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Die Wanderhure


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134 Antworten zu diesem Thema

#41
(Jan)

(Jan)
Hallo, Leute! Eigentlich gehörte eine solche Diskussion in "Buchkritik" - da darf empfohlen wie verrissen werden  ;D Also - bitte hier nicht fortsetzen. Du hast einen anderen Anspruch an Bücher, Hans-Jürgen, aber Iny und Gheron möchten eben ihre Leser unterhalten - und es sind verdammt viele Leser, die sich gern von ihnen unterhalten lassen. Andere können solchen Romanen weniger abgewinnen - die legen sich dafür mit dem Ulysses ins Bett  ;) Gruß Jan

#42
Hans-Juergen

Hans-Juergen
  • 1.177 Beiträge
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schade war doch gerade so lebendig hier :-( ich liege nicht mit Joyce im Bett der ist mir auch zu schwierig...
Alle Infos zu meinem Ostsee-Thriller "Gekapert" auf dem Blog "Schauplatz Ostsee". Und eine optisch/akustische Einstimmung ist hier: "Video"

#43
(Huutini)

(Huutini)

schade war doch gerade so lebendig hier :-(

ich liege nicht mit Joyce im Bett der ist mir auch zu schwierig...


Ach Hans-Jürgen...
Wenn dir das Thema SO unter den Nägeln brennt, und du gerne darüber diskutieren möchtest, weshalb öde, durchgekaute Massenware wie Historische Romane nur was für minderbemittelte BILD-Leser sind:
Hier wäre ein Guter Thread dafür!! (Link ungültig) (Link ungültig)

Frohes Jammern!
Marco! :s17

#44
Hans-Juergen

Hans-Juergen
  • 1.177 Beiträge
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jahooo, von minderbemittelten war überhaupt nicht die rede, nur davon das auflagenhöhe noch lange nichts über das Büchlein aussagt... In welchem Thread gehts denn weiter? hier dürfen wir ja nicht mehr :s07
Alle Infos zu meinem Ostsee-Thriller "Gekapert" auf dem Blog "Schauplatz Ostsee". Und eine optisch/akustische Einstimmung ist hier: "Video"

#45
(Huutini)

(Huutini)

jahooo, von minderbemittelten war überhaupt nicht die rede,

Ich hab das mal ganz frech interpretiert! ;)

Klick die blaue Zeile in meinem Post oben an, dann wirst du flugs in einen passenen Thread gehievt!

Gruß,
Marco! :s17

#46
(Petra)

(Petra)
Ich zitiere vorab aus meiner Kritik (ich hab das Buch auch gelesen!): "Das hebt den Roman wohltuend aus dem banalen Einheitsbrei historischer Schmonzetten, die nach dem Schema „Frau bewährt und verliebt sich“ gestrickt sind. Iny Lorentz schlägt ihre Leser in den Bann, hält den Spannungsbogen über 600 Seiten aufrecht und lässt einen zurück mit einem Gefühl der Befriedigung über den Ausgang, mit dem Gefühl, lebensprall und spannend unterhalten worden zu sein. Und das auf Niveau mit einem reichen geschichtlichen Panorama. Schmalz und Gefühlduseleien sucht man in diesem Roman vergeblich, die Geschichte um Marie ist hart, dreckig und unerbittlich. Aber genau deshalb wirkt sie so authentisch." Im Übrigen ist das hier der Bereich, wo Kollegen ihren Kollegen zeigen, was sie so veröffentlichen. Ein Platz für kollegialen Austausch, auf dem man ein Minimum an Sozialkompetenz erwarten dürfte... Zudem sind Buchkritiken von Kritikern, die ein Buch noch nicht angefasst haben, per se recht peinlich für den selbsternannten Kritiker. Kehren wir zu unserer bewährten Forenkultur zurück? Schöne Grüße, Petra

#47
Andreas

Andreas
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Gut gebrüllt, Löwe :)

#48
Hans-Juergen

Hans-Juergen
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So was schreibt doch jeder der sein Büchlein verkaufen möchte, "hebt sich ab", das sagt doch gar nix, aber meinthalben, bleib ich eben alleine mit meinem hundsgemeinen Vorurteil über dieses grandiose Buch. Die Wanderhure, übrigens ein toller Titel
Alle Infos zu meinem Ostsee-Thriller "Gekapert" auf dem Blog "Schauplatz Ostsee". Und eine optisch/akustische Einstimmung ist hier: "Video"

