ungültig) (Link ungültig) beeindruckt. Beide kann ich unbedingt empfehlen.

Hans Peter

#33
Olga

Olga
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Auf ein Buch kann ich mich gar nicht einigen. Es waren viele Bücher dabei, die mir sehr gefallen haben. Aber besonders sind mir in Erinnerung diese beiden geblieben: Cyberschokolade von Tin und Babylon von Andreas Liebe Grüße, Olga

#34
Martina

Martina
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Das ist ein so nettes Kompliment, Olga! Danke. Martina

#35
Charlie

Charlie
  • 13.266 Beiträge
  • Dabei seit 02.09.05
Darueber freu ich mich auch! Weiter so, Tin. Mein Roman des Jahres ist "Jedermann"/"Everyman" von Philip Roth. Es gibt ja Buecher, die "helfen, leben zu lernen", die man deshalb auf Jahre hinaus (in physischer Form oder im Geiste) mit sich herumschleppt, mit denen man nicht fertig wird. Dieses war fuer mich das erste, das mir den Eindruck vermittelte, es "helfe, sterben zu lernen". Ich werde es nicht vergessen. Beeindruckt gruesst Charlie.

"Der soll was anderes kaufen. Kann der nicht Paris kaufen? Ach nein, in Paris regnet's ja jetzt auch."

Ararat - "Und sie sollen nicht vergessen sein" Knaur, 1. März 2016. www.charlotte-lyne.com

 


#36
Fabrizius

Fabrizius
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Einige Bücher haben mich fasziniert ... doch eines, ein eher kleines, hat mein Herz erobert. The Devil Laughs - Der Teufel lacht von Jan Grüsse Fabrizius
Fabrizius&&Alle sagten das geht nicht, dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht

#37
Luise

Luise
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Mein Buch des Jahres ist "Juli!" von meiner absoluten Lieblingskinderbuchautorin Kirsten Boie: In diesem Sammelband sind alle Juli-Bilderbücher zusammengefasst. Die Geschichten sind weder politisch korrekt noch pädagogisch wertvoll, aber sie nehmen Kinder und ihre Denkweise auf unübertroffene Weise ernst. Ich liebe sie schon allein wegen solcher Sätze: "Carolin sagt, es ist eigentlich fast ganz trocken mit Kapuze" oder "Am Dienstag hat Katrin sich von Juli scheiden lassen und nur, weil er sich an der Schaukel vorgedrängelt hat". So müsste man schreiben können! LG Luise

#38
(Janka)

(Janka)
Hallo zusammen,

mein Buch des Jahres ist der nicht mehr ganz so frische Roman von Martin Suter "Die dunkle Seite des Mondes."



Ehrlich gesagt hatte ich das Buch am Flughafen aus einer Laune heraus gekauft und keine großen Erwartungen an seinen Inhalt. Auf den ersten Blick ein eher nüchterner Erzählstil, logisch, abgeklärt und doch hat er mich so sehr gefesselt, dass ich mich über mich selbst gewundert habe.
Eine abstruse Geschichte, eigentlich unvorstellbar und doch auf unangenehme Weise nachvollziehbar. Sie ist mir nicht ans Herz gegangen, sondern an den Magen und ein bisschen an mein Hirn. Unangenehm und faszinierend zugleich.

( ... )

( Habe das Anti-Buch hierhin verschoben: Mein Anti-Buch des Jahres 2006 (Link ungültig) (Link ungültig) - Andreas)


Liebe Grüße
Janka

#39
(Huutini)

(Huutini)
Mein Lieblingsbuch waren bisher eigentlich drei: Wobei mir "A Storm of Swords" bisher am besten gefällt. In keinem anderen Buch dieses Jahres konnte ich mich so entspannen und einfach nur lesen, ohne ständig zu redigieren, und darauf zu warten, dass es bald durch ist und ich das nächste in Angriff nehmen kann. :) Sehr spät im Jahr kam noch ein weiterer Kandidat ins Rennen, den ich aber noch nicht durch habe, bei dessen erster Hälfte mich aber die brilliante Kreativität begeistert hat, und die klare, stark an Stephen King erinnernde Sprache: Erstaunlicherweise also ein absolutes Fantasy-Jahr für mich. ;D Gruß, Marco!

#40
Ursula

Ursula
  • 1.196 Beiträge
  • Dabei seit 28.02.05
Als mein Buch des Jahres hat sich dieses herauskristallisiert: Harry Rowohlt schreibt Briefe. An seinen Bruder, an Autoren, deren Werke er übersetzt, an Politiker, an Freunde. Das tut er so brilliant, dass man ihm ständig applaudieren möchte und gleichzeitig in allen Farben schillert vor Neid auf so viel Sprachbeherrschung, Geist und göttlichen Humor. Ich habe lange nicht mehr so laut gelacht beim Lesen. Der Einblick ins Verlagswesen und in die Tätigkeit des Romanübersetzers ist für Schreibende ein Zusatzbonus. Wirklich lesenswert! Liebe Grüße Ursula