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Provision


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68 Antworten zu diesem Thema

#41
Lars

Lars
  • 673 Beiträge
  • Dabei seit 10.02.05
Hallo! Es sind dennoch Unsummen! Wenn ich um 1500 Eruo im Jahr für alle Bücher zusammen bekomme ist das normal :-) Glaub ich - warte noch auf die Jahresabrechnung für 2004. Brummel :s16 Ausser: Ich habe fluchs ein Buch bei einem besser werbenden Verlag untergebracht. Dann ist es mehr :-) Gruss Lars
Der Autor Lars A. Fischinger&&[URL=http://www.tilma-von-guadalupe.de]URL]

#42
(Mark)

(Mark)

Das mit der Steuer versteh ich nicht so ganz, aber wer tut das schon?*lol*


Mit einem guten Steuerprogramm ist da schon viel machbar. Wenn nur schriftstellerische Einkünfte vorliegen, ist der Formularkrieg ja recht überschaubar  ;)

Ansonsten hilft auch viel: Das erste Mal mit einem Steuerberater machen und gemeinsam alles durchgehen, danach geht schon vieles leichter.

Für Steuerratschläge von Privatpersonen gibt's im Internet Abmahnungen, fragt bitte bei eurem Finanzamt oder Steuerberater.


Ja, direkte Beratung dürfen nur Steuerberater u.ä. leisten. Allerdings: allgemeine Ratschläge können auch so gegeben werden. Dann lautet die Frage z.B. nicht "wie kann ich ..." sondern "Angenommen, ein Autor tut dies und das, wie würde sich das auf die Ziffern X oder Y auswirken?"

Eine gute Quelle ist hier z.B. das Steuer-Forum von (Link ungültig).

Viele Grüße
Mark

#43
Petralit

Petralit
  • 839 Beiträge
  • Dabei seit 14.06.05
Sehr interesant ist auch meine Variante des Vorschusses. Für mein erstes Buch wurden mir (bzw. meinem Agenten) 5000,- von meinem Publikumsverlag geboten. Da allerdings noch ein bekannter Buchclub Interesse an dem Buch hatte, stieg der Vorschuss ganz schnell auf 7000,- samt der Option, dass die Buchclubausgabe innerhalb von drei Monaten vertraglich geregelt werden sollte, als Lizenz. Wohlgemerkt für einen Erstling. Aus der Sache mit dem Buchclub ist dann nichts geworden, das war das Risiko des Verlags. Liebe Grüße Petralit

Petra Schier / Mila Roth: Zwei Namen, eine Autorin - Lesefutter für (fast) jeden Geschmack

 

www.petra-schier.de +++++++ www.mila-roth.de


#44
(Jan)

(Jan)
Liebe Leute,

es geht zwar nicht um Provisionen, aber um das interessante Thema "Was verdient ein Schriftsteller?"
Ich hoffe allerdings, der Artikel schürt keine Illusionen ;D

(Link ungültig)

Gruß
Jan

#45
(Petra)

(Petra)
Hallo Jan, wieso denn, der Artikel, wenn man ihn richtig liest, ist doch sehr realistisch! Aber ist es nicht so... wenn wir nicht vom Durchbruch mit den langen Zahlen träumen könnten, würden wir doch - rein wirtschaftlich betrachtet, die Selbstausbeutung sofort beenden. Übrigens erlebe ich es derzeit ganz praktisch, wie seltsam es ist, nur mit Vorschüssen sein Leben zu fristen und unternehmerisch zu wirtschaften. Ich denke, dazu muss man echt geboren sein ;-) oder Schlafmittel abonnieren :s14 Schöne Grüße, Petra

#46
(Peter_Dobrovka)

(Peter_Dobrovka)
Der Text legt sehr gut dar, um was es geht, und was zu erwarten ist.

#47
Siegfried

Siegfried
  • 822 Beiträge
  • Dabei seit 10.02.05
Sehr schöner Text - optimismusfördernd und desillusionierend zugleich.  :-/ Danke dafür. Roy

#48
(Peter_Dobrovka)

(Peter_Dobrovka)
Optimismus für den, der nicht davon leben will/muss. Für alle anderen die große Keule.

#49
(Jan)

(Jan)
Hallo, Peter! Na ja... die große Keule.... mal Hand aufs Herz: kanntest Du /kanntet Ihr überhaupt den Namen? Ìch kannte ihn zwar, von irgendeinem Bachmann-Wettbewerb her, hab aber noch nichts von ihm gelesen, aber für einen weitgehend unbekannten Autor, der keine Unterhaltungsromane schreibt, sondern hochliterarisches Zeug und (noch) nicht zu den Fixsternen der "jungen deutschen Literatur" gehört, fand ich diese Zahlen doch verblüffend. Ich kenne da von hochgelobten und schon etablierten Autoren (auf dem Sektor "Literatur", wohlgemerkt) ganz andere - und die sind kläglich bis jämmerlich. Gruß Jan

#50
(Peter_Dobrovka)

(Peter_Dobrovka)
Einen Verlag zu finden (der einem was zahlt und nicht was abknöpft) ist ungeheuer schwer, aber mit Fleiß und nicht gar so viel Glück eine machbare Sache. Vom Schreiben leben zu können ist jedoch ein völlig anderes Kaliber. Es ist eine Hürde, die meistert man nicht von sich aus. Entweder man hat Glück oder man hat es nicht. Qualität schadet sicher nicht, ist aber nur einer von unzähligen Faktoren, und auf die meisten davon hat man keinen Einfluß. Und das kommt hier ganz gut rüber, auch wenn es nur ein "Fallbeispiel" ist.

#51
Kokopelli

Kokopelli
  • 1.301 Beiträge
  • Dabei seit 14.03.05
Hallo, danke für den Link, sehr interessant. Was ich mich allerdings beim Lesen gefragt habe war, wieso ein Autor dermaßen horrende Vorschüsse bekommt, wenn dann nur 20.000 Exemplare  (und das waren lt. eigener Aussage die höchsten Exemplarzahlen die er bisher erreicht hat!) verkauft werden. Wie soll sich das für den Verlag lohnen? Okay, es gab dann noch die Auslandsrechte usw., aber das konnte der Verlag ja vorher nicht wissen. Viele Grüße, Kokopelli

#52
(Aisha)

(Aisha)
Hallo...habe heute meinen Vetrag mit Verlag abgeschlossen.und unterschrieben.Kenne mich da noch nicht so gut aus ist mein erstes Buch(meine Autobiografie) Höre hier immer weider von Provisionen...ich habe keine bekommen?Bekomme 10 % vom Nettoverkaufswert...(16,90)Erstauflage werden im Frühjahr 2006 an die 3000 Stück sein...habe ich da alles richtig gemacht oder bin ich reingefallen...???? mfg aisha

#53
Andreas

Andreas
  • 3.499 Beiträge
  • Dabei seit 10.02.05
Aisha, die 10%, von denen du spricht, das ist die sogannte "Provision". Was du eventuell nicht hast, ist ein "Vorschuss" bzw. "Garantierhonorar", also eine fixe Summe, die dir bei Unterschrift, bei Abgabe des Manusktips oder bei Erscheinen gezahlt wird. Andreas

#54
(Aisha)

(Aisha)
Hi, darf ich noch fragen warum mir die nicht angeboten wurde ? War ich da wahrscheinlich zu ungeschickt ? Oder gibt es so etwas auch das man vorher nichts bekommt ? Den Vetrag unterschrieb ich gestern ja...mfg Aisha

#55
Andreas

Andreas
  • 3.499 Beiträge
  • Dabei seit 10.02.05
Das ist Verhandlungssache und nicht automatisch Bestandteil eines Vertrages. Da es für den Verlag ein unternehmerisches Risiko ist, wenn er sich bereit erklärt, im Vorfeld ein Garantierhonorar zu zahlen, ist der Verlag froh, wenn man einen solchen Passus nicht aggressiv einfordert. Du hättest also auf jeden Fall vorher darum bitten sollen. Es gibt aber sicher auch viele kleinere Verlage, die sich ein Garantiehonorar schlicht nicht leisten können - egal, wie sehr man es sich wünscht. Andreas

#56
(Petra)

(Petra)
Hallo Aisha, die Provision von 10% ist für einen Anfänger sehr gut. Du hättest eine Garantiesumme zwar verlangen können, aber es kann durchaus sein, dass der Verlag bei der Auflagenhöhe einfach kein großes Risiko eingehen will. Sieh es positiv: Bei der ersten Abrechnung wirst du gleich bezahlt werden. Mit Garantiesumme hättest du diese erst erwirtschaften müssen, bevor Provision fließt. Gratulation zum Vertrag! Schöne Grüße, Petra

#57
(Aisha)

(Aisha)
Hallo Petra... danke für deine äußerst positive Antwort, da ist gleich der Tag viel schöner, danke... Dachte schon das ich mich sehr dumm anstellte, da es mein erstes Buch ist (sog. Autobiografie)mein ganzes Lebenswerk liegt darin.Ich freue mich auch das es hier so ein nettes Forum gibt, alle antworten gleich und keiner schimpft(gibts auch andre Foren)Wenn alle Autoren so nett sind....freue ich mich auf eine Autorenzukunft, viele Grüße an alle hier...ach ja und danke für alle netten Antworten und das es euch gibt...mfg Aisha

#58
(Stefanie)

(Stefanie)
Hallo, meine Frage passt zwar vielleicht nicht hundertprozentig in den Thread, hat aber auch mit der Provision zu tun: Wie sieht es eigentlich mit der Provision (und auch mit der Vergütung für die Nebenrechte) bei einer Anthologie aus? Sind da 11 % (Provision) und 50:50 (Nebenrechte) für die gesamte Autorengemeinschaft auch in Ordnung? (was sie bei einem Tb eines einzelnen Autors ja wohl wären) Ergänzend: Was kann man für die Einräumung des Rechts zum einmaligen Abdruck erwarten und was für die Abtretung der kompletten Rechte? Sehr gespannt auf Eure Antworten Stefani

#59
Martina

Martina
  • 4.719 Beiträge
  • Dabei seit 10.02.05
Hallo, Stefani, ich fürchte, die 11 % für eine komplette Anthologie sind auch in Ordnung. Mir ist jedenfalls kein Fall bekannt, bei dem eine Anthologie vom Verlag höher honoriert wurde als das Manuskript eines einzelnen Autors. Die Aufteilung des Honorars zwischen den Autoren bedarf auch einer Absprache: Manchmal wird nach Seiten - Quantität - abgerechnet, manchmal auch nach Bekanntheitsgrad - "Qualität" - des Autors. Kannst du die Frage bezüglich der Abtretung aller Rechte konkretisieren? Gruß, Tin

#60
(Stefanie)

(Stefanie)
Hallo Tin, puh, ich hatte schon gefürchtet, ich bekomme keine Antwort.... vielen Dank! Zu den Rechten: Bei den meisten Anthologien, an denen ich bisher mitgeschrieben habe, haben die Autoren nur die Rechte zum einmaligen Abdruck abgetreten.  (Sprich: Man kann die Geschichte auch noch anderweitig verkaufen. ) Nun würde mich interessieren, welchen Unterschied in den Prozenten es ausmacht/ausmachen sollte, ob man nur das Recht zum einmaligen Abdruck verkauft oder alle Rechte an der Geschichte. (und sie dann eben nicht mehr anderweitig veröffentlichen darf) Viele Grüße, Stefani