#49
Heinz-Werner

Heinz-Werner
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Hallo zusammen, Welch ein Glück doch, dass die Geschmäcker verschieden sind. Und welch ein Unglück, dass manche das nicht einsehen mögen. Und wie Schade, dass manch einer sagt: Diese Suppe ess' ich nicht! Ohne zumindest mal gekostet zu haben. Meinen Geschmack trifft Die Wanderhure auch nicht so sehr, aber ich habe das Buch jetzt zwei Mal verschenkt, und die Beschenkten waren stocksauer, weil sie ein paar Tage lang mit dicken Augen zur Arbeit gehen mussten. Die haben das in zwei oder drei Nächten durchgelesen. Und die sind weder doof, noch ungebildet, noch haben die einen schlechten Geschmack (schließlich mögen sie mich) :-) Und ich glaube nicht, dass es mit den anderen Lesern von Sysais Büchern anders ist. BTW: Bevor ich Dan Brown oder Harry Potter zu Ende lese, würde ich dann doch zur Wanderhure greifen. Die Leseprobe hat mich jedenfalls nicht abgeschreckt. Gruß HW

#50
Hans-Juergen

Hans-Juergen
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Man muss aber doch nicht jede Suppe auslöffeln die man sich eingebrockt hat. In meinem geduldigen Buchladen gab es früher Marcel Proust und heute gibt es diese historischen Romane, ich habe dereinst dort ein Praktikum gemacht und musste diese dicken Bücher nach unten tragen und wieder nach oben. Marcel Proust hat mehr als drei Tage nicht geschlafen bis er seine "suche nach der verlorenen Zeit" fertig hatte. Es ist mir viel symphatischer wenn ein Autor mit seinem Buch hadert, als der Leser der drei Tage nicht schlafen kann weil ihm die "Die Wanderhure" so gut gefallen hat. Ich mag diese dicken historischenBücher nicht, alle spielen sie 1450 und alle sind so schrecklich authentisch. Natürlich ist das Geschmackssache, das ist doch keine Frage. :s10
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#51
(Peter_Dobrovka)

(Peter_Dobrovka)
Lieber Hans-Juergen, verrate mir dein Geheimnis: Wie schaffst du es, so locker und wie nebenbei alle Argumente zu ignorieren, die dir präsentiert werden? So eine Eigenschaft bräuchte ich manchmal auch. Ich spiele nicht gerne mit den Moderatorenmuskeln, aber solange du das Buch nicht gelesen hast, sind weitere Kommentare von dir dazu in diesem Thread unerwünscht. Wenn du allgemein über die historischen Romane herziehen willst, Marco hat dir den richtigen Thread gezeigt. Und wenn du hier mitreden willst - lies erst das Buch. Können wir uns darauf einigen? Danke im Voraus. Peter

#52
Heinz-Werner

Heinz-Werner
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Hi Peter, Gut gebrüllt, Löwe! Gruß HW

#53
(Petra)

(Petra)
Den Wanderhuren-Fans Wasser auf die Mühle:
(Link ungültig)
Petra

#54
(Peter_Dobrovka)

(Peter_Dobrovka)
Ich bin mit dem Hörbuch durch und dies ist die Rezi, die bei Amazon.de erscheinen wird:

Die Wanderhure, 6 Audio-CDs

So wird Ihre Rezension aussehen:

Eingefügtes Bild
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= Bewertung   Wanderhure (Hörbuch)
Rezensentin/Rezensent: eldur_verlag aus Aachen, NRW Deutschland
Die untadelige gottesfürchtige Marie, Tochter eines reichen Konstanzer Bürgers, soll verheiratet werden. Ihr zukünftiger Gemahl, ein perfider und skrupelloser Anwalt, benutzt sie jedoch nur, um den Besitz ihres Vaters an sich zu bringen. Maries behütetes Leben endet brutal wie eine Autobahnfahrt am Alleebaum, falls der moderne Vergleich erlaubt ist, und als sie, geschändet, verletzt und verbannt wieder zu sich kommt, ist nur eine Wanderhure bereit, sie wieder gesund zu pflegen. Allerdings nicht ohne Hintergedanken ...

Das Positive vorneweg: Gut recherchiert, gut eingefangene Atmosphäre von Verrat, Betrug und Ungerechtigkeit, in der die geheuchelte Religion nur zu oft der Deckmantel für die allergrößten Sauereien ist.

Das Buch ist einigermaßen spannend. Auch wenn man ab der Mitte irgendwie ahnen kann, wie es ausgeht, ist man doch gespannt, WIE die Autorin die verworrenen Fäden wieder auflösen will.

Zwei Sterne Abzug gibt es für die ausgiebige Verwendung von Klischees (Heldin schön und bis zuletzt ohne Fehl und Tadel, Schwarzweiß-Charaktere, etc.), Zufällen (wichtige/bekannte Personen laufen der Heldin dauernd "zufällig" über den Weg) und die ab der Mitte sehr durchschaubare Handlung. Mir ist allerdings bewußt, daß dies nur meine subjektive Meinung ist, und daß die eigentliche Zielgruppe vergrätzt wäre, wenn dies anders wäre.

Dafür gibt es immerhin wieder einen Bonus-Stern für die Vorleserin, Anne Moll. Die Frau ist ein Genie der Stimme, ich möchte mich vor ihr in den Staub werfen und sie anbeten. Okay, ich übertreibe mal wieder schamlos. Aber wirklich: Sie spricht mit mehreren verschiedenen Stimmen, ihre Betonungen sitzen perfekt. Was Besseres konnte diesem Hörbuch nicht passieren.

Zum Abschluß noch zu erwähnen: Das Hörbuch ist kürzer als das Buch, d.h. irgendwas muß wohl fehlen, allerdings ist mir an keiner Stelle ein Bruch in der Geschichte aufgefallen.

Insgesamt von meiner Seite 4 Sterne und damit eine eindeutige Kaufempfehlung.

#55
Silvia

Silvia
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Hallo zusammen,

ich bin mal so frei und füge zu Peters Rezession bei Amazon, meine bei Ciao hinzu. Das der Bericht von Ciao prämiert wurde, macht mich stolz, doch besonders stolz bin ich darüber, dass Iny Lorentz den Bericht auch gelesen hat - und er ihr gefallen hat.


(Link ungültig)

Viele Grüße Silvia

Die Trevelyan Schwestern - Jetzt geht es um Liebe


#56
Martina

Martina
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Hallo, Silvi, ich habe deine Rezension gerade gelesen und kann sehr gut verstehen, dass Sysai davon angetan war - und zwar nicht, weil du den Roman grundsätzlich sehr empfiehlst, sondern weil dich die beiden Autoren mit ihrer Geschichte wirklich gepackt haben, wie man vor allem an deinem Fazit deutlich sieht: "Mein Fazit: Ich denke, dass Marie ihr Wanderhurendasein nicht zuletzt wegen ihrer viel gepriesenen „engelsgleichen“ Schönheit so meistern konnte. Wäre Marie von durchschnittlichem Aussehen, hätte auch sie eher das Schicksal einer Pfennigshure erlitten. Es wäre ihr dann kaum möglich gewesen, so wählerisch bei der Wahl ihrer Freier zu sein und damit ein kleines Vermögen einzunehmen; geschweige denn die Chance zu erhalten, in höheren Kreisen zu arbeiten. " Du steckst mit Herz und Seele in diesem Roman, hast dich entführen lassen, und ein schöneres Kompliment kann man einem Autor eigentlich nicht machen. Gruß, Tin

#57
Sysai

Sysai
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Du steckst mit Herz und Seele in diesem Roman, hast dich entführen lassen, und ein schöneres Kompliment kann man einem Autor eigentlich nicht machen.


Ins Schwarze getroffen!

Gruß an Tin und Silvi
von Sysai

#58
chrissi

chrissi
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Gerade habe ich eine lange Zugfahrt von Nürnberg nach Trier hinter mir. Heute morgen am Bahnhof hab ich in Ermangelung guter Lektüre dieses Buch gekauft. Tja, von der Fahrt habe ich fast nichts mitbekommen, mein Laptop, den ich eigentlich dabei hatte, um selbst etwas zu schreiben, blieb konstant geschlossen. Und obwohl ich eigentlich schon seit mehreren Jahren keine Historischen mehr lese, war ich wirklich begeistert. Pünktlich mit der Einfahrt des Zuges in Trier beendete ich die letzte Seite und schlug das Buch mit einem Gefühl äußersten Wohlbehagens zu. Danke, Sysai!  ;) Liebe Grüße Chrissi  
Bei Droemer Knaur im März 2012:  Mondherz &&Meine neue Website

#59
Stefan Mühlfried

Stefan Mühlfried
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Heute morgen am Bahnhof hab ich in Ermangelung guter Lektüre dieses Buch gekauft.

Uiuiuiuiui... Das hätte auch daneben gehen können! :s22

Mißverständliche Grüße,
Stefan

"Schriftsteller sollten gar keine Adjektive haben. Sie sind keine französischen oder australischen Schriftsteller, sondern einfach Schriftsteller. Am Ende sind sie ohnehin nicht mal ein Substantiv, sondern ein Verb: Sie schreiben." - Richard Flanagan

Zur Hölle mit der Kohle

Der steinerne Zeuge


#60
chrissi

chrissi
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Uiuiuiuiui... Das hätte auch daneben gehen können!


Hallo Stefan.
Wegen dem Cover, wegen dem Klappentext oder dem Titel hätte ich das Buch auch nicht angerührt. (Entschuldige, Sysai)
Die Werbung in diesem Forum - und die guten Kritiken natürlich - haben mich verführt.
Aber ist ja noch mal gut ausgegangen  :)
Gruß
Chrissi
